Hallo!
Ich bräuchte mal Eure Hilfe!
Wie aus der Überschrift hervorgeht, habe ich das Phänomen, dass ein Teil meiner Rotalgen plötzlich orange geworden sind (unter Blaulicht leuchten sie richtig).
Kann das die Reaktion auf einen Phosphatmangel sein (PO4 war gestern im Keller), den die Alge nun mit Absterben quittiert?
Es handelt sich um diese Alge: http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/3837_Rotalge_sp.htm
Vielleicht kann jemand weiter helfen?
Schon mal einen lieben Dank im voraus! ![]()
Rotalgen werden orange
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Hallo Dirk
Mach mal ein Bild der Alge. Ich hatte das mit meiner Halymenia. Allerdings ist die nicht gestorben sondern hat sich offenbar einfach den Lichtverhältnissen angepasst. Macroalgen dauerhaft und in einer entsprechenden Vielfalt zu halten ist definitiv grosse Kunst. Da sind die meisten Korallen einfacher. Denen sieht man es relativ schnell an wenn was nicht stimmt. Bei den Algen ist es dann meist zu spät. Eine Zudosierung von Eisen und Jod könnte auf jeden Fall helfen.
Lg Marco
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Hallo Dirk,
von deiner Beschreibung her müsste ich die gleiche Alge haben (ich konnte sie bislang nicht identifizieren). Sie kam mit dem Lebendgestein, färbte sich schnell von rot zu orange und leuchtete schön und hat sich dann größtenteils aufgelöst. Aber dann kam sie zurück und wächst seit dem recht stark (auch an der Scheibe). Sie hat ein schönes, kräftiges Rot, aber wenn ich etwas abmache, werden einige Spitzen orange und leuchten im Blaulicht kräftig (sonst leuchtet sie nicht). Die sterben dann ab, aber es bleibt immer genug übrig. Bis auf ein paar Drahtalgen ist es die einzige Alge, die bei mir überlebt. -
Hi!
Danke für die Antworten!
Die Alge reagiert auf PO4-Anstieg durch forcierte Fütterung mit Absterben/Ausbluten...
Das Wasser war heute trüb und die Korallen standen schlecht. Habe nun nach einem WW Easy Life und Kohle im Einsatz. Ich hoffe, das wird wieder...! -
Hallo Dirk,
ich habe die auch und sie wächst bevorzugt an den Überlaufrohren, also nicht sehr hell. Ich hätte auch eher auf Spurenelemente- als auf Phosphatmangel getippt, die Phosphatversorgung ist bei mir nämlich eher schwach aber gleichmäßig, die mit Spurenelementen dagegen einigermaßen gut.
Hast Du Caulerpa? Ich frage wegen der Trübung. Da können die Korallen schon mal schlechter stehen, ist aber normalerweise in einem oder spätestens zwei Tagen vorbei.
Gruß
Hans-Werner
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Hallo Hans-Werner!
Nein, Caulerpa habe ich nicht. Eben diese habe ich vor längerem rausgetan, damit sie nicht plötzlich ausbluten...
Ich vermute, das Absterben liegt im raschen Phosphatanstieg begründet (von 0 auf 0,06), da diese Rotalgenart mit höheren Nährstoffwerten nicht klar kommt.
Die Korallen sehen heute immer noch nicht besonders aus, das Wasser ist nicht wirklich klar. Ich werde noch einen WW durchführen und der Dinge harren, die da noch passieren werden...
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Hallo Dirk,
ich sehe, wie glaube ich auch meine Vorschreiber, bereits das Ausbleichen (orange werden) der Algen als beginnendes Absterben. Das ging doch dem Phosphatanstieg voraus!?
Gruß
Hans-Werner
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Hallo Hans-Werner!
Phosphat lag bei ~0. Dann habe ich forciert gefüttert und einen Tag später began das Absterben der Algen, wozu PO4 dann bei 0,06 lag.
Wäre für mich nun die Frage, ob der Phosphatanstieg durch die Fütterung begründet ist, oder als Resultat des Ausblutens. Bei den Caulerpa ist mir bekannt, dass diese beim Absterben Phosphat ins Wasser geben. Verhalten sich die Rotalgen genauso?
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