Hallo zusammen,
ich glaube, es gibt kaum etwas, was schon so durchgekaut ist, wie die Wodkamethode. Eins ist mir aber leider trotzdem nicht klar geworden.
Erst mal schauen, ob ich überhaupt was verstanden habe... Wodka stellt als Kohlenstoffquelle Bakteriennahrung dar (richtig?). Nun wird bei Beginn der Wodkamethode vorsichtig die Dosierung erhöht, bis eine Bakterienblüte eintritt. Unterhalb dieser "Schwelle" liegt die richtige Dosierung.
Vorausgesetzt, das stimmt so in groben Zügen frage ich mich, "warum"? Warum bis zur Bakterienblüte bzw. kurz davor? Damit ist doch eigentlich klar, dass das System "auf der Kippe" steht. Warum nicht einfach 1ml pro 100 Liter dosieren? Das scheint ja eine unkritische Dosierung zu sein, weil empfohlen wird, damit anzufangen. Warum damit nicht auch gleich damit aufhören? Vielleicht werden so nicht alle Bakterien "satt", aber müsste eine zu geringe Dosierung (wofür eigentlich zu gering?) nicht besser sein, als garkeine? Und wäre eine Dosierung fern ab der Grenze nicht besser für ein stabiles System?
Ich hoffe, meine Frage ist nicht allzu naiv? ![]()
Oder doch? ![]()
Viele Grüße, Ben
