Hallo Frank,
ein "handelsübliches Mittel" sollten Spurenelemente-Lösungen sein.
Ein reines "Eisenpräparat" wäre etwa Eisen(II)-sulfat oder Eisen(III)-chlorid aus der Apotheke.
Zum "gebundenen Phosphat". Bei meinen bisherigen Messungen war der Anteil der Polyphosphate höher als der Anteil der organischen Phosphate, so dass auch eine Teil des "nicht-reaktiven" Phosphates vom Abschäumer wohl nicht erfasst wird.
Viele Korallen machen auch Probleme bei einer raschen stärkeren Phosphatabsenkung. Die Schilderung von Gabor hört sich sehr danach an, aber auch andere Probleme könnten so etwas sein. Dabei muss es nicht zum Ausbleichen der Koralle kommen. Das ist dann zwar kein Phospatmangel im eigentlichen Sinn sondern eher eine Art Wachstumsstörung, kann aber auch z. B. durch den Einsatz von Phosphatadsorbern verursacht werden.
Grüße
Hans-Werner
