Hi,
wo bleibt sie denn die völlig neuartige Planktonschonende Pumpe von ATI? Erst hat der Oliver sie für Januar angekündigt. Dann wurde der Termin auf April verschoben. Weiß jemand was genaueres?
MfG Ramon
Hi,
wo bleibt sie denn die völlig neuartige Planktonschonende Pumpe von ATI? Erst hat der Oliver sie für Januar angekündigt. Dann wurde der Termin auf April verschoben. Weiß jemand was genaueres?
MfG Ramon
hi ramon,
ich hatte ihm zwischendurch schonmal ne PN geschickt aber auch keine antwort erhalten, mal sehen ob er hier noch mitschreibt, weil so langsam muß das teil auf den markt, weil das ding will ich haben.
Hallo Ramon Hallo zusammen
Soweit ich weiss schreibt Oliber Pritzel schon noch mit. Evtl. kostet so eine Entwicklung einer Pumpe doch viel mehr Einsatz ?
Daher denke ich das es besser ist wenn die Pumpe ausgereift auf den Markt kommt
Und ich denke das kostet nun mal ein wenig Zeit.
Auch wenn wir alles immer gleich haben müssen, hier wäre Geduld vielleicht der bessere WEg.
Denke aber das sich der Oliver sicher noch melden wird. Allerdings glaube ich das er auf einer Messe war, in Frankreich.
Redet ihr von dem Wellensimulator ?
Resa
Hallo
@ Resa, denke schon, sonst hat man ja letzte Zeit nichts von ihm gelesen.
@ all, meine letzte erhaltene Info scheint sich mit Roberts zu decken. Er will das Teil halt noch verbessern, kurzes Zitat: "aber ich sage mir immer man sollte es besser machen, wenn man es besser machen kann".
Da ich es auch kaum erwarten kann und wohl auch mindestens eins blindlings kaufen werde, wäre es mir auch lieber es kommt ausgereift.
Bis dahin kann man sich ja schon mal Gedanken machen wie man andere Pumpen aus dem Becken verbannt. Hätte gern ein Becken völlig ohne Planktonzerstörende Pumpen.
Wie halte ich z.B. die Wasseroberfläche sauber, ohne Abdeckung, Überlauf und Abschäumer???
Hallo Andreas ![]()
Nun ich habe im Ende Februar, Anfang März die Pumpe laufen sehen. Da ich beruflich oft im ruhrgebiet unterwegs bin bin ich einfach mal vorbeigefahren und habe mir den Testlauf angeschaut. Von der Sache her sehr gut und interessant. Wichtig ist dabei wie das im Dauerlauf funzelt...
Ich denke halt das es immer besser ist wenn man ein wenig länger bastelt und entwickelt, weil man nachher dann weniger reparieren muss.
Auch wir sind an einer Umstellung auf dieser Art der Pumpen interessiert.
Andreas: Du kannst doch einen Oberflächenabzug nehmen der das Wasser in den abschäumer transportiert?
Der Wellensimulator oder wie man ihn nennen will zieht ja unten Wasser an und gibt es oben raus.
Dadurch könnte es so sein das an sich kaum einen Kamhaut entsteht. Wohlgermerkt könnte, liegt viel an der Leistung an sich.
Das was ich bei ATI gesehen habe ist schon nicht schlecht, aber ich habe mir ein deutlicheres sichtbares Strömungsbild erwartet. So ist es mehr ein Schaukeln des Wassers gewesen.
Aber da der Oliver ein Bastler ist, (das meine ich Positiv) wird er das schon hinbekommen ![]()
Hi,
mich hätte ja mal die funtionsweise interessiert. Dazu konnte ich noch nichts lesen. Hört sich so an als ob das Wasser von einer Seite in die andere gedrückt wird und dann wieder zurück schwappt!??
Wenn ja dann muß man doch sicher wieder einen breiten Rand lassen, damit nichts überschwappt.Das würde mir wieder optisch nicht zusagen. Oder wie funzt das Ding nun?
Grüße
ZitatOriginal von Ramon
Hi,mich hätte ja mal die funtionsweise interessiert. Dazu konnte ich noch nichts lesen. Hört sich so an als ob das Wasser von einer Seite in die andere gedrückt wird und dann wieder zurück schwappt!??
Wenn ja dann muß man doch sicher wieder einen breiten Rand lassen, damit nichts überschwappt.Das würde mir wieder optisch nicht zusagen. Oder wie funzt das Ding nun?Grüße
Hallo Ramon,
leider habe ich die Seite nicht mehr gefunden wo ein Zeichnung von so einem Gerät aufgezeigt wird.
Es ist im Prinzip ein Kasten ähnlich einem Überlaufschacht in dem ein Aufzug hoch und runter fährt der das Wasser untern ansaugt und oben wieder ausspuckt (zu Seite).
Hallo Resa,
ich hab mal so eine Zeichnung gesehen. Ich weiß aber nicht ob auch ATI nach diesem System fährt. Oder hat der Oliver mal was gesagt? Mit diesem System hätte ich 2 Probleme.
1. vermute ich das oben ein breiter Beckenrand frei bleiben muß, damit nichts überschwappt.
2. schrieb der Bernd glaube ich mal dazu, daß durch den entstehenden Druck die Zellen des Planktons wohl zerplatzen würden. Also wahrscheinlich nix mit Plankton schonend.
Deshalb hatte ich gehofft, daß ATI das ganze anders verwirklichst.
Na warten wir mal ab, was der Oliver vieleicht noch sagt.
Er wollte ja mal ein Video online stellen *abwart*
Grüße Ramon
ZitatAlles anzeigenOriginal von Ramon
Hallo Resa,ich hab mal so eine Zeichnung gesehen. Ich weiß aber nicht ob auch ATI nach diesem System fährt. Oder hat der Oliver mal was gesagt? Mit diesem System hätte ich 2 Probleme.
1. vermute ich das oben ein breiter Beckenrand frei bleiben muß, damit nichts überschwappt.
2. schrieb der Bernd glaube ich mal dazu, daß durch den entstehenden Druck die Zellen des Planktons wohl zerplatzen würden. Also wahrscheinlich nix mit Plankton schonend.
Deshalb hatte ich gehofft, daß ATI das ganze anders verwirklichst.
Na warten wir mal ab, was der Oliver vieleicht noch sagt.
Er wollte ja mal ein Video online stellen *abwart*Grüße Ramon
Wie letztendlich die Version von Oliver aussieht kann ich dir nicht dagen genau so ob der Steg stört.
Hallo zusammen
ZitatOriginal von Resa
leider habe ich die Seite nicht mehr gefunden wo ein Zeichnung von so einem Gerät aufgezeigt wird.
Meint ihr die Seite ?
So was in der Art sollte das ja auch von ATI sein.
ZitatOriginal von Ramon
2. schrieb der Bernd glaube ich mal dazu, daß durch den entstehenden Druck die Zellen des Planktons wohl zerplatzen würden. Also wahrscheinlich nix mit Plankton schonend.
Deshalb hatte ich gehofft, daß ATI das ganze anders verwirklichst.Grüße Ramon
Hallo Ramon,
dein 2. Problem verstehe ich nicht. Vor allem wenn ich daran denke, wie meine Pumpen arbeiten.
Das Teil um was es da ging braucht 6 sec. für einen Hub, bei den großen Öffnungen wird wohl ein Mordsdruck entstehen ![]()
Ob das ATI Teil noch ähnlich arbeitet, könnte uns vielleicht Robert verraten? Wenn er keine Schweigepflicht hat ![]()
@ Robert, möchte dann gerne auf alle Pumpen verzichten. Der Abschäumer steht dabei an erster Stelle.
Das sich die Kahmhaut bei diesem Gerät gar nicht erst entwickelt, hatte Oliver wohl auch schon geschrieben. Das glaube ich aber erst, wenn ich es sehe.
Hi Andreas,
das schrieb damals der Bernd Q. Er ist ja hier der Plankton Profi. Ich kann mir das schon durchaus vorstellen. Man muß halt den Praxistest abwarten.
MfG
Hi zusammen,
normalerweise widerspreche ich Bernd ja selten. :)) Aber in dem Fall würde ich es schon wagen.
Ob bei einem solche System große Drücke enstehen, ist meines Erachtens nur an einem Zeitpunkt von Bedeutung. Wenn die Abwärtsbewegung beendet ist und die Auwärtsbewegung beginnt. Oder eben andersherum. Genau an dieser Stelle kann man mit Steuerungstechnik aber einiges machen.
Wenn z.B die Bewegung in die entgegengesetzte Richtung nicht schlagartig vollzogen wird, sondern aus einem Stop eine langsame Beschleunigung stattfindet. Sicherlich wird immer auf einer Seite ein Unterdruck und auf der anderen Seite ein Überdruck enstehen. Ob dieser aber fatal für planktonisches Leben ist, bleibt abzuwarten.
Für mich ist momentan eigentlich interessanter, ob die Mechanik 24 Stunden und 365 Tage Dauerbetrieb schadloss übersteht und wie der Geräuschpegel ist. Der Rest ist sicherlich Feintuning.
Hallo Frank
ZitatOriginal von Frank D
normalerweise widerspreche ich Bernd ja selten. :)) Aber in dem Fall würde ich es schon wagen.
Ob bei einem solche System große Drücke enstehen, ist meines Erachtens nur an einem Zeitpunkt von Bedeutung. Wenn die Abwärtsbewegung beendet ist und die Auwärtsbewegung beginnt. Oder eben andersherum.
Nichts anderes habe ich behauptet, siehe link
Also auch diesmal widersprichst du mir nicht ![]()
ZitatOriginal von Frank D
Genau an dieser Stelle kann man mit Steuerungstechnik aber einiges machen.
Können ja, bei wave2k ist aber nichts in der Rihtung gemacht worden
ZitatOriginal von Frank D
Wenn z.B die Bewegung in die entgegengesetzte Richtung nicht schlagartig vollzogen wird, sondern aus einem Stop eine langsame Beschleunigung stattfindet. Sicherlich wird immer auf einer Seite ein Unterdruck und auf der anderen Seite ein Überdruck enstehen. Ob dieser aber fatal für planktonisches Leben ist, bleibt abzuwarten.Für mich ist momentan eigentlich interessanter, ob die Mechanik 24 Stunden und 365 Tage Dauerbetrieb schadloss übersteht
Das wird die entscheidene Frage bleiben.
Hallo Andreas, Hi all ![]()
Oh oh, ich will mal lieber nicht vorgreifen, das soll mal schon der Oliver tun.
Aber im Prinzip ist es schon so ,das ein Teil durch heben und Senken in einem Behältniss dann die Strömung erzeugt. Ich meine so ca. 8 Sekunden rum pro Hub.
Wie auch Frank stellt sich mir die Frage, wie ist es auf lange sicht, und was macht der Geräuschpegel. Nur eines weiss ich schon, das ATi Teil war schon vor langem leiser als es das improvisierte Teil aus USA im Dauerlauf war.
Aber wie schon erwähnt, der Rest wird sich finden.
Ich vertraue darauf das der oliver noch immer optimiert und dann eine ausgereifte Sache auf dem Markt bringt.
Ich denke nicht das Artemia darin zerplatzen.
Warum sollten sie ? Das wAsser wird ja gedrückt.
Oder liege ich hier falsche ?
Hi Robert,
Wasser läßt sich nicht komprimieren darum kann ich mir nicht so recht vorstellen das Plankton oder Artemien geschädigt werden sollen.
Cu Resa
Hi,
was lässt sich wohl komprimieren. Aber in dem Druckbereich, in dem wir uns befinden, kann man es als inkompressibel betrachten.
Aber den Druck kann ich sehr wohl erhöhen. Dann habe ich einen Druckunterschied zwischen dem Zellinneren des Planktons und der Umgebung. Bleibt nur die Frage, was Plankton so alles aushält!
Gruss,
Christian
Die Diskussion um den Druck ist irgendwie an den Haaren herbeigezogen.
Wenn die neue Pumpe ca. 8 Sekunden braucht, um Wasser ca. 50 cm weit zu bewegen (v = ca. 6 cm/s), benötigen wir Kräfte, die viel geringer sind als sie im natürlichen Riff auftreten. Dort herrschen Wassergeschwindigkeiten von bis zu 160 cm/s, die sich auch ständig ändern.
Eine normale Pumpe mit Flügelrad von 5 cm Durchmesser und 3000 U/min beschleunigt das Wasser an den äußeren Rändern des Impellers innerhalb extrem kurzer Zeit auf eine Geschwindigkeit, die um das hundertfache über der der neuen Konstruktion liegt.
Anbei eine Grafik, die den zeitlichen Verlauf der Wassergeschwindigkeit über dem flachen Teil der Lagune eines Riffs zeigt.
Hallo
ZitatOriginal von Thomas Chronz
Die Diskussion um den Druck ist irgendwie an den Haaren herbeigezogen.
mag sein
ZitatOriginal von Thomas Chronz
Wenn die neue Pumpe ca. 8 Sekunden braucht, um Wasser ca. 50 cm weit zu bewegen (v = ca. 6 cm/s), benötigen wir Kräfte, die viel geringer sind als sie im natürlichen Riff auftreten. Dort herrschen Wassergeschwindigkeiten von bis zu 160 cm/s, die sich auch ständig ändern.
Druck und Strömung sind aber zwei Paar Schuhe.
Beispiel fließender Straßenverkehr = Strömung
Stauende = Druckpunkt
Wenn ich mit 150 km/h auf der Autobahn fahre ist es mir egal ob hintermir auch einer mit 150 m/h fährt. Steh ich aber am Stauende und sehe in 50 M Entfernung einen mit 150km/h anfahren, ist das mir icht egal, da dieses Fahrzeug in absehbarer Zeit einen gewissen Druck auf mich ausübt.
Hallo Bernd ![]()
lol und lach. So geht mein Morgen gut los.
Hier sollte doch auch der gute Oliver was zu sagen können.
Warten wir es ab...
ZitatOriginal von BerndQ
Wenn ich mit 150 km/h auf der Autobahn fahre ist es mir egal ob hintermir auch einer mit 150 m/h fährt. Steh ich aber am Stauende und sehe in 50 M Entfernung einen mit 150km/h anfahren, ist das mir icht egal, da dieses Fahrzeug in absehbarer Zeit einen gewissen Druck auf mich ausübt.
Hallo Robert
ZitatOriginal von Robert Baur
lol und lach. So geht mein Morgen gut los.
Hier sollte doch auch der gute Oliver was zu sagen können.
Warten wir es ab...
Wobei es seit gut 10 oder 12 Postings schon nciht mehr um die ATI-"Pumpe" sondern um das Wirkprinzip an sich geht wenn das auch so ein "Aufzug"-Teil ist. Nicht das es wieder heißt ich zerrede hier was.
Der Punkt ist einfach der das schlagartig bei solchen Systemen am Umkehrpunkt große Druckunterschiede entstehen, wenn wie Frank schon bemerkte keine Steuerung für einen langsammen Richtungwechsel sorgt. Unabhängig vom Einfluß auf das Plankton. ist das eine ziemliche Belastung für das Material, und mir fallen wenige Materialien ein die Meerwassertauglich sind und in einem vernünftigen Preisrahmen für ein solches Proekt liegen, die solche Belastungen dauerhaft aushalten.
ZitatOriginal von BerndQ
Druck und Strömung sind aber zwei Paar Schuhe.
Hallo Bernd,
völlig richtig, und beide Paare interessieren unser Phyto- oder Zooplankton nur ganz indirekt. Strömung entsteht durch Druck und dieser wiederum durch Kraft. Die Plankter sind also deshalb eigentlich an den Kräften interessiert, die auf sie einwirken.
Wie groß dürfen solche Kräfte denn werden, ohne daß Plankter daran versterben ?
-----
Oliver wird seine Pumpe, so sie denn durch die amerikanische Konstruktion inspiriert wurde, sicher auf Planktonschonung und laminare Strömung optimieren - er ist nicht nur ein guter Techniker, sondern hat auch ein großes biologisches Interesse und Wissen.
Hallo Thomas
ZitatOriginal von Thomas Chronz
völlig richtig, und beide Paare interessieren unser Phyto- oder Zooplankton nur ganz indirekt. Strömung entsteht durch Druck und dieser wiederum durch Kraft. Die Plankter sind also deshalb eigentlich an den Kräften interessiert, die auf sie einwirken.Wie groß dürfen solche Kräfte denn werden, ohne daß Plankter daran versterben ?
Vor einiger Zeit habe ich mal einen Test in der Richtung gemacht. Eine Algenlösung in eine 20ml Spritze aufgezogen, dann den Kolben schnell um 0,2 ml (zwei Teilstriche) runtergedrückt und die Öfnung verschlossn gehalten. Danach unter dem Mikroskop die Lösung stichprobenweise untersucht. Im Vergleich zu einer Referenzprobe waren ca 8-9 % der Zellen geplatzt.
ZitatOriginal von Thomas Chronz
-----Oliver wird seine Pumpe, so sie denn durch die amerikanische Konstruktion inspiriert wurde, sicher auf Planktonschonung und laminare Strömung optimieren - er ist nicht nur ein guter Techniker, sondern hat auch ein großes biologisches Interesse und Wissen.
Habe ich nie bestritten, wie schon in dem letzten Posting geschrieben ging es die letzten paar Postings nciht nur von mir nicht mehr um die Anlage von ATI sondern um dieses Prinzip welche ua von Wave2k verwendet wird.
ZitatVor einiger Zeit habe ich mal einen Test in de rRihtung gemacht. Eine Algenlösung in eine 20ml Spritze aufgezogen, dann den Kolben schnell um 0,2 ml (zwei Teilstriche) runtergedrückt und di Öfnung verschlossn gehalten. Danach unter dem Mikroskop die Lösung stichprobenweise untersucht. Im Vergleich zu einer Referenzprobe waren ca 8-9 % der Zellen geplatzt.
Hallo Bernd,
ich finde das der Vergleich ein wenig hinkt da es zu sollch einer Kompresion in einem geöfnetem Kasten gar nicht kommen kann.
Im Prinzip hast bu bei dem Druck den du ausgeübt hast die Zellen zum platzen gebracht da du ja komprimiert hast, ein richtiger Vergleichstest wäre gewesen die Zellen aufziehen und wieder in das Gefäß zurückspritzen wobe hier auch wieder Zellen geschädigt werden können durch das Zerdrücken vom Kolben.
Hallo Resa
Du wirst schon recht haben, für mich ist das Thema schon lange durch.
Hallo,
gerade weil es keine 0 8 15 Lösung wird, dauert es leider etwas länger als geplant.
Besonderes Augenmerk habe ich auch hier auf den schonenden Richtungswechsel der Wasserverdängungsplatte gelegt. Diese wird (im Gegensatz zur Wave2K) durch ein Abbremsen und wieder Beschleunigen realisiert. Dadurch entsteht eine weiche Bewegung. Natürlich kann man auch behaupten, dass durch das Wedeln einer Hand im Wasser o,xxxx % Plankton zerstört wird, aber macht diese Diskusion Sinn ?
Grüße
Oliver
hallo oliver,
ich hab die diskusion mal wieder hervorgekramt um nachzufragen was denn aus der wellenmaschine geworden ist?
Hallo zusammen!
Leider werden bei der Diskussion um die Auswirkungen einer Pumpe auf das Plankton im AQ verschiedene Einflüsse auf die Zellen durcheinander geworfen.
Es ist sicherlich nicht der Druck selbst, der die Zelle platzen läßt, denn Plankton kommt auch in Meerestiefen vor, in denen ein ganz erheblicher Druck herscht.
Entscheidender sind hier: 1. die Geschwindigkeit einer Druckänderung und 2. Scherkräfte, die auf die Zellen wirken, also unterschiedliche Kräfte, die von verschiedenen Seiten auf die Zelle einwirken.
Ich bin nun nicht gerade der größte Physikus, aber in einer turbulenten Strömung dürften Scherkräfte größer sein als in einer laminaren. Von daher wäre eine Anforderung an eine solche Pumpe, daß das Wasser mit einem möglichst turbulenzarmen Fluß eingesogen und wieder ausgestoßen wird.
Aber auch die Geschindigkeit der Druckänderung ist zu beachten. Dies haben Thomas Chronz und Bernd Quierbach ja schon geäußert.
Interessant ist dieses Thema im übrigen besonders in der Medizin, wo Pumpen zur (zeitweisen) Unterstützung von kranken Herzen eingesetzt werden. Dort sind es die roten Blutkörperchen, die durch die genannten Kräfte beeinflußt werden. Ein Tip für Entwickler von planktonschonenden Pumpen wäre also, einmal in diese Richtung zu schielen ![]()
Gruß,
Michael
Hallo Michael,
ZitatOriginal von Michael Riediger
.....
Es ist sicherlich nicht der Druck selbst, der die Zelle platzen läßt, denn Plankton kommt auch in Meerestiefen vor, in denen ein ganz erheblicher Druck herscht.
Da kommen wir wieder zu der Frage, welches Plankton gemeint ist. Mit Zooplankton hast Du sicherlich Recht. Phytoplankton kommt aber nur in den obersten Schichten vor, da für Algen das Licht elementar ist.
Ein bis heute auch nicht geklärter Faktor ist die Größe der "Partikel" die nicht zerstört werden sollte. Also auf welches Plankton man bei der Konstruktion den Augenmerk richten sollte.
Zitat
Entscheidender sind hier: 1. die Geschwindigkeit einer Druckänderung und 2. Scherkräfte, die auf die Zellen wirken, also unterschiedliche Kräfte, die von verschiedenen Seiten auf die Zelle einwirken.
Mit dieser Meinung stehst Du nicht alleine ![]()
Zitat
Ich bin nun nicht gerade der größte Physikus, aber in einer turbulenten Strömung dürften Scherkräfte größer sein als in einer laminaren. Von daher wäre eine Anforderung an eine solche Pumpe, daß das Wasser mit einem möglichst turbulenzarmen Fluß eingesogen und wieder ausgestoßen wird.
Eigentlich besitzen diese neuen Konstruktionen schon den richtigen Ansatz. Der Ein und Auslass ist extrem groß gegenüber den alten Pumpen. Damit ist aber ein Vorteil dieser Pumpen gleichzeitig ihr größter Nachteil, die Größe.
Zitat
Interessant ist dieses Thema im übrigen besonders in der Medizin, wo Pumpen zur (zeitweisen) Unterstützung von kranken Herzen eingesetzt werden. Dort sind es die roten Blutkörperchen, die durch die genannten Kräfte beeinflußt werden. Ein Tip für Entwickler von planktonschonenden Pumpen wäre also, einmal in diese Richtung zu schielen
Hast Du dazu weitere Informationen? Evtl. einen Produktnamen o.ä. um sich dort mal ein wenig einzulesen.
Hallo,
Die Optimierung der Wellenmaschine ist noch nicht abgeschlossen. Mir geht es hierbei besonders um eine sehr flexible Lösung für verschiedene Riffsimulationen. So wird Sie von der Geschwindikeit stufenlos einstellbar sein. Also von ganz soft für planktonschonendere Strömungsbilder bis hard für Brandung oder Riffdachsimulatione.
So kann auch jeder diese Wellenmaschine nach seinem Besatz (z.B.Weichkorallen oder Steinkorallen) anpassen.
Was die Planktonschonung angeht, ist der bisherige Weg (große Strömungsöffnungen, große Flächen für Strömungserzeugung und langsamer Richtungswechsel) dieser Wellenmaschine schon mal ein völlig neuer Weg um Strömung in Aquarien zu erzeugen.
Technisch sind wir nun nahe dem Endziel (fast Geräuschlos ohne kritische Verschleißteile), wobei noch nicht alle Tests abgeshlossen sind.
Ich muß also leider noch einmal um etwas Geduld bitten.
Viele Grüße
Oliver
moin oliver,
och mennoooo.
![]()
gibt es denn schon orientierungspreise? wird das teil denn mehr oder weniger als 500 euronen kosten?
Hallo Frank!
Quellen habe ich direkt nicht zur Hand, aber Du solltest über Internetsuchmaschienen mit den Stichworten "künstliches Herz", "assist device", "left ventricular assist device" und "Herzersatz" (alle nicht von mir geprüft) was finden können.
Gruß,
Michael
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