Nettowasservolumen

  • Hallo zusammen,

    vor kurzem hatte ich Probleme mit den Wasserwerten und mir wurde hier im Forum ausgezeichnet geholfen. Dabei habe ich gelernt, den AquaCalculator mehr zu benutzen und habe mir die Mühe gemacht, das tatsächliche Nettovolumen meines Aquariums für die Einstellungen zum Becken auszurechnen. Hierbei hat sich ein wesentlicher Unterschied zu den üblichen, vereinfachten Berechnungen ergeben:

    AQ: 12 x 7 x 6 dm = 504 l (vereinfachte Berechnung: L x B x H)
    Technikbecken: 6 x 3,5 x 3 dm = 63 l (zur Hälfte gefüllt für optimale Leistung des Abschäumers ca. 30 l)

    Die Glasdicke beträgt 1 cm und der Wasserstand liegt bei 3 cm unter dem oberen Beckenrand. Daraus ergibt sich folgende Rechnung:

    AQ: 11,8 x 6,8 x 5,6 dm = ca. 450 l (Innenmaße)
    TB: 6 x 3,5 x 3 dm / 2 = ca. 30 l
    Summe: 480 l

    -> die Verrohrung spielt bei mir keine Rolle, weil ich das TB auf gleicher Höhe zum AQ eingebaut habe. Das ergibt eine geringe Förderhöhe und reduziert die benötigte Förderleistung der Pumpen.

    Wenn man jetzt noch für Bodengrund und Lebendsteine ca. 30 l rechnet, ergeben sich letztlich nur 450 l Nettowasservolumen. Das ist eine Differenz von fast 80 l zu der vereinfachten Berechnung und sollte unbedingt bei den Einstellungen im AquaCalculator Verwendung finden, weil sonst die ermittelten Zugabemengen zu hoch ausfallen!

    Viele Grüße,
    Anselm :yidee

  • Hallo,

    nicht unbedingt - die errechnete Menge wird zu hoch sein, aber dass merkst Du bei der nächsten Messung. Wenn Du Dich ein wenig geschickt anstellst rechnest Du entweder die zugegebene Menge hinzu (aufschreiben) und errechnest den "Verbrauch" neu - oder stellst das über ein paar Wochen mit "Gefühl" ein.
    Ich gehe doch davon aus, dass Du Balling meinst.
    Ansonsten würde ich beim Beginn sowieso alle 2-3 Tage messen. Der Rechner ist nett, aber nach einer gewissen Zeit wirst Du Deinen Wert raushaben - egal ob die Wassermenge exakt war oder nicht :winking_face:

    Gruß,
    Carsten

  • Hallo Carsten,

    meinen Salzgehalt hatte ich zu niedrig eingestellt (s. Thread: Magnesiumgehalt instabil) und der AquaCalculator hatte eine Zugabe von 1702 g Salz ermittelt. Wir hatten die Salinität von 34,8 psu aber bereits nach etwa 1100 g erreicht; das führe ich auf das zuerst falsch eingegebene Wasservolumen zurück. Am besten ist es natürlich bei den anderen Wasserwerten durch anfänglich häufigeres Messen einen stabilen Pegel einzustellen.

    Ich glaube auch, dass man durch Dosierpumpen zwar gleichmäßigere Wasserwerte erhalten kann, aber auch Gefahr läuft, sich zu sehr darauf zu verlassen und bei Veränderungen im AQ evtl. zu spät reagiert.

    Gruß,
    Anselm

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