Probleme mit Acropora

  • Hallo Frank,

    ein "handelsübliches Mittel" sollten Spurenelemente-Lösungen sein.
    Ein reines "Eisenpräparat" wäre etwa Eisen(II)-sulfat oder Eisen(III)-chlorid aus der Apotheke.

    Zum "gebundenen Phosphat". Bei meinen bisherigen Messungen war der Anteil der Polyphosphate höher als der Anteil der organischen Phosphate, so dass auch eine Teil des "nicht-reaktiven" Phosphates vom Abschäumer wohl nicht erfasst wird.

    Viele Korallen machen auch Probleme bei einer raschen stärkeren Phosphatabsenkung. Die Schilderung von Gabor hört sich sehr danach an, aber auch andere Probleme könnten so etwas sein. Dabei muss es nicht zum Ausbleichen der Koralle kommen. Das ist dann zwar kein Phospatmangel im eigentlichen Sinn sondern eher eine Art Wachstumsstörung, kann aber auch z. B. durch den Einsatz von Phosphatadsorbern verursacht werden.

    Grüße

    Hans-Werner

    Einmal editiert, zuletzt von Hans-Werner (25. August 2003 um 08:09)

  • Hallo Oliver

    Zitat

    Original von Oliver Pritzel
    grundsätzlich wäre der Ansatz von Bernd sicherlich theoretisch richtig. Eisen ist jedoch eines der wichtigsten Makroelemente und Steuergröße bei der Produktion von Biomasse. Ich halte es grundsätzlich für gefährlich an dieser "Steuerschraube" zu drehen, nur um "theoretische Vergiftungserscheinungen" zu unterdrücken, ohne sich nicht auch der kompletten Auswirkung auf das gesamte System bewußt zu werden.

    Ich gebe dir durchaus recht, das es gefährlich sein kann, an der Konzentration eines Elementes zu drehen. Deshalb habe ich auch keine mögliche Dosieranleitung hier im Forum gegeben. Natürlich hat Eisen Einfluß auf viele Vorgänge im Aquarium. Auch stimmte ich dir zu das es nur eine Theorie mit der "Vergiftungserscheinung" ist, wie du es nennts, abe ohne ein Aq mit Problemen gesehen zu haben und nur nach den Beschreibungen die wir erhalten, ist zeimlich jeder Ansatzt theoretisch.
    Andererseits läßt sich gerade in Aquarien mit starkem Makroalgenbesatz und ohne ein entsprechenden Eisenzusatz im Substrat (Miracle Mud zB) relativ leicht nachweisen das Fe oftmals der limitierende Mangelfaktor war. In Anbetracht der Tatsachen welche Mengen Fe in den Meersalzmischungen gegenüber den natürlichen Konzentrationen sind, könnte eine Zugabe im ppm Bereich gerade mal einen akuten Mangel aufheben. Zumal Fe keine allzulange Verweildauer im Aquarium hat.


    Würde das Umsetzen bei vorhandenen Störungen diese nicht noch verstärken, gerade bei einem starken Stoffwechsel der schlagartig ausgebremmst wird?

    Natürlich könen wir nicht alle Elemante erfassen und der beste Weg ein System in ein Gleichgewicht zu führen, sind angepasste gleichmäßige Wasserwechsel.

    Würde im aktuellen Fall eine Aminosäuregabe nicht die Smbiose massiv stören? Ansonsten sicherlich nützlich und dem Wachstum zuträglich, aber wie gesagt im aktuellen Fall halte ich eine möglcih Aminosäuregabe für fragwürdig? bin aber gerne bereit mcih eines Beseren belehren zu lassen

    Sind alles nur Fragen soll keine Kritik sein.

    Zitat

    Original von Oliver Pritzel
    @ Peter Schmiedel
    warum sollte denn gebundenes Phosphat das Problem bei Dir sein ?
    Ich halte das für eher unwahrscheinlich. Gerade gebundenes Phospaht liegt nicht in der freien Wassersäule vor (nur Orthophoshat Po4) und ist somit für den Metabolismus der Korallen auch nicht so zugänglich. Partikulär gebundener Phosphor als auch organisch gebundenes Phosphor dürfte eher vom Abschäumer aus dem Wasser entfernt werden.

    zur PO4 steht einiges in einem neuen Thread drin, gerade was die Abschäumung angeht.

  • Hallo Hans-Werner

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    ein "handelsübliches Mittel" sollten Spurenelemente-Lösungen sein.
    Ein reines "Eisenpräparat" wäre etwa Eisen(II)-sulfat oder Eisen(III)-chlorid aus der Apotheke.

    Nur 2 Fragen. Wieso in der Situation bei einem vermuteten Ungleichgewicht in den Spurenelementen noc eine entsprechende Lösung nachdosieren?
    Warum nicht Eisencitrat? Ionenverschiebung währe bei allen dreinen bei der notwndigen Menge vernachlässigbar, genauso der Preisunterschied.

  • Hallo Bernd,

    ich habe nicht gelesen, dass da gerade bezüglich Spurenelementen ein Ungleichgewicht vermutet wurde. Habe ich da etwas übersehen?

    Ich denke, dass vielleicht ein Spurenelemente-Mangel im Schwermetall-Bereich eine Ursache der beobachteten Störungen sein könnte, also Eisen, Mangan, Kupfer, Zink..., die bilden ja alle gerne Carbonate.
    Aber wie Du schon schreibst, es ist alles Theorie, Rätselraten!
    Da bisher keine Spuren zugesetzt wurden, denke ich, könnte eine gute Spurenelemente-Lösung vielleicht Abhilfe schaffen.

    Ich bin deshalb vorsichtig Eisen(III)-citrat zu empfehlen, da ich bei dessen Anwendung einmal vermehrt Probleme mit Cyanos hatte. Danach habe ich immer anorganische Verbindungen vorgezogen.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo zusammen,

    ich melde mich mal wieder mit Neuigkeiten von der Koralle. Also ich habe nach dem Absterben der Spitzen außer dem anheben der Ca und KH-Werte nichts weiter geändert. Das Absterben ist aber scheinbar ins stocken gekommen. die Spitzen die abgestorben sind, sind nach wie vor "leicht" veralgt und die C. bispinosa knabbern ab und zu an den Spitzen herum, was sie sonst nie getan haben - ich denke mal,daß sie die Algen fressen.

    Um noch einmal auf die Spurenelemente zurückzukommen - würden einige großzügige Wasserwechsel nicht auch ausreichen um ein normales Gleichgewicht wieder herzustellen- vielleicht sogar besser sein, als wenn ich mir ein Ungleichgewicht herstelle -bzw einige Spuren nachdosiere und andere trotzdem vernachlässige? Im Meersalz sollte doch sogut wie alles benötigte im richtigen Verhältnis vohranden sein - oder täusche ich mich da?

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Hallo Hans-Werner

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hallo Bernd,

    ich habe nicht gelesen, dass da gerade bezüglich Spurenelementen ein Ungleichgewicht vermutet wurde. Habe ich da etwas übersehen?

    Nein hast du nichts überlesen, war eher meine Interpretation.

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Ich denke, dass vielleicht ein Spurenelemente-Mangel im Schwermetall-Bereich eine Ursache der beobachteten Störungen sein könnte, also Eisen, Mangan, Kupfer, Zink..., die bilden ja alle gerne Carbonate.

    Wäre auch meien Vermutung mit einem gleichzeitigen Ungleichgewicht bei den Närstoffen.


    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Aber wie Du schon schreibst, es ist alles Theorie, Rätselraten!

    Sollte keine Abwertung irgendeiner Aussage sein, sondern nur die Problematik umschreiben

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Da bisher keine Spuren zugesetzt wurden, denke ich, könnte eine gute Spurenelemente-Lösung vielleicht Abhilfe schaffen.

    Ich bin deshalb vorsichtig Eisen(III)-citrat zu empfehlen, da ich bei dessen Anwendung einmal vermehrt Probleme mit Cyanos hatte. Danach habe ich immer anorganische Verbindungen vorgezogen.

    Ok danke für die Erklärungen

  • Hallo iXware,

    an den Wasserwechseln liegt es bestimmt nicht, ich wechsle jede Woche 30Liter (450l-Becken) und es wird nicht besser. Ich kann mir auch nicht vorstellen daß es an den Spurenelementen liegt. Das gleiche Problem hatte ich schon letztes Jahr, da wurden die Spurenelemente täglich dosiert zugeben. Manchmal kann man schon verzweifeln.
    Vielleicht hat noch jemand eine andere Idee.

    mfg
    Peter I

  • Hallo zusammen,

    ich denke, dass die gleichen Symptome vielleicht von verschiedenen Ursachen herrühren können.

    Vielleicht lässt sich aber dennoch etwas finden, was Ihr alle gleich macht?
    Dann müsste man das einmal für ein paar Wochen bis Monate abändern und so nach dem Ausschussverfahren weiter vorgehen um die mögliche Ursache zu finden.

    Ich denke anhand der Symptome können wir vorerst noch keine Schadensursachen festmachen. Das wird, denke ich, noch eine Weile dauern, bis man das kann.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo,

    mich würden mal die Ca und KH-Werte von den Becken interessieren, in denen die Korallen von den Spitzen her anfangen abzusterben.

    Als dieses Problem bei mir begann hatte ich einen KH-Wert von 5,4

    ich habe wie gesagt festgestellt, das das Absterben aufgehört hat, als der KH-Wert wieder über 7 lag. Jetzt habe ich einen KH-Wert von ca. 8,1 und werde versuchen ihn so zu halten.

    an unsere Biochemiker :D: was verändert sich eigentlich im Wasser alles, wenn der KH-Wert sinkt? (ich muß so dumm fragen, weil ich auf dem Gebiet der Chemie nicht so die Ahnung habe)

    MfG, Frank


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  • Hallo Frank,

    ohne mich als Nicht-Akademiker zu weit aus dem Fenster zu lehnen :D, denke ich folgendes sagen zu können:
    Mit geringerer Karbonathärte geht zum einen der Gehalt an anorganischem Kohlenstoff, dem Hauptbaustein der organischen Verbindungen (mögliche Ursache??), zurück und zum anderen die Anzahl der Karbonat-Ionen, die mit dem Calcium und Schwermetallen unlösliche Verbindungen bilden können (--> Löslichkeitsprodukt).

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans Werner,

    das könnte also heißen, daß in meinem Fall das Absterben der Spitzen durch einen Mangel an anorganischen Kohlenstoffen ausgelöst wurde. Richtig?

    noch ne Frage: warum müssen Calcium und Schwermetalle unlösliche Verbindungen eingehen können? - Ist das für den Skelettbau der Korallen notwendig?

    MfG, Frank


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  • Hallo Frank,

    die Pufferung wäre da auch noch, die mit abnehmender KH zurückgeht. Das könnte zu leicht erhöhten pH-Schwankungen führen, aber in dem Bereich sicher noch nicht gravierend.

    zu Deinen Fragen: Ja, vielleicht, aber das ist alles Spekulation. Ermitteln kannst Du das m. E. nur im Ausschussverfahren, d. h. wenn Du durch Ausprobieren gefunden hast, woran es lag, weist Du was die Ursache gewesen sein könnte :D.

    Warum Calcium und Schwermetalle das müssen? Keine Ahnung, aber so bleiben sie in etwa auf einem günstigen Niveau, da ein Zuviel ausfällt.

    Für den Skelettaufbau kommen vor allem Karbonationen, die im Stoffwechsel produziert werden, in Betracht. Ist glaube ich auch durch radioaktive Markierung nachgewiesen.

    Ob da auch das äußere Millieu eine große Rolle spielt, weiß ich nicht. Ist methodisch sicher nicht ganz so einfach nachzuweisen, weil die Karbonte ja von den Zooxanthellen verstoffwechselt werden.
    Karbonationen von aussen müßten dann vielleicht sehr schnell (zu schnell für den Stoffwechsel) im Skelett nachweisbar sein.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo zusammen,

    bei meinem Becken ist im letzten Jahr die KH immer zwischen 8 und 10° gewesen und Ca-Gehalt zwischen 360 und 420 mg/l. Somit müssten eigendlich bei meinem Becken die Werte in Ordnung sein und sind wahrscheinlich nicht die Ursache der Spitzenauflösung mancher Acroporas.. Alllerdings ist der ph-Wert immer unter 8, er liegt morgens bei 7,7 und abends bei 7,9. Ich möchte auch noch erwähnen, daß ich mit der Zeovit-Methode arbeite und somit wenigen Spurenelementen zugebe.
    Die Idee von Hans-Werner, daß wir herausfinden was wir alle gleichtun, finde ich sehr gut. Es währe damit möglich Punkt für Punkt zu ändern.
    Ich hoffe, daß die Mitbetroffenen mitmachen. Nur wo fangen wir an?

    Grüße
    PeterI

  • Hallo Bernd,

    Meine Anmerkung in Bezug auf eine Fe-Zugabe hielt ich deshalb für nicht unwichtig, da man sonst schnell zu dem fast uneingeschränktem Schluß gekommen wäre, man könnte in diesem Fall das Problem mit einer Fe-Zugabe in den Griff bekommen, ohne auch nicht einen Blick auf die Schlüsselfunktion dieses Elementes zu werfen. Grundsätzlich stimme ich Dir aber auch zu, dass dieses Element häufig ein limitierendes Makroelement unter aquaristischen Bedingungen seinen dürfte. Einen Mangel an verfügbarem Eisen als alleinige Ursache halte ich jedoch für fast ausgeschlossen für diese Art der Symptome wie sie Frank beschrieben hat. Dafür kenne ich zu viele Aquarianer und Korallenzüchter, die ohne jegliche Spuren- und Fe- Zugabe traumhafte Korallen halten und vermehren.

    Meine Vermutung geht eigentlich in die gleiche Richtung wie bei Hans-Werner, dass eine drastische Po4 Senkung, dass eigentliche Problem seien könnte. Ich kenne zumindest zwei Fälle, bei dennen nach dem Einsatz eines P04-Absober genau die gleichen Symptome auftraten. Da eben auch Phosphat eindeutig eine Schlüsselfunktion zukommt, ist es eben auch gefährlich wenn hier plötzliche Konzentrationsschwankungen in der freien Wassersäule auftreten.

    Die plötzlichen Änderungen bestimmter Faktoren und damit auch die Änderungen im Korallen - und Algenmetabolismus sind m.E. häufig die eigentlichen Ursachen.

    Langsame Veränderungen führen selten zu Krankheitserscheinungen, da man auch die Anpassungsfähigkeit der Korallen nicht unterschätzen sollte.

    Natürlich ist auch das Umsetzen von Korallen immer eher als Störfaktor zu betrachten. Wenn jedoch die Probleme aus den Konzentrationen der Primärprodukten (inkl. Superoxid-Radikale ) der Photosynthese bestehen könnten, kann eine Verringerung dieser Konzentrationen (durch Herabsetzen der Photosyntheserate) jedoch durchaus sinnvoll sein. Die Ursache wird zwar nicht behoben, jedoch können die Auswirkungen dann eingegrenzt werden.

    Natürlich bedeutet auch eine Zugabe von Aminosäuren einen unmittelbaren Eingiff in die Symbiose von Algen und Korallen. Bei erhöhten Zugaben nimmt auch die Zooxanthellendichte erheblich zu (wiederholte eigene Beobachtungen). Im Grund sind hier die Auswirkungen für den Metabolismus ähnlich aus, wie Sie Jörg Kokott auch bei einer erhöhten Konzentration von PO4 und NH4 beschrieben hat.
    Energetisch gesehen ist die Aufnahme von "fertiger Nahrung" jedoch günstiger, als die Eigensynthese dieser Bausteine für den Zellaufbau. Von daher halte ich den Nutzen für den Wirt (Zellregeneration) höher, als eine leichte Störung der Symbiose. Dies war auch nur ein Vorschlag von mir, da er schon einmal zu einer leichten Verbesserung in einem ähnlichem Fall geführt hat.

    Zitat

    bin aber gerne bereit mcih eines Beseren belehren zu lassen


    Ich denke, dass dies bestimmt in der einen oder anderen Sache eher umgekehrt seinen könnte. Letztendlich hatte ich auch geschrieben, dass dies von mir nur ein Denkansatz ist.
    Wer hier die konkrete Lösung per Ferndiagnose weiß, den werde ich jedoch nur noch mit Korallengott ansprechen :smiling_face:


    Viele Grüße
    Oliver

  • Hallo,

    hier meine Durschnittswasserwasserwerte der letzten 6 Monate:

    KH zwischen 5 und max. 7 aber meist unter 6, Calcium 350 bis 400 der Durschnittswert liegt bei 380 wobei am 20.7 eine Abfallen auf 330 festgestellt wurde (am 28.7 wieder 380). PH 7,9 bis 8,3, No3 und Po4 NN, Balling, Zeovit mit geringen Spuris, viele Steinkorallen, Starke Abschäumung, Kalkwasser.

    Ich habe jetzt mehere Wasserwechsel durchgeführt die Spurigabe eingestellt und etwas mehr über Kohle gefiltert. Der Zustand bessert sich deutlich :)).

    Gruß Henry

  • Hallo Henry,

    hört sich doch gut an. Gerade bei NO3 und PO4 NN ist die "Gradwanderung" auch deutlich schmaler und das System m.E. auch sensibler. Fingen die Probleme nach dem Abfallen des Calciumwertes auf 330 an ? Hast Du zu diesem Zeitpunkt zufällig auch das Zeolith getauscht ?

    Grüße
    Oliver

  • Hallo,

    ich hätte da gern mal eine Frage: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Was für ein Zusammenhang besteht denn eigentlich zwischen dem Ca- und dem KH-Wert. Wenn es einen direktes Verhältnis der Beiden Werte geben sollte, was passiert denn wenn das Verhältnis der Werte nicht in Ordnung ist? Für mich sieht es fast so aus, als wenn das Absterben der Spitzen damit zusammenhängt, denn genau wie bei Henry sind bei mir Po4 und No3 nicht nachweisbar. Im Meer sind diese Werte ja auch nicht messbar, also müßte es eigentlich eine andere Ursache geben.

    Ich habe seit dem Beginn des Problems nur einen einzigen Wasserwechsel gemacht (ca. 10%) und Ca und KH-Werte angehoben (Balling) Ich möchte aber behaupten, daß das Absterben aufgehört hat - zumindest ist es nicht mehr sichtbar.

    MfG, Frank


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    2 Mal editiert, zuletzt von iXware (27. August 2003 um 10:17)

  • Zitat

    Original von Oliver Pritzel
    Fingen die Probleme nach dem Abfallen des Calciumwertes auf 330 an ? Hast Du zu diesem Zeitpunkt zufällig auch das Zeolith getauscht ?

    Grüße
    Oliver

    Hallo Oliver,

    bei mir war es genau in dem Zeitraum das die Probleme anfingen.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • @ Peter

    Hatte ich mir fast gedacht.
    geringe Calciumwerte führen oft zu Wachstumsstagnationen (also geringere Kalzifizierungsraten). Das sieht man haüfig daran, dass die Wachstumsspitzen (inkl. Färbung), dann nicht mehr so ausgeprägt sind. Kommt dann noch eine plötzliche Veränderung bestimmte Wasserwerte hier insbesondere die drastische Reduzierung von Po4 (Schlüsselfunktion als limitierender Faktor!!!) gegen Null hinzu, liegen eben schon zwei Störfaktoren zusammen.
    Eine Störung des Stoffwechsel ist also gar nicht ungewöhnlich, wenn man sich diese schwankenden (Lebens-) Bedingungen anschaut.

    Vielleicht sollte man etwas schonender (kleiner Dosierungen) mit dem Umgang von Phosphat-Absober oder irgendwelchen Fällungsprodukten umgehen. Zumindest kann eine langsame Änderung bestimmter Wasserparameter nur förderlich sein.

    Grüße
    Oliver

  • Hallo Frank,

    der Zusammenhang Ca-KH ist folgender: Ist die KH hoch, bleiben weniger Calcium-Ionen in Lösung (bedingt durch Kalkbildung, Fällung), der Calcium-Gehalt des Wasser ist also unter dem natürlichen Wert. Nur wenn die KH durch Zugabe von Calciumchlorid alleine auf ca. 6 bis 8° abgesenkt wurde, kann ich den natürlichen Calcium-Wert erhalten. Ist die KH extrem niedrig, sollte auch sehr viel Calcium in Lösung bleiben. Die Zugabe von Na-Hydrogencarbonat alleine ist dann sinnvoll.
    Hast Du Calcium einmal gemessen, als die KH so niedrig war?

    Die natürlichen Phosphat und Nitrat + Ammoniumwerte, evtl. auch Spurenelementgehalte sind auf die Pflege im Aquarium nur bedingt übertragbar, da den Korallen in der Natur ungleich mehr Plankton und partikuläres Futter, das diese Nährstoffe schon hochangereichert enthält, zur Verfügung steht.

    Einige Amerikaner (z. B. Shimek) vertreten die Auffassung, Korallen könnten sich in der Natur ausschließlich von Plankton und organischen Substanzen ohne die zusätzlichen Nährstoffe von den Zooxanthellen ernähren ("ihren Energiebedarf decken").

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Ist die KH extrem niedrig, sollte auch sehr viel Calcium in Lösung bleiben.

    sollte man den gelösten Calzium dann nicht auch mit den herkömmlichen Ca-Tests messen können?

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hast Du Calcium einmal gemessen, als die KH so niedrig war?

    ja, hab ich gemacht... KH war bei 5,4 und der Ca-Wert lag bei 340


    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Einige Amerikaner (z. B. Shimek) vertreten die Auffassung, Korallen könnten sich in der Natur ausschließlich von Plankton und organischen Substanzen ohne die zusätzlichen Nährstoffe von den Zooxanthellen ernähren ("ihren Energiebedarf decken").

    da ich ja keinen Abschäumer habe sondern ein Jaubert-System, könnte es da nicht sein, daß die Korallen mehr Plankton bekommen als in anderen Becken? Plankton ist ja vorhanden... (siehe anderer Beitrag...) Wenn keine oder zu wenig Nährstoffe vorhanden wären, könnten ja die Korallen nicht wachsen, das tun sie aber.

    MfG, Frank


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  • Hallo Frank,

    ja, Calcium sollte natürlich mit Calcium-Tests messbar sein.

    Ja, die Werte hattest Du ja weiter oben schon zweimal gepostet, sie sind sehr ähnlich denen, die Henry angibt. Seltsames Phänomen. Hat die Hitze in diesem Sommer eine Rolle gespielt?

    Dass in den meisten oder praktisch allen Aquarien die Nährstoffe ausreichend vorhanden sind, bezweifle ich nicht.
    Es sollte nur heissen, dass die natürlichen Werte nicht unbedingt 1:1 auf die Aquarien übertragbar sind.

    Es ist auch durchaus so, dass in manchen Aquarien eine Menge Plankton steckt, das man tagsüber nicht sieht, aber bei Nacht schwimmen dann unzählige Polychaeten durchs Wasser, von denen auch ab und zu einer von einer Koralllen gefressen wird.
    Insgesamt dürfte in den Aquarien aber Plankton nicht in der Menge und Vielfalt zur Verfügung stehen.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo!

    Gibt es Formeln zur berechnung der Menge an Na-Hydrogencarbonat die man zugeben muss um eine gewünschte anhebung der KH zu erreichen?

  • Hallo Hans-Werner,

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Ja, die Werte hattest Du ja weiter oben schon zweimal gepostet,...

    Du hattest trotzdem nochmal gefragt, darum hab ich sie noch mal gepostet :winking_face:

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Seltsames Phänomen. Hat die Hitze in diesem Sommer eine Rolle gespielt?

    die Hitze hat bei mir nicht so die große Rolle gespielt, Anfangs hatte ich mal so Temp. bis zu 27,6°C später dann, als mein komplettes Wohnzimmer klimatisiert war nie mehr als 25,4°C

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Es sollte nur heissen, dass die natürlichen Werte nicht unbedingt 1:1 auf die Aquarien übertragbar sind.

    Warum eigentlich nicht, wenn das Aquarium "naturnah" (wenn man das überhaupt so nennen kann) betrieben wird? Um den Nitratwert bei 0 zu halten, machte ich rein gar nichts - außer reichlich füttern halt - das regelt sich von ganz allein. Auch wenn ich wesentlich mehr füttere geht der Nitratwert mal ganz kurz auf Werte hoch die ich gerade so messen kann aber mehr als 2mg hatte ich noch nie.


    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Es ist auch durchaus so, dass in manchen Aquarien eine Menge Plankton steckt, das man tagsüber nicht sieht, aber bei Nacht schwimmen dann unzählige Polychaeten durchs Wasser, von denen auch ab und zu einer von einer Koralllen gefressen wird.


    Die größeren "Plankton-Tierchen" sieht man auch am Tage, aber die kleinen Arten sind wirklich nur nachts zu sehen. Ich habe ja eine kleine Gruppe Fadenflossenkardinalbarsche von denen einer weder Trocken- noch Frostfutter frisst - und das geht schon ca. ein halbes Jahr so - und er wächst trotzdem, ist aber nicht ganz so groß wie die anderen der Gruppe. Es kann also nur so sein, daß er sich nur von Plankton ernährt, das er im Becken findet. Die ganze Gruppe schnappt immer wieder wieder nach etwas - was ich mit bloßem Auge nicht sehen kann - aber da muß etwas sein, denn wenn meine Zwergherzöge laichen, sieht das ganz genauso aus, dann jagt dieganze Gruppe wie irre schanppenderweise durch das Becken.


    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Insgesamt dürfte in den Aquarien aber Plankton nicht in der Menge und Vielfalt zur Verfügung stehen.


    wie gesagt - im Jaubert-Becken dürfte die Planktonvielfalt und menge größer sein als in einem Becken, das durch einen Abschäumer gereinigt wird - aber trotzdem kommt das lange nicht an die Menge heran die in den Meeren anzutreffen sind, da hast du vollkommen recht.


    Übrigens: meine Problemkoralle bekommt langsam wieder hellblaue spitzen und ich glaube, die abgestorbenen Spitzen scheinen sich wieder zu regenerieren - ich werde alles einfach mal so lassen wie es ist - auch die veralgten Spitzen werde ich so lassen.

    MfG, Frank


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  • @ Oliver,

    da hats du teilweise was interpretiert was ich so nicht gesagt habe. Es ist bei mir sicherlich nicht zu einer Po4 Limitierung gekommen ... leider ...

    Derzeit wird langsam (1000ml9 Po4 Adsorber genutzt.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    @ Oliver,

    da hats du teilweise was interpretiert was ich so nicht gesagt habe. Es ist bei mir sicherlich nicht zu einer Po4 Limitierung gekommen ... leider ...

    Derzeit wird langsam (1000ml9 Po4 Adsorber genutzt.

    Hallo Peter!
    Ist nicht Zeolith ein PO4 Adsorber? Du hast ja geschrieben, dass du es gleichzeitig eingesetzt hast.
    Ich bin der festen Überzeugung, dass viele Probleme durch plötzliche Veränderungen im System ausgelöst werden. Dazu ein Beispiel was mir eben passiert ist:
    Ich musste beruflich mehrere Wochen ins Ausland und in der Zwischenzeit betreute meine Familie das Aquarium so gut es eben ging. Als ich wieder nach Hause kam schien alles besten, alle Korallen standen gut. Meine Frau erzählte mir, dass alles in Ordnung ist, nur jedesmal nach Einschalten der Beleuchtung wird das Wasser so trüb, dass man kaum etwas erkennen kann. Das legt sich immer nach einer gewissen Zeit. Mir ahnte Übles und ich bestimmte sofort die Kabonathärte. Sie lag unter 3. Es muss also jeden Morgen ein PH Abfall stattgefunden haben. Ich begann langsam über mehrere Tage den Kabonatwert zu erhöhen und tausche gleichzeitig das Zeolith. Der Tausch des Zeolithes war praktisch ein Neustart mit dieser Methode, da mir ein gewissenloser Händler davor irgend ein Zeugs als Original von Thomas Pohl angedreht hat, was es aber nicht war. Thomas konnte das auch bestätigen. Leider scheint so etwas öfters vorzukommen. Kurz nach dem Einsetzen des Zeoliths reagierte ein wunderschöner Acropora Stock mit plötzlichem Gewebeverlust (über 50% der Koralle) Der Stock hat über 20 cm Durchmesser und war der schönste im Becken mit roten Triebspitzen. Das bedeutet nicht, dass die Zeolithmethode schlecht ist, nur in einem Becken, in dem schon Stressfaktoren vorhanden waren, war eben die plötzliche Änderung zu viel.

    Grüße
    Reinhard

    Einmal editiert, zuletzt von Reinhard (28. August 2003 um 23:51)

  • Hallo Frank,

    wenn die Acropora sich wieder erholt, ist ja alles bestens.
    Jetzt können wir wählen: Hat sie sich angepasst, war die Störung nur vorübergehend oder hast Du eine richtige Maßnahme ergriffen? :grinning_squinting_face:

    Bezüglich der Planktonmenge kann ich mir relativ schwer vorstellen, dass es viele Organismen im Aquarium gibt, die in nennenswerter Menge von den Korallen erbeutet werden und eine so hohe Reproduktionsrate haben, dass sich der Bestand ausreichend hoch erhält oder wächst.

    Eine gewisse Ausnahme sind sicher die Fische, die durch das Füttern natürlich öfter laichen können und die Korallen und andere Tiere mit "Plankton" versorgen.
    Auch einige andere Tiere versorgen sicher das Becken mit ihren "Überschüssen" in Form von Geschlechtsprodukten.

    Ich zweifle deshalb nicht, dass in Deinem Becken eine gewisse Ernährung aus dem Becken selbst stattfindet.

    Mal sehen, wie weit es in Zukunft allgemein gelingt, die Becken so zu betreiben, dass es so funktioniert, wie bei Dir. :]

    Allgemein würde ich deshalb den Wert "natürlicher" Nährstoffgehalte im Becken derzeit eher bezweifeln. Aber ich bin da flexibel.


    Hallo Peter,

    Oliver war auch eher der Meinung, dass es in Becken zu KEINER Phosphatlimitierung kommt, stimmte mir aber zu, dass eine rasche Phosphatabsenkung zu Störungen bei den Tieren führen kann (ohne dass Phosphat wirklich zum Mangelnährstoff wird). Ich deute diese Störungen durch rasche Phosphatabsenkung, die ich beobachten konnte, eher als Störung in der Skelettbildung.
    Ich hoffe, ich habe Oliver da richtig interpretiert.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo @ alll,

    ich kann berichten das es zu keinem weiteren Fortschreiten kommt und das sich offene Stellen an einigen Korallen (Hypophora, Favia) beriets wieder schließen.

    Ich werde heute erneut 240 Liter WA durchführen und in 3 Tagen neue 1000ml Rowaphos einbringen.

    Ich denke das zeigt das meine Problem mit einem übermaß an Po4 zusammenhing - und das obwohl alle Test fast nichts anzeigten.

    Mein Fazit: Ich werde jetzt immer maßvoll einen Po4 Adsorber im Einsatz haben und meinen Po4 Test entsorgen.

    Ich möchte mich bei allen für die Tips, Ideen und Hilfestellungen bedanken. Es ist schön auf so viel Wissen und Erfahrung zurückgreifen zu können :smiling_face: Denn ich bin aufgrund der Po4 Gehlates von 0,03 nicht davon ausgegangen dort ein Problem zu haben.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo,

    ich wollte noch einmal dieses Thread hoch holen, da ich ähnliche Probleme mit meinen Koralle habe.

    Wenn ich bei mir einen neuen Ableger ins Becken tuhe , wächst dieser die ersten 1-2 Monate sehr gut, dann aber plötzlicher Stillstand, Farbverlust und Auflösungserscheinungen an den Spitzen, bis hin zum kompletten auflösen des Ablegers.

    Und ich weis einfach nicht woran dies liegen kann.

    Da ich diesen Thread sehr aufmerksam verfolgt habe , und auch schon einige Maßnahmen die hier angeführt wurden probiert habe ,wollte ich euch bitten auch mir ein paar Tips zu gäben wie ich diesen Gewebsverlust stoppenb kann.

    Daten heute gemessen 12:00 Uhr:

    KH 7,2
    ca 430
    mg 1300
    Po4 0
    No3 1-2,5
    Salinität 35 mit Refraktometer
    Temp 24

    Alle Werte wurden mit Salifert ermittelt.

    Weitere Daten:

    Becken 200 l inkl. Technikbecken

    WW wöchentlich 10l mit Osmose und Tropic Salz

    Ca und MG nach Balling

    Beleuchtung 4 x T5 2 x Blue 2xSun 2 Monate alt

    Filterung über Zeovit seit 11.02

    Spuris 1ml Jod in Lösung 2 (Balling)
    1ml Strontium in Lösung 1 Balling

    Besatz: 1 x Centropyge acanthops
    1 x Fuchsgesicht
    2 x Weißbandputzer Garnelen

    Folgende Maßnahmen wurden bereits durchgeführt:

    Kohle entfernt
    Vermehrte WW
    Zugabe von Spurenelementen veringert
    Beleuchtungsdauer erhöht
    Zeovit getauscht

    Morgen werde ich Strontium messen
    Und einen PO4 Adsorber verwenden

    Über ein paar Antworten würde ich mich freuen..

  • @ Hans-Werner
    genau so meinte ich es auch. Die schnelle Reduzierung von Po4 und die damit zwangsläufig verbundene Umstellung im Algen- und Korallenmetabolismus, dürften die Ursachen für weitere Störungen, wie z.B. die Störung der Kalzifizierung in den Wachstumsspitzen sein. Deshalb auch hier die Sympthome (Gewebsverluste an den Wachstumsspitzen) und nicht etwa an den unteren Regionen der Koralle, wo die Kalzifizierungraten eher geringer sind.

    @Bigtown
    Wenn Dein PO4-Gehalt schon NN ist und Du das Zeoviz gerade getauscht hast, würde ich nicht noch zusätzlich einen PO4-Absober einsetzten. Wozu ? Viele Maßnahmen (Beleuchtungsphase verlängert, Zeovit getauscht ...) gleichzeitig, helfen eben nicht viel. Genau das Gegenteil solltest Du anstreben. Gerade wenn Dein System sehr nährstoffarm ist, solltest Du darauf achten, das die anderen Faktoren sehr stabil sind. Jede Änderung bedeutet eine Anpassungsmaßnahme (z.B. Beleuchtungsphase verlängern) für die Korallen. Da Du nur wenig Fische hast und Deine Ableger mit Farbverlust und anschließenden Gewebsauflösungen reagieren, könnte ich mir in Deinem Fall auch vorstellen, das Du Dein Becken sogar zu nährstoffarm fährst (reine Vermutung). Dies kann man auch an der Zooxanthellendichte der Korallen gut erkennen. Wenn Deine Ableger von Braun ins Beige und dann sogar bis fast ins Weiß abrutschen, bevor Sie dann mit Auflösungserscheinugen reagieren, herrscht definitiv eine Nährstoffunterversorgung (PO4 ?) vor. Eine vorsichtige kontinuierliche Dosierung von Aminosäuren, könnte eine gute Gegenmaßnahme sein. Diese sollte aber unter ständiger Beobachtung (Gewebsfarbe) der Korallen passieren, da dies natürlich auch eine gewisse Düngung des Systems darstellt und somit teilweise genau das Gegeteil der Zeovitmethode darstellt.
    Ansonsten hören sich die Daten ganz gut an, allerdings sind sie aber auch nur eine Momentaufnahme.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Hallo Oliver,

    wird nicht durch das Zeofood schon Aminos dem Becken zugeführt??

    Habe die letzten Reste von Pro Coral Organic ins Becken dosiert und bei einer Koralle konnte ich leicht Verbesserungen feststellen.

    Hier mal der Verlauf einer Koralle:

    Acropora 11.02
    Acropora 04.03
    Acropora 08.03

    Wobei das letzte Foto schon Verbesserungen zeigt.

  • Hallo Bigtown,

    bist Du Dir mit den Daten der beiden letzten Fotos sicher ? Mir fällt zumindest die Zunahme der Algen in unmittelbarer Nähe auf. Was genau in Zeofood enthalten ist, könnte Dir wohl am besten Th. Pohl sagen. Die Gewebsfarbe (beige-braun) der letzten Aufnahme deutet zumindest nicht auf eine zu geringe Zooxanthellendichte hin. Es müssen aber Störfaktoren vorliegen, um eine so schnellen Farbverlust (Dessimilation der wirtseigenen Pigmente) zu erklären. Ich würde die Algen zumindest in unmittelbarer Nähe entfernen und mal einen 10-20% igen Wasserwechsel durchführen. Gerade diese Makroalge neigt dazu, sich sehr schnell im Hauptbecken auszubreiten und alles zu überwachsen. Ansonsten ist es eben sehr schwer konkreter zu werden.
    Es könnten zu viele Ursachen vorliegen und man müßte eigentlich nach dem Ausschlußverfahren, wie von Hans-Werner angeregt arbeiten. Ich würde jedoch selber einmal überprüfen, welche Veränderungen (also sämtliche Eingriffe) man vorgenommen hat und wie sich das Becken seitdem verändert hat.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Die Algen (racemosa) werden alle 2 Wochen entfernt...
    Letzt Woche hatte ich noch mal ein Rundschlg bezüglich dieser Alge..
    Ergebnis nur noch vereinzeilt im Becken.


    Tja was habe ich gemacht:

    Da fallen mir nur folgende Dinge ein:

    1 Algenex gegen Wrangilia Argus mit Erfolg eingesetzt (Anfang 03)

    2 Werte endlich normalisiert (vorhher ca mal auf 560, Mg mal auf 1500)
    Jetzt stabil über 3 Monate jetzt ca 400-430 mg 1300-1350. (Mai 03)

    3. Beleuchtung auf ATI umgestellt (vorher Osram und Narva Blue) Juni 03

    4. Zugabe von Spurenelementen je 1 ml pro 2000ml Balling Juli 03

    Habe jetzt noch einmal die Balling-Lösungen neu angesetzt , ohne Spurenelementen.


    Wobei diese Auflösungsersceinungen auch schon vorher aufgetreten sind...

  • Habe Heute versucht den Strontiumwert meines Beckens zu ermitteln.
    Verwendet wurde ein neuer Salifert test.

    Der Test wurde 2 mal wiederholt.

    Ergebnis 0 ????

    Der Farbumschlag zu blau erfolgte bei 0,86 ml

    mhhh..

    kann es daran liegen ???

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