Erklärung für Todesfälle gesucht

  • Hallo,

    plötzlich und unerklärlich hat sich heute Nacht in einem meiner vier in Reihe geschalteten Becken eine Tragödie abgespielt. Ich fand heute Morgen das Weibchen meines C. loriculs tot vor, das Männchen atmete noch ganz schwach. Ein im gleichen Becken befindlicher Z.falvescens lag ebenfalls auf der Seite und atmete schwach. Vermisst wird derzeit noch eine Fadengrundel und der dazugehörige Alpheus.

    Das Becken ist das zweite in meinem Kreislauf mit vier Becken. Alle Fische in den anderen Becken zeigen keinerlei Veränderungen auf.

    Die Tunze lief wie immer, die Temperatur und die WW waren auch wie immer ...

    Der Wasseraustausch über die U-Rohre funktionierte mit den üblichen 420 Liter / Stunde (echte heute ausgelitert)

    Der sofort geborgen Z.flavescens und der verbliebene C.loriculs wurden in ein sparates Becken gesetz. Dort haben sie sich einigermaßen erholt und zumindest der loriclus versucht schon wieder zu schwimmen.

    Gestern wurde in diesem Becken nichts gemacht oder gefüttert was nicht auch in den anderen Becken geschehen ist.

    Hat jemand eine Idee was da schief gegangen sein könnte???

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,

    da sich das Unglück nur auf ein Becken beschränkt hat, müsste es pyhsikalisches sein. So auf die Schnelle fällt mir Strom ein, Kriechstrom oder so was?
    Etwas chemisch-toxisches wäre in die nachfolgenden Becken weiter getragen worden.

    Bis denn

    Klaus-D.

  • hallo,
    hatte das gleiche in einen kundenbecken erlebt.
    dort war eindeutig eine absterbende seegurke der auslöser.
    durch raschen 50%wasserwechsel und aktivkohleeinsatz konnte gut ein drittel der fische gerettet werden. korallen nahmen keinen schaden.
    mfg, freddie!

  • Hallo Peter
    Kann es denn sein das ein Schwamm oder der gleichen eingegangen ist?
    Auch diese haben oftmals Toxine die sich dann in den nächsten Becken so stark verdünnen das sie nicht mehr wirksam sind, Auch kann übermäßig liegengeblibenes Futter einen Sauerstoffentzug verursacht haben der im nachvolgenden Becken nicht mehr relevant war?

  • Hallo Peter,

    auf Grund Deiner leider spärlichen Beschreibung denke ich an eine Vergiftung. Da die Symptome in den nachfolgenden Becken nicht mehr auftraten kann man gelöste toxische Substanzen ausschließen, so daß nur noch übrig bleibt, daß die Tiere etwas über die Nahrung aufgenommen haben. Entweder über das Futter oder etwas was in diesem Becken entsteht und von dem sie gefressen haben.

  • Hallo,

    Schwämme habe ich ohne Ende, ein abgestorbener ist mir jedoch nicht aufgefallen. Zu viel Futter würde ich ausschließen... außerdem hätten sich da schnell die Schlangesterne und Konsorten darüber hergemacht.


    Ich denke auch es war eine Art Vergiftung, da der eine Loriculus sich inzwischen wieder völlig erholt hat. Der flavescens schwimmt wieder, aber derzeit nur Kreise, so daß ich von einer bleibenden Nervensystem Schädigung ausgehe.

    Könnten meine 6 eher kleinen Kupferanemonen gemeinsam abgelaicht haben und daher ein Problem entstanden sein? Mondphase stimmt und mindestens drei Arten Fische hatten in dieser Nacht in meinen Becken abgelaicht.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

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