lumenarv reflektor.....uv schutz nur wie?

  • moin,

    ich finde es eigentlich schade, hier im forum gibt es reichlich sehr kompetente händler, die diese teile reichlich verkaufen.

    eine fachkundige stellungnahme wäre von dieser seite eigentlich sehr erwünscht!

    immerhin möchte ja jeder kunde auch wissen, was er kauft :winking_face:

    mfg
    michael

  • Zitat

    Original von Frank D.
    Rufe gerade einige Hersteller an. Werde später mal posten was dabei herauskam..

    zwei doofe, ein gedanke :winking_face:

    hab gestern auch einige hersteller angemailt :grinning_squinting_face:

    mfg
    michael

  • Nach Aussage der Firma Aqua-Medic ( Herr Gohmann ) ,ist die UV-Durchlässigkeit der Leuchtmittelkörper abhängig vom Material des Glaskörpers.
    TS-Stecksockel haben generell ein höheres Potential UV-Strahlung abzugeben wie E40 Schraubsockel.
    Bei Stecksockelbrennern kann es beim Betrieb ohne Filterscheibe unter Umständen zu schweren Verbrennungen ( 3. Grades ) kommen, selbst wenn nur kurze Zeit darunter " hantiert " wird.

    Für die Pfleglinge im Aquarium besteht daher ebenfalls ein hohes Risiko !

    Bei E40 Schraubsockel ist das Risiko erheblich geringer.
    Trotzdem sollten generell keine HQI-Leuchtmittel ohne Filterscheben betrieben werden, es sei denn der Hersteller empfiehlt etwas anderes.
    In jedem Falle wird jedoch die Lebensdauer der Reflektoen in der Beleuchtung drastisch verkürzt.

    ...hoffe das hilft etwas weiter.....

  • I)
    Hallo Frank,
    ich finde du sprichst hier einen sehr wichtigen Punkt an. Nehmen wir nur einmal an, das ganze macht in 99,9% der Fälle keine Probleme. Wenn dann nur jeder tausendste
    a)etwas falsch versteht ("Bei Stecksockel brauch ich ja keinen Schutz")
    b)irgendeinen Ebay-Schrott Brenner aus China hat (halten die sich an EU-Normen?)
    c)der Brenner platzt (am besten während man am Becken hantiert)

    und sich diese Person dann darauf beruft, dass "Person XY aber gesagt hat, ich brauche keinen Schutz", dann hat diese Person XY u.U. ein Problem (juristische Maßnahmen). Deshalb denke ich, man sollte mit pauschalen Aussagen generell sehr vorsichtig sein.


    II) durch den Einsatz eines Glases ergeben sich zudem auch keine erkennenswerten Nachteile, tolle Korallenfarben kiregt man auch mit Schutzglas hin.

  • Man stelle sich nur einmal vor, durch so einen Blödsinn hat man anschließend eine Netzhautablösung !
    Das Thema sollte eigentlich garnicht zur Diskusion stehen.
    HQI - Leuchten sind niemals ohne Schutzglas zu betreiben !
    ...ohne wenn und aber....

  • Zitat

    Original von Frank D.
    Man stelle sich nur einmal vor, durch so einen Blödsinn hat man anschließend eine Netzhautablösung !
    Das Thema sollte eigentlich garnicht zur Diskusion stehen.
    HQI - Leuchten sind niemals ohne Schutzglas zu betreiben !
    ...ohne wenn und aber....

    Hallo Frank!

    Wie soll das passieren?
    Wenn der Glaskolben (=UV Schutzglas) kaputt geht gibt es auch kein Licht mehr.

    Bei uns im Verein laufen mindestens 30 Becken mit E40 ohne Schutzglas.
    Da ist noch nie etwas vorgefallen.

    Durch die bessere Kühlung ist auch die Lichtleistung besser und der Lebensdauer des Brenner schadet es sicher auch nicht wenn er kühler läuft.

  • Wie ich bereits vorher schon einmal gepostet habe, ist mir damals auch nichts passiert, wie ich meine Feige mit E40 Schraubsockel mit 400 Watt ohne Filterscheibe betrieben habe.
    Aber wie der gute Mann von Aqua Medic es bereits sagte, ist es nur eine Frage vom Glaskolbenummantelungsausgangsmaterial ob Du nun blind wirst oder nicht.
    Bei einem deutschen Qualitätsprodukt wird wahrscheinlich nichts passieren. Aber der Nächste der dieses Thema hier liest, hat einen chinesischen Billigbrenner drinne. Was Nun ?

    Denke mal ich würde die Beleuchtung so lassen wie sie jetzt ist, aber keine Werbung damit machen.
    Du weißt wirklich nicht wer das hier alles liest und 8% mehr Lichtausbeute anstrebt.

    Das ist einfach zu gefährlich. UVC-Strahlung siehst Du nicht. Wenn Du etwas merkst dann ist es wahrscheinlich schon zu spät.

  • Zitat

    Original von mbb

    zwei doofe, ein gedanke :winking_face:

    hab gestern auch einige hersteller angemailt :grinning_squinting_face:

    Hi mbb,

    und, was haben dir die hersteller geantwortet ?

  • moin,

    kompetente antwort kam bisher nur von osram, trotz nachfrage keine andere info :winking_face_with_tongue:
    mag dran liegen, daß die hersteller/vertreiber von aquarienbeleuchtung überhaupt nicht wissen, was sie verkaufen. für diese theorie spricht zumindest, daß sich hier keiner zu seinen produkten äußert :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue:

    aber eigentlich ist osram recht aussagekräftig, vor allem unten finde ich interessant, daß t5 genausoviel uv abgeben wie hqi, also t5- verbrennungsopfer, bitte melden :laughing:

    "Sehr geehrter Herr Biester,

    vielen Dank für Ihre Anfrage.

    Alle Entladungslampen für den Innenbereich-Einsatz müssen mit dem UV-reduzierendem Kolben ausgeführt werden, um die gesetzlichen Vorgaben von <2mW/klm zu erfüllen.

    Die HQI-T 250/D und HQI-E/P 250/D coated sind mit der UV-Filter-Technologie ausgestattet. Der UV-Filter dieser Lampen entspricht den Anforderungen der IEC 61167."

    datenblatt osram:

    8.4 UV-Strahlung
    Bei den in der technischen Info angegeben ACGIHWerten
    handelt es sich um sogenannte „effektive“
    UV-Strahlungsanteile. Dies bedeutet, dass die UVStrahlung
    der Lampe im Bereich von 250 – 400nm mit
    einer sog. Bewertungsfunktion (siehe Abbildung 52)
    gewichtet wird (ähnlich V(»)-Bewertung von sichtbarer
    Strahlung).
    Diese Bewertungskurve zeigt generalisiert die Empfindlichkeit
    von menschlichem Gewebe gegenüber
    UV-Strahlung in Abhängigkeit von der Wellenlänge und
    wurde von der ICNIRP (International Commission on
    Non-Ionizing Radiation Protection) festgelegt.
    Diese Bewertungskurve wird heute von nahezu allen
    nationalen und internationalen Gremien (Normung,
    Berufsgenossenschaften etc.) verwendet. Die ACGIH
    (American Conference of Governmental Industrial
    Hygienists) verwendet diese Bewertung für Arbeitsstättenrichtlinien.
    NIOSH (National Institute for Occupational Health and
    Safety) ist eine Bundesbehörde der USA, die Forschung
    bezüglich Gesundheit und Unfallverhütung am Arbeitsplatz
    betreibt und dementsprechende Empfehlungen
    herausgibt.
    Die nach ICNIRP zulässige maximale Tagesdosis
    (8h Arbeitstag) beträgt 30 J/m². Bei einer mittleren Beleuchtungsstärke
    von 500 lx wird diese Dosis bei einer
    effektiven UV-Strahlung von ca. 2 mW/klm erzielt. Auf
    den Datenblättern der IEC 61167 für Halogen-Metalldampflampen
    sind die Höchstwerte der erzeugten
    effektiven UV-Strahlung angegeben. In IEC 62035 sind
    für Hochdruckentladungslampen die Schwellenwerte
    für UV-Strahlung (2 mW/klm bzw. 6 mW/klm) als Hinweis
    für den Leuchtenhersteller genannt.

    OSRAM Halogen-Metalldampflampen halten die
    Grenzwerte von 2 mW/klm ein bzw. unterschreiten
    diese deutlich je nach Lampentype.
    Detaillierte Werte sind in der Technischen Information
    enthalten.
    Ausnahme sind die außenkolbenlosen HQI-Lampen
    in den Leistungsstufen 1000 W und 2000 W. Hier
    sind leuchtenseitig besondere Schutzmaßnahmen
    zu treffen.

    Die Normierung von UV-Kenngrößen pro „klm“ oder
    „lm“ hat den Vorteil, dass damit die relativen Strahlungsanteile
    verschiedener Lampentypen und Leistungsstufen
    direkt miteinander für gleiche Applikationsbeleuchtungsstärken
    verglichen werden können.
    Zum Vergleich:
    • Stablampen T8 & T5 liegen bei einem ACGIH
    UV-Wert von ca. 0.2 mW/klm (dabei kann es zu
    leichten Schwankungen je nach Leistungsstufe
    und Lichtfarbe kommen).
    • Kompaktlampen liegen bei kleiner 0.03 mW/klm"

    mfg
    michael

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