Dichteschwankungen

  • Zitat von Marc:

    Zitat

    Und ich wage zu bezweifeln das hier irgenwelche Probs auftreten weil die Suppe mal etwas dünner oder dicker ist. Ich für meinen Teil teste vieleicht mal alle 3 Wochen mit der Spindel und wenn der Salzgehalt mal etwas niedriger ist dann versuche ich drann zu denken beim Wöchentlichen Wasserwechsel etwas mehr Salz zu verwenden und ich kann auch bei geringerer Dichte absolut keine Probeleme feststellen. Wenn meine Spindel einen Wert anzeigt der nicht stimmt, dann soll es mir egal sein solange bei der vorherschenden Dichte ob nun höher oder niedriger als angezeigt meine Tiere gut stehen und wachsen, es reicht doch wenn sie als Indikotor dient.

    Hallo Marc,

    da bin ich völlig gegenteiliger Ansicht. Ich glaube, dass sich viele Probleme mit unseren Aquarien gerade durch schwankende Dichte ergeben. Ob diese Dichte nun 1.020 oder 1.025 ist, spielt meines erachtens keine Rolle - aber 1.020 ansteigend auf 1.023 und dann wieder rapide auf 1.020 runter, und das Woche für Woche....da müssen sich besonders die Korallen ständig akklimatisieren, und ob das gut ist... :confused_face:

    Natürlich siehst du das den Korallen in dieser kurzen Zeit nicht an - erst wenn die Werte richtig danebenliegen (gell Robert) kommt es zum Absterben. Ich gebe dir recht - man kann sich wirklich viel Gedöns sparen, was Spuris, gewisse Filtermethoden etc. betrifft,
    wenn man die Grundbedingungen beachtet - und eine konstante Dichte halte ich da für das Entscheidende.

  • Hallo Stefan,

    Ich gebe dir recht das permanente Dichte schwankungen sich sehr nagativ auf die "Gesundheit" der Korallen auswirken. Aber ich wollte ja nur zum ausdruck bringen das es doch eigentlich egal ist ob meine Spindel mir nun den genauen Wert anzeigt oder nicht. Wenn mein Wasser 1.021 hat und meine Spindel 1.022 anziegt meine Korallen aber einwandfrei stehen und wachsen dann ist halt laut Spindel der Wert von 1.022 für mein Becken massgebend. Das ist auch just der Wert den ich in meinm Becken fahre. Ob meine Spindel jetzt 0.002 zuviel oder zuwenig anzeigt vermag ich nicht zu sagen da ich kein Refraktometer habe und ich auch nicht wissen muss welchen Wert ich jetzt genau habe, wobei ich die angebliche Perzision und genauigkeit der Refraktometer ebenfalls anzweifele. Wenn ich hier immer lese wieviele Probleme die meisten mit den Refratkometern und der umrechnung in Salinität haben, und welche Probleme es beim ablesen von Spalte eins oder zwei gibt, dann frage ich mich ist das ein fortschritt. Ich habe noch kein refraktometer in betrieb gesehen aber ich kann für meine Spindel behaupten das wenn ich laut Spindel einen Wert von 1.020 einstellen möchte dann kann ich das exact 10 mal hintereinander, kann das auch ein refraktometer leisten? Wie groß ist der ermessenspielraum des betrachters beim ablesen der Salinität?

    Dennoch messe ich meine Dichte eher selten, ich achte darauf das mein Wechsewasser immer die angestrebte Dichte hat, für den Rest sorgt meine Nachfüllautomatik, dies führt mit den Wochen immer zu einer leicht sinkenden Dichte (0.001) Diese wird dann langsam wierder angehoben. Ich bin überhaupt kein Freund von allzuvielem Messen, ich könnt jetzt nicht mal meinen Nitrat oder Phosphatwert sagen, interessiert mich auch nicht. Meine Korallen stehen 1A und bei mir wachsen Null algen. Ergo kann der Wert nicht so schlecht sein. Das einzige was ich regelmäßig Messe ist Ca. MG und KH. Dies aber auch nur alle 2 Wochen. Durch min. 10 % Wasserwechsel (Bruttovolumen) pro Woche läßt der Wert sich onehinn nicht in hohen regionen auf dauer halten.

    Was die Zugabe von Spuries angeht, setze ich lieber auf 10 % Wasserwechsel pro Woche. Auch halte ich nichts von Schwefelfiltern die bringen nach allem was hier so an erfahrungen geschrieben wird wohl noch mehr Probleme als Nutzen, lieber mal über den Besatz und die Wasserwechselhäufigkeit nachdenken.

    Einmal editiert, zuletzt von Marc P. (31. Oktober 2003 um 09:03)

  • Mit einem Refrak lassen sich - meiner Meinung nach - die Werte einfacher ablesen. das heisst natürlich nicht dass sie deswegen genauer sind. Aber ich kann sagen, dass nach mehrmonatigem Einsatz des Refraks die Ergebnisse durchaus reproduzierbar sind.
    Ich schrieb ja mehrmals, dass ich nicht das tatsächlich angezeigte Ergebnis werte, sondern die Konstanz desselben.

    Was andere Dinge betrifft - oft wird eben nach dem Motto verfahren "viel hilft viel".
    Und ich kenne genug Beispiele, wo sogar gleichzeitig Methoden angewendet werden, die sich gegenseitig aufheben bzw. wo die Wechselwirkung noch gar nicht erforscht ist.

    Oft wird auch an viel zu vielen Parametern gleichzeitig gedreht.

    Was das Messen betrifft: Mein Algenbewuchs an der Scheibe zeigt mir einen zu hohen Phosphatwert an - was mir die 14tägige Messung dann bestätigt.

    Nitrat messe ich ebenfalls höchstens 14tägig - was ich aber 2xwöchentlich messe, sind Ca+Mg.... und seitdem ich das tue und mit Balling arbeite, habe ich auch konstante Werte ohne Schwankungen.

  • Hallo

    Grundsätzlich ist es schon korrekt und man sollte versuchen die Werte stabil zu halten.
    Viel Wasser verdunsten zu lassen, um diese dann plötzlich dann wieder zu ergänzen ist sicher nicht richtig und von daher bin ich Eurer Meinung, dass man schon regelmäßig dies Parameter so ergänzen muss, um größere Sprünge zu vermeiden.
    Dabei ist es sicher egal, ob ich nun 1.021 oder 1.022 habe...wichtig ist, dass man die unterren und oberen Grenzwerte nicht über/unterschreitet.
    Und dabei ist es egal, ob man nun 0.002 flasch misst, bzw. Abweichungen hat, weil das eine oder andere Gerät zum Messen einen kleinen Fehler hat.

  • Das heißt doch das ich mit einer Spindel genauso gut bedient bin wie mit dem Refrak.

    Für das Konstanthalten der Dichte benutze ich die Nachfüllautomatik.
    Wobei ich dann darauf achte das mein Wechselwasser immer die richtige Dichte hat um die Dichte im Becken möglichst konstant zu halten.

    Wie sehr meine Scheiben veralgen oder auch nicht kann ich garnicht sagen da ich aus gewohnhiet meine Scheiben täglich mit dem Magneten abziehe, aber das Algenwachstum auf der Dekoration ist minimal. Höhere Algen wachsen überhaupt nicht. Steinkorallen und Weichkorallen zeigen ein gutes Wachstum.

    Wieviel wasserwechsel mit frischem Wasser kann man einem System zumuthen? Ich wechsele wie geschrieben gut 20 l pro Woche bei knapp 200 l Bruttovolumen und meine Korallen stehen seit dem wesentlich besser und mein Becken sieht aus als wäre kein Wasser drin, sol klar ist die brüher, früher habe ich 20 l pro Monat gewechselt und habe mich an den heutigen Wert herangetasstet. Ich lasse grobe Aktivkohlepets permanent mitlaufen wobei sie ca. alle 2 Wochen erneuere. Der UVC-klärer wegen der Keimbelastung und n bischen Ca und MG das war alles. Keine Spuries, kein Zeovieth, kein SF keine sonstigen zugaben. Licht - Abschäumung - LS - Wasserwechsel

  • Hallo Michael und Stefan,

    ich versuche mein Becken bei einer Salinität von 35 zu halten. Es kommt aber auch vor das es 34,5 sind. Das ist bestimmt nicht tragisch. Aber es war auch mal bei 33, da habe ich aber über 6 Wochen nicht gemessen. Ich habe dann den Wert innerhalb 3 Wochen wieder auf 34,5 und dann 2 Wochen später auf 35 gehabt. Den Korallen hat das nicht geschadet. Man kann also sagen das Dichteschwankungen die sich über einen gewissen Zeitraum ergeben keine Probleme bringen, aber Montags 33, Dientags 37 und Mittwochs 35 (Beispiel) wäre schon etwas krass.


    Gruß,

    TOM

  • Hallo Tom

    genauso sehe ich das auch....
    *************************
    Gehört zwar nicht 100% hier rein aber....

    Problemtisch wird es erst dann, wenn man( Beispiel) eine Spindel hat, mit dieser dann 1.024 einstellt und in Wirklichkeit einen Wert von 1.206 oder mehr hat.
    Oder umgekehrt, wenn der Wert 1.020 eingestellt ist und der Wert unterhalb liegt....
    Mit Spindel( guten) rate ich Usern immer einen Wert von 1.022 einzustellen, da man hier im Mittelwert ist.

    Sicher eine "neverending Story"

  • Ich sehe das wie Tom!
    Will zum Thema Refrak aber nur kurz was loswerden

    * Super einfach und reproduzierbar abzulesen
    * Viel schneller und sauberer als die Spindel - vor allem bei multiplen Becken
    * Auch mit Sehhilfe :winking_face: klappt es gut
    * Sicher ist der Refrak stabiler als diese filigranen Spindel Hälse
    * Es hat sich deutlicher herausgestellt das die Dichte ein Wert ist den man nicht heranziehen sollte sondern sich an die Salinität halten sollte

    Mein persönliches Fazit: Der Refrak ist das ideale Tool um den Salzgehalt für meine 15 Salzwasser Becken zu bestimmen.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

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