Doryrhamphus dactyliophorus - Zebra-Seenadel

  • Doryrhamphus dactyliophorus - Zebra - Seenadel


    Copyright Dietmar Schauer


    Copyright Inken Krause


    Copyright Inken Krause

    Als Nachzucht erhältlich: D. dactyliophorus wurde bereits nachgezüchtet, ist aber noch nicht als Nachzucht im Handel erhältlich.

    Schwierigkeitsgrad: 6
    Erläuterungen siehe unten


    Hauptfutter: Mysis, Artemia, Moina salina, Copepoden, Lobstereier; lebend oder gefrostet. Kein Kunstfutter


    Zu erwartende Endgröße: ca. 18 cm


    Geschlechtsunterschiede: Männchen haben eine Brutfalte am Bauch


    Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: ab 300 Liter
    Dabei sollte eine Beckenlänge von 1,20m nicht unterschritten werden, da D. dactyliophorus sehr aktive Schwimmer sind.


    Für Gesellschaftsbecken geeignet: Bedingt. Nur mit ruhigen, langsam fressenden Arten wie z.B. Seepferdchen, Leierfischen, Schleimfischen usw. vergesellschaften.


    Innerartliche Haltung:
    • Einzelhaltung: Nein
    • Paarhaltung: empfohlen
    • Gruppenhaltung: Nein


    Lebensraum: Im juvenilen Stadium ist D. dactyliophorus in der Natur oft in der Gezeitenzone und in Felstümpeln anzutreffen, adulte Tiere in bis etwa 10 m Tiefe. D. dactyliophorus ist häufig unter Felsüberhängen und großen Korallenformationen anzufinden. Auch leben sie oftmals gerne in großen Höhlen zusammen mit Garnelen oder Muränen und putzen kleine Copepoden oder parasitische Krebse von anderen Fischen;
    Westpazifik, Java, Indonesien. (Quelle R. H. Kuiter)


    Aquariengestaltung: Einrichtung eines Artenbeckens mit ruhigem Fischbesatz (z.B. Leierfische, P. kauderni) sowie Weichkorallen, Gorgonien, verschiedenen höheren Algen wie z.B. verschiedenen Caulerpa- und Halymeniaarten.


    BESONDERHEITEN:
    • Männchen sind untereinander aggressiv, daher nur paarweise Haltung empfohlen.
    • Eine Vergesellschaftung mit ähnlichen Seenadeln wie z.B. D. pessuliferus (Sulu-Seenadel) ist wegen der innerartlichen Aggression nicht möglich.
    • Die Art zeigt an größeren Fischen gelegentlich ein Putzverhalten.
    • In der Eingewöhnungsphase und bei der Umstellung auf Frostfutter empfindlich, wenn erst einmal eingewöhnt ist die Haltung eher unproblematisch.
    • Sind die Tiere nicht auf gehaltvolles Frostfutter wie Mysis umzustellen, ist eine langfristige Haltung im Aquarium (> 1 Jahr) kaum möglich. Feines Staubfutter wie Cyclops, Bosmiden und Lobstereier sind auf Dauer für die Ernährung der Seenadeln nicht ausreichend. Gelingt eine Umstellung auf Frost-Mysis und -Artemia nicht, sollte zwingend regelmäßig Lebendfutter gereicht werden.
    • Nicht in zu frische Becken setzen, da noch nicht genügend Zooplankton vorhanden ist.
    • Nicht mit kleineren Garnelenarten zu vergesellschaften, da diese als Beute betrachtet werden.


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    Einteilung Schwierigkeitsgrad:
    1 = einfach zu halten für Korallenbecken
    2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
    3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
    4 = nur für Fortgeschrittene
    5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
    6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
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    Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
    Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.

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