Filterbecken zu klein - was tun ?

  • Hallo zusammen,

    ich bräuchte mal einen oder mehrere Tips von erfahrenen Bastlern.
    Über die ganzen Jahre habe ich mein AQ mit einem Filterbecken betrieben das unter dem Hauptbecken steht und von einem Überlauf aus dem Hauptbecken gespeist wird. Das Wasser wird dann durch mehrere "Abteile" geleitet und durch eine Pumpe wieder ins Hauptbecken zurückbefördert.
    Eine recht verbreitete Methode wie ich denke.
    Das Unterbecken wurde damals ( vor 12 Jahren ) so bemessen, das es für einen Durchlauf von ca. 4000 Liter/h groß genug ist um auch bei einem Pumpenausfall das gesamte abfließende Wasser aufnehmen zu können.
    Da ich wegen eines größeren Problems das Becken komplett leer machen musste, wird das Becken jetzt neu gestartet.
    Das Filterbecken soll diesmal zum Schlammfilter umgebaut werden.
    Mit Hilfe von M.Resch habe ich das Becken entspr. vorbereitet und für einen Wasserdurchsatz von über 10.000 Liter/h gesorgt.
    Beim heutigen Test hat sich gezeigt das alles wunderbar funktióniert.
    Nur eines habe ich nicht bedacht, nähmlich das durch die höhere Pumpenleistung auch der Wasserstand im Hauptbecken steig und somit die Wassermenge, die beim Abschalten der Pumpe zurückfließt sich deutlich erhöht hat.
    Folge ist nun, das daß Becken beim Pumpenausfall gnadenlos überläuft.
    Eine Vergrößerung des Filterbeckens kommt nicht in Frage, da ich vom Platz her beschränkt bin.
    Auch höher kann ich es nicht machen ( hatte schon überlegt, einfach rundherum einen Streifen Glas zu kleben ) da ich zwecks Algenauslichtung regelmäßig im Becken hantieren muß.
    Gibt es so etwas wie ein Sicherheitsventil, das mir beim Ausfall der Förderpumpe oder bei erreichen eines kritischen Wasserstandes im Filterbecken automatisch den Wasserzulauf aus dem Hauptbecken absperrt ?
    Oder gibt es andere Möglichkeiten, an die ich noch nicht gedacht habe ?

    Teilt mir doch mal eure Iden mit.
    Vieleicht ist ja etwas brauchbares für mich dabei.

    Danke und schöne Grüße

    Stephan

  • Hallo Stefan,
    hast Du beim Rücklaufrohr kurz unter der Wasseroberfläche (Hauptbecken) schon eine Bohrung gemacht?
    Dann würde schon mal durch die Förderleitung nur soviel Wasser zurückfliesen bis hier Luft gezogen wird.

    Einmal editiert, zuletzt von KS (14. September 2003 um 00:35)

  • Hallo Stephan,
    wie hoch ist den der Zulauf im Aquarium unter Wasser? Beschreibe doch mal oder noch besser zeichne dieses mal auf Ab,- und Zulauf !!!

  • Zitat

    Original von KS
    Hallo Stefan,
    hast Du beim Rücklaufrohr kurz unter der Wasseroberfläche (Hauptbecken) schon eine Bohrung gemacht?
    Dann würde schon mal durch die Förderleitung nur soviel Wasser zurückfliesen bis hier Luft gezogen wird.

    Hi Klaus,

    du meinst wohl Zulauf , oder ?

    Cu Resa

  • Zitat

    Original von Resa

    Hi Klaus,

    du meinst wohl Zulauf , oder ?

    Cu Resa


    Hi Resa,
    genau. den Zulauf, da wo das Wasser ins Becken zurückläuft :grinning_squinting_face:
    Ich glaube ich bin reif fürs Bett :grinning_squinting_face:

  • Hallo,

    das Problem ist nicht das Wasser das über den Zulauf zurückgesaugt wird.
    Da hab ich bereits eine Bohrung gemacht, so das rechtzeitig Luft gezogen wird.
    Ich habe einen Überlauf, der im Becken eingeklebt ist.
    Im Überlaufschacht unten ist eine Bohrung in der Seitenscheibe.
    Dort wird das Wasser über eine 50er Verrohrung direkt ins Filterbecken geleitet.
    Durch die starke Wasserzufuhr steigt nun der Pegel im Becken stärker an als vorher.
    Anders gesagt ist der Wasserpegel im Hauptbecken gegenüber ausgeschalteter Förderpumpe ( oberer Rand des Überlaufschachtes ) bei eingeschalteter Pumpe bestimmt 3 cm höher.
    Dieses Wasser läuft also nun bei abschalten der Förderpumpe über den Ablaufschacht ins Filterbecken, wo ja andererseits nichts mehr rausbefördert wird.
    Und das Verhältnis passt nicht mehr, es kommt einfach zuviel Wasser nach.
    Früher bei 4000 Liter/h war der Wasserpegel im Hauptbecken bei eingeschalteter Pumpe vieleicht 1 cm höher, heute 3cm.
    Ich versuche morgen mal eine Zeichnung reinzustellen.
    Ich denke, dann wirds klarer.

    Danke erstmal.

    Schöne Grüße

    Stephan

  • Hallo Stephan,
    vielleicht kannst du ja im Überlaufschacht ein Rohr installieren da wo die Bohrung der Seitenscheibe ist um somit das Wasser im Überlaufschacht zu stauen?

  • Hallo Stephan,

    an sowas hab ich auch schon gedacht, aber das bringt nichts.
    Dadurch ändert sich ja nichts an der Menge Wasser die abfließt.
    Das einzige was ich dadurch erreiche ist, das ich im Hauptbecken mehr Wasser einfüllen muß um den Überlaufschacht bis zum oberen Rand des Rohres zu füllen.

    Schöne Grüße

    Stephan

  • Hi Stephan,
    es müßte helfen wenn Du vom Kamm des Überlaufschachtes (ich nehme an, daß Du einen solchen verwendest) einige Zacken herausbrichst, oder die Einschnitte erweiterst. Dadurch kann das Wasser besser ablaufen und der Wasserspiegel müßte wieder sinken. Vorausgesetz Dein Über(Ablauf)laufrohr schafft den nötigen Durchfluß.

  • Hallo KS,

    das ist vieleicht noch ein Ansatz.
    Das Teste ich morgen gleich mal.
    Melde mich dann wieder.

    Danke und gute Nacht.

    Stephan

  • Hallo Stephan,
    ja das stimmt habe ich nicht bedacht. Da könnte das von Klaus schon eher klappen :))

  • Hi Stephan,

    ich habe es genauso gemacht wie Klaus es schon angedeutet hat. Bei mir habe ich jeden zweiten Zacken des Überlaufkammes herausgebrochen und es ist okay!

    MfG Markus

  • Hi Andreas,

    wie meinst du das mit höhermachen? Wenn der Überlauf höher ist, dann ist die Differenz von hier 3cm doch nach wie vor die gleiche, oder?

    Gruß
    Sven

  • Hallo longo,

    ich würde es so machen:

    Nimm im laufenden Betrieb soviel Wasser aus dem Filterbecken wie möglich, ohne dass die Rückförderpumpe trockenläuft. Danach schaltest du die Pumpe aus und wartest, bis das Restwasser aus dem Hauptbecken zurückgelaufen ist. Sollte das Filterbecken dann noch überlaufen, dann 'Gute Nacht, Marie' :]
    Läuft es nicht über, kannst Du nun wieder soviel Wasser ins Filterbecken zurückgeben, wie eben möglich. Dann kannst du die Anlage wieder in Betrieb nehmen, ohne die Gefahr, dass das Filterbecken bei Stromausfall überläuft.

    Gruß,

    Micha

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