Alzheimer ausgelöst durch Aluminium... und was SI für eine Rolle spielt

  • Hallo zusammen :smiling_face:

    Tim Schörger hat mir folgenden Link zugeschickt. Ich denke das ich ihn auf jeden Fall mal veröffentliche, trotz dessen das man mir (Danke an Frank Diehl und das Labor seiner Firma) sagte das Alu bei über PH 7 keine grosse Rolle spielt.
    Ich denke es ist auch so interessant zu wissen :smiling_face:

    http://www-promotion.com/user/eulenspie…a42408/edit.htm

  • Aehm, ich kann jetzt da nicht nachvollziehen was das mit Meerwasseraquaristik zu tun hat ?!? *zu blöd oder zu müde bin*

    Nun, ich habe mich lange mit Alzheimer befasst, da wir ja einen schweren Fall von Frühalzheimer in der Familie hatten. Dass Aluminium da eine grosse Rolle spielen könnte steht schon sehr lange zur Debatte.
    Magnesium kann allerdings diese Aluminiumablagerungen im Gehirn abbauen,- daher trinken wir täglich Magnesium und vermeiden alles Alukochgeschirr und auch Weissblechdosen. Die Alzheimerart die Fils Vater hatte ist vererblich 50% Risiko,- da versucht man dann alles um das aus zu schliessen.

  • Hallo Monika,

    nur kurz den Zusammenhang zur Aquaristik und dem Bericht. Robert bzw. Tim haben den Verdacht, das zu hohe Alukonzentrationen auch zu Schädigungen bei den Fischen führen kann. Leider kenne ich selbst 2 Fälle, wo die Tiere ziemlich übel drauf waren, aber nichts gefunden wurde. Das wäre eine mögliche Erklärung dafür, weil Alu ja in der Aquaristik auch vorkommt, z.b Reflektoren von Lampen, Untergestelle usw. Und, ohne mich über Alzheimer lustig machen zu wollen, sollen nicht Fische etwas ähnliches bekommen?. Hunde und Katzen können ja auch zuckerkrank werden. Aber das ist eher das Gebiet von Harald.

    Aluminium ist auch so ein "Multielement" das in vielen Vernindungsformen vorkommt. Damit es allerdings in den Körper eindringen kann ( die Zellwände durchdringen bzw die Ionenkanäle )
    muß eine kleine Form vorliegen. Im Seewasser ist das wegen des pH Wertes aber nicht möglich. So zumindest meine erste sehr oberflächliche Recherche. Diese muß aber nicht korrekt sein, weil mir momentan etwas die Zeit fehlt dieses zu vertiefen.

  • Das Copyright dieses populärwissenschaftlichen Artikels, der ohne Quellenangaben geschrieben wurde, ist auf 1996 datiert.
    Das sind 7 Jahre, die in der Alzheimerforschung (und den Life Sciences allgemein) fast schon Jahrhunderte bedeuten.
    Mal sehen, was es mittlerweile neues gibt.

    Matthias

  • Also, nach einer oberflächlichen Literaturrecherche scheint es so zu sein, daß Aluminium zwar als ein Alzheimer auslösender Faktor diskutiert wird, es aber immer im Konjunktivbleibt. Klar ist, daß Aluminium neurotoxisch ist (im Experiment wurden z.B. Mäuse über 8 Monate mit 0,2% (!) Aluminiumnitrat im Trinkwasser gefüttert, was zur Degeneration von Gehirnzellen führte.
    In einem großen Teil der Publlikationen werden die Effekte von Aluminium auf das Gehirn bzw. die verursachten Erkrankungen als "Alzeimer-ähnliche Erkrankungen" bezeichnet, da die Symptome und teilweise auch die Prozesse ähnlich sind. Das soll aber offensichtlich bedeuten, daß Aluminium möglicherweise an der eigentlichen Alzheimer Erkrankung unbeteiligt sein könnte.

    Matthias

  • Sicher alles mit sehr viel Vorsicht, aber was passiert nun, wenn wir Alu ins unsere Systeme geben.

    Reflektoren: Alu( Spritzwasser, Auflösung usw.)

    Zeolithe: Reichlich Alu, was ans Wasser abgegeben werde kann( je nach Art des verwendeten Zeolithes)

    Phosphatabsorber: einige dieser sind ebenfalls auf Alu-Basis

    Zumindest ist dies ein Ansatzpunkt, der überlegt werden sollte.

  • Meine komplette Aquariumabdeckung besteht aus Aluminium. Das Becken steht jetzt fast ein Jahr und ich konnte noch nichts negatives feststellen.
    Es tropft sicherlich einiges was hochgespritz wurde wieder ins Becken, aber anscheinent löst sich von dem Alu wirklich nichts ab.
    Gibt es nicht irgend einen Test dafür, so wie der für Kupfer ?

  • Hallo STefan

    Nicht das ich wüste, Aluminiumtests in der Art wie Nitrat oder Phospaht sind mir nicht weiter bekannt.

    Wenn dann im Labor das wäre zuverlässig. Aber sicher zu teuer.

    Es muss ja nicht sein das sich das schnell auswirkt, oder vielleicht überhaupt nicht. Aber man sollte es im Auge behalten. Einfach das Wissen darum hilft einem dann wenn was passieren sollte weiter.
    Man versucht ja nur einzugrenzen "was tun wenn was passiert".

  • Zitat

    Original von StefanStraat
    Gibt es nicht irgend einen Test dafür, so wie der für Kupfer ?

    Hi Stefan.

    Im Oberflächenwasser des Pazifiks findet man 0,000000135 g/l Aluminium. Da braucht es schon ganz ausgefeilte Techniken, die Anwesenheit von Aluminium überhaupt nachzuweisen und noch schwieriger wird dann die quantitative Analyse. Damit dürften sogar die meisten professionellen Labore überfordert sein.

    Der Aquaquant-Test Aluminium (14413) von Merck ist laut Datenblatt für Meerwasser nicht geeignet. Merck empfiehlt für diese Anwendung den Spectroquant-Test 14825. Der Messbereich geht von 0,05-1,5 mg/l und ist somit nicht annähernd empfindlich genug. Ausserdem benötigt man zur Auswertung ein Spektralphotometer.


    NACHTRAG
    Macherey-Nagel bietet mit seinem Test Nanocolor 91802 eine preiswerte Alternative mit dem Messbereich 0,01-0,5 mg/l. Hier reicht zur Auswertung ab 0,05 mg/l das einfachere Photometer PF-11 von MN.

    Einmal editiert, zuletzt von Riffbarsch (25. Mai 2003 um 00:30)

  • Alles klar, dann hat es sich mit dem messen für mich erledigt, ich benutze sporadisch aktivkohle, hoffe das wird ausreichen, wenn überhaupt etwas ins wasser kommt.
    Danke nochmal !

  • Mein ganzer Schrank und vor allem mein Deckel sind komplett aus Alu-Riffelblech(siehe Bildchen). Das Becken läuft seit vielen Jahren wunderbar, ich habe absolut keine Probleme. Im gegenteil, Kein Lichtstrahl geht verloren... Trotzdem ein sehr interresantes Thema.

  • Hallo

    Man unterscheidet Alu noch nach der "Versiegelung". Eloxiert, heißt soviel wie angerostet und versiegelt die Oberfläche dadurch Sauerstoffundurchlässig. Also Alu braucht in unserer Qualität mindestens den Tropfenkontakt, nach meinem Wissenstand. Wenn bei jemendem Kondenswasser von der Abdeckung zurück ins Aquariumtropft würde ich mir Gedanken machen. Sonst seh ich erstmal keine besondere Gefahr. Im Aquarium hat es nicht zu suchen.

    Mfg michael hannig

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