Hallo zusammen!
Wer von Euch kann uns sagen, wie man diese Koralle nennt und welcher Standort für sie ideal wäre??
Schöne Grüße
Marion und Dirk
Hallo zusammen!
Wer von Euch kann uns sagen, wie man diese Koralle nennt und welcher Standort für sie ideal wäre??
Schöne Grüße
Marion und Dirk
Hallo,
sieht zum Rand hin auf jeden Fall aus wie eine Merulina (Familie Merulinidae). Diese streckt nachts lange "Kampftentakeln" aus, so um die 10 cm.
Könnte aber auch Platygyra lamellina oder sogar eine Goniastrea sein, was dann sogar eine andere Familie (nämlich Faviidae) wäre. Seltsam ist auf jeden Fall die cerioide "Mitte" (oben links).
Nach dem Foto kann man nichts sicheres sagen. Hilfreich wäre eine Nahaufnahme und evtl. eine Nachtaufnahme.
Gruß
Hans-Werner
Hallo,
der Lexikon-Link gehört eigentlich ersetzt; die Abbildung trifft es absolut nicht;
Frage: ist unterseits noch ein Stück Substratgestein vorhanden oder ist es nur die Platte?
ZitatOriginal von Stefan C.
der Lexikon-Link gehört eigentlich ersetzt; die Abbildung trifft es absolut nicht;
Nur her mit den Fotos ![]()
Hmmm,
ich muss leider (nicht aus persönlichen Gründen, Stefan, nur der Sache wegen ;)) Stefan beipflichten. Ich habe hier zum ersten Mal ernsthafte Zweifel an einer Bestimmung von Reefermadness. Ich halte das für Leptoria, würde aber Goniastrea nicht ganz ausschließen. Für eine Platygyra halte ich das eher nicht.
Grüße
Hans-Werner
Hallo nochmal,
hier gibt es einen halbwegs vernünftigen Bestimmungsschlüssel zu den Gattungen.
Platygyra findet sich im Bereich "flabellomeandroidmeandroid".
Allerdings wieder einmal nur für die, die dieses Englisch verstehen, für die anderen nur Bilder mit Namen.
Grüße
Hans-Werner
Hi Jungs
Sorry aber ich bin erstmal eher bei Merulina
auch wenn ich nur kurz auf das Tier gesehen habe.
Gruss Claude
@Hans-Werner,
jetzt hast dir wieder mal was abgebrochen, -mir recht zu geben, gell
?
Für Goniastrea halte ich es eher nicht, da diese doch immer sehr substratgebunden wachsen. Das Zentrum der Koralle auf dem Bild sieht aber tatsächlich danach aus;
Ich denke, Leptoria phrygia könnte es treffen; es hängt eben noch davon ab, ob Substratgestein vorhanden ist oder nicht.
Edit: grade sehe ich nach Sichtung des Links, ...das Bild dazu ist zu farbig
.
Das passt besser
das Edit vom Edit:
wenn ich mir aber den zonalen Wachstumsrand besonders auf der rechten Seite ansehe, denke ich-, dass Claude recht hat. Zudem es in unseren Gefilden im Süden eigentlich fast nichts außergewöhnliches an Korallen gibt, -da der ganze Schlurz aus Jakarta stammt und die haben eben Merulinas satt.
...
Hi
hmm ok passt auch gibt aber ne Meru die so wächst und auch eine Hydnopora
ein Stück Skellet wäre jetzt hilfreich
Nach dem nächsten Bild tendiere ich aber auch erstmal zu deiner Wahl ...
Gruss
Also,
Leptoria wächst glaube ich immer massiv, als Boller. Außerdem sehen die Wälle auf Maskarills Bild etwas weniger gleichmäßig aus, vor allem am rechten Rand, irgendwie eher zackig und kerbig, wie es bei Platygyra meist der Fall ist. Auch die Farbe sieht nach Platygyra aus.
Merulina ist meistens heller, könnte bei entsprechendem Nährstoffgehalt aber schon sein. Für Merulina spricht vor allem die Wuchsform als dünne Platte oder Schüssel.
Grüße
Hans-Werner
Ich nochmal,
nachdem ich die Arten im dreibändigen Veron noch einmal angschaut habe, ich bin bei den mäandrierenden Hirnkorallen selbst immer am Verzweifeln, habe ich manches revidiert.
Das Bild von Maskarill ist wahrscheinlich eine Merulina scabricula oder Merulina ampliata, eher letztere, die Farbe bleibt aber seltsam und immer noch zweifelhaft, ob es wirklich diese Gattung und Familie ist. Sowohl Leptoria irregularis, wie auch Platygyra lamellina und Goniastrea australensis können im Prinzip ähnlich strukturierte Platten oder Krusten bilden. Ich denke aber, Stefan hat recht, dass die Hirnkorallen eher im Kontakt zum Untergrund wachsen. Außerdem sollte Leptoria irregularis teilweise stärker mäandrieren. Cerioide Strukturen kommen scheinbar nur bei G. australiensis vor und Merulina kann ähnliche Strukturen ausbilden wenn die Wälle verschmelzen und in älteren Bereichen stärker verwachsen, aber auch das bleibt in dieser Ausprägung seltsam.
Das Bild im Lexikon ist wahrscheinlich Platygyra lamellina oder Goniastrea australensis, Leptoria phrygia wäre noch gleichmäßiger wo die Wälle und Täler parallel verlaufen, Reefermadness ist und bleibt für mich unwiederlegt.
Gruß
Hans-Werner
Edit: Schiss, jetzt taucht ausgerechnet ein Link zu einem Reefermadness-Bild von Leptoria irregularis im Lexikon auf, was +/- cerioide Koralliten hat. Irgend etwas von dem eben gesagten stimmt also nicht ?(.
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