Hallöle,
vielleicht sehr interessant; nachdem ich an einer sehr großen verwachsenen Acropora immer wieder in den Verastungen Nester von Strudelwürmern habe (hatte), und hier das Pärchen Pseudocheilinus hexa. nix bringt, (kommen hier nicht hin), habe ich verschiedenes ausprobiert.
Da die Acropora in voller alternierender Strömung steht, die Sechssteifen- Lippfische aber so einen Bereich meiden, die Strudelwürmer zudem in den strömungsabgewandten Stellen sitzen, nahm ich eine Plastikpipette und blies mit kräftigem Strahl in die Verastungen.
Die normale Strömung treibt dann die Würmer ins Becken. Die Lippfische beachten das nicht
, aber Pseudanthias squamip. stürzen sich wie die Wilden drauf!
Zuerst dachte ich nur an einen Zufall, aber nach einigen so verschluckten Strudelwürmern machte ich Tage später noch einen Versuch. Wieder das selbe Verhalten.
Nach 3 Wochen mehrmaliger Anwendung ist die Acropora eigentlich 'entwurmt', Anthias abgerichtet, -sobald die Plastikpipette im Wasser zu sehen ist, geht's rund.
Aktiv sucht sich Anthias ja kein Futter, wie bekannt, da den ganzen Tag in der Strömung stehend.
Aber in der Strömung treibende Strudelwürmer werden gierig gefressen
Ich denke mittlerweile nicht mehr an ein Einzelverhalten; vielleicht ein interessanter Punkt zur Bekämpfung der Strudelwürmer an fest verwachsenen Acroporas im Becken.
Andere Fische übrigens ignorieren das Lebendfutter vollkommen; Sechsstreifenlippfisch nimmt die Strudelwürmer nur bis zu einer gewissen Größe an.
Anthias packt aber auch XXL-Größen ![]()
Servus Stefan
