Nanobecken ohne Hauptbecken

  • Tag auch,

    nach langem "Rumtreiben" im Ausland ( Auswanderung steht dieses Jahr an ) bin ich wieder fuer ein paar Wochen hier und moechte gleich mal ne Frage los werden.

    Betreibt hier jemand ein Nanobecken, der kein groesseres Hauptbecken hat ? Also z.B. nicht mal schnell zum Wasserwechsel das Wasser aus dem Hauptbecken benutzen kann...

    Auf Korallenriff habe ich den Bericht ueber ein 10 Liter Becken gelesen. Haben den Author mal angemailt, kam aber noch keine Antwort.

    MfG

  • Hallo

    Zitat

    Original von ochje
    Betreibt hier jemand ein Nanobecken, der kein groesseres Hauptbecken hat ? Also z.B. nicht mal schnell zum Wasserwechsel das Wasser aus dem Hauptbecken benutzen kann...

    Es mag zwar möglich sein ein Nanoaq ohne großes Aq in de rHinterhand zu fahren aber ich halte es für sehr bedenklich, da zum
    einen der Besatz schnell überhand nimmt.
    die Wasserparameter bei einem so kleinen Aq sehr schnell aus dem Gleichgewicht geraten können.
    Pflegefehler in keinster Weise abgefangen werden können.

  • Ich habe seit einem Monat ein brutto 80 Liter Becken (40x40x50), in dem effektiv nur 50 Liter drin sind.

    Ist das für Dich schon Nano?

    Läuft übrigens super: KH 9, pH 7,8 - 8,1, Nitrat 3, Po4 0,4, Ca 480, Mg 1350. Hat 10 Kg Lebendgestein, eine Pumpe, Jaubert und keine sonstigen Filter.

    CU

    Michael R-S

  • Hallo ochje,

    ich habe auch eine 54L-Becken 30*30*60cm. Ich habe zwar noch ein größeres Becken in der Hinterhand, aber das kleine Becken betreibe ich autark. auch beim Wasserwechsel wird kein Wasser aus dem großen Becken genommen sondern mittlerweile nur noch 5 frisches und das alle 14Tage. den No3-Wert halte ich mit der Jaubert-Methode auf ca 5 Po4=0,1, habe mittlerweile auch nur noch 8kg Lebendgestein drin (das waren mal 10kg), 10 Stömungspumpen und 2* 15W Leuchtstofflampen

    an Fischen habe ich nur ein Pärchen Gelbschwanzdemosiellen drin.

    Achte aber bei dem Jaubert-Aufbau darauf, daß due Bodungrundhöhe über dem Plenum mind. 8cm hoch ist (das gilt fur so ein kleines Becken mit sehr geringem Besatz - bei größeren Becken mit höherem Besatz muß der Bodengrund mind. 10cm betragen)

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Zitat

    Original von Michael R-S
    Ich habe seit einem Monat ein brutto 80 Liter Becken (40x40x50), in dem effektiv nur 50 Liter drin sind.

    Ist das für Dich schon Nano?

    Naja, vielleicht Maxi-Nano :winking_face:

    Also, Du nutzt Jaubert und hast kein grosses Becken weit und Breit... Scheint also zu gehen. Vielleicht werde ich das mal in 1-2 Monaten versuchen. Muss mir erst mal ein Becken und die kleine Technik inkl. der Moeglichkeiten der Bleuchtung anschauen...

    MfG

  • Zitat

    Original von iXware
    Hallo ochje,

    ich habe auch eine 54L-Becken 30*30*60cm. Ich

    Tag,

    schade das auf Deiner Page keine Bilder sind, oder habe ich die uebersehen ?

    MfG

  • Hallo Bernd

    Ich möchte dazu auch einige Zeilen schreiben.

    Zitat Bernd:
    Es mag zwar möglich sein ein Nanoaq ohne großes Aq in de rHinterhand zu fahren aber ich halte es für sehr bedenklich, da zum einen der Besatz schnell überhand nimmt.
    ==< Wie kommst du darauf ? Es ist sicherlich eine Sache der Selbstbeschränkung in ein Nano Reef von nur 10 oder 20 Litern keine Schwimmfische zu setzen.
    Also eigentlich spricht für meine Begriffe nichts dagegen wenn man sich im Besatz beschränkt. Aber ich finde man kann nicht so einfach davon ausgehen das jeder schnell überbesetzt.

    Zitat Bernd:
    die Wasserparameter bei einem so kleinen Aq sehr schnell aus dem Gleichgewicht geraten können.
    ==< können... genau das ist das richtige Wort. Fast alle Nano Besitzer die ich kenne halten keine Fische darin, sondern nur Krabben, Steine, Niedere Tiere.
    Allerding ist die Erwähnung sicher korrekt. Wie bei allem was man tut muss man sehr gut aufpassen.
    Vor allem was die Dichte betrifft....

    Pflegefehler in keinster Weise abgefangen werden können
    ==< stimmt auch nicht unbedingt. In kleinen Aquarien hat man durch die Möglichkeit des Wasserwechsels zum Beispiel Nitat oder Phospaht wesentlich eher wieder im Griff als in grossen Becken.
    Ich setzte hier aber einen Erfahrenen Aquarianer voraus, und keinen Neueinsteiger.

    Es ist wie so oft, wer sich damit beschäftigt und zudem noch Vorahnung hat , dann kann und wird es klappen, wer keine Ahnung hat und zudem das ganze einfach laufen lässt, läuft sicher Gefahr das es daneben geht.

  • Hallo Robert

  • Hallo Bernd

    Das ein nano sicher nicht einfach ist ist klar, darüber braucht man gar nicht zu reden.

    Das Problem ist doch, das in 20 l schon ein Tier mehr zuviel sein kann. 
    ==>y nochmals, ich glaube nicht das wir auf einem Level sind. Ich würde nicht einen Fisch darin pflegen wollen. Fische gehören bis auf ganz ganz wenige Ausnahmen dort nicht hinein. Und ich habe als das Gefühl das du weniger Korallen meinst, sondern Fische. Oder täusche ich mich ?

    Womit willst du den WW machen wenn kein großen Aq in der Hinterhand ist, mit frisch angesetztem Wasser? Das ist doch das Problem, wer sich überlegt nur ein Nanoreef hinzustellen wird nciht noch die gleihe Menge Meerwasser bevorraten. Und wie du schon geschrieben hast, setzt so ein Aq eine gewisse Erfahrung voraus.

    ==> Wie oben schon mal geschrieben, ich denke das wir hier aneinander vorbeireden. Ein Nanobecken ist an sich, wenn man wirklich will auch etwas um gut zu lernen. Zwei Steine rein, einige niederer Tiere und dann kann man wirklich etwas lernen. Wäre für manche sogar evtll gescheiter als gleich 300, 500 oder 1000 Liter zu versägen. Bei so einem System muss man aufpassen und das wieder herum prägt ganz schön. Fische gehören dort nicht hinein !

    Zum Wasserwechsel: ich denke das man viele Salzsorten durchaus für 10% Wechsel nehmen kann ohne das gleich Wochenlang einlaufen zu lassen.
    Wie auch sonst, man muss halt sorgfältig sein.
    Man braucht dazu kein zweibecken.


    Es ist wie so oft, wer sich damit beschäftigt und zudem noch Vorahnung hat , dann kann und wird es klappen, wer keine Ahnung hat und zudem das ganze einfach laufen lässt, läuft sicher Gefahr das es daneben geht.

    [COLOR=crimson]Habe ich was Anderes behauptet?
    ==> nun ja, es kam mir so vor, als würdest du Nanobecken ablehnen ?

    Anfangs war ich als die Nanomethode überhaupt bekannt wurde auch ein Gegner davon. Da wir aber selbst auch einige Winzige Becken stehen haben, sehe ich da auc hdurchaus einen Vorteil. Man kann umheimlich gut lernen.. Vor allem was das kleinstviehzeugs so macht :smiling_face:

    Es ist sicher so das der der sich informiert und mit dem Hobby beschäftigt es leichter und erfolgreicher haben wird als der der so was einrichtet und sich darum nicht kümmert.
    Wie halt bei allen Hobbys.

    Was mich halt an deiner Erstaussage gestört hat war das du annimmst das jeder Aquarianer einfach überbesetzt. Das ist aber definitiv nicht von Haus aus anzunehmen.

    "Es mag zwar möglich sein ein Nanoaq ohne großes Aq in de rHinterhand zu fahren aber ich halte es für sehr bedenklich, da zum einen der Besatz schnell überhand nimmt."

    Gruss
    Robert

  • Das kann ich nur bestätigen. Ich hab seit 4 Monaten ein 80cm Riffbecken (98L) am laufen. Betreibe das Becken nach der Ballingmethode (Dosierpumpe) und mit einem grossen Aussenabschäumer. Der Besatz ist nicht gerade gering (5 Fische, Garnelen und jede Menge Steinkorallen) und die Wasserwerte sind TOP und auch sehr stabil. Sowohl die Fische als auch die Korallen stehen hervorragend und wachsen. Das Becken war für mich ein Versuch und dass so ein "Bonsai Riffbecken" so gut funktioniert und sich so gut entwickelt hätte ich vorher selbst nicht für möglich gehalten !
    Ich kann nur jeden ermuntern sowas mal zu versuchen. Aber wie so vieles im Leben, so liegt auch hier der Erfolg in den Anfangsüberlegungen und in der Kontinuität beim laufenden Betrieb. Ich kann mir vorstellen, wenn man ständig wilde Aktionen in so einem Becken macht, dass dies schnell in die Hosen geht. Aber das ist mit ner grossen Anlage auch nicht viel anders :winking_face:

    Zitat

    Original von Michael R-S
    Ich habe seit einem Monat ein brutto 80 Liter Becken (40x40x50), in dem effektiv nur 50 Liter drin sind.

    Ist das für Dich schon Nano?

    Läuft übrigens super: KH 9, pH 7,8 - 8,1, Nitrat 3, Po4 0,4, Ca 480, Mg 1350. Hat 10 Kg Lebendgestein, eine Pumpe, Jaubert und keine sonstigen Filter.

    CU

    Michael R-S

  • Hallo,

    ich hätte da auch noch eine Anmerkung zum Nanoriff. Ich hatte mir gleich nach Erscheinen Daniel Knops Buch "Nano Riffaquarien" besorgt. Und das ist wirklich lesenswert. Von der Einrichtung bis hin zu einer sehr guten Zusammenstellung haltbarer Tiere. Knop geht davon aus, dass man unter 10 Liter keinerlei Fisch ehalten sollte und auch darüber ist die Auswahl sehr begrenzt. Nur Fisch emit sehr begrenztem territorium kommen in Frage. Aber äußerst reizvoll. Becken mit 54 Liter oder mehr würden allerdings nicht unter den Begriff Nanoriff fallen! Zwingend ist ein großes Becken sicher nicht, aber ein Riffbecken eines Bekannten in Recihweite genügt. Die Wasserwechsel fallen ja nicht so häufig aus.

    Hier ein paar Daten zum Buch:
    144 Seiten
    durchgehend Farbfotos
    17,8 x 23,2 cm
    Hartcover
    ISBN: 3931587-78-9
    Preis: 24.80 €

    Grüße

    Dirk

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