Hallo zusammen,
momentan nutze ich erst seit kurzer Zeit (ca.2,5 Wochen) die Vodka-Methode, um meinen Phosphat-Gehalt zu
senken. Da dieser nun nach einer Reduktion von 10ml auf 5ml auf die Gesamtmenge 620 Liter, heute bei 0,08 mg/L (Salifert) lag, trage ich mich mit dem Gedanken die Zugabe in den nächsten Tagen einzustellen, um danach
sehen zu können, ob sich der Wert auf einem geringen Pegel stabilisiert. Wenn das der Fall ist wäre ja alles prima.
Allerdings weiß ich nicht, ob das funktioniert, da ich meine Fische nicht hungern lassen möchte. Keine Angst ich
werfe nicht übermässig viel Futter ins Wasser, aber da ich Variantenreich und auch mit Tiefkühlfutter versorge,
werde ich woh trotz auswaschenl nen weiterhin stetigen Phosphat-Eintrag haben. Mein Abschäumer ackert zwar sehr vorbildlich, auch schon vor der Vodka-Methode damals hatte ich noch Werte um die 0,25 PO4, aber ich weiß nicht ob der alleine reicht um das PO4 rauszuhalten.
Jetzt stünde ich dann vor der Wahl entweder die Vodkadosierung weiter mit den 5ml zu fahren, womit ich unter 1ml pro 100 Liter täglich läge, was mir nicht all zu hoch gegriffen erscheint, und sich langfristig bestimmt noch senken lässt.
Oder aber ich könnte einen Phosphat-Adsorber einsetzen. Nur ist da nach allem was ich bisher hier und in anderen Quellen lesen konnte eine möglichst gute Durchströmung des Filtermediums wichtig. Da ich aber bis auf auf das Filtermedium nicht all zu viel ausgeben wollte ist nun meine Frage, käme der Zylinder des Abschäumers nicht auch dafür in Frage ? Gut durchströmt ist der Ort ja, Phosphat wird dann zum einen im Adsorber gebunden und danach noch abgeschäumt ? Rein theoretisch klingt das für mich gut, allerdings könnte
ich mir auch gut vorstellen, dass ein im Zylinder befindlicher Adsorberbeutel zwar funktioniert, die Strömungsdynamik des Abschäumers aber behindert, wenn nicht sogar ganz unterbindet und somit kontraproduktiv wäre.
Hat jemand sowas schon probiert ? Ich will am Abschäumer eigentlich auch keine großen Experimente wagen, da er ja das zentrale Element im Filterkreislauf ist.
Als Alternative könnte ich mir einen Selbstbau-Zylinder vorstellen, entweder aus Acrylglas, oder aus einem großen, durchsichtigen Meßbecher, wobei der Messbecher günstig wäre. Zu- und Ablauf bohren,Stutzen einstecken und verkleben, einen Ausgang meines Abschäumers (Förderleistung ca. 700l/h) an den Zulauf anschließen, dann an den Schraubdeckel des Meßbechers ne Filterwatte montiert und dahinter den Ablaufschlauch rausgeführt. Das wäre sehr simpel machbar, mit wenig Materialaufwand und sollte doch denke ich den Zweck erfüllen.
Aber am meisten würde mich eben die Lösung mit dem Adsorber direkt im Abschäumer interessieren.
So ich wünsch noch eine geruhsame Nacht und ein eben solches Wochenende
