Super GAU Stromausfall

  • Hallo zusammen.

    Ich war über das Wochenende weg und ein Kollege von mir hat nach dem rechten im Aqua geschaut. Am Freitag Abend hat er mich angerufen und gesagt, dass nix mehr gehe, da der Strom ausgefallen ist (Hauptsicherung war ausgefallen). Er hat dann diese wieder eingeschaltet... Der Strom war zu diesem Zeitpunkt zimelich genau 7 Stunden weg.
    Als er diesen wieder einstellte, hat sich dann auch noch die UFO Complet Lampe zurückgesetzt und der Tag wurde zur Nacht und die Nacht zum Tag..

    Nun habe ich 2 Fragen:

    1. Wie lange können Fische und Korallen ohne Strömung leben?

    2. Äh, gibt es eine Art Jetleg bei Fischen? Da war in meinem Falle eine Zeitverschiebung von 8 Stunden mit der Beleuchtung

    Danke für allfällige Antworten
    Gruss Marco

  • Zitat

    Original von MarcoKohler

    2. Äh, gibt es eine Art Jetleg bei Fischen? Da war in meinem Falle eine Zeitverschiebung von 8 Stunden mit der Beleuchtung

    Danke für allfällige Antworten
    Gruss Marco

    Hallo,

    Stromausfall ist eine blöde sache bei uns aquarianern;(
    Auf jeden fall. Einige importierte lippfische z.B. gehen die ersten monate pünktlich um 13 uhr ins bett. Zeitverschiebung....

    Viele grüße und viel erfolg!

    :grinning_squinting_face: iP!!

    iP's Most Rated Sept/06:
    1. ENUR - Calabria 2006
    2. Pete Heller - Big Love[Steven Lee Remix]
    3. Roger Sanchez - Lost[Eddie Thoneick Remix]
    4. Mashtronic - Supernova[Demis 16 Bit Remix]
    5. Justin Timberlake - Sexy Back[Dean Coleman Remix]

  • Gegenfrage wie lange kann ein Fisch in einem Transportbeutel überleben? Ich denke bis den Fischen der Sauerstoff ausgeht wird es schon etwas dauern. Die Korallen werden wohl auch einige Zeit ohne Strömung und Licht auskommen, Transportwege für Korallen sind auch recht weit. Aber vieleicht verbraucht sich der Sauerstoff im Becken auf Grund der Bakterien und der LS schneller? Vieleicht nehmen aber auch nur die Bakterien Schaden, allerdings LS hat auch lange wege bis es vom Meer beim Händler ist zurückgelegt. Vieleicht ist das Prob garnicht so schlimm?? Aber vieleicht ist die einzelhaltbarkeit beim Transport nicht mit der eines kompletten Systems ohne Strom vergleichbar!!??

    Ich finde ist eine gute Frage, wielange kann ein Becken ohne Strom auskommen. Und was passiert im Zeitlichen ablauf in einem Becken ohne Strom, eine Frage für die Biologen??

    mfg

    Marc

  • Hallo zusammen

    Was ich in meinem Bericht vergessen habe, nichts ist gestorben. Ich hatte somit nochmals Glück.

    Das mit den Transportbäuteln ist ein interessanter Aspekt, aber ich glaube der wird mit CO2 gefüllt...

    Gruss Marco

  • Warum sollte man die den mit Co2 Füllen??

    Für Fische würde höchsten o2 Sinn machen und Korallen können mit Co2 ohne Licht auch nichts anfangen. Oder meintest du o2??

  • Ich bin der Meinung das der einzige Knackpunkt die Wassertemperatur ist was im Sommer bestimmt nicht viel aussmacht, aber im Winter könnte das Wasser eventuell zu kalt werden.
    Bei den anderen Werten müsste sich erst nach
    !Tagen! etwas bemerkbar machen.
    Is vielleicht jemand anderer Meinung ?
    Lasse mich gerne aufklären!

  • Hallo Marco,

    da bist du knapp einer Katastrophe entgangen, noch ein paar Stündchen hättest du Fischsuppe gesehen aber da ist von Becken zu Becken unterschiedlich.

    Über die Beleuchtung würde ich mir keine Gedanken machen da alle Tiere noch heil sind, nach ein paar Tagen haben sie wieder den Rhytmus drin.

    cu resa

  • Hallo Stefan,
    lass`mal ruhig etwas kühler werden. Das hält den Sauerstoff im Wasser und vermindert den Stoffwechsel und den Verbrauch der Tiere....
    Warmes Wasser und keine Strömung im Hochsommer....das wäre richtig übel!

  • Zitat

    Original von StefanStraat
    Ich bin der Meinung das der einzige Knackpunkt die Wassertemperatur ist was im Sommer bestimmt nicht viel aussmacht, aber im Winter könnte das Wasser eventuell zu kalt werden.
    Bei den anderen Werten müsste sich erst nach
    !Tagen! etwas bemerkbar machen.
    Is vielleicht jemand anderer Meinung ?
    Lasse mich gerne aufklären!

    Der Knackpunkt ist O2 , ohne Strom keine Strömung, ohne Strömung kein Sauerstoff ohne O2 >>> Fisch umfallt.

    Die O2 Sättigung ist von Temperatur u. Dichte abhängig.

    cu resa

  • Hallo!

    Wenn ich mir überlege wie lange ein Fisch oder LS in der Transportbox oder Transportbeutel ohne probs überleben und ich das auf das Beckenvolumen pro Fisch hochrechne, kommt da ne ziemlich lange Zeit bei raus. Wenn ein Fisch sagen wir nur 6 Stunden beim Transport mit 2 Liter Wasser hinkommt, dann sind doch 20-50 Liter pro Fisch wesentlich längere standzeiten drin. Und das die Strömung ausfällt heißt ja nicht das nicht trotzdem an der Wasseroberfläche ein Gasaustausch stattfindet. Und der Sauerstoff verteilt sich auch ohne Strömung gleichmäßig im Becken. Ich vermute mal das ein Becken wesentlich länger ohne Strom "überleben" kann als wir annehmen. Was die Temperatur angeht, denke ich das die meisten auch im Winter adequate Zimmertemperaturen haben, und besser die Temperatur ist zu niedrig als zu hoch! Im Sommer wird es auf Grund des ausfalls der Beleuchtung und der Pumpen auch ohne "kühlung" nicht zum überhitzen kommen.

    Vieleicht doch nicht so schlimm??

    Hat den keiner mal einen solchen Schicksalsschlak erfahren müssen??

    mfg

    Marc

  • hi,

    also ich denke das es sehr stark auf dén beckenaufbau ankommt, wenn z.b. ein großes algenabteil vorhanden ist sieht es sicher nicht so gut aus da ja die algen kräftig o2 atmen wenns dunkel ist, oder bei jaubert siehts wegen der großen bakterienmasse mit sicherheit auch nicht so toll aus bei nem stromausfall.

  • An dem Hinweis mit den Algen ist was dran, die veratmen den ganzen Sauerstoff. Dies betrifft natürlich nur die Systeme die die Algen im Hauptbecken haben. Da der Strom ja nicht funzt und die Pumpen nicht pumpen, kann kein Wasser aus einem möglichen Algenrefugium ins Hauptbecken, also auch da können wir die Algen vernachlässigen. Zumindest als gehfar für die Tiere, wie die Algen auf Sauerstoffmangel reagieren??

    mfg

    Marc

  • hi marc,

    das man die algen vernachlässigen kann wenn sie "nur" im filterbecken stehen würde ich nicht sagen denn durch den sauerstoffmangel im filterbecken werden dort die bakterien und die ganzen kleinstlebewesen ebenfalls absterben und wenn der strom wieder da ist wird dann die brühe schön ins hauptbecken gepumpt und dann wirds denke ich mal kritisch. :winking_face_with_tongue:

    oder sehe ich das falsch?

  • Nein sicherlich nicht, das wäre nicht so gut wenn die eventuell abgestorbene Biomasse ins Hauptbecken pumpst. Ich würde es so sehen, wenn du dir einen Arm lange genug abbindest das er nekromatös wird kannst du ihn auch nur noch amputieren. Genauso würde ich es mit dem Filterbecken halten. wenn ich nach Hause komme, mein Strom ist aus und mein Algenrefugium hat schon angefangen übel zu richen, würde ich es aus dem kreislauf nehmen. Aber besser ein neues Algenrefugium einrichten als dein Becken zu ruinieren. Aber das ansterben des Algenrefugiums hat erstmal keine negativen auswirkungen auf dein Hauptbecken. Es gilt nur dann nicht vor Schock sofort den Strom einzuschalten sondern erst mal die Lage zu sondieren und ruhe zu bewaren.

    Ich kann nur hoffen das ich nicht mal in eine solche situation gelange. Obwohl ich kein Algenrefugium habe. Aber erklär das mal den Sadtwerken das sie in deiner Straße nicht den Stromabstellen dürfen, wenn du im Urlaub bist. :winking_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Marc P. (20. Mai 2003 um 08:40)

  • jo marc,

    das stimmt schon aber der stromausfall ist, wenn er lange genug gedaurt hat das etwas abstirbt, mit sicherheit dann zu ende wenn du noch nicht wieder zu hause bist oder kurz bevor du eintrudelst.

    aber wer kennt sich denn mit usv´s aus (hi hi das reimt sich ja und was sich reimt ist gut juhu)? weil wenn mann die förderpumpe an ein usv hängen würde wäre das problem doch theoratisch schon gelöst und alzu teuer kann ne kleine ja auch nicht sein wenn sie nur ne pumpe mit 40 oder 50W versorgen muß, oder?

  • Hoi zäme

    vielen Dank für die vielen Informationen. Die Temperatur war übrigens auf 22.9 Grad gefallen, aber noch einige Stunden mehr, dann wären es warschinlich nur noch ca. 21.5 gewesen.

    Gestern war's übrigens lustig, nachdem ich die Lampe wieder gerichtet hatte. Mein Putzer der normalerweise um 21.00 uhr ins Bett geht war gestern um 23.00 uhr in der Dunkelheit noch fleissig am putzen :smiling_face:

    Gruss Marco

  • Das hört sich ja schwer nach Murphys Law an.


    1. 1 Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es schiefgehen.

    1. 2 Alles geht auf einmal schief.

    1. 3 Nichts ist so leicht, wie es aussieht.

    1. 4 Die Natur ergreift immer die Partei des versteckten Fehlers.

    1. 5 Wennn man feststellt, dass es drei Moeglichkeiten gibt, die einen

    Vorgang schiefgehen lassen koennen und man diese ausschaltet, entstehen

    automatisch drei neue Moeglichkeiten.

    1. 6 Laechle, denn morgen ist alles noch viel schlimmer.

    1. 7 Wenn ein Experiment gelingt, dann ist vorher etwas schiefgegangen.

    1. 8 Wenn etwas scheinbar nicht schiefgegangen ist, dann ist es vermutlich

    doch schiefgegangen. Es sieht nur richtig aus.

    1. 9 Fast alle Dinge werden staendig schlimmer.

    1.10 Die Abkuerzung ist die laengste Verbindung zwischen zwei Punkten.

    1.11 Frueher oder spaeter wird immer das Allerschlimmste passieren.

    1.12 Sobald man etwas erwaehnt:

    a) wenn es gut ist, geht es vorueber.

    b) wenn es schlecht ist, passiert es.

    1.13 Negative Erwartungen ergeben negative Ergebnisse, Positive Erwartungen

    ergeben negative Ergebnisse.

    1.14 Alles was gut beginnt, endet schlecht. Alles was schlecht beginnt,

    endet furchtbar.

  • Hallo,

    Stefan Obrist hatte mal so einen Vorfall/Supergau:

    27 Stunden ohne Strom - http://forum.korallenriff.de/index.php?page…eadID=1382&sid=

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Habe mir den threat auch gerade mal durchgelesen,
    ist ja die reinste Horrorgeschichte!

    Ich verstehe aber trotzdem noch nicht warum
    die Fische nach so kurzer Zeit schn an Sauerstoffmangel oder Nitritvergiftung
    sterben.

    Es sind doch einige Liter Wasser mehr pro
    Fisch als bei einem Transport !

  • Zitat

    Original von StefanStraat
    Habe mir den threat auch gerade mal durchgelesen,
    ist ja die reinste Horrorgeschichte!

    Ich verstehe aber trotzdem noch nicht warum
    die Fische nach so kurzer Zeit schn an Sauerstoffmangel oder Nitritvergiftung
    sterben.

    Es sind doch einige Liter Wasser mehr pro
    Fisch als bei einem Transport !

    Aber auch einige Millionen Bakterien und andere Mikroorganismen mehr die in der Doeko vor sich hinarbeiten und auch ganz nett was an Sauerstoff verbrauchen. Dann erwärmt sich das Wasser auch noch schneller, der erste Fisch stirbt und Bakterien fange an ihn zu zersetzten und sich explosionsartig zu vermehren .... usw

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo!

    Die Temperatur düfte kein Problem werden, da sie sich der Zimmertemperatur annähern müsste.

    Das die Bakterien immer schön weiter Sauerstoff verbrauchen ist richtig. Sauerstoffmange wird der Hauptgrund sein, für das Fischsterben. Die Frage ist ob und wieviel Gasaustauch an der Oberfläche stattfindet, ohne Strömung.

    Licht und Temperatur sollten nicht das Problem machen im gegenteil, wen dir Temp fällt sinkt die Stoffwechselrate der Organissmen und damit der Sauerstoffverbrauch. Und über Zimmertemperatur steigen kann sie nicht da keine "Heizer" mehr Strom haben.

    Bleibt der Sauerstoff und die Gasaustschrate einer unbewegten Wasseroberfläche, als gefahr für das Becken beim Stromausfall.
    Wenn ich mir jedoch somanchen Gartenteich ansehe, wo unmengen an Biomasse vor sich hin modern und die Stömung gegen Null tendiert, da funzt es auch mit dem Sauerstoff.

    Ich kann nicht glauben das das so schnell gehen kann.

  • moin marc,

    wegen den teichen, im süßwasser ahst du eh nen viel höheren sauerstoffgehalt als im meerwasser, dann ist denke ich die besatzdichte in den meisten teichen doch erheblich geringer als in unseren becken und dann kommt noch der wind dazu der die wasseroberfläche bewegt.

    außerdem würde ich sagen das der stoffwechel bei unseren seewasserfischen doch um einiges schneller läuft als bei den süßen, oder lieg ich da falsch?

  • Das ist ne Frage für nen Biologen. Aber warscheinlich ist der Stoffwechsel der Fische im algemeinen nicht sehr hoch, man sollte ihn nicht mit uns warmblütern verwechseln, egal ob süß oder Salzig.
    Gut ich räume ein der Teich war ein schlechter vergleich. Aber dennoch glaube ich nicht das ein Becken so schnell umkippt.

    Es gibt zum Beispiel ja Leute die ihren Abschäumer abstellen, wenn dann 14 Stunden dunkelphase ist kippt das becken ja auch nicht. Und ich weiß nicht ob das "bischen" Oberflächenbewegung aufgrund der Strömung im vergleich zur ruhenden oberfläche die Menge an Gasaustausch mehr bringt. Da sich der Sauerstoff auch ohne Strömung im Becken relativ gleichmäßig verteilt, ist die bewegung der Oberfläche der einzige effekt den der Strom bei abgeschaltetem Abschäumer zur Sauerstoffversorgung des Wasser beiträgt. Macht das so viel aus???

  • Hallo Marc

    Ich denke schon dass es so viel ausmacht. Man beachte auch die Wirkung welche die Oberflächenbewegung auf die Wassertemperatur hat: Ohne Oberflächenbewegung steigt die Temperatur im Sommer rapide an,- mit Bewegung allerdings geht der Anstieg wesentlich langsamer. Die Wassertempereatur ist ein Faktor der ganz klar greiffbar ist und genau so verhält es sich auch mit dem Sauerstoff.
    Ich denke die Bedeutung der Oberflächenbewegung wird oftmals unterschätzt weil sie weich ist, was aber nicht heissen soll dass sie nicht effektiv ist.

    Bei Gewässern im freien kommt noch ein anderer Faktor hinzu: Die verschieden kühlen und warmen Schichten (Sauerstoffreich, Sauerstoffarm) die sich permanent mischen und so auch "von unten" her einen gewissen Sauerstoffeintrag haben.

    Es kann schnell gehen:
    Wir hatten mal einen Aufzuchtteich für Forellen im Garten (mein Vater züchtet ja Bachforellen als Flussbesatz). Dieser Teich war ca 10m lang, 4m breit und gut 2m Tief mit sehr wenig Wasserdurchsatz, gerade mal ein paar Lite. Eine fremde Person lief vorbei und warf eine handvoll irgendwas rein (konnte man aus dem Badezimmer sehen). Da ein öffentlicher Weg da durch ging dachte mein Vater er habe irgend ein Futter rein geworfen und sah das nicht so tragisch. Innerhalb 2Stunden waren sämtliche Muttertiere tot. Im Labor ergab sich dass es ein Sauerstoffraubendes Mittel war, welches dem Wasser einfach Sauerstoff entzogen hat. Man stelle sich vor: Ein Teich von 80Kubik und eine Handvoll Chemie! Und da ging es rasant schnell, als man das merkte (die ersten Tiere trieben an der Oberfläche) war es schon zu spät etwas zu machen. Seither bin ich schon erpicht nie ein stehendes Gewässer zu haben. Wir haben zwar keine Chemie in den Becken die Sauerstoff zieht, aber Tiere und wenn die zu wenig Sauerstoff haben kann es ebenso schnell gehen.
    Das Bild des toten Forellenberges geht mir ein Leben lang nicht mehr aus dem Kopf, obwohl ich dort noch ein Kind war.
    Heute ist die Fischzucht meines Vaters einiges grösser, doch der grösste Risikofaktor ist immer noch das stehende Wasser und somit kein Sauerstoff. Man sieht die Durchströmung nicht gut und dennoch ist die Wirkung gross. Zwei Zwischenfälle hat es inzwischen wieder gegeben weil die Quelle zu wenig Wasser brachte, doch beide gingen gut aus. Erst als zusätzlich eine starke Pumpe und Pipline vom Fluss gelegt wurde konnte dieser Risikofaktor ausgeschaltet werden. Nun müssten wohl Pumpe gleichzeitig versagen und Quelle versiegen dass die Zufuhr nicht mehr garantiert ist.
    Wasserbewegung ist und bleibt der wichtigste Faktor für Sauerstoffversorgung.

    Beim Transport von Meerwassertieren sind diese in Beuteln welche mit Sauerstoff gefüllt sind. Alleine schon die Transportbewegung reicht aus dass das Wasser permanent Sauerstoff aufnehmen kann. Da ist dann im Wasser gleich mal ein Verbraucher drinn und somit reicht die Versorgung für längere Zeit.

  • Hallo Tabata 2,

    das mit dem aufheizen des Beckens und der Wasserbewegung, liegt warscheinlich daran das die Wasserbewegung, die Luft über dem Wasser in bewegung versetzt und dadurch mehr Wasser verdunsten kann, was das Becken kühlt.

    Ich möchte ja garnicht in abrede stellen das eine Bewegung der Oberfläche den Gasaustausch begünstig, die Frage ist nur ob der Unterschied so gravierend ist. Das Beispiel mit dem Teich ist zwar gut, aber nicht hinreichend. Das Argument mit der Transportbewegung im Transportbeutel die zu Gasaustausch führt, ist natürlich ebenfalls richitig, wobei sich hier nicht die Frage von Richtig oder Falsch stellt, es gibt unendlich viele Aspekte. Ich frage mich nur ob der Bewegung nicht zu viel bedeutung gegeben wird. Noch was zum Transportbeutel. Das Wasser im Transportbeutel ist aber mehr einer ausgleichenden Wasserbewegung unterworfen, sprich die Oberfläche bewegt sich als ganzes an der Wand der Tüte auf und ab, wärend wir im Becken ja von Wellenförmiger Wasserbewegung reden. Vieleicht mag das alles sehr engstirnig klingen, aber wie gesagt es geht hier nicht um richtig oder Falsch sondern darum ob die Angst vor dem Stromausfall wirklich berechtig ist, oder ob es andere Faktoren gibt die in "einigen" Becken zu einem Exitus geführt haben. Z.b. starkes sauerstoffzehrendes Algenforkommen.
    Sicherlich ist der Stromausfall in jedem Fall ein Risiko und ich denke nicht das sich eine klärung erreichen läßt, da sich niemand die mühe machen wird die Gasaustauschrate eines stehenden gewässers zu messen, sowie den Sauerstoffverbrauch eines Meerwasserbeckens, man kann sich aber leider nicht Schützen, da sich nicht jeder einen Notstromagregat leisten möchte.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!