50V im Wasser?

  • Hallo zusammen,

    übers WE waren wir EINMAL weg, und prompt ruft unser Nachbar am Freitag schon an, das Stromausfall ist... nun ja, ist ja alles nochmal gutgegangen, Stromausfall war nur 10 Min. ABER:

    Am Montag stellt mein Mann fest, das durch das Wasser plötzlich 50V fließen. Das Problem ist auch schon beseitigt (unsere Pumpe im Nachfüllbecken war der Auslöser).

    Nun meine Frage, macht das was aus? Falls sowas nochmal vorkommt? Den Fischen und Korallen (sind ja noch nicht viele drin) hat es bis jetzt nichts ausgemacht, die sind rumgeschwommen wie immer.

    Liebe Grüße
    Nicole

  • Hallo Schnippi,

    eigentlich dürfte es nur Dir was ausmachen wenn Du ins Wasser langst. Die Vögel können ja auch auf den Stromleitungen sitzen und werden dort nicht gegrillt :D. Das hat einen einfachen Grund: die Tiere haben keinen kontakt zu einem Erdpotential. Du dagegen hast ein direktes Erdpotential weil Du halt eine leitende Verbindung zur Erde hast und darum kribbelt es bei Dir ein wenig, wenn Du ins Wasser langst. (ev. auch etwas stärker)

    Das einzige Problem,daß ich sehe ist das Kupfer der Pumpenmotorspule, das mit dem Wasser kontakt hatte. Da werden sich durch den Strom sicher einige Kupferionen gelöst haben und jetzt dein Becken umkippen lassen (das nach dem letzen und war nur ein kleiner Gag)

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

    2 Mal editiert, zuletzt von iXware (17. September 2003 um 21:47)

  • Hi,

    also, mein Mann hat schon richtig eine "gebutzt" bekommen, ist ja auch Elektromeister.......

    Macht das was mit dem Kupfer?

    Gruß
    Nicole

  • Hi Schnippi,

    zuviel vom Kupfer - und deine ganzen Wirbellosen leben nicht mehr lange...

    Noichmal zum Strom: Da ihr ja die Fehlerquelle schnell gefunden habt, ist das Problem ja ersteinmal vom Tisch, aber wenn nicht schon geschehen, dann solltet ihr für das Aquarium einen oder besser 2 FI-Schutzschalter installieren, und die Stömungs, und Förderpumpen gleichmäßig auf beide FI-Kreise aufteilen, damit im Falle eines Schadens nicht das ganze Becken ohne Strom und Strömung ist.
    Die Spannung die ihr gemessen hat ist - soweit ich mich zurück erinnern kann, an meine Elektrotechnikzeit - typisch für einen Fehlerstrom. Das kann schon, wenn man einen guten kontakt zur Erde hat, ganz schön doll in der Hand zucken :winking_face_with_tongue: - damit sollte man schon nicht spaßen, das kann trotz der 50V lebensgefährlich sein.

    MfG, Frank


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  • Hallo,

    50V im Becken sind schon viel und deutet doch auf einen Fehlerstrom hin, doch ist dieser nicht Lebensgefährlich, denn es kommt auf die Stromstärke an und diese sind bei Fehlerströmen meines Wissens niedrig.
    Ströme unter 50mA sind nicht Lebensgefährlich, wenn man keinen Herzschrittmacher besitzt oder an sonstige Lebenserhaltende Geräte angekabelt ist !
    Einen FI-Schutzschalter dazwischenbauen ist theoretisch eine sinnvolle Sache in Punkto Sicherheit, jedoch ein doofes Gerät, welches sich nicht selber wieder einschaltet, was katastrophale Auswirkungen für das Becken haben könnte, wenn dieses auf längere Zeit nicht beaufsichtigt wird. Man müsste da quasi eine Batterie parallel hängen oder ein USV wäre auch keine schlechte Idee, halt nicht gerade günstig, dafür aber komfortabel.

  • Der ist noch besser!

    If you perceive that there are four possible ways in which something can go wrong, and circumvent these, then a fifth way, unprepared for, will promptly develop.

  • Danke für die Infos.

    Ich denke, mein Mann wird sich schon was einfallen lassen, er ist ja schließlich vom (Elektro)-Fach...

    Liebe Grüße
    Nicole

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