Erfahrungen Blenniidae

  • hi leute,

    leide muß ich ja über einen neubesatz meines beckens nachdenken und wollte da erstmal wieder mit blennies anfangen, deswegen möchte ich euch fragen ob hier jemand erfahrungen mit folgenden fischies hat:

    -Cirripectes stigmaticus / Rotpunkt-Schleimfisch

    oder

    -Exallias brevis / Leoparden-Lippzähner

    fohe ostern an alle

  • Hallo Uwe,
    Exallias brevis ist der ideale Fisch für Riffbecken, da seine Nahrung fast ausschließlich aus Steinkorallen besteht. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

  • na super dann hinein mit ihm ich fin es eh blöd das da überall im becken dieses eigenartg verästelte kram rumwuchert. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    aber im ernst wäre ja ein toller fisch aber naja man kann ja nicht alles haben.

  • hi joe,

    meinst du nicht das er an ersatzfutter zu bringen ist?

    gibt es denn niemanden hier der den fisch pflegt?

    frohes eiergesuche

  • hallo uwe,

    dasmag ich nicht bestreiten.

    nur man kann sich nicht darauf verlassen,dass man ersatznahrung findet.

    vielleicht klappts mit spirulina oder unseren trockenalgen aus dem asianshop.

  • huhu an alle,

    nee dann lass ich das lieber mit dem rotgepunkteten und nehme einen der haltbar ist z.b. einen "normalen" algenblenni nur ist es bei denen dumm das man sie nur sehr schwer als paar halten kann kennt jemand einen blenni den man als pärchen halten kann?

  • hi ks,

    danke für den tipp, das sind ja auch schmucke kerlchen aber eigendlich suche ich nen algenfressenden blenni.

    Einmal editiert, zuletzt von aquadody (21. April 2003 um 13:47)

  • aloha, grundguterseits

    die sache mit dem C. stigmaticus verhält sich zumindest nach meiner erfahrung (die auch noch auf lediglich ein tier beschränkt ist), anders. von irgendeiner schwierigkeit, das als jungtier erworbene exemplar an ersatzfutter zu gewöhnen, kann ich nicht berichten, ich kann noch nicht einmal sagen, dass es sich als ausgesprochener algenvernichter erwiesen hätte.

    C. stigmaticus lebt bei mir in meinem ehemaligen und jetzt à la jaubert betriebenen filterbecken. algen jeder art, inbesondere fädige grünalgen, stehen reichlich zur verfügung. rechts hat das filterbecken durch ein senkrecht stehendes halbiertes rohr verbindung zu der mit div. Caulerpa besiedelten "großalgenkammer" über die das becken auch mit frischwasser versorgt wird. dort treibt sich allerlei kleinstgetier herum. der C. stigmaticus ist der einzige fisch in diesem becken, der scheinbar willentlich in die "großalgenkammer" und zurück wechselt um sich seine proteine zu holen und er schnappt sich gierig bei jeder fütterung, gleich ob mit artemia, mysis oder feinstfutter, "seinen" anteil.

    nach dieser einzelbeobachtung, ebenso wenig wie E. bicolor oder S. fasciatus ein kandidat zum verhungern.

    ABER: es scheint möglicherweise so zu sein, dass die algennahrungsspezialisten gerne zu früh in zu kleine becken gesetzt werden, so dass viel zu schnell und vor allem plötzlich und ausschließlich eine futterumstellung erforderlich wird, die die tiere überfordert. also ist vorsicht weiterhin angebracht.

    beste grüße
    y.

  • moin yurian,

    wie sieht es denn bei deinem stigmaticus mit agressionen gegenüber anderen fische bzw. deiner hand aus?

  • aloha, aquadody

    tja, da sprichst du einen heiklen punkt an. der C. stigmaticus ist keineswegs schüchtern und vertreibt gerne einmal die krabbenaugengrundel aus einer gerade gegrabenen unterkunft. allerdings ist er im vergleich zu dem E. bicolor aus dem großen becken, der keine bedenken hat, meine hand tätlich anzugreifen, wenn ich seiner höhle zu nahe komme, geradezu friedlich, was aber auch daran liegen kann, dass er es doch eher ruhig hat in dem becken, das er sich außer mit der erwähnten krabbenaugengrundel mit zwei A. ocellaris und einer G. histrio sowie einer zebraseenadel teilt. insofern kann ich dir nichts für das rege besetzte gesellschaftsbecken berichten.

    wesentlich scheint mir aber ein verhalten zu sein, das ich auch bei dem E. bicolor beobachtet habe. die tiere sind recht rabiat, wenn sie eine form von bewuchs stört. mein E. bicolor hat seine höhle ausgerechnet in einer toten seepocke genommen, die außen mit Tubastraea (?) bewachsen ist. seit diese sich ausbreitet und den höhleneingang "bedroht", wird sie gelegentlich geschoren. das macht der C. stigmaticus, allerdings mit algen, auch. was er täte, wenn es sich zb um eine röhrenkoralle handelte, vermag ich nicht abzuschätzen. aber er hat so einen blick...

    beste grüße
    y.

  • jo yurian,

    na dann sach ich mal das mir das fischlein doch ein wenig heikel für ein gesellschaftsbecken ist, aber totzdem (oder gerade deshalb) danke für die antworten.

    dann werde ich ma versuchen zwei kleine gut genährte salarias faciatus zu bekommen, denn da gibt es ja auch berichte das es mit der paarweisen haltung klappen soll, oder ist es ein märchen mit dem erkennbaren geschlechtsunterschied(afterflosse)?

  • aloha, aquadody

    die paarweise haltung von S. fasciatus würde ich mir an deiner stelle gründlich überdenken.

    so weit mir bekannt ist, gibt es keine verlässliche methode geschlechtsunterschiede dingfest zu machen. ellen thaler berichtet von einem -wohl- geglückten versuch der paarweisen haltung (in einem becken mit durchbrochener trennwand), sagt aber zur "methode" der auswahl nichts nachvollziehbares, außer, dass sie ein kräftiges exemplar mit rötlich schimmerndem rücken- und afterflossensaum besessen habe, dem sie ein -wohl- kleineres zugesellte (ich kann das nur aus der erinnerung wiedergeben, da die literatur zuhause liegt). wenn ich mich weiter richtig erinnere, war die rede von einem stürmischen und außerhalb der laichphase nicht gerade friedlichen zusammenleben.

    wenn überhaupt, so das fazit, dürfte eine verpaarung nur in wirklich geräumigen und gut strukturierten becken gelingen. das halte ich bei 90X90X50 für nicht unbedingt gegeben. schließlich sind S. fasciatus nicht gerade winzlinge. weiter ist daran zu denken, dass bei gleichzeitigem einsetzen genau das auftreten könnte, von dem weiter oben die rede war, nämlich einer zu schnell eintretenden futterknappheit.

    eine "gewöhnung" an ersatzfutter, besser: das sich-abfinden mit ersatzfutter, sollte stattfinden, während die alternative noch nicht zwingend hungertod heissen muss.

    beste grüße
    y.

  • hi yurian,

    also stimmt es nicht das beim mänchen die ersten strahlen der bauch oder afterflosse(so genau weiß jetzt nicht welche, muß da noch mal nach dem artikel suchen) länger sind als die restlichen und beim weibschen sollen alle flossenstrahlen der entscheidenden flossen gleichlang sein.

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