Riffplatten mit Kunstharz selbst kleben

  • Hi,

    ich wollte mal herzeigen, wie mein neuer Aufbau aus gereinigten Riffplatten und Riffgestein so geworden ist - insbesondere das modulare Verkleben mit Kunstharz hat sich aus meiner Sicht echt bewährt. Ich kann beim bevorstehenden Umzug den Aufbau in einer Minute zerlegen und in zwei wieder aufbauen - so spart man Zeit wenns dann stressig wird und hat vorher Gelegenheit, den Aufbau in Ruhe zu planen. Wer will, kann das tote Riffgestein sparsamer einsetzen und dann noch Lebendgestein reinhängen.

    Hier die Fotos:

    Google Webalbum

    Das Gestein stammt von Norbert Dammers und war bereits gereinigt (vielen Dank!), ein paar in Löchern verbliebenen Schwammresten und Schmodder habe ich mit dem Hochdruckreiniger den rest gegeben, anschließend nochmal gewässert, getrocknet und mit meerwassertauglichem Kunstharz verklebt. Kunstharz im Plastikbecher angerührt mit Plastikbesteck (Reinigung macht keinen Spaß), mit Baumwollflocken laut Herstellerangabe die Viskosität etwas erhöht, in eine 20ml-Plastikspritze aus der Apotheke eingestrichen, Kunstharz in die Spalten und Ritzen des Aufbaus gespritzt, fertig. Steine ggf. vorher mit Gummiringen fixieren, einzeln Modulbauweise kleben. An der Acrylglas-Hinterwand habe ich ein paar wenige Stützsteine ebenfalls mit Kunstharz aufgeklebt, hält bombig. Auch die Acrylglasscheiben der Schachtumbauung sind mit Kunstharz-Fugen geklebt, da Silikon nicht hält.

    Gruß, Martin

    3 Mal editiert, zuletzt von Martin Wagner (5. Juli 2012 um 09:53)

  • Hallo Martin,

    was für ein Harz hast du denn genau genommen? Und wo hast du es her?

    Gruß Stephan

    185/60/70 6080 als Rückförderpumpe kein Technikbecken,
    Mini Bubble King 200 VS13 mit RD3 Mini Speedy / extra schmale VS
    2xMaxspect RSX 200W, 2xMaxspect Gyre 350, GHL ProfiLux 4 + Doser 4, Grotech 3NG

  • sieht gut aus, besonders das loch in der platte gefällt mir

    bist du dir sicher, dass es auf acrylglas bombig hält? an den kanten möglicherweise, aber auf glatter fläche hab ich die erfahrung gemacht, dass es überhaupt nicht hebt. das acrylglas brauch sich nur bisschen wellen oder bewegen und das harz lässt sich abziehen, wenn es über kanten geht, so dass möglicherweise harz sich in ner rille der kante verzahnt mag ich das glauben, aber harz nur auf fläche halt ich für ein gerücht. ich hab von dem zeugs bestimmt schon 150 kilo verarbeitet

    ich hab dann immer acrylglassphäne (abfall aus der kreissäge) auf acryfix gestreuselt und diese fläche dann mit epoxydharz ausgegossen, die spähne bildeten dann eine verzahnung ... das hält bombig. andere möglichkeit ist ein paar löcher als anker bohren, diese mit harzpampe (baumwollflocken) ausfüllen.

    solang der stein auch auf dem boden steht mag das einigermassen heben, aber ein stein freihängend auf glatzter fläche geklebt hebt niemals meiner meinung nach

    im freien mag das geruchlos sein, aber nicht in der wohnung .... das härtet wie du weisst in 24h aus, solang gibt es dämpfe ab, bei ganz kleinen mengen mag man das in der wohnung machen, aber deine größenordnung würd ich nicht in der wohnung machen, oder halt in räumen in denen ich mich nicht aufhalte.

    hast du es denn in der wohnung gemacht?

    2 Mal editiert, zuletzt von Niesmuschel (5. Juli 2012 um 16:56)

  • Nö, auf dem Balkon :-p Ich wollte damit nur sagen, dass es vergleichsweise wenig geruchsbelästigend ist ... riecht relativ wenig nach Chemie.

    Die Überlegung mit dem Anbohren bzw. den Spänen ist gut - ich will jetzt nicht so lange dran reißen, bis es wieder abgeht, aber von der Logik her hast du natürlich recht. Wenn man es nur als Aufliegepunkt benötigt und nicht ne Platte horizontal von der Wand wegstehen lassen will, scheint es mir doch relativ stabil.

    Gruß, Martin

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