Technikbecken, die 10.000 ste

  • Planung Technikbecken

    Es handelt sich um ein Unterschrank Becken. Bereits vorhanden ist ein Vollglasbecken (100 x 55 x 55). Darein soll dann das zu bauende Element (ab jetzt Box genannt ) eingesetzt werden



    Bild 1 jetzige Situation mit vorhandenem Glasbecken

    Da die auf dem obigen Foto noch nicht vorhandene Verkleidung die Zugänglichkeit limitiert, betragen die maximal möglichen Außenmaße der Box 70 x 50 x 42 cm (LxBxH).

    Zusätzlich soll noch ein zweites Element (völlig unabhängig von der Box) hinzugefügt werden, es handelt sich hierbei um das Osmosewasserbecken (15 x 50 x 70).

    1) Material
    PVC U PE und PP wären möglich -> Kostenfrage
    Hier müsste ich wissen, welches Material zu bevorzugen ist :confused_face:

    Außerdem würde ich unter Umständen noch weitere An- und Umbauten selber vornehmen, hierzu dachte ich Tangit zu verwenden. Geht das auch mit PE und PP :confused_face:

    Materialstärke wäre 10 oder 8 mm -> Frage der Kosten und auch der Steifigkeit, wegen der zu erwartenden Resonanzschwingungen der diversen Pumpen.
    Hier müsste ich wissen, welches Material am besten geeignet ist hinsichtlich Schwingungen und dann erst Materialdicke :confused_face:

    Die Bodenplatte könnte wahrscheinlich dünner sein?

    2) Verarbeitung
    Die Nähte müssten verschweißt sein, die Kanten, wenn nicht zu aufwendig geschliffen

    3) Weiteres

    Hier mal eine Skizze mit den entsprechenden Maßen in cm

    Bild 2: Draufsicht von oben

    Im Prinzip also eine 70 x 50 Box mit einer 15 x 30 Box sowie einer 35er Platte

    In Lila die Geräte welche in der Box untergebracht werden müssten (es müssen eine Rückförderpumpe (RD 40 x 20) , ein Abschäumer (BK 26 x 32) , ein Zeolith Filter (Zeo 35 x 17) und zwei Fließbettfilter (PO4 und Carb mit je 13 x 13) untergebracht werden. Dazu muß noch der Zulauf (Ein 15 x 30) gestaltet werden, wie genau steht aber noch nicht fest.

    Die Fließrichtung ist: Ein -> BK -> Carb -> PO4 -> Zeo -> RD

    Die bunten Striche entsprechen den Höhen der „Staustufen“ , damit Mindesthöhen in den entsprechenden Kammern erreicht werden.


    So weit so gut (oder schlecht), entdeckt jemand irgendwelche Fehler, kann ich was verbessern?

    Wäre für jede Hilfe dankbar!!!

    Der Arne

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    Einmal editiert, zuletzt von derdudeberlin (4. März 2011 um 14:00)

  • Hi Arne,

    Zitat


    1) Material
    PVC U PE und PP wären möglich -> Kostenfrage
    Hier müsste ich wissen, welches Material zu bevorzugen ist.
    Außerdem würde ich unter Umständen noch weitere An- und Umbauten selber vornehmen, hierzu dachte ich Tangit zu verwenden. Geht das auch mit PE und PP

    PP und PE kannst du nicht mit Tangit verkleben. Nimm PVC.

    Zitat


    Materialstärke wäre 10 oder 8 mm -> Frage der Kosten und auch der Steifigkeit, wegen der zu erwartenden Resonanzschwingungen der diversen Pumpen.
    Hier müsste ich wissen, welches Material am besten geeignet ist hinsichtlich Schwingungen und dann erst Materialdicke :confused_face:


    Entkoppel die Pumpen und nicht das Becken. Die Federn sind doch auch am Auto und nicht an der Strasse.

    Zitat


    2) Verarbeitung
    Die Nähte müssten verschweißt sein, die Kanten, wenn nicht zu aufwendig geschliffen


    Zwischen Kaltverschweissen und Kleben ist der Übergang fliessend. Auch Kleben dürfte reichen oder ist dein Glasbecken verschweisst?

    Hast du max WS und max Fördermenge der Pumpe parat?
    Wie gross ist die Wasserspiegeldiffernz zwischen Technikbecken und Aquarium?
    Reicht die Eintauchtiefe der Pumpe aus oder zieht sie dann Luft wenn sie nur 25cm+x Wasser in der Kammer hat? Probiere das bitte mal aus.
    Die Einlaufkammer verstehe ich evtl nicht. Die lila Kreise sind Rohre, welche von oben aus dem Becken kommen und anschliessend geht das wasser über die 37er Wand in eine leere Kammer, welche mit einer 27er Wand von der Abschäumerkammer getrennt ist? Welchen tieferen Sinn hat das ausser das es plätschern könnte?
    Wird die Einlauföffnung des Abschäumers angeströmt und zeigt der Auslauf des Abschäumer in Richtung des Auslaufes der Kammer. Wenn nicht, dann läuft der Abschäumer evtl überwiegend "im eigenem Saft" und das meiste Wasser fliesst ungereinigt an ihm vorbei.
    Was ist die empfohlene Eintauchtiefe für deinen Abschäumer?

    Gruss
    Rainer
    ps.:
    Es kann sein das du eine Antwort von mir erst am Dienstag bekommst wg Karneval

    Einmal editiert, zuletzt von Rainer S. (4. März 2011 um 16:54)

  • Hallo Rainer,

    Entschuldige bitte die späte Amtwort, bin erst jetzt wieder in Deutschland.

    Also ich werde dann PVC nehmen, danke für die Info.

    Die Entkoppelung der Pumpen habe ich schon probiert, ist gut, aber noch immer verbesserbar. Deshalb dachte ich an die dickere Wandstärke um die Entstehung der Resonanzschwingungen zu erschweren.

    Thema Verschweißen, meine grösste Sorge ist, dass Wasser ausläuft und die 5 Etagen unter meiner Wohnung erreicht. Deshalb dachte ich ans Schweißen, gibt es auch heiss Schweißen?

    Thema Rückförderpumpe:
    ich habe eine Red Dragon 8m3, und habe mit einem Bogen an der Ansaugseite auch das Problem mit dem Lufteinzug umgangen, dein Riecher war aber richtig, wenn man nix macht, dann saugt die Pumpe Luft von der Oberläche mit.

    Jetzt zum Einlauf
    Der ist noch nicht ausgeplant. Also Zulauf und Notüberlauf ist klar, das sind die beiden lila Rohre. Danach sollte sich das Wasser beruhigen und deshalb soll es über die 37 er Trennwand. Am liebsten würde ich dann eine Zwischenstufe mit Watte einbauen bevor es dann in die Kammer mit dem Abschäumer läuft. Dieser arbeitet ideal bei 25 cm Wasserstand. Deshalb die 27er Trennwand am Übergang.

    Hoffe Du kannst was damit anfangen?

    Viele Grüße
    Arne

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  • Hi Arne,

    entschuldige die späte Antwort ich war bei dem Wetter im Garten und im Attraktivitätsthread.

    Technikbecken aus Kunststoff baut zB Schuran aus Acryl und klebt. Für Becken dieser Grössenordnung
    wird dann 8mm Material verwendet, würde ich an deiner Stelle auch nehmen. Mit ein bischen Trickserei
    geht vielleicht auch 6er, 10er Materialstärke ist für Angsthasen mit zuviel Geld.
    Heissverschweissen geht natürlich auch, dürfte aber teurer werden. Ein Kompromiss wäre Aussenwände
    heissverschweissen und Innenwände kleben.

    Zur Bemessung der Stauwände muss ich mich nachher (heute abend?) nochmal melden, weil ich dazu noch
    ein paar Unterlagen brauche, deren Suche aber Lärm verursachen würde. Und die anderen im Haus sind keine
    solchen Frühaufsteher wie meinereiner.

    Gruss
    Rainer

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