Hallo zusammen!
Eine vielleicht komische Frage, aber ich habe das einen schönen Fisch, den ich auch mal gerne sehen würde.
Also, ich habe einen Ctenochaetus tominiensis, der sich vorallem dadurch auszeichnet, dass ich ihn nur sehe, wenn ich ihn in irgendwelchen Höhlen im Riff suche. Er ist niemals draußen! Selbst wenn es Futter gibt, ist er höchstens mal am Rand des Riffs (immer im Schatten!) zu sehen. Er ist absolut nicht scharf auf das Futter, sieht aber trotz des nur zufällig vorbeitreibenden Snacks wohlgenährt aus.
Bis vor ein paar Wochen hat er sich wenigstens mal ein Bischen mit dem Salarias fasciatus gekabbelt oder er hat mal an den angebotenen Nori Algen geknabbert, aber auch damit ist mitlerweile Schluß! Während mir der Salarias bei allem "zuschaut" was ich tue und der sich sogar kurz berühren/streicheln läßt (es bleibt wirklich nur noch, dass er sich beim putzen auf den Scheibenmagneten setzt...! :P), lebt der Doc ausschließlich versteckt!
Meine Frage: Warum lebt er so zurückgezogen und ängstlich? Kennt ihr sowas? Ist er eventuell einsam?
Er ist jedenfalls mit Abstand der größte im Becken. Niemand macht ihn an. Es gibt noch einen jungen/kleinen Flammenkaiser, ein Leierfischpäärchen und zwei Sexguttata Grundeln im Becken. Außerdem noch ein Päärchen Gramma loreto. (Auch das ist irgendwie "komisch". Sie ist ebenfalls dauern versteckt und er liegt den ganzen Tag in einer bestimmten Ecke auf dem Bodengrund und "chilled". Wenigstens bewegt er sich, wenn es Futter gibt...)
Wohlstandsträgheit? Schlicht Feigheit? Oder vielleicht doch Einsamkeit und in Folge ein "scheiß Leben"? Eure Meinung würde mich freuen!
Besten Dank,
Ben
