Aquarien-Vergrößerung

  • Hallo zusammen,

    ich beabsichtige, mein jetziges Becken (120 x 60 x 50) gegen ein größeres Becken (200 x 60 x 60) zu tauschen bzw. neu zu bauen.

    1) Aus welchem Material würdet Ihr den Unterbau
    fertigen (hohe Stabilität, kein Rost)!?
    2) Wo bekomme ich ein solches AQ günstig her?
    3) Muß ich das AQ neu einfahren oder kann ich
    vorhandenes Wasser mit Frischwasser ohne
    weiteres auffüllen und die Fische direkt ein-
    setzen.
    4) In welcher Größe würdet Ihr den Biofilter
    bauen und mit was bestücken?
    5) Mit wieviel Pumpen/Strömungspumpen würdet
    Ihr arbeiten?
    6) Wie werde ich mein jetziges AQ am besten los?
    (eBay???) Es ist ein AQ mit Unterschrank und
    Abdeckung in Eiche rustikal (gerade mal 2 Jahre
    alt).

    Ich weiß, viele Fragen. Aber wenn ich es schon neu mache, dann doch richtig!!!

    Gruß
    Christel

  • Hallo Christel,


  • Andreas!

  • Hallo Christel,
    so wie meine Vorschreiber schon sagten im großen und ganzen. Falls möglich nehme aber 200*80*60cm. Benutze das ganze Altwasser und auch die Steine. Dann neues Wasser ansetzen und ich würde dir 2 Riffpfeiler aus Keramik empfehlen. Für die Strömung nehme die Tunze elektronik 4000 Liter oder die neuen Stream, jeweils 2 Stück. Beleuchtung 3*250W plus 2 *80 T5 oder noch besser 4 *80W T5. Einen guten abschäumer aber keinen rieselfilter wie schon gesagt. Schaue aber mal hier vorbei, eventuell gibt es dir Anreize!!!

    PS: Ein Bekannter in der Nähe baut qualitativ hochwärtige Aquarien, kannst ja da eventuell mal nachfragen. Fernholz Das alte Aqua wie schon von dir erwähnt ab nach ebay!!!

  • Hallo Christel,

    nachdem Du mir gestern Abend im Chat so geduldig die Balling Methode erörtert hast :winking_face: , nun ein Tip von mir:

    Ich würde Dir für den Unterbau auch Gasbeton Steine (z.B.: Ytong) empfehlen. Die sind leicht, stabil, sehr einfach zu bearbeiten (einfach zurechtsägen) und lassen sich mit Magnethaltern (gibt es im Baumarkt) und so Platten mit Holzdekor (geschmacksache) verkleiden. Achte aber darauf, dass Du eine entsprechende Platte auf die Steine also unter das Becken legen mußt (+Dämpfungsmatte)! Empfehlen kann ich da Bootsholz, weil mehrfach verleimt und wasserdicht, kann also nicht aufquellen. Dies ist allerdings nicht die günstigste Platte... :frowning_face: Ansonsten Küchenarbeitsplatte auch aus dem Baumarkt...
    Okay, bis demnächst,
    Chrile

  • Hallo Christel

    Ich kann nur nochmal dass von Stephan gesagte unterstreichen.
    Alle Becken wo dir der Atem stehen bleibt sind meist tiefer. Die Breite ist da garnicht so ausschlaggebend.

    Ich habe mir von Zajac das Alurohrsystem bestellt und bin eigentlich damit zufrieden.

    Ytong ist halt mehr Arbeit dafür auch billiger.

    Das Wasser( Osmosewasser) habe ich damals mit Salz angesetzt, und drei Tage später 200 l von meinem alten Wasser zugegeben.
    Danach setzte ich die Tiere um alles ohne Probleme.

  • Hallo Harald, Christel,

    Zitat

    Ytong ist halt mehr Arbeit dafür auch billiger.


    Wieso? wie schon gepostet: Unterlagsmatte, Bodenplatte, Ytongsteine drauf(schlichten, eventuell wenn gewünscht verkleben oder wie früher mal in einem anderen Thread erwähnt Löcher durchbohren und mit Stiften fixieren - hält aber auch so), Platte drauf, Unterlagsmatte und Becken.
    Das ist sehr einfach, auch jemand mit ansonten zwei linken Händen für Bastlerarbeiten schafft das, geht sehr schnell und läßt sich tadellos verkleiden.
    unter diesem Link sind Bilder vom Unterschrank und wie er verkleidet aussieht:
    http://www.korallenriff.de/preisliste2002.html

    Die Idee von Andreas das Becken als Technik/Unterbecken zu verwenden find ich super.
    Mach doch dann wirklich ein Algenrefugium rein.
    hier in diesem Thread sind Skizzen und Fotos von meinem (kleinen) Algenrefugium:
    http://forum.korallenriff.de/index.php?page…eadID=4278&sid=

    Und wie Harald schreibt, kannst Du Dein altes Wasser verwenden und etwas neues hinzugeben. Du kannst auch beim Wasserwechsel das Alt-Wasser aufbewahren.
    Neu Einfahren ist nicht notwendig.

    Und Becken so tief wie (vom Platz her möglich machen) und eine Riffschlucht einrichten. Das bringt optisch gewaltig viel.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Vielen Dank für Eure Tipps. Was ich allerdings nicht verstehe :confused_face: , warum ich keine Biofilter einsetzen soll. Habe in meinem jetzigen Becken einen Überlauf in die Kammer mit dem Abschäumer, von da aus in eine Kammer mit einer Filtermatte, darunter Granulat. In der nächsten Kammer drei Filterpatronen, die das Wasser nochmals filtern bevor es wieder ins Becken gepumpt wird. Läuft bei mir prima und ohne Probleme. Wo seht Ihr denn hier welche. Mein Becken ist ebenfalls vollgestopft mit lebenden Steinen.

    Ohne dieses Filtersystem würden doch sämtliche Verunreinigungen wieder ungefiltert ins Becken zurückfließen - oder?????

    PS: Noch eine Frage am Rande. Was kann der Grund dafür sein, daß mein pH-Wert nicht mehr (auch abends) über 8,00 geht. Meister liegt er bei 7,7 bis 7,8??? KH liegt bei 10.

    Gruß Christel

  • Zitat

    [i]...Ohne dieses Filtersystem würden doch sämtliche Verunreinigungen wieder ungefiltert ins Becken zurückfließen - oder?????...
    ---> Genau und das sollen sie ja auch in Anführungsstrichen. Ich denke Ralph D. Huber kann Dir das letzlich wissenschaftlicher erklären, ma von mir ganz laienhaft: In einem Rieselfilter werden organische Verunreinigungen das Aquariums (Fischkot, Futterreste, sonstige organische Abfallprodukte) von äroben (Sauerstoffatmenden) Bakterien über Nitrit in Nitrat gewandelt, dieses Nitrat wird in dem sauerstoffreichen Wasser nicht weiter abgebaut und verbleibt somit im System. Die anäroben Zonen in den lebenden Steinen kommen dann mit dem Abbau des Nitrates nicht nach und Dein Nitratwert steigt an. Sämtliche Becken die ich kenne und einen Rieselfilter oder auch sonstigen Biofilter (denn auch in einer Schaumstoff oder Filtermatte wird niemals eine anärobe Zone entsehen) hatten, hatten entsprechende Nitratprobleme die sich erst nach der deinstallation des Filters unter Kontrolle bekommen ließen. Wenn man sich amm Berliner System orientiert, so ist eine kräftige Abschäumung die Schadstoffe in ihrer Ursprungsform vor der denitrifikation entfernen am verlässlichsten. Wenn nichts da ist das die Baks in Nitrat verwandeln können, dann gibt es auch kein Nitrat.
    Funktioniert im Grunde sehr zuverlässig ausser Du besetzt Dein Becken so ungeeignet wie ich! :grinning_squinting_face:

    Andreas! 

  • Hallo,

    könnt Ihr mir noch etwas zu meiner Frage mit dem pH-Wert sagen. Geht wie gesagt nicht über 8,00, liegt meist zwischen 7,7 und 7,8 bei einer KH von 10. Woran kann das liegen??? :confused_face: Habe die Befürchtung, dass er vielleicht noch weiter absinkt und ich nicht weiß warum.

    Gruß Christel

  • Hallo Christel,

    mir fehlen die Details zu Deinem Aquarium um darüber auch nur eine Vermutung anstellen zu können.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!