Kupferbandpinzettfisch verhungert?

  • Hallo Foreaner !!!

    Da wir unseren Kupferbandpinzettfisch heute den ganzen Tag nicht gesehen haben denken wir das er wohl von uns gegangen ist. Jetzt interessiert uns nur noch die mögliche Todesursache. Kann es sein das er verhungert ist weil kaum noch Glasrosen in unserem Becken sind. Oder hat ihn unsere haarige Krabbe auf dem Gewissen? An einen Hitzetot glauben wir ehrlichgesagt nicht obwohl uns der erheblich zu schaffen macht wenn man sich die Korallen so ansieht. Was meint Ihr vielleicht versteckt er sich ja auch nur den ganzen Tag was wir nicht glauben.

    Gruß Stefan

  • tag ihr beiden,

    nun, ein pinzettfisch lebt natürlich nicht ausschliesslich von glasrosen sondern diese sind ein teil seines nahrungsspektrums.

    pinzettfische sind allgemein schwierig an ersatzfutter zu gewöhnen und ein grossteil der importe stirbt durch verhungern.

    wenn sie jedoch einmal gelernt haben an mysis, artemia und ähnliches zu gehen, leben sie über jahre.

    aus o.g. gründen wird vielfach geraten, auf pinzettfische zu verzichten.

    ein weiser rat.

  • Uns wurde er geraten weil er brav Glasrosen frisst und auch anderes Futter genommen hat. Sah eigentlich ganz Glücklich aus bei uns. Hat viel herumgesucht und wie gesagt die Glasrosen gut bekämpft.

  • Hallo,
    ein Pinzettfisch ist einfach ein schwieriger Fisch. Man kann ihn über viele Jahre erfolgreich halten, wenn er das Ersatzfutter frisst. Aber selbst dann gibt es keine Garantie. Ein grösserer Teil der Tiere verstirbt recht zeitig. Die Krabbe ist natürlich unschuldig, sollte sie nicht gerade faustgross sein ;).
    Auch bei den Glasrosen gibt es keine Sicherheit, obwohl er sie doch meist eliminiert. Meiner stammt aus einer Art "Rettungsaktion" und macht inzwischen einen gesunden Eindruck, aber gekauft hätte ich ihn wohl nicht. Er nimmt inzwischen jedes übliche Frostfutter und ich verabreiche wöchentlich Vitamine. Mal schauen, noch habe ich ihn erst ein paar Monate, das heisst bei einem Pinzett noch nicht unbedingt sehr viel.
    Es sind so schöne Fische und ich kann jeden verstehen, der sie halten möchte, aber oft kommt das böse Erwachen, leider!

  • Hallo Stefan,

    waren denn noch restliche Glasrosen im Becken? Wenn nein, wie lange schon nicht mehr? Ein Fisch verhungert nicht so schnell, das dauert schon einige Wochen.

    Außerdem, wie sah der Bauch aus? War der nach außen gewölbt oder nach innen (eingefallen)? Letzteres ist ja normalerweise ein offenkundiges Anzeichen für Unterernährung.

    Nach vielfachen Erfahrungen (auch meinen) ist der Chelmon rostratus ein "unsicherer Kantonist", was Glasrosen und Futterannahme angeht. Er wird im Handel oft als Glasrosenvertilger empfohlen und verkauft, aber viele fressen keine Glasrosen und/oder gehen nicht an Frostfutter.

    Meiner hat keine Glasrose angeguckt, ist aber zum Glück bald an Ersatzfutter gegangen. Was auch nicht jeder macht.

    Die Glasrosen habe ich dann mit Calziumhodroxid (reichlich) niedergemacht. Später sind dann doch wieder ein paar kleine aufgetaucht - und wieder verschwunden. Wobei ich nicht weiß, ob es jetzt der Chelmon war oder die wuerdemanni nach über einem halben Jahr sich doch noch aufgerafft haben.

    MfG

  • Hallo Bernd,

    oft hört man leider von gestorbenen Pinzettfischen, trotz einer Frostfutteraufnahme :(. Meist nach ein paar Monaten.

  • Hallo Stefan
    Durch die erhöhte Temperatur haben die Fische zur Zeit auch einen schnelleren Stoffwechsel und damit auch einen erhöhten Futter und Vitaminbedarf

    Ein aber viel grösseres Problem ist die bakterielle Vermehrungsrate die durch die hohen Temperaturen mächtig ansteigt, so kommt es auch zu einem viel grösseren Infektionsdruck.
    Wichtig ist die Fütterung häufig kleine Mengen und vorallem gleich nach dem auftauen verfüttern.

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