120*60*50-360L-Becken --- wieviel Strömung und wie?

  • moin :winking_face:

    plane gerade meine strömung im becken...
    dachte an einen tunze multicontroller mit zwei 7200er-turbellen - die machen jeweils 2400l/h - reicht das? wenn nur eine voll auf ist und eine auf minimum pumpen die zusammen 2900l/h (2400+500)...

    und im filterbecken kommt sowas wie eheim 1060 oder aquabee 2000/1 also beide um die 2000l/h umwälzung oder falls es eurer meinung nach reicht ne eheim 1250 (eher 1000l/h, wenn überhaupt).

    sollte langen oder würdet ihr lieber mehr strömungspumpen einsetzen?? würde theoretisch auch ne eheim 1250 im technikbecken reichen?

    danke für eure beratung - so ein forum ist mehr wert als jede megabibliothek :grinning_squinting_face: !
    viele grüße
    christoph

  • Hallo christoph,
    meiner Meinung nach reicht 1250 völlig aus. Für die Strömung nehme die großen Tunze mit Multicontroller. Die machen 4000 Liter. Warum, na wenn du doch mal größeres Aqua plannst haste direkt die passenden :winking_face: Bracuchst sie ja in deinem Aqua nicht mit voller Leistung laufen lassen, das ist jamit dem Kontroller kein Problem :))

  • das geht ja schneller als bei der feuerwehr *ggg* !! *freu*
    hm verstehe - aber sind die nicht lauter oder so? und ist der stromverbrauch im verhältnis zur leistung nicht höher?

    an den multicontroller passen ja bis zu vier pumpen - dachte dann kaufe ich später lieber eine oder zwei nach denn so kann ich doe strömung besser verteilen (??) oder falscher ansatz??

  • Hallo cms,
    sicherlich verbrauchen sie etwas mehr, ist aber nicht die Welt. Nachher kannste noch 2 dazu kaufen das ist richtig dann haste aber 4 gleiche und bist variabel was die Strömung betrifft. Ist wie gesagt meine Meinung !!! Nachlesen kannste die Daten hier

  • Hallo,

    nun ich würde auch sagen immer etwas größer nehmen. Mit zunehmenden Alter des Beckens wurde bei mir auch der Strömungsbedarf größer, da die Korallen größer wurden und sich halt gegenseitig im Weg standen. Persönlich bin ich z.Zt. bei einer ca. 15fachen Wasserumwälzung und denke es könnte an der einen oder anderen Stelle schon ein bischen mehr sein. Ach ja, mehere kleine Pumpen sind mir lieber als zwei Große ist halt einfach variabler.

    Gruß Henry

  • ok :winking_face:

    kann man eigentlich pauschal sagen dass die pumpenkennlinien (förderhöhe zu förderleistung) in etwa linear verlaufen? die meisten hersteller haben diese diagramme ja leider (ausser tunze) nicht auf ihrer homepage :frowning_face:

    denn wenn ich z.b. ne eheim 1250 (1200l/h-Ws.max. 2m) in mein technikbecken stelle und die 1,20m hoch pumpen muss kommt doch oben bestimmt nicht mal die hälfte mehr an oder?? und das mit 28watt verbrauch.

    dann könnte ich ja lieber eine aquabee 2000 nehmen (nicht die 2000/1), denn die bringt bei nur 18watt immerhin 2000l/h und 1,6m....
    wie seht ihr das? ich will halt gerne den stromverbrauch minimieren.

    Einmal editiert, zuletzt von cms (5. Oktober 2003 um 14:58)

  • Hallo CMS,
    also die Pumpenkennlinie verläuft nie linear, meist eher parabelförmig. Ich habe da viele vor Augen, da ich aus der Kraftwerkstechnik komme. Aber zur Vereinfachung der kleinen "Pümpchen" reichen die Bildchen auf den Verkaufverpackungen schon aus. Es kann durchaus sein, dass deine Eheim auch bei halber Förderhöhe (als der maximalen) weniger als die Häfte des Fördervolumens bringt. Aber: wenn du den Rücklauf z.B. als Riffhinterspülung nutzen willst,dann denke daran, dass nur die Höhe des Auslaufes wirksam wird, d.h. wenn der Förderschlauch einmal komplett mit Wasser gefüllt ist, dann ist es egal wie hoch der höchste Punkt des Schlauches liegt (Rand des Aquariums). Kurz gesagt, dann kann die Pumpe wieder mehr fördern. Ich würde gedoch den höchsten Punkt der Leitung nie höher als die maximale Förderhöhe legen, damit eine eigenständiges Anlaufen des Systems noch möglich ist.

    Jetzt musst du selbst entscheiden, wo den Auslauf enden soll und ob dafür bei der sich einstellenden Förderköhe der resultierende Volumenstrom ausreichend ist.

    MfG Marcus

  • :]also ich hoffe ich hab das richtig verstanden...

    ich werde den auslaufpunkt der rückförderleitung auf JEDEN fall nur so knapp wie möglich unter die wasseroberfläche setzen damit beim pumpenausfall so wenig wasser wie möglich ins technikbecken zurückgesaugt wird (kommunizierende röhren...)!

    demnach wird die zu überwindende (förder-) höhe ca. 110cm betragen (60cm unterschrank + 50cm aquarium) - richtig gedacht? die muss die pumpe demnach "überwinden"...

    nachdem ich gerade alle HPs abgeklappert habe werde ich wohl ne aquabee 2000/1 nehmen - leistungsmäßig fast wie ne eheim 1060 aber nur 38watt verbrauch :face_with_tongue:

    die 1250 erscheint mir doch zu schwach...da würden ja nur noch etwa 600l/h rauskommen!? ist das wirklich nicht zu wenig?
    reicht das für den kreislauf???

    da ich da wenig ahnung habe bin ich leider auf eure antworten angewiesen... hoffe die ewige fragerei nervt nicht (?)...

  • Ich würde Strömungspumpen und Förderpumpen immer getrennt betrachten.
    Ich benutze für meine 1700 Liter eine Eheim 1060 als Förderpumpe im Technikbecken.

  • @ cms
    also das mit der Förderhöhe hast du schon richtig verstanden. Wenn du den Auslauf dicht unter die Wasseronerfläche legen möchtest (wegen Rücklauf von Wasser bei Pumpenausfall) dann ist es schon so wie du sagst. Du must also mit dem geringeren Volumenstrom auskommen. ich bin übrigends der gleichen Meinung wie Stefan, das Strömungspumpen und Förderpumpen aus den Technikbecken als getrennte Systeme betrachtet werden sollten. Hängst du eine Pumpe zur Strömungserzeugung direkt ins Becken, dann hast du keine Förderhöhe und erzeugst den maximalen Volumenstrom. Und ich denke, dass auch 600 l für das Technikbecken vollkommen ausreichend sind.

    MfG Marcus

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