Wasseraufbereitung und Regenwasser

  • Hallo zusammen,

    ich beschäftige mich schon seit ein paar Tagen mit dem Gedanken, Regenwasser zur Wasseraufbereitung zu nutzen.

    Hat jemand von euch schon mal daran gedacht???

    Ich sammle durch Regenwasser ca. 2 cbm in Regenwasserfässern. Nun habe ich überlegt, mitteles einer Pumpe, das gesammelte Wasser durch eine Osmoseanlage (Pumpe bringt 4-5 bar) zu drücken. Dabei müsste doch auch problemlos Osmosewasser entstehen.

    Oder ist unser Regen zu "Sauer", mit zuviel Schadstoffen belastet oder sonst irgendwie nicht gut genug???
    (Blumen und Gemüse werden ja auch damit gegossen und anschliessend gegessen).

    Hat jemand vielleicht so was schon mal gemacht?

    Ich würde auch erst mal nur ne kleine Portion aufbereiten um dann das Wasser auch mal zu testen.


    cu
    Stephan

  • Gegenfrage: würdest du das Regenwasser trinken ? :winking_face:

    Wenn es kein Trinkwasser ist kann man es schon gar nicht für ein Meerwasserbecken verwenden. Der ganze Dreck aus der Luft, vom Dach und aus der Regenrinne ist im Wasser. Mein Rat: laß es sein !

  • Hallo Thomas,

    klar würde ich Regenwasser nicht so einfach trinken, (evtl abgekocht).

    Aber mein Gedanke war ja auch, dass die Osmoseanlage den "Dreck" auch wieder rausholt.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, macht die Osmoseanlage bei "normalem" Leitungswasser ja auch ne "Reinigung".

    Schönne Dank fpr die schnelle Antwort
    Stephan

  • Aus welchem Grunde willst du das Regenwasser verwenden? Um Geld zu sparen?
    Das haust du durch den erforderlichen Pumpeneinsatz wieder raus. Giess lieber Deine Zimmerpflanzen damit :grinning_squinting_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan Ott (29. Juli 2003 um 11:28)

  • Na gut, na gut,

    war ja nur mal so ins Blaue gedacht.

    Denk ich halt mal andersrum. :grinning_squinting_face:

    Kann man denn wenigstens das "Abwasser" der Osmoseanlage noch zum Blumengiessen u.ä. verwenden. :confused_face:

    Das alles hat übrigens nix mit übertriebener Sparsamkeit zu tun, sondern nur mit möglichst optimalem EInsatz aller vorhandenen Ressourcen.
    :smiling_face: :smiling_face: :smiling_face:

    cu
    Stephan

  • Hallo Stephan,

    das Abwasser der Osmoseanlage, kannst Du ohne weiteres zum Blumengiessen brauchen.

  • Na ja,
    ist ja wenigstens dann doch nicht alles verschwendet.

    Also werde ich demnächst das Restwasser in die Regenfässer umleiten und viele, viele kleine Blümchen damit giessen können.

    Aber noch ne Frage:

    Wenn die Osmoseanlage im Verhältnis 1:4 aufbereitet, heisst dass dann, dass das Restwasser entsprechend höher "verscmutzt" ist?


    bis dann

    Stephan

  • Na ja, Stephan,
    es enthält halt zusätzlich den Dreck, der in Deinem Osmosewasser nicht mehr ist.

  • Hallo,

    ich stand mal vor dem selben Problem. Mir dauerte das ganze mit der Osmoseanlage viel zulange(ich hab noch so eine Anlage die brutale 30Liter am Tag schafft) und außerdem konnte ich mit dem vielen Abwasser aus Umweltpolitischen Sachen nicht so recht abfinden. Ums Geld ging es mir garnicht so. Also habe ich mal das Wasser in unserer Regentonne mit einem Nitrattest(Red Sea war das damals glaube ich) getestet. Ich weiß nicht mehr ob der Test 20 oder mehr anzeigte. Auf jedenfall feuerrot. Ich hab den Gedanken dann verworfen. Das Wasser mit einer Pumpe durch die Osmoseanlage zu jagen war mir zu aufwendig und zu teuer. In der Gartenzeit habe ich einen langen Schlauch von der Osmoseanlage in die Regentonne gelegt(ist nicht so weit bei mir). Gerade jetzt in der "Trockenzeit" ist unsere Tonne ständig leer. Da kann ich es bestens zum gießen gebrauchen. Was ich im Winter mit dem Abwasser mache weiß auch noch nicht. Man könnte das ABwasser in eine Gießkanne leiten und dann für die Toilettenspülung nutzen. Aber da muß man ständig hinterher sein, sonst läuft die Kanne über. Muß ich mir nochwas einfallen lassen.

    Grüße

  • Nagut,

    der Garten hat das Wasser in letzter Zeit ja auch nötig gehabt.

    Den Gedanken, was mach ich dann im Winter mit dem Wasser hab ich auch schon gehabt. Aber soviele Zimmerpflanzen zum Giessen hat man ja auch nicht grade rumstehen.

    Vielleicht mal ein Agreement mit den Nachbarn Treffen???
    (100 l Wasser abzugeben) :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Aber es war ja mal einen Gedanken wert


    Danke
    Stephan

  • Wenn dir eine Osmoseanlage zuviel Abwasser produziert dann informier dich doch mal über einen Vollentsalzer. Der produziert kein Abwasser, es fallen lediglich kosten für regeneration bei Mischbett oder bei Kati und Ani kanst du selber regenieren, halt nur ein wenig mehr Aufwand als Membran wechseln.

  • Hallo Ramon,

    Zitat

    Was ich im Winter mit dem Abwasser mache weiß auch noch nicht. Man könnte das ABwasser in eine Gießkanne leiten und dann für die Toilettenspülung nutzen. Aber da muß man ständig hinterher sein, sonst läuft die Kanne über. Muß ich mir nochwas einfallen lassen.

    in den Garten leiten und Schlittschuh laufen. :winking_face:

  • Hallo Marc,

    hab ich schön öfters drüber nach gedacht. Wenn dann kommen nur die großen in Frage, ansonsten bin ich nur am regenerieren.Diese sind erstmal recht sperrig und auch recht teuer im Vergleich zu einer IEM Analge für ca.90Euro. Und dafür muß ich dann immernoch recht häufig regenerieren. Und so ganz Umweltfreundlich ist das mit den Säuren sicher auch nicht.

    Grüße

    Zitat

    Original von Marc P.
    Wenn dir eine Osmoseanlage zuviel Abwasser produziert dann informier dich doch mal über einen Vollentsalzer. Der produziert kein Abwasser, es fallen lediglich kosten für regeneration bei Mischbett oder bei Kati und Ani kanst du selber regenieren, halt nur ein wenig mehr Aufwand als Membran wechseln.

  • Nun ja ob sich ein Vollentsalzer rechnet hängt wohl von der Beckengröße ab, andererseits wenn du so große Säulen bräuchtest wieviel Wasser "Abwasser" produzierst du mit der Osmose? Für die Osmose und Auffangbehälter für das Osmosewasser brauchst du ja auch platz. Was das regenerieren mit Lauge und Säure angeht, ich denke das die sich irgendwo im Abwasser neutralisieren, was z.b. deine Waschpulvertensiede bestimmt nicht tun, aber ich bin kein Biologe oder Chemiker.

  • jo, ich hab schon hin und her gerechnet. Ich bin immernoch etwas unentschlossen. Für die Gartenmonate hab ich ja eine prima Lösung. Der Tonne wäre irgendwann sowieso leer und ich müßte mit dem Schlauch aus dem Wasserhahn ran. So spar ich mir das oder muß zumindest weniger aus der Leitung saugen. Diesen Sommer reicht es auch mit dem "Abwasser" nicht. Auf jeden Fall wird das Wasser so 100% verwertet.


    Zitat

    Original von Marc P.
    Nun ja ob sich ein Vollentsalzer rechnet hängt wohl von der Beckengröße ab, andererseits wenn du so große Säulen bräuchtest wieviel Wasser "Abwasser" produzierst du mit der Osmose? Für die Osmose und Auffangbehälter für das Osmosewasser brauchst du ja auch platz. Was das regenerieren mit Lauge und Säure angeht, ich denke das die sich irgendwo im Abwasser neutralisieren, was z.b. deine Waschpulvertensiede bestimmt nicht tun, aber ich bin kein Biologe oder Chemiker.

  • Die Osmoseanlage hast du ja jetzt onehin, also dann für den Winter in den Keller einen Vollentsalzer und das Abwasser sparen.

  • Hallo Frank,

    danke für den Link.

    Hört sich ja dann doch nicht mehr so schlecht an mit dem Regenwasser.

    Aber ich glaube mit dem Leitungswasser bin ich doch auf der sichererererern seite des Aquariums.

    Ich habe mir das mal durchüberlegt:
    1. Gute Pumpe kaufen (Druck mind. 4 bar, Pumpe für Dauerbelastung geignet ca. 150 -200 €)
    2. Mehrverbrauch an Strom (Pumpe hat ca. 500-800 W)
    3. Membrane in der Osmoseanlage muss garantiert öfter gewechselt werden

    Ne, ich bin jetzt sicher, ich bleibe beim Leitungswasser, fange das Abwasser für meinen Garten auf, und lebe im Winter mit dem Verlustwasser.


    Bis dann

    Stephan

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