FRUST: Kriegsführung im Aquarium

  • Es ist schon übel,was man sich in einem Seewasseraquarium so an Plagen organischen Ursprungs einfangen kann. Ich habe jetzt bei mir durchgezählt und komme auf VIER ECHTE Plagen. Hinzu kommen noch zwei "Pseudo-Plagen", die als eher harmlos zu bezeichnensind. Aber die anderen haben es durchaus in sich.

    Okay, Kriegsführung im Aquarium:

    1) Glasrosen

    DER KLASSIKER, eingeschleppt natürlich mit Lebendgestein. Nachdem ich die geraume Zeit manuell (Calziumhydroxid) gut eindämmen konnte, isses irgendwann ausgeufert. Ich meine damit eine dreistellige Anzahl.

    ATTACKE 1: 4 Wuerdemanni gekauft. Auch nach Monaten keine Wirkung erkennbar.

    ATTACKE 2: nach langem Zögern Rostratus gekauft (ich oute mich hiermit). Packt keine Glasrose an. Immerhin knabbert er fleißig Artemia, also Glück im Unglück.

    ATTACKE 3: Notgedrungen die Ärmel aufgekrempelt und die Viecher massiv mit Calziumsuppe niedergemeuchelt. Massiv heißt, das Zeug ist stellenweise nur so die Wände runtergerieselt. Immerhin sind die Biester jetzt zurückgedrängt.

    Status: Wöchentlicher Einsatz chemischer Massenvernichtungswaffen gegen versprengte Terroristentrupps! Keine Gefangenen!
    Waffe: Calziumhydroxid aus Dosierspritze

    2) Braune Stolonifera ohne geschlossenes Geflecht

    Ein richtiges Dreckszeug. Eigentlich schlimmer als Glasrosen. Vermehren sich nur langsam, sind aber fast nicht wegzukriegen. Nesseln kaum, überwachsen aber andere Korallen. Bei mir haben sie eine große Kolonie Clavularia viridis niedergemacht :loudly_crying_face: :smiling_face_with_horns:. Das heißt, bei den Versuchen, die zu entfernen (abzubürsten) waren hinterher die viridis platt, während die braunen Biester weitergewachsen sind. Also weg mit den kümmerlichen Resten, um den Schaden einzudämmen :angry_face: .

    Status: Fortgesetzte Offensive gegen restliche Truppen von Stolo-Partisanen! Erhöhte Wachsamkeit und intensive Feindaufklärung!
    Waffen: Bürsten, Putzschwamm mit Scheuerfläche

    3) Drahtartige Algen

    Wieso denkt sich die Evolution eine Alge aus, die hart ist wie Kruppstahl und zäh wie Leder? Die Dinger *durchbohren* beim Wachstum sogar Lederkorallen, man glaubt es fast nicht. Hätte ich mal fotofieren sollen. Eine Tuffplatte habe ich deswegen neulich entsorgt, aber die richtige Offensive muss ich noch erst anlaufen lassen.

    Status: erster schwerer Militärschlag durchgeführt, flächendeckende Offensive rollt in Kürze an! Nur schwerstes Geschütz wirksam, "friendly fire" gegen befreundete Verbände wird billigend in Kauf genommen!
    Waffen: Stahlbürste, finale Terminierung ganzer Steine

    Ach, ja, ein Himmelreich für einen Unterwasser-Flammenwerfer :grinning_squinting_face:

    4) Braune Cyanos

    Die hatte ich vor 2 jahren schon mal und bin sie mit Unterstützung von MM wieder losgeworden. Jetzt sind sie wieder da, und das wo ich erstmals seit fast 3 Jahren Nitrat feststellen kann. Zum Glück sind es nur ein paar Flecken auf dem Boden. Hoffentlich werden es nicht mehr.

    Status: routinemäßig absaugen
    Waffe: bloß ein Schlauch :smiling_face:


    So, nun die Pseudo-Plagen:

    5) Kugelalgen

    Reichlich. Aber sitzen eigentlich nur an den Wänden und auf verschiedenen Steinen und richten keinen Schaden an. Also wer Kugelalgen als "Plage" einstuft, sollte glücklich sein, keine anderen Probleme zu haben. :face_with_rolling_eyes:

    Status: gar nich ignorieren

    6) Caulerpa brachypus

    Die Alge wächst extrem schnell, aber zum Glück (fast) nur da, wo es harmlos ist, also bei mir am oberen hinteren Beckenrand. Also praktisch der Algenfilter im Becken selbst.

    Status: regelmäßig ausdünnen, nachrichtendienstliche Aufklärung nicht vernachlässigen.

    So, bietet jemand mehr Plagen? Oder bin ich doch der allergeplagteste von allen?? :confused_face:

  • Hallo Bernd
    Kann es sein das du ein SaZ bist? Oder bist du irgendwie mit einem Ami mit B. verwant?
    Ich bin halt der Meinung um so mehr man dann in Becken rumwurschtelt oder wie du schreibst Krieg führst, um so schlimmer wird es.
    Auch wäre ich mit deinem übermäßigen C.H verbrauch im Becken ehr vorsichtig.
    Kochendes OSWasser soll ja auch helfen.
    Also noch viel Spaß bei deinem hhmmm Spielchen?
    Deine Smilies sind ja echt Spitze. Aber irgendwie wenig. :winking_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:
    Gruß Frank

  • Hallo Frank,

    >> Kann es sein das du ein SaZ bist?

    was ist denn ein SaZ :confused_face:

    >> Oder bist du irgendwie mit einem Ami mit B. verwant?

    meine Freunde nennen mich "Saddam"

    >> Ich bin halt der Meinung um so mehr man dann in Becken rumwurschtelt oder wie du schreibst Krieg führst, um so schlimmer wird es.

    ich habe die Drahtalgen und die popligen Stolonis einfach zu lange gewähren lassen, das ist ja das Problem. Die Kugelalgen stören mich ja nicht mal.

    >> Also noch viel Spaß bei deinem hhmmm Spielchen?

    Aus Spaß wurschtel ich nicht so im Aquarium umeinander. Auch wenn die Schilderung humorig war .. rumjammern ist nicht mein Ding.

    Aber ich kann halt nicht zuschauen, wie einzelne Arten, die in der "Pfütze" offenkundig keine natürlichen Feinde haben, ringsum alles niedermachen.

    >> Deine Smilies sind ja echt Spitze. Aber irgendwie wenig. :winking_face:

    jo, vielleicht etwas knapp, da muss ich noch nachlegen :smiling_face_with_sunglasses:

  • Hallo Bernd :smiling_face:

    Gar nicht mal so schlecht :smiling_face:
    Ich musste regelrecht grinsen, auch wenn es ganz sicher einige Dinge sind die nicht zum grinsen sind.

    Der Text war gut formuliert.

    Es gibt die Probleme die jeder bekommen wird der sich neue lebende Steine ins Becken holt. Glasrosen, manchmal auch Mayanos. Es gibt heute noch Aquaraianer, die die wenig lesen, die halte die immer noch für gut...

    Ich denke das so gut wie jeder schon gegen glasrosen gekämpft hat. Da muss man halt durchalten.

    Auch wir haben nach Jahren mit einer Stofoniferart Probleme gehabt, danach war es das Anthelia die einfach alles andere platt gemach hat. Danach dann Xenien... Auch durchaus ein normaler Weg. Man erkennt mit der Zeit das bestimmte Tiere die man früher gut fand nun anderen Tieren die man heute gut findet, den hals abdrehen. Schau mal Krusten und Scheibenanmeonen an. Kursten haben wir teils schon hinter uns (vernesselt Steinkorallen) nun sind Scheiben dran die sich massiv vermehren. über Jahre gesehen auch ganz normal. Mann muss immer wieder Gärtnerisch oder wie du schreibst mit "Waffengewalt" eingreifen. Bei manchen Tieren ist der Flammenwerfer gar nicht so schlecht...
    Daniel Knop beschrieb mal das erledigen von Hydriodpolypen mittels Heissluftfön. Anders war da nichts zu machen.

    Man könnte ganze aufsätze schreiben über diese Problematik, sie ist so alt wie die ganze Meeresaquaaristik.


    Kugelalgen würde ich nicht so ohne weiteres als Nichtproblem abtun. Spätestens dann wenn sie zwischen Acros oder Poccis wachsen und die Tíer sich wenig darüber freuen, wirst du auch das als reine Plage anstehen. Wir haben uns mit einem Fuchs geholfen...

    so möchte ich doch sagen das wir über die Jahre, wie sicher die meisten Aquarianer ebenfalls mit vielen Problemen zu kämpfen hatten. Man darf einfach nicht aufgeben., Und die meisten Sachen haben wir zum Glück schon Jahre hinter uns :smiling_face:

  • Hallo,

    also wenn Du was gegen diese drahtartigen Algen entdeckst, gib mir bitte Bescheid. Ich hasse diese Teile. Wuchern alles zu und bohren sich durch Weichkorallen *sigh*

    Habe jedoch eine Ecke in der sie frueher gewachsen sind und nun nicht mehr *komisch* Kann jedoch keine Erklaerung finden .

    Gruß

    Roger

  • Hallo Robert,

    nach der Reaktion von Frank habe ich mir schon etwas Sorgen gemacht, dass meine Schilderung vielleicht zu albern war und der Eindruck entsteht, dass ich da Spaß dran hätte .. na scheint ja nicht so zu sein.

    >> Auch durchaus ein normaler Weg. Man erkennt mit der Zeit das bestimmte Tiere die man früher gut fand nun anderen Tieren die man heute gut findet, den hals abdrehen. Schau mal Krusten und Scheibenanmeonen an.

    ja sicher, wobei man die aber noch eingrenzen oder entfernen kann. Richtig schlimm finde ich die Sachen, die außer Kontrolle geraten können.

    Ich sehe bei mir den Fehler, dass ich bestimmte Arten wie diese Drahtalgen und die braunen Stolonifera zu lange habe gewähren lassen. Mit heutiger Erfahrung würde ich sehr viel genauer hinschauen, was ich mir ins Becken hole und bei bedenklich aussehenden Arten auch schneller reagieren. Denn wenn die sich erst mal ausgebreitet haben, ist wirklich Kriegsführung angesagt.

    Vielleicht würde ich LS heute auch lieber gebraucht aus "sauberen" Becken kaufen. Denn auf manches von dem "vielen Leben", von dem oft geschwärmt ist, mag ich doch lieber verzichten. Unsere Pfützen sind eben keine Naturbiotope, wo jede Lebensformen von anderen in Grenzen gehalten wird.

    Die schöne Kolonie mit den grünen Stolonifera würde es auch noch geben, wenn ich die Gefahr rechtzeitig erkannt und durchgegriffen hätte.

    @Roger,

    >> also wenn Du was gegen diese drahtartigen Algen entdeckst, gib mir bitte Bescheid. Ich hasse diese Teile. Wuchern alles zu und bohren sich durch Weichkorallen *sigh*

    wenn ich das wüsste .. ich krieg sie nicht mal mit ner Drahtbürste runter :loudly_crying_face:

    Momentan sehe ich keine andere Möglichkeit, als die befallenen Steine zu entfenen und aufsitzende Bewohner, wenn es geht, zu evakuieren, das heißt die Stücke abmeißeln und woanders aufkleben. Sonst fällt mir nichts ein.

    Tschöö

  • Also zu den Drahtalgen kann ich nur bestätigen, dass sie wirklich fies durch Korallen stochern. Mein Japonicus scheint aber dran zu gehen, denn an den erreichbaren Stellen sind sie verschwunden. Glücklicherweise wachsen die ja auch langsam und nicht wie Caulerpa.

    Ansonsten bin ich recht glücklich mit meinen Plagen obwohl von allem schonmal was da war.
    Ich hab immer mal wieder ein paar Feueranemonen und eine einzige Glasrose, die immer wiederkommt aber das hält sich stark in Grenzen. Da mach ich im Monat mal zwei-drei von weg.
    Ansonsten hatte ich ne Fangschrecke drin (rausgefangen) und zwei Krabben, die aber scheinbar lieb sind.
    Planarien hab ich mal so 7-8 auf meiner Sacrophyton entdeckt, gleich abgesaugt und nie mehr was gesehen.
    Rote "Schmieralgen" ab und zu mal ein Daumennagelgroßes Stückchen irgendwo aber sonst nix.
    Also eigentlich alles vorhanden aber nix zur Plage geworden...

  • @Nils,

    so wie bei dir kann es auch gehen .. in manchen Becken stehen auch z.B. hier und da ein paar Glasrosen rum, ohne dass es viel mehr werden, und andere haben hunderte.

    Ich schätze, die meisten haben oder hatten mit so was zu kämpfen, aber geredet oder geschrieben wird darüber wenig.

    Im Grunde ist es doch ein genereller Nachteil des Berliner Systems, dass man sich fast zwangsläufig mit dem Lebendgestein diverse Schädlinge einfängt, die man dann mit Mühe wieder entfernen muss. Wenn das Becken dann auch noch groß und teilweise schlecht einsehbar und schlecht zugänglich ist, wird es noch schwerer.

    MfG

  • Zum Thema Glasrosen:

    Ich habe meinen Bodengrund im Ablegerbecken mal kräftig durchgewühlt und dabei wohl eine Glasrose übersehen und nun ratet mal was passierte: :confused_face:

    Ich bin heute damit noch beschäftigt die ganzen kleinen Glasrosen mühsam mit einer langen Pinzette im Bodengrund zu entfernen. :frowning_face:

    Andre

  • Das mit dem Bodengrund scheidet bei mir aus. Ich hab recht feinen Muschelgruß und den siebt meine Grundel ständig durch. Ich hab eine Glasrose an einer Stelle und die hab ich schon mehrfach mit Salzsäure behandelt. Ist aber nach einigen Wochen immer wieder da...

  • Hallo Roger

    Vor kurzem beschrieb Harald und Peter mal eine Krabbe names Mitrax sculptus. Die gehen auch dran, aber dann sollte man nichts zu füttern, da die hinter allem fressbaren her sind :smiling_face:

    Aber sie gehen gut an Algen dran. Auch an die Drahtalge.

  • Hallo Bernd :smiling_face:

    Ach na, ich fand es schon recht gut beschrieben. So einen Text schreibt man nur wenn man das ganze länger macht, aber eben auch nocht nicht alles hinter sich hat :smiling_face:


    Es ist doch immer so das erst dann die Sachen zu Plagen werden wenn sie überhand nehmen. Schau was meinst du wieviele mit sagen wieso sind Xenien Plagegeister ? die finden sie halt gut und verstehen nicht wenn ich sage, pass aber auf das ist mit der Zeit die Pest im becken, weil schlecht kontrollierbar.

    Nun die Erfahrung muss dann jeder selber machen.

  • Hi Bernd
    Also ich hab das nicht böse gemeint. Fand deine Schreibweise sehr witzig. SaZ heist übrigens Soldat auf Zeit. :winking_face: :winking_face:
    Mit Drahtalgen hatte ich bis jetzt nie was zutun. (Gott sei dank)
    Bei Glasis mach ich mir keinen Kopf. Ich hab im neuen Becken einige. Die sind auch richtig groß. (wie groß werden die eigentlich?) Wachstum ist nicht zuübersehen, aber Vermehrung nicht.
    Ich glaube eh das es da einige verschiedene Arten gibt. Einige vermehren sich wie zau, andere wachsen aber vermehren sich ehr wenig. Ich mach auf jeden Fall nichts dran, weil ich halt nicht so der Banscher bin der jeden Tag im Becken rumfummelt. (auser am letzten Wochenende, gelle Robert :winking_face: )
    Also Bernd Kopf hoch.
    Daumendrückenden Gruß Frank
    P.S. Im alten Becken hatte ich auch mal Glasis. Die sind aber alle mit der Zeit einfach verschwunden. Hab aber keinen bekannten Fressfeind drin. :confused_face:

  • Hallo zusammen,

    sagt mal, was meint Ihr denn genau mit Drahtalge? Ich hab in meinem Becken eine Alge, die würde ich so bezeichnen. Sie ist aber korkenzieherartig aufgewickelt und nicht festgewachsen. Meint Ihr diese? Sie sieht eigentlich sehr interessant aus und macht auch keine Probleme ...

    Gruß Ralf :grinning_squinting_face:
    {400l-Riff,Aquastar-automatisiert,HQI 2x150W+Blau/Mondlicht,Ström.-Ebbe/Flut/Wellen,Kalkreaktor,Ozon,UV,Stand+Dichte-Regelung mit autom. Wasserwechsel,Titan-Kühler,Rieselfilter,Zeovit,autom. Plankton+Spurenelemente/Aminosäuren-Dosierung}

  • Frank

    alles klar

    Ralf,

    was ich meine sind Algen,bei denen die einzelnen "Fäden" etwa 3 bis 5 cm lang werden und gerade sind. Also nicht gedreht. Die Dicke der Fäden beträgt weit weniger als 1 mm, und sie fühlen sich wie Draht an und sind sehr starr. Wegbürsten geht nicht, dafür haften sie zu fest. Ausreißen auch nicht, weil sie dann abreißen und die Reste weiterwachsen.

    Einfach ein Dreckszeug

    MfG

    Einmal editiert, zuletzt von Bernd L. (6. Mai 2003 um 21:59)

  • Robert,

    >> So einen Text schreibt man nur wenn man das ganze länger macht, aber eben auch noch nicht alles hinter sich hat :smiling_face:

    das trifft es genau. Mit knapp drei Jahren bin ich kein Anfänger mehr, aber auch noch kein "alter Hase", der alle typischen Erfahrungen schon mal gemacht hat.

    Na, ja, vielleicht kann ich nach drei weiteren Jahren auch drüber schmunzeln :winking_face:

    MfG

  • Hi Bernd :smiling_face:

    Denke das musst Du durch, das mussten wir wohl alle mal, fürher oder später....

    Aber ich denke das gehört einfach dazu. Ist halt ein Teil dessen was ich als normal erachte. Auch wenn es schöner wäre das einem manches erspart bleibt.

    Aber du schaffst das schon davon bin ich überzeugt.

  • Hallo,

    es gibt ihn doch, den Flammenwerfer für's Aquarium :grinning_squinting_face: Sprich: eine Heißluftpistole mit schmaler Düse.
    Damit kann man von Steinen, die aus dem Becken genommen wurden, sehr schön den Aufwuchs entfernen. Fast wie mit einem Flammenwerfer.

    Ist auf jeden Fall eine Alternative zum Abmeißeln und die Steine werden hinterher wieder schön bewachsen. Ich habe so von einer großen Tuffplatte eine größere Menge Krustenanemonen und Perlonalgen :] entfernen können.

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