Kaminofen contra Ph Wert?

  • Hallo zusammen,
    die ersten Tage mit Ofen haben ja nun wieder begonnen :loudly_crying_face:
    Wie auch im letzten Jahr kann ich beobachten,daß der Ph Wert bei Ofenbetrieb kaum Ansteigt,ja eher fallende Tendenz hat.
    War gestern morgen 7,56 Abend 7,98
    Was kann man(n) denn da machen um den Wert ein wenig zu pushen oder wenigstens nach unten zu puffern?
    KH ist immer zwischen 7 - 9
    Ich kenne ja den Besuchereffekt durch verbrauchte Luft auf den Ph Wert,aber warum beim Ofen der zwar Sauerstoff entnimmt aber idealerweise nichts abgibt,ausser über den Schornstein :grinning_squinting_face:
    Liebe Grüße
    Peter

  • Hoi Peter,

    na ja, wie du schon sagst, der Ofen verbraucht Sauerstoff, genau wie deine Besucher.
    Da bleibt halt mehr CO2 im Raum über.

    Du wärest sicher begeistert, wenn dir der Ofen das Kohlenmonoxid nicht zum Kamin raus, sondern wieder in die Wohnung abgibt ... allerdings nicht sehr lange ... :face_with_rolling_eyes:
    Mach einfach öfter mal das Fenster auf, dann kommt auch wieder Sauerstoff ins Aqua und in die Lungen :thup

    Gruß,
    Norbert

  • Hallo Peter,

    ein klein wenig CO2 scheint der Ofen dann schon rauszulassen. Kein Problem, solange er kein CO produziert.

    Mein Tipp: Luft für den Abschäumer von draußen ansaugen. Verwende aber einen möglichst dicken Schlauch dafür.

    Gruß Armin

  • Zitat

    Original von Scatty
    Hoi Peter,

    na ja, wie du schon sagst, der Ofen verbraucht Sauerstoff, genau wie deine Besucher.
    Da bleibt halt mehr CO2 im Raum über. ...

    Hallo zusammen,

    der Ofen zieht doch Luft aus dem Raum und nicht nur den Sauerstoff ?(. Wie soll denn da der CO2 Gehalt im Raum steigen :confused_face: :confused_face: ?(?
    Aber die Luft, die der Ofen zeiht, muss ja von irgendwoher (draußen!?) wieder nachströmen. Eigentlich sollte dadurch ja der Sauerstoffgehalt eher konstant bleiben, statt zu sinken, wenn man mal vernachlässigt, dass der Ofen oder das Abluftrohr eventuell nicht 100%ig dicht sind?

    Gruß
    Christian

  • Hi,

    bei einem offenen Kamin würde ich sagen, dass ein Abfallen des pH-Wertes normal ist. Aber bei einem geschlossenen Ofen sollte das nicht sein. Denn wenn soviel CO2 aus dem Ofenrohr kommt, dass der pH-Wert fällt, dann kann bei unvollständiger Verbrennung auch mal CO (Kohlenmonoxid) austreten, das wäre dann nicht so toll.

    Würde an Deiner Stelle, genauso wie bei Raucherzimmern, den Schlauch des Abschäumers nach draußen verlegen, so dass er immer Frischluft ziehen kann.

    Oder, wenn nicht möglich, häufig lüften.

    Liebe Grüße
    Sudad

    Einmal editiert, zuletzt von Sudad (30. September 2009 um 14:17)

  • Hi,
    danke für eure Beiträge.
    Eine undichte Abgasanlage hmmm.? das Co + Co2 ist ja geruchlos.
    Da muss muß ich mir wohl mal ein Spürgerät besorgen.
    Da die Zimmertür immer offen ist sollte ja genug Frischluft nachkommen.
    Aber man sollte doch Rußspuren im laufe der Zeit an den Rohrverbindungen sehen können,wenn da Abgase diffundieren. Eine undichte Rohrverbindung unterscheidet ja nicht zwischen CO und anderen Rauchgas- -bestandteilen.Da müsste man doch was riechen können :confused_face:
    Gerade wenn im Winter der Ofen den ganzen Tag brennt.
    Mach ich mir vielleicht einfach zuviel gedanken? Bin ja nach einer Op den ganzen Tag zu Hause und sehe vielleicht schon weisse Mäuse :grinning_squinting_face:
    Ph im Moment 7,68 ,gestern Abend 8,02
    Ich kanns mir nicht wirklich erklären.
    Liebe Grüße
    Peter

    Einmal editiert, zuletzt von peter holland (1. Oktober 2009 um 11:39)

  • Hallo Peter,

    ich habe auch einen geschlossenen Kaminofen (GfK 2). Da mein Haus allerdings recht neu ist und ich auf Grund sehr geringer Heizkosten oftmals das Gefühl habe, ich habe anstatt eines "normalen" Einfamilienhauses ein Passivhaus gebaut bekommen, kippe ich immer wieder mal ein Fenster. Dadurch kann genügend Frischluft nachströmen, auch wenn dann mal ein Teil der Heizwärme nach draussen zieht.

  • Ich denke die Sorgen bezg. dem Ofen sind unbegründet.

    Wir haben einen Kachelofen (Grundofen) mit Befeuerung über eine Sichttüre. Der geht bei uns von Oktober bis März nicht aus. Wir heizen fast das ganze Haus (bei uns ist ausser Küche, Schlafen und Sanitär alles offen) damit und verbrennen ca 10 fm Holz in der Saison. Bisher hat es dabei noch nie Probs mit dem Becken gegeben, auch nicht wenn mal ein Schwall Rauch aus dem Becken gekommen ist.

    Ich weis natürlich nicht wie nah der Ofen am Becken steht und der Schäumer sollte einen Rauchschwall vielleicht auch nicht gerade einsaugen :winking_face:
    Tendenziell denke ich dass im Winter natürlich schon ein geringfügig höherer CO2 Gehalt in der Raumuft ist, einfach, weil man wegen der Wärme oft alle Fenster zu hat, aber ich kann mir nicht vorstellen dass das den PH im Becken beinflusst. Eher schon ein Kalki der falsch eingestellt ist und durch den ständig Rest CO2, das über der Wasseroberfläche steht eingespült wird.

  • Hallo,

    ist es denn sicher, daß der zu erst geschilderte PH Wert Rückgang mit dem Ofen zu tun hat. Theoretisch kann es ja sein aber es können ebenso andere Vorgänge im Becken diese Änderung hervorrufen. Ich habe das Problem auch ab und an, auch im Sommer, wo kein Kaminfeuer brennt.
    Auf jeden Fall kann man davon ausgehen, daß der Kamin prinzipiell die Luft im Raum in sich hineinsaugt und daher eher vom Becken weg "saugt". Mein Schornsteinfeger ging im Extremfall, wir haben eine offene Küche mit Abzugshaube, von einem möglichen Unterdruck aus, der durch den gleichzeitigen Betrieb beider Anlagen entstehen könnte.
    Ich persönlich würde erst mal alle möglichen Ursachen durchprüfen, bevor ich den Kamin in Betracht ziehen würde

    Gruß Stephan

    185/60/70 6080 als Rückförderpumpe kein Technikbecken,
    Mini Bubble King 200 VS13 mit RD3 Mini Speedy / extra schmale VS
    2xMaxspect RSX 200W, 2xMaxspect Gyre 350, GHL ProfiLux 4 + Doser 4, Grotech 3NG

    Einmal editiert, zuletzt von s.zaehler (27. Oktober 2009 um 20:50)

  • Zitat

    Original von mmegerle
    ...
    Bisher hat es dabei noch nie Probs mit dem Becken gegeben, auch nicht wenn mal ein Schwall Rauch aus dem Becken gekommen ist.
    ...


    Hi, vielleicht ist es Deinen Fischis auch einfach egal!? Übermäßiger "Konsum" soll ja zu Bewustseinsänderung führen... :peace:

    Grüße, Ben =)

    ...entschuldigt, das war ein :dp: ...

  • Nabend

    Ich muss dazu sagen dass es bei uns was die Beckenaufstellung angeht vielleicht eine Sondersituation ist. Wie gesagt das ganze Haus ist vom Keller bis zum Dach offen, durch eine Treppe verbunden. Dabei ist der Kachel im EG und das Aqua steht im Keller, aber nicht in einem abgeschlossenen Raum, sondern unter der Treppe. Das bedeutet bei uns steht ein riesiger Luftraum zur Verfügung und der ev. Rauchschwall aus dem Ofen tangiert das Becken natürlich gar nicht.

    Ofenbaulich hat jedoch damals bei der Genehmigung/Erstellung folgendes gegolten, abhängig damals vom Luftraum muss für einen Kachelofen eine Zwangsbelüftung vorgesehen werden, wenn dieser nicht extern mit Verbrennungsluft versorgt wird. Das bedeutet dass dann über eine Schaltung ein Fenster gekippt sein muss, was natürlich im Winter wenig Sinn macht :winking_face:

    Hi Armin!

    Zitat

    unterschätze den Einfluss des CO2-Gehalts in der Zimmerluft nicht. Ein schlecht gelüfteter Raum kann den pH um eine ganze Stufe, im Extremfall bis zu 2 Stufen sinken lassen!

    Danke für den Input. Das wusste ich nicht. Ich hab bei mir derartiges auch noch nie beobachtet.

    Vielleicht weil wir, wie man das ja auch soll, immer richtig lüften und bei uns im Haus, mit nur 2 Personen, die noch dazu den ganzen Tag weg sind, vielleicht auch weniger CO2 anfällt als in einer 3 Zimmerwohnung mit 4 Personen und schlechter Lüftung.

    Was ich allerdings genau beobachten kann ist der Einfluss des Abschäumers, PH am Ende der Dunkelphase, mit AB 7,95 ohne AB 7,8. Das macht sicher die Einflussmöglichkeiten deutlich die man bezgl. eines ausreichend dimensionierten Abschäumers hat, im positiven wie im negativen Sinn.

    Ich denke aber auch nicht dass in dem Fall CO2 der vorrangige Risikofaktor ist sonder eher schon Verbrennungsgase, die durch irgendwelche Umstände ins Becken eingespült werden. Sebralla hat ja in seinem Biostab Projekt immer mit sehr niedringen PH Werten gearbeitet und dabei gute Erfolge erzielt. Bessere als mit hohen PH Werten schrieb er damals.

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