Nitratkiller [ +Vanillezucker]

  • Hi,

    als ich das Posting von Claudi gelesen habe mit der Sache mit der Zuckerlösung wollte ich es genauer wissen. Ich hatte vorher schön öfters von dieser Methode gehört, aber ich wurde immer gewarnt.
    Da ich die Zeovith Methode vor Monaten abgesetzt habe hatte ich noch eine braune Zeo Food Flasche mit Pipette übrig. Die Flasche hat genau die erforderlichen 50ml und mit der Pipette kann man super die Tropfen dosieren. Also kippte ich den Rest Zeo Food weg uns setzte die Vanillin Lösung an. Ich machte seitdem extrem Fütterungen und ließ den letzten WW weg. So bekamm ich bekam ich den Nitrat Wert auf ca. 15 angehoben(vorher war dieser immer bei ca.5). Seit 5 Tagen gebe ich nun täglich 8 Tropfen auf meine ca. 400 Netto Liter. Die sehr starken Fütterungen setze ich kontinuierlich fort(so dick waren meine Fische noch nie). Heute habe ich zum ersten Mal eine Zwischenmessung gemacht. Der Lösung des Nitrattest(Red Sea) war nun nicht mehr rot sondern ein zartes hellblau. Also eindeutig nur 2,5. Ich wiederholte den Test zur Sicherheit nochmal. Ergebniss blieb das selbe.
    Negative Begleiterscheinungen bislang keine.
    Ich werde weiter testen. Ich beobachte meine Tiere natürlich ganz genau.
    Morgen wäre wieder mein wöchentlicher WW fällig. Da ich immer recht große WW mache werde ich den WW zumindest morgen erstmal weglassen um das Ergebnis nicht zu beeinflussen.

    Gruß Ramon

  • Hallo, mein Bericht zum Nitratkiller nach Tag 11:

    Um 21:20 Uhr habe ich zum 3 ten mal 40 ml ins Becken eingebracht, bisher waren es ja immer 10 ml. Keine Trübung bis dato.
    Vorher Nitrat gemessen:. Merck 25 mg, Salifert 25 mg, leichte Tendenz Richtung 10 mg.
    Phosphat: Kleiner 0,1
    KH: 8-9

    Ich halte euch auf dem laufenden.

    Gruß,

    TOM

  • Hallo, mein Bericht zum Nitratkiller nach Tag 13:

    Um 21:00 Uhr habe ich zum 4 ten mal 40 ml ins Becken eingebracht. Keine Trübung bis dato.
    Vorher Nitrat gemessen:. Merck 25 mg, Salifert 25 mg, Tendenz Richtung 10 mg.
    Phosphat: Kleiner 0,1
    KH: 8-9
    Abschäumer normal.

    Ich halte euch auf dem laufenden.

    Gruß,

    TOM

  • Hallo,

    seit Samstag ist Nitrat nun nicht mehr nachzuweisen und das trotz heftigster Fütterungen.
    Ich werde die Tropfen nun erstmal verringern.Das ging mir alles etwas zu schnell, obwohl bislang keine negativen Erscheinungen aufgetreten sind.
    Ich bin nun etwas irritiert. Ich versuche seit Jahren den Nitratwert unten zu halten, habe Versuche mit Schwefelfiltern,Wodkafilter, Wundermittelchen usw. gemacht. Mit Zeovith hatte ich Nitrat das erste Mal um die Null. Zuletzt hatte ich den Wert mit großzügigen WW niedrig gehalten. Ich habe unmengen an Geld ausgegeben und vorallem mega viel Zeit investiert! Und nun habe ich den bislang überzeugensten Erfolg mit einem Pfennigprodukt(Vanillin) das eigentlich schon seit vielen Jahren bekannt ist. Ich versteh das nicht ganz.
    Ich werde weiter beobachten wo der Haken ist!

    Gruß
    Ramon

  • Hallo Ramon

    Zitat

    Original von Ramon
    Und nun habe ich den bislang überzeugensten Erfolg mit einem Pfennigprodukt(Vanillin) das eigentlich schon seit vielen Jahren bekannt ist. Ich versteh das nicht ganz.
    Ich werde weiter beobachten wo der Haken ist!

    1. es liegt nciht am Vanilin sondern am Zucker
    2. Wo soll da der Haken sein, auch wenn einige es behaupten dem währe nicht so, Zucker oder Honig sind ein hervorragendes Bakterienfutter

  • Zitat

    Original von BerndQ
    Hallo Ramon



    Hi Berndt
    ja,ok. Da habe ich mich ungünstig ausgedrückt. Klar liegt es am Zucker. Mit Vanillin meinte ich das ganze Produkt.

    [QUOTE]2. Wo soll da der Haken sein, auch wenn einige es behaupten dem währe nicht so, Zucker oder Honig sind ein hervorragendes Bakterienfutter

    Ich hoffe es wird auch in Zukunft keine negativen Auswirkungen geben, wie Schmieralgen oder eine Bakterienblüte. Das sind zumindest die Punkte die mir Gegner angebracht haben. Mich wundert halt, daß die Methode so relativ wenig vertreten ist. Ich behaupte Mal, daß 98% bisher lieber teure Technik aufgerüstet haben, große Algenfilter installiert haben oder die Zeovith Mothode angewandt haben oder oder.... Und trotzdem konnten viele die Werte nicht niedrig halten. Oder es wurden aus Angst vor hohen Nitratwerten die Fische nur wenig gefüttert.
    Ich habe ja in der Vergangeheit auch so einiges Versucht. Aber noch nie habe ich so einfach, schnell und fast kostenlos Nitrat gesenkt bekommen.
    Ich bin noch aufgrund der vielen negativen Erfahrungen mit komplizierter Technik und Methoden in der Vergangenheit etwas ungläubig das es so einfach funktionieren soll. Würde mich natürlich freuen wenn es weiterhin so einfach klappt.

    Gruß
    Ramon

    Einmal editiert, zuletzt von Ramon (16. Juni 2003 um 20:33)

  • Hallo Ramon,
    ich freue mich, daß jemand meinen Tipp umgesetzt und darüber berichtet hat. Schön, daß es auch bei Dir so guten Erfolg gebracht hat. Oft werden wir belächelt und viele setzten lieber auf teure Mittelchen, die oft auch nur aus verschiedenen Zuckerkomponenten bestehen. Noch ein Hinweis, wenn Du den Nitratwert ganz runter gefahren hast, reduziere die Zucherlösung und versuche einen Wert zwischen 3 und 5 mg/l einzuhalten. Deine Korallen werden es Dir danken. Gerade bei Lederkorallen haben wir die Erfahrung gemacht, daß sie ohne Nitrat kümmern. Julian Sprung berichtet in einem seiner Artikel auch über besseren Wachstum bei Steinkorallen. In unseren Becken düngen wir mit Calciumnitrat nach um diesen Wert zu halten.
    Viele Grüße von Claudi

  • Hallo Claudi,

    und jetzt wird es interessant :grinning_squinting_face: !

    Ich weiss, dass bei der Minderung des Nitratgehaltes u.U. die Korallen kümmern, aber warum? Liegt es vielleicht an einer Umstellung im Stoffwechsel der Tiere, zu der sie im AQ gezwungen sind?
    Was ich meine ist......
    Versuche mal in einem tropischen Meer Nitrat nachzuweisen, es wird dir nicht gelingen! Da wir aber oft Wildfänge erwerben, stellt sich nun eine Frage, oder :winking_face: ?
    Das Thema ist unendlich....aber Nitrat habe ich in Spuren immer im AQ, sobald ich Fische füttere, wozu also mehr, wenn es die Tiere im Meer doch überhaupt nicht kennen?

  • Hi Claudi,
    die Becken mit sehr gutem Steinkorallenwuchs und ausgeprägten Farben die ich kenne haben alle keinen nachweisbaren Nitratwert. Dabei wird nicht immer Zeovith verwendet.

  • Hallo zusammen :smiling_face:


    Ich glaube nicht das viele lächeln, da diese Methoden an sich schon seit Jahren gemacht werden oder worden sind.

    Es gab schon in den 90ern Versuche mit Zucker, Honig, Wodka, und Essig.
    Alle der aufgeführten Produkte an sich stellen eine Kohlenstoffquelle dar, die den Bakterien als Nahrung dient. So wird eigentlich meist in der Tat Nitrat abgebaut.

    Das Problem dabei ist das man das keinem Anfänger in die Hand geben sollte, da man durchaus auch ganz schnell sein Becken in den Himmel schiessen kann.
    Man sollte wissen was man tut :smiling_face:

    Und es ist sogar schon so das manche meinen Zucker erstetzt jelgliche Spurenelementzugaben... Habe ich erst kürzlich gehört bei einem recht grossen Händler. Wobei nicht der Händler das sagte sondern ein Aquarianer... Und hier erscheint mir jetzt schon der Misserfolg vorprogrammiert Ich denke das es hier einfach noch an Wissen fehlt was man wie machen muss. Das möchte ich aber den hier schreibenen nicht absprechen, ich probiere ja selber viel in der Richtung aus.

    Auch die Düngung mit Calziumnitrat bei zu geringen Nährwerten ist nicht neu, es gibt sogar leute die Harnstoffe nehmen, wobei hier die Umwandlung in Nitrat etwas länger dauert und auch ein Händchen erfordert.

    Alles in allen ist es schön zu lesen das es doch einige gibt die sich gedanken machen. Willkommen in der Wissenwelt Meerwasser 2003 :smiling_face:

    Wir wissen viel aber leider immer noch zu wenig :smiling_face:

  • Hallo,
    die Korallen in der Natur haben Unmengen von Plankton zur Verfühgung um ihren Nährstoffbedarf zu decken. Solch ein natürliches Planktonangebot ist im Aquarium gar nicht möglich, im Becken stellen die Korallen ihre Ernährung um. Sie benötigen für ihre Zooxantellen Nährstoffe, die sie im Aquarium mit Phosphat und Nitrat decken. Damit gleichen sie das fehlende Plankton aus. Mit meiner Empfehlung für Ramon möchte ich nicht ausdrücken, daß jeder sein Becken zwingend mit diesem Nitratwert fahren muß. Wir haben damit halt die besten Erfahrungen gemacht. Das das nicht nur bei uns so war, kann im "Meerwasser Aquarianer" 2/2003 auf Seite 64 nachgelesen werden. Da hat Dietrich Stüber seine Erfahrungen mit einem Schwefelfilter und den Mangelerscheinungen beschrieben. Zudem geht er in diesem Bericht auch auf das Verhältnis Nitrat/Phosphat ein.
    Das Zucker selbstverständlich keine Spurenelemente ersetzt, sollte jedem hier klar sein. Ich finde es aber gut, das Robert es nochmal erwähnt hat, weil ja auch Anfänger hier in Forum lesen. Beim dosieren ist es wie immer im Leben: NIEMALS nach dem Leitsatz "Viel hilft Viel". Biologische Eingriffe sollten immer nur korregieren.
    Ach ja, habe nie behauptet, daß ein Becken mit 0 Nitrat nicht funktioniert. Wie schon oben erwähnt, sind das hier nur Erfahrungsberichte über das, was ich in inzwischen 12 Jahren Meerwasser in unseren verschiedenen Becken erkannt habe. Sicher bin ich da noch ein "Grünschnabel", aber für Erfahrungsaustausch sind Foren doch nun mal da.
    Viele Grüße von Claudi

  • Hallo Claudi :smiling_face:

    Genau dazu sind ja Foren da :smiling_face:

    Das mit dem Grünschnabel mag ich doch gleich mal bezweifeln. Denn wer sich so mit dem Thema beschäftigt kann gar nicht mehr Grün sein :smiling_face:

    Zitat

    Original von Claudi
    Wie schon oben erwähnt, sind das hier nur Erfahrungsberichte über das, was ich in inzwischen 12 Jahren Meerwasser in unseren verschiedenen Becken erkannt habe. Sicher bin ich da noch ein "Grünschnabel", aber für Erfahrungsaustausch sind Foren doch nun mal da.
    Viele Grüße von Claudi

  • Hallo Claudi,

    wie groß ist denn das Becken indem du die Fische hast die du da aufgezählt hast? Und wie sieht es bei dir mit dem Phosphatwert aus?

    Gruß Ramon


    Zitat

    Original von Claudi
    Hallo zusammen,
    warum wollt ihr so viel Geld ausgeben? Im Grunde muß man doch das Übel nur bei der "Wurzel" packen. Um Nitrat abzubauen braucht man denitrifizierende Bakterien. Natürlich müssen auch die von irgendwas leben, damit sie ihrem Job machen können. Am liebsten mögen sie Kohlenstoff, sprich eine einfache Zuckerlösung! Man nehme ein handelsübliches Päckchen Vanillezucker und löse es in 50 ml Dest-Wasser auf. Davon täglich 1 Tropfen(0,05 ml) auf 50 l Aquarienwasser (netto). Das einzige, was beachtet werden muß ist, daß man damit nicht überdosiert, weil sonst braune Schmieralgen auftreten. Nachlesen kann man das in Heft 4/1999 Der Meerwasser Aquarianer. Der Bericht ist von Erwin Renke. Mit dieser Lösung füttern wir seid fast drei Jahren die Bakterien im Jaubert-System. Nitrat ist darin, trotz Paddelbarsch(35 cm), Muräne(65 cm), zwei Doktoren(je 15 cm), 6 Preußen und einem Blennie nicht nachzuweisen. Wir düngen es nach, damit die Korallen nicht kümmern.
    Gruß von Claudi

  • Hallo, mein Bericht zum Nitratkiller nach Tag 15:

    Um 18:00 Uhr habe ich zum 5 ten mal 40 ml ins Becken eingebracht. Keine Trübung bis dato.
    Vorher Nitrat gemessen:. Merck 10 mg, Salifert ca. 15 mg, Tendenz Richtung 10 mg. Bis jetzt hat sich der Wert um ca. 25 mg gebessert innerhalb von 2 Wochen. Ich habe in der Zeit 2 x WW (10%) gemacht. Das hat ja sicher auch dazu beigetragen, aber halt nicht 25 mg. Ich werde den Test weiterführen bis ca. 5 mg erreicht sind (wegen den Weichkorallen).
    Phosphat: Kleiner 0,1
    KH: 8-9
    Abschäumer normal.

    Ich halte euch auf dem laufenden.

    Gruß,

    TOM

  • Hallo Tom,
    ich wollte dir nur mal für deinen Fortsetzungserfahrungsbericht danken. Ich denke, das wird noch spannend. :smiling_face:

    ---------------

    Hallo Ramon,
    wie man bloß auf Vanillezucker gekommen ist ?
    Ich habe mal irgendwo gelesen, das Beste sei kaltgeschleuderter Honig. Den habe ich dann auch mit großem Erfolg zur Nitratreduzierung benutzt. Ein Nachteil: mit Wasser verdünnt und zwecks besserer Dosierbarkeit ins Tropffläschlein gefüllt, begann er bald, sich in Met zu verwandeln - es gärte und blähte diesen Gummibalg dermaßen, daß es an ein Wunder grenzte, daß er nicht explodierte. :grinning_squinting_face:

  • Hallo Ramon,
    als erstes vorweg, habe am Paddel noch mal nachgemessen, er ist nur 25 cm lang.(Anglerlatein :winking_face: ) Die gesammte Kelleranlage besteht aus sieben Becken in Reihe geschaltet. In dem größten(450 l) davon sitzen der Paddelbarsch, die Muräne und die Doktoren. An dieses Becken sind die anderen sechs(je 160 l)angeschlossen. Eins davon als Jaubert-System. Das sind ungefähr 1400 l (Brutto). Der Phosphatgehalt liegt bei 0,03 mg/l (laut Salifert-Test). Das verdunstete Wasser, ca. 10 l pro Tag, füllen wir komplett mit Kalkwasser nach. Möglicherweise ist das der Grund für den niedrigen Phosphatwert.
    Viele Grüße von Claudi

    PS: das Bild ist Weihnachten 2002 von meinem Schwager aufgenommen worden, leider habe ich noch keine eigene Digicam. :loudly_crying_face:

  • Hallo Claudi,

    wie lang ist denn diese Lösung haltbar und wie lagerst du sie :confused_face:

    Gruß Jürgen

    Panoramabecken 200x70x60, Photon Plus 2x400W Megachrome Coral 14K E40 + 4x54W T5 Aqua Science Special 15K, 2x Tunze Stream 12000 l/h,ATK Abschäumer150cm mit The Pump 40

    Die Summe der auf der Erde vorhandenen Intelligenz bleibt ewig gleich. Nur die Bevölkerung wächst ständig...

  • Hallo Jürgen

    Zitat

    Original von Jürgen Rathje
    Hallo Claudi,

    wie lang ist denn diese Lösung haltbar und wie lagerst du sie :confused_face:

    Bin zwar nicht Claudi

    Aber die Zuckerlösung ist, wenn relativ sauber gearbeitet wird, sprich keine Hefe reinkommt, an sich unbegrenzt haltbar. Das Einzige was die Lösung unbrauchbar machen kann, ist Gärung und das merkt man. Und bei dem Preis für die Rohstoffe ist ein Neuansatz ja auch keine Frage.

    Einmal editiert, zuletzt von Bernd Quirbach (18. Juni 2003 um 07:57)

  • Kennt Jemand die Ausgabenummern (Monat/Jahr),in denen das Thema Vanillinr in der Koralle/MA behandelt wurden?

    LG
    Frank

  • Je mehr man hier liest, desto mehr lernt man....
    Dieser beitrag ist für mich sehr wertvoll, deswegen bewerte ich ihn gleich mal und ich möchte diese methode auch ausprobieren.

    Ich frage mich nur ob es einen sinn macht, mit zucker zu arbeiten, da ich kein jaubert system angeschlossen habe. Nächste frage ist, ob sich ein jaubert system in einem 80 cm becken lohnen würde. Mein hauptbecken hat netto ca. 650 liter.

    Dann hätte ich ein algenrefugium, das mit eisen gedüngt wird und eine zuckerernährung für die bakterien (ob mir oder ohne jaubert).

    Würde das klappen und was bringen?

    Viele Grüße,

    :grinning_squinting_face: iP!!

    iP's Most Rated Sept/06:
    1. ENUR - Calabria 2006
    2. Pete Heller - Big Love[Steven Lee Remix]
    3. Roger Sanchez - Lost[Eddie Thoneick Remix]
    4. Mashtronic - Supernova[Demis 16 Bit Remix]
    5. Justin Timberlake - Sexy Back[Dean Coleman Remix]

  • Hallo zusammen

    Frank M
    MW 3/2002 S44 zumindest als Nachfolgebericht


    Zitat

    Original von iP
    Ich frage mich nur ob es einen sinn macht, mit zucker zu arbeiten, da ich kein jaubert system angeschlossen habe. Nächste frage ist, ob sich ein jaubert system in einem 80 cm becken lohnen würde. Mein hauptbecken hat netto ca. 650 liter.

    Dann hätte ich ein algenrefugium, das mit eisen gedüngt wird und eine zuckerernährung für die bakterien (ob mir oder ohne jaubert).

    Die Zuckerlösung kann bei deinem Aq durchaus eine sinnvolle Ergänzung darstellen, ob ein zusätzliche Jaubertsystem noch viel bringen würde weiß ich nicht da das Hauptproblem bei dir wohl bei den PO4 Werten und nicht bei beim NO3 liegt

  • Hallo Frank,
    :grinning_squinting_face: habe ich: Der Meerwasser Aquarianer, Ausgabe 4/1999, Seite 4 geht's los, das mit dem Vanillezucker steht auf Seite 6.
    Bernd war schneller beim tippen :winking_face:

    Hallo IP,
    ich denke schon, daß sich ein Jaubert-Refugium bei Dir lohnen wird. Vom Wasserverhältnis her hast Du ja noch mehr Jaubert-System als in unserer Anlage.
    Unser Refugien-Becken ist 100x40cm, Kieshöhe 10 cm, Körnung 3-4 mm, Plenum 3 cm im Verhältnis zu 1400 l Gesammtmenge(Brutto).
    Wenn Du Dich für ein solches Refugium entscheidest, fahr es bitte vorher eigenständig ein, bis der Phosphatwert in Ordnung ist, gut belüften und für Strömung sorgen. Der frische Kies gibt erfahrundsgemäß Anfangs eine Menge Phosphat ab, dieser Stoß wäre für ein eingefahrenes Becken nicht so toll. :winking_face:
    Der Zucker lohnt sich auch ohne Jaubert-System, weil die Bakterien auch in den lebenden Steinen sitzen. Ganz wichtig dabei:!NIE überdosieren! und den Nitratwert im Auge behalten, bei 0 Nitrat keine Lösung mehr reingeben.
    Viele grüße von Claudi

  • Danke,Claudi!

    Leider hab ich erst die Ausgaben ab 2000.:(
    Hab auch kein Jaubert-Becken,kann man auch bei einem Berliner System damit arbeiten?

  • Ich experimentiere ja auch gerade mit der Zuckergeschichte. Was kann denn bei einer Überdosierung passiern? BVersüßung des Aquas :grinning_squinting_face:

    nee, mal im Ernst, kann es da echt zu Problemen führen, auch wenn man bei NO3 Null weiter dosiert?

    Andreas!

  • Hallo zusammen,
    @ Frank M.,
    die Zuckergeschichte war ursprünglich nicht für's Jaubert-System konzipiert. Also kannst Du die Lösung ohne Probleme benutzen. Wegen des Artikel melde ich mich per PN bei Dir.

    @ Andreas,
    bei Überdosierung hast Du Probleme mit braunen Schmieralgen. Kann ich leider aus Erfahrung schreiben :grinning_squinting_face: . War nicht schön. Die Überdosierung kam zustande, weil wir bemerkt hatten, das unsere Xeniiden ebenfalls sehr gut auf den Zucker reagierten. Die Polypen wurden schön flauschig. Die Xenien waren auch die ersten, die auf den "Nitratmangel"(mann sehe mir diesen Ausdruck nach) mit kümmern reagierten. Sie wurden klein(ca. 1/3 ihrer ursprünglichen Größe) und die Polypen sahen zusammengekniffen aus. Als sie so schön aussahen, wollte ich natürlich, daß sie so bleiben. Irgendwann war kein Nitrat mehr im Becken und nach und nach entstanden die braunen Schmieralgen. Diese verschwande dann allerdings nach einem Wasserwechsel und dem Absetzten der Zuckerlösung wieder recht schnell. Um zu testen, ob diese Reaktion nun vom Zucker kam, ließen wir 14 Tage vergehen und machten den Gegentest. Zuckerlösung wieder rein, Schmieralgen wieder da. :frowning_face: Ich hoffe, ich konnte Dir mit dieser Aussage helfen.
    Viele Grüße von Claudi

  • Hallo Bernd,

    Zitat

    Original von BerndQ
    Hallo Jürgen


    Bin zwar nicht Claudi

    Aber die Zuckerlösung ist, wenn relativ sauber gearbeitet wird, sprich keine Hefe reinkommt, an sich unbegrenzt haltbar. Das Einzige was die Lösung unbrauchbar machen kann, ist Gärung und das merkt man. Und bei dem Preis für die Rohstoffe ist ein Neuansatz ja auch keine Frage.

    danke,aber um die immensen Anschaffungskosten habe ich mir eigentlich nicht so den Kopf gemacht :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Ich habe vor (nach dem Urlaub) diese Methode der Nitratsenkung auszuprobieren und wollte eigentlich nur ein vieleicht verstecktes Gefahrenpotential ausschliessen (man hört sich das geschwollen an) :winking_face:

    Gruß Jürgen

    Panoramabecken 200x70x60, Photon Plus 2x400W Megachrome Coral 14K E40 + 4x54W T5 Aqua Science Special 15K, 2x Tunze Stream 12000 l/h,ATK Abschäumer150cm mit The Pump 40

    Die Summe der auf der Erde vorhandenen Intelligenz bleibt ewig gleich. Nur die Bevölkerung wächst ständig...

    Einmal editiert, zuletzt von Jürgen Rathje (18. Juni 2003 um 18:52)

  • Hallo Jürgen

    Zitat

    Original von Jürgen Rathje
    danke,aber um die immensen Anschaffungskosten habe ich mir eigentlich nicht so den Kopf gemacht :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Entschuldigung für meine Randbemerkung sollte wirklich nicht so rüberkommen, sondern nur als Ergänzung dienen

    Zitat

    Original von Jürgen Rathje
    Ich habe vor (nach dem Urlaub) diese Methode der Nitratsenkung auszuprobieren und wollte eigentlich nur ein vieleicht verstecktes Gefahrenpotential ausschliessen (man hört sich das geschwollen an) :winking_face:

    Ist schon klar. Wie gesagt das einzige was passieren kann ist Gärung.

  • Hallo, mein Bericht zum Nitratkiller nach Tag 17:

    Um 18:30 Uhr habe ich zum 6 ten mal 40 ml ins Becken eingebracht. Keine Trübung bis dato.
    Vorher Nitrat gemessen:. Merck 10 mg, Salifert ca. 10 mg, 10 mg scheint jetzt stabil zu sein. Bis jetzt hat sich der Wert um ca. 25 mg gebessert innerhalb von 2 Wochen. Ich habe in der Zeit 3 x WW (10%) gemacht. Das hat ja sicher auch dazu beigetragen, aber halt nicht 25 mg. Ich werde den Test weiterführen bis ca. 5 mg erreicht sind (wegen den Weichkorallen). Ich bin auch froh das sich der Nitratwert nicht von heute auf morgen so reduziert hat. Korallen und Fische wohlauf.

    Phosphat: Kleiner 0,1
    KH: 8-9
    Wasser: 1022,5 (Refraktometer)
    Abschäumer normal.

    Ich halte euch auf dem laufenden.

    Gruß,

    TOM

  • Hallo Bernd,

    Gruß Jürgen

    Panoramabecken 200x70x60, Photon Plus 2x400W Megachrome Coral 14K E40 + 4x54W T5 Aqua Science Special 15K, 2x Tunze Stream 12000 l/h,ATK Abschäumer150cm mit The Pump 40

    Die Summe der auf der Erde vorhandenen Intelligenz bleibt ewig gleich. Nur die Bevölkerung wächst ständig...

  • Hallo Freunde,

    ich hab die Disskussion zur Zuckerproblematik schon 3 mal gelesen, aber ich finde keine so genaue Dosierungsangabe z.B. auf Legobauanleitungsniveau. Wäre also schön wenn sich noch ein Wissender äußern könnte. Falls ich es überlesen habe tut´s mir leid.

    Danke Bi

    PS:
    Biochemisch müßte doch fast Traubenzucker die einfachste Lösung sein, oder?

    Warum wird das Thema eigentlich erst jetzt diskutiert wo doch Hunderttausende mit "gefährlicheren" und "komplizierten" Systemen an ihrem Nitratwert doktor´n?

  • Hallo Birger,

    hier ist sie doch:


    Zitat

    Original von Claudi
    Hallo zusammen,
    warum wollt ihr so viel Geld ausgeben? Im Grunde muß man doch das Übel nur bei der "Wurzel" packen. Um Nitrat abzubauen braucht man denitrifizierende Bakterien. Natürlich müssen auch die von irgendwas leben, damit sie ihrem Job machen können. Am liebsten mögen sie Kohlenstoff, sprich eine einfache Zuckerlösung! Man nehme ein handelsübliches Päckchen Vanillezucker und löse es in 50 ml Dest-Wasser auf. Davon täglich 1 Tropfen(0,05 ml) auf 50 l Aquarienwasser (netto). Das einzige, was beachtet werden muß ist, daß man damit nicht überdosiert, weil sonst braune Schmieralgen auftreten. Nachlesen kann man das in Heft 4/1999 Der Meerwasser Aquarianer. Der Bericht ist von Erwin Renke. Mit dieser Lösung füttern wir seid fast drei Jahren die Bakterien im Jaubert-System. Nitrat ist darin, trotz Paddelbarsch(35 cm), Muräne(65 cm), zwei Doktoren(je 15 cm), 6 Preußen und einem Blennie nicht nachzuweisen. Wir düngen es nach, damit die Korallen nicht kümmern.
    Gruß von Claudi

    [/quote]

    Gruß Jürgen

    Panoramabecken 200x70x60, Photon Plus 2x400W Megachrome Coral 14K E40 + 4x54W T5 Aqua Science Special 15K, 2x Tunze Stream 12000 l/h,ATK Abschäumer150cm mit The Pump 40

    Die Summe der auf der Erde vorhandenen Intelligenz bleibt ewig gleich. Nur die Bevölkerung wächst ständig...

  • hallo Birger

    Zitat

    Original von Birger Bida
    Hallo Freunde,

    ich hab die Disskussion zur Zuckerproblematik schon 3 mal gelesen, aber ich finde keine so genaue Dosierungsangabe z.B. auf Legobauanleitungsniveau. Wäre also schön wenn sich noch ein Wissender äußern könnte. Falls ich es überlesen habe tut´s mir leid.


    2 Päckchen auf 100ml AquaDest 2Tropfen auf 100l


    Zitat

    Original von Birger Bida
    PS:
    Biochemisch müßte doch fast Traubenzucker die einfachste Lösung sein, oder?


    Würdde schon einen Doppelzuker nehmen


    Zitat

    Original von Birger Bida
    Warum wird das Thema eigentlich erst jetzt diskutiert wo doch Hunderttausende mit "gefährlicheren" und "komplizierten" Systemen an ihrem Nitratwert doktor´n?

    1. Weils einfach ist
    2. Weils (zum Glück) neu thematisiert wurde
    3. Es vielen sicherlich zu einfach erscheint und kein Markenname einer Aquaristikfirma draufsteht

    Nachtrag Jürgen war diesmal schneller

  • Danke euch! ....es ist halt wie im richtigen Leben...


    @Bernd,
    Ohne ins zu Philosophieren zu kommen, würde mich aus naturwissenschaftlicher Vorbelastung interessieren, warum du einen Zweifachzucker favorisierst.

    Gruß Bi

  • Hallo

    An alle die gerade ihren Stickstoffkreislauf gehörig durcheinanderbringen.
    Ich hoffe ihr macht euch Gedanken darüber wie Voralleen die Korallen auf die veränderten Nährstoffbedingungen reagieren.
    Einige kluge Köpfe in der Aquaristik , machen sich schon länger Gedanken darüber und haben bereits Lösungen erarbeitet.

    Die Zufuhr nur eines Kohlenstoffes kann auf Dauer nicht gut gehen.

    Unsere Tiere scheiden Substanzen (Harnstoff, Aminosäuren, Fette, Zucker) aus, die entweder abgebaut, oder von Organismen aufgenommen werden.
    Zooxanthellen wandelt die Energie des Sonnenlichts in chemische Energie um. Dies geschieht durch die Photosynthese, und die Pflanze kann so Nährstoffe wie Zucker und Fette sowie Sauerstoff, der von den Korallentieren zur Atmung gebraucht wird, produzieren. Um Photosynthese betreiben zu können, benötigen die Zooxanthellen Stickstoff und Phosphat. Dieses bekommen sie aus entsprechenden Stoffwechselvorgängen der Polypen. Stickstoff liefern die tierischen Zellen in Form von Ammonium welches vom Eiweißstoffwechsel kommt. Die Zooxanthellen verwendet das Ammonium um mit diesem wiederum Aminosäuren herzustellen. z.b. die Aminosäure Alanin. Der Korallenpolyp verwändet Alanin für die Herstellung weiterer Proteine und als Energielieferant, um das Stoffwechselsystem zu gewährleisten. Die Zooxanthellen stellen den Polypenzellen auch noch Glycerol, eine zuckerartige Verbindung, zur Verfügung. Diese wird für den Stoffwechsel und Wachstum gebracht. Dadurch bekommen die Korallen eine ständige Zufuhr an Energie für ihre Polypen, die wiederum mehr Stickstoff und Phosphorverbindungen vonTierischen - und Pflanzlichenplankton bekommen.

    Was wird nun geschähen wenn der Natürliche Kreislauf verändert wird. Wenn nun die Koralle direkt aus dem Wasser an neuartige Kohlenstoffverbindungen wie Zucker gelangt. Sie benötigt weniger Zooxanthellen. Sie stößt diese ab. Aber das kann ein Fehler sein den wie kommt sie jetzt an die weiteren Lebensnotwendigen Substanzen wie z.B. die verschiedensten Aminosäuren, Fette , Sauerstoff usw..

    Danach würde bei zuwenig Zooxanthellen das ansteigende Ammonium in der Koralle die Koralle langsam ersticken. Es besteht aber außer dem Ammonium- und Glycerolaustausch zwischen Koralle und Zooxanthellen auch der Austausch von Acetat, eine Form von Essigsäure. Acetat wird als Stoffwechselendprodukt von Korallenpolypen produziert und die Zooxanthellen absorbieren es. Sie benutzen es um es als Fettsäuren zusammenzubauen. Die Fettsäuren werden zur Zooxanthelle transportiert, wo Enzyme diese in ihre Zellen einbringen und das Cetylpalmitat (eine Ölart), umwandeln. Dies wiederum dient der Fortpflanzung.
    Die Korallen sondern Bakterien ab. Der Schleim der Koralle beinhaltet , ein Protein und neben einer großen Menge an Wasser auch Fett und Wachs.
    Dieses wiederum usw........

    Ich könnte euch ja Stundenlange mit Erklärungen über die empfindliche Symbiose in unseren Becken langweilen.
    Aber ich denke es ist sinnlos.
    Verwändet lieber geeignete Nitratfilter und experimentiert nicht mit euern Biologischen System.
    Ein kleiner Nitratfilter ist wesendlich einfacher zu steuern als ein komplettes großes Aquarium als Nitratfilter steuern zu versuchen.

    Wenn schon Zucker ins System dann bitte auch Aminosäuren,Fettsäuren und Essigsäuren usw.. sonst Ungleichgewicht.
    Und wenn Essigsäure dann auch Aminosäuren usw. so wie es, ihr wißt schon, KENNWORT " Nasenbohrer " uns vorgezeigt hat.

  • Hallo,

    ich muss wohl wieder den Spielverderber abgeben :grinning_squinting_face: ?

    Robert Baur hat sicher zu Recht darauf verwiesen, dass man mit dieser Methode sehr schnell ein Becken ins Jenseits befördern kann. Allein aus diesem Grund, scheuen die "Wissenden" vor einer intensiven Bewerbung zurück. Es geht nichts über ein funktionierendes System, ohne Wodkafilter und eben ohne Zucker im Salzwasser. Hält man sich an die erprobten Systeme der Meerwasseraquaristik, braucht man das doch wohl nicht!? Die Kohlenstoffzugabe erfordert zuerst einmal einen ausreichenden Siedlungsraum für die Bakterien, weiterhin muss dann erst langsam die benötigte Population aufgebaut werden. Ob das alles innerhalb von fünf Tagen geschehen kann, steht zumindest im Zweifel. Sollte dieser neu entwickelte Bakterienrasen nicht peinlich genau und regelmäßig mit Zucker versorgt werden, sterben die Bakterien in wenigen Tagen ab, mit unüberschaubaren Folgen. Biochemische Vorgänge sind nicht meine Stärke, aber ich meine gelesen zu haben, dass dann eine Vergiftung (Nitrit, Ammonium?) die Beckeninsassen ausrottet.
    Viele erfahrene Aquarianer testen schon einige Jahre mit solchen Dingen, aber man hört auch immer wieder ernsthafte Warnungen.
    Darum möchte ich mich der Warnung von Robert anschließen. Es scheint ein ganz schmaler Grad zu sein, zwischen Erfolg und Unglück. Vielleicht sollte jemand, der schon Pech damit hatte, offen darüber berichten......

    Einmal editiert, zuletzt von torsten (19. Juni 2003 um 22:35)

  • Hi Fritz,

    ich persönlich glaube nicht daß Nitratfilter unbedingt einfacher sind, auch hierbei haben Leute Nerven und Becken verloren.
    Zum Zweiten sind unsere Becken definitiv Nitratfilter, wie sollte es bei dieser Belastung auch anders sein und warum sollten wir sonst Kilotonnen von Lebendgestein einbringen?
    Bei deinen biochemischen Betrachtungen kommst manchmal schon vom ganz Allgemeinen zu plötzlich spezilen Metaboliten. so läuft es definitiv nicht ab! Ich habe zwar nur den Stoffwechsel des Menschen beackert, aber der Energiestoffwechsel ist schon recht uniform, warum auch nicht. Wir stammen ja alle aus dem selben Brei.
    Ich glaube nicht das die kontrollierte Zufuhr eines "Mangelstoffes" das System sofort umstößt. Inwiefern Korallen welche gelösten Stoffe aufnehmen ist ja auch noch nicht unendlich weit erforscht, oder?
    Ich denke die tägliche Beobachtung des Systems kann da den von dir befürchteten Gau verhindern.
    Aus meinem mikrobiologischen Praktikum kann ich eigentlich versichern das die Anreicherung eines Nährbodens für Bakterien mit Traubenzucker ausreicht um den gesamten Stoffwechsel und Vermehrungsprozeß zu intensivieren. Grundstoffe zur Fett- und Aminosäuresynthese sind ja im Aquarium massenweise vorhanden (zumindestens für Bakterien), da reicht ein Blick in den Abschäumer.

    Ich werde es in einem Becken mal vorsichtig versuchen. Die Praxis wird es zeigen, hat Thomas doch auch so gehandhabt.


    Gruß Bi

  • Hallo Bernd Q:-)


    Nun ja, das ganze ist sogar schon vor 99 als Renke den Artikel schrieb bekannt gewesen.
    IN der zeit damals, so 97 rum probierten wir gerade mit nicht so grossen Erfolg das ganze mit Honig aus.

    Das Problem ist das sich diese Sache nicht in jedem Becken so einfach anwenden lässt-. Ich weiss nicht warum aber es gab auch schon einige Unfälle. Entweder hat der Pfleger das mit ein mehr an Zugabe zu gut gemeint, oder es ging einfach was in die hose.

    Eines ist wohl allen die sich mit der Thematik beschäftigen klar, ein Nitratabbau findet dann statt wenn wir Kohlenstoffe zuführen. In dem Fall ja Zucker, oder Essig, Wodka oder sogar Honig.

    So kann ich nur jedem raten die angegebene Mengen nicht zu überschreiten.
    Das kann dicke ins Auge gehen.

    Auf jeden Fall stimme ich Dir zu, es ist nicht so populär da marktwirtschaftlich schlecht verwertbar :smiling_face:
    Aber wer weiss was der Bio Killer ist, evtl. ist das ja nichts anderes als Zuckerwasser....(breitgrins..)

  • Hallo,

    an die Zweifler: Wielange das ganze gut geht weiß ich natürlich auch nicht. Aber das tägliche Beobachten der Tiere, speziell der empfindl. Tiere wird schlimmeres verhindern. Solange die Tiere so prächtig stehen und so großes Wachstum zeigen wie aktuell laß ich mich nicht aus der Ruhe bringen.
    Es wurde ja schon vieles angezweifelt(Wunderschlamm etc.) was sich nun als hervorragend herausgestellt hat.
    Ich habe keine positiven Erfahrungen mit Nitratfiltern und co gemacht und möchte solche Teile auch nicht wieder installieren müssen. Naja mal abwarten.

    Gruß Ramon

  • Zitat

    Original von Fritz.S
    Hallo

    An alle die gerade ihren Stickstoffkreislauf gehörig durcheinanderbringen.
    Ich hoffe ihr macht euch Gedanken darüber wie Voralleen die Korallen auf die veränderten Nährstoffbedingungen reagieren.
    Einige kluge Köpfe in der Aquaristik , machen sich schon länger Gedanken darüber und haben bereits Lösungen erarbeitet....

    Hallo Fritz,

    also dazu kann ich nur sagen das mein Schwefelfilter jetzt seit letzter Woche im Schrank liegt und mit Sicherheit nie wieder ans System angeschlossen. Seit Dez. 02 versuche ich jetzt dieses Schei*ding ans laufen zu bekommen. Entweder das Mistding produzuiert NO³/NO² in rauhen Mengen, oder es produziert Faulgas ohne Ende.
    Egal ob mit 1/2 oder 3 Tropfen/Sek. Bei 1+2 wird Gas Produziert und bei 3 tropfen/Sek. nimmt auch nach 6 Wochen das NO³/NO² am Auslauf nicht mal ein bissschen ab.

    Andreas!

    2 Mal editiert, zuletzt von Andreas Pridzun (20. Juni 2003 um 07:22)

  • Hi,

    ich möchte noch anmerken, das Claudi bereits seit 3Jahren mit der Kohlenstoffzufuhr fährt. Also wenn nach 3Jahren noch nichts passiert ist wann dann?
    Ich möchte nicht behaupten daß es bei jeden funktioniert, aber in 3Jahren mit Schwefelfilter hätte ich vermutlich mehr Schaden bei mir angerichtet.
    Wenn man dann noch regelmäßig WW macht kann eigentlich garnicht soviel passieren. Tiere sollte man natürlich immer beobachten.

    Ramon


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