Hallo zusammen,
mein Becken steht jetzt seit ca. 7-8 Monaten.
Überwiegend mit Steinkorallen Sps und Lps besetzt. Wachstum und Farbe, soweit ich das beurteilen kann, sind ganz gut.
Nitrat ist nicht messbar, CA Mg alles soweit O.K. bei 1,024 Salzgehalt, 10kh,
Phosphat liegt so um 0,1(ROWA). PH 7,7-7,8.
Das Auslaufwasser vom Kalkreaktor hat in etwa 0,2.
Was ja bei der gegebenen Einstellung durchaus im zu erwartenden Bereich liegt. Siehe z.B. D. Brockmann & M. Janse, "Calcium and carbonate in closed marine aquarium systems". In: Advances in Coral Husbandry in Public Aquariums Series, Volume2. 2008, S.139,140.
Meine Frage wäre ob es notwendig/sinnvoll und möglich ist das Auslaufwasser des Reaktors direkt über Diakat B oder B plus durch z.B. ein Rohr laufen zu lassen? Wenn ja welche Körnung des Substrats wählen?
Werden durch den Absorber auch Schwermetalle also auch Spurenelemente absorbiert?
Der große Vorteil eines Kalkreaktors soll ja der sein, dass halt alles was die Koralle aufgenommen hat ,vieleicht sogar im richtigen Verhältnis, wieder ins Wasser gebracht wird.
Wie gesagt kann ich nicht behaupten, dass die Korallen schlecht wachsen oder schlechte Farben haben.
Meine Sorge ist halt nur, dass sich ein schleichender Ansstieg des Phosphatgehalts vollzieht.
Also was tun abwarten und Tee trinken- oder Absorbereinsatz?
Der Phosphat Gehalt ist mehr oder weniger seit der gesamten Laufzeit konstant. Mit gefühlter Tendenz eines minimalen Anstiegs der Gesamtkonzentration.
Mit besten Grüßen
Olli
