Hallo,
ich beschreibe einfach mal nur meine Beobachtungen ohne Interpretation - vielleicht fällt ja jemanden was ein.
Eine meine Acroporas, deren Fußscheibe abgeschattet ist (durch die Koralle selbst) hat im Randbereich dieser immer mal wieder "Abwährfäden" rausgehauen - ich denke mal ihr wisst was ich meine. Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um Algen handelt - letztlich war an der Stelle ebenfalls eine dieser Stellen unbekannter Substanz, die im Blaulicht stark rötlich fluorisziert.
Jetzt schaue ich gerade rein und eine 2 Stellen sind einmal mit einer ca. 1,2cm langen und ca. 0.4cm breiten Röhre und einer kleineren Stelle am Rand aus scheinbar Sandteilchen bedeckt, wie sie manche Schnecken bauen (leider habe ich Depp das Foto vergessen).
Ich habe die Stelle (war sehr fest) mit einer Pinzette vorsichtig abgehoben und entfernt. Kein Tier habe ich nicht gefunden, aber es war eine Art Gewebe zu sehen, dass in Fetzen abgezogen wurde - das Gewebe der Acropra ist an exakt den Stellen vollständig verschwunden - wie abgeäzt/gefressen.
Gestern Abend war noch nichts zu sehen - aufgefallen ist es mir vor ca. 1/2 Stunde!
Ich habe den Bereich weiträumig von allen Befreit, was so ähnlich ausgesehen hat und alles genauer untersucht.
Dabei war auch eine dieser Schnecken, die Schleimnetze baut - allerdings eine, die so ein braun/rotes hornähnliches "Haus" baut.
Unterm Mikro kann man auser den Steinen und einer Art Schleim nichts erkennen - das Gewebe schein der Schleim zu sein, auch wenn es im Becken eher wie "Muschelfleisch" ausgesehen hat.
Die Frage ist: was war das?
Jetzt meine Spekulationen:
- die Röhre hat ausgesehen wie die von einer dieser Schnecken - möglicherweise auch eine andere Wohnröhre.
- Der Schleim könnte auch Korallenschleim gewesen sein
- hat es was mit den Fluorezenzphänomen zu tun?
Vielleicht kann einer helfen - Bilder des Schleims könnte ich einstellen - aber man sieht nicht viel.
Wo die Steinchen aus dem Bodengrund hergekommen sind weiß ich nicht - alledings könnte davon noch was in der Nähe gelegen haben (noch vom Einfüllen aus irgendwelchen Ritzen, oder rangespült von den Grabaktivitäten meins Symbioseknallkrebses)
Ich werde das Näher beobachten.
Gruß,
Carsten
