Grundelsterben

  • innerhalb von zwei tagen sind mir meine beiden sechspunkt schläfergrundeln eingegangen. es war äußerlich keine beeinträchtigung oder krankheiten feststellbar. wie lang ist eigentlich die lebenserwartung?

  • Hallo andreasadx,

    wie lange hattest Du die Grundeln denn in einem Aquarium?
    Haben sie vor ihrem Ableben gut gefressen?
    Sind in letzter Zeit irgendwelche Veränderungen (Bodengrund, etc.) am Aquarium vorgenommen worden?
    Diese Infos wären wohl hilfreich.
    Ansonsten denke ich schon, daß Grundeln durchaus 5 Jahre oder älter werden können...

    Und ich habe schon des öfteren gehört, daß beide Tiere eines Grundelpärchens kurz nacheinander verstorben sind!! Vielleicht sind sie auf ihren Partner angewiesen...

    Gruß, Karl

    Seit 1985 Aquarianer.
    Seit 2004 Salzwasser.

  • Hallo,

    diese leidvolle Erfahrung musste ich auch schon machen. Ein einmal gebildetes Paar bleibt ein Leben lang zusammen. Stirbt einer der beiden, ist es nur eine Frage der Zeit bis auch der andere stirbt. Dabei spielt es wohl keine Rolle ob die Grundel 2 oder 5 Jahre alt ist. Bei mir war das bei den V. Puellaris der Fall....

  • Sie waren seid einen dreiviertel Jahr bei mir. Haben sehr gut gefressen und es waren keine Veränderungen.
    Kann man dann leider nichts machen denke ich mal.
    Danke für Eure Antworten

  • hi,

    ich halte so storrys immer irgendwie für ein gerücht, wenn ein partner stirbt, dass das der andere dann auch eingeht. selbes wie papageien nicht monogam sind.
    stellt euch mal vor:
    in der natur wird einer der beiden gefressen, geht ein oder sowas in der art. würde dann jedesmal der partner auch eingehen, wäre die population sehr bald erledigt.
    ich bin da eher der meinung, (nicht auf dich und deinen fall hier bezogen andreasadx!) dass da meist ein pflegefehler dahinter steckt.

    die tiere haben die gleichen ansprüche - so gleich wie meist kein anderes tier im selben becken - also alle anderen sind fidel und wohl auf. es fehlt an etwas bzw. ist zu viel von etwas und schon gehen die tiere mehr oder weniger zum selbem zeitpunkt ein. in der freien natur würden sich diese tiere einen neuen partner suchen - denn sie sind ja gesund.

    also theorie - aus trauer gestorben - finde ich auch als gestorben ....

    lg
    gerd

  • Hi Gerd,

    Zitat

    also theorie - aus trauer gestorben - finde ich auch als gestorben ....

    finde ich nicht. Ich denke schon, dass es in der Tierwelt durchaus Trauer und Selbstaufgabe gibt.
    Konnte das schon öfters z.B. bei Tauben und Enten sehen. Wird da eine überfahren o.ä. blieb der Partner an der "Unfallstelle". Beim nochmaligen Vorbeifahren war der Partner dann auch verschieden weil er sich nicht von der Gefahrenstelle entfernt hat. Nun sind Tauben und Enten keine Fische aber warum sollen Tiere keine Trauer kennen. Schließlich leben ja viele tatsächlich in einer lebenslangen Partnerschaft.


    Gruss
    Mario

  • Grundelsterben ist gelöst.
    Ich habe einen Fangschreckenkrebs im Becken, der sich bisher die beiden Grundeln geholt hat, einen Mandarinenfisch und einen Algenblenny.

    Jetzt ist Jagd angesagt, nach ersten Erkenntnissen ist der Krebs eigentlich sehr hübsch, aber ein Nimmersatt.

    Werde weiter berichten.

    GlG Andreas

    Einmal editiert, zuletzt von andreasadx (11. März 2008 um 15:17)

  • Apropo Paare. Ich hatte eins gekauft. Nachdem sie in meinem Becken einen
    Monat friedlich waren fing der eine plötzlich den anderen an zu jagen.
    Bis der gejagte irgendwann verschwunden war. Lustig nich ?

    Naja egal. jetz is es nur noch einer.

    Gruss,

    Jörg

  • [quote]Original von crashboy

    finde ich nicht. Ich denke schon, dass es in der Tierwelt durchaus Trauer und Selbstaufgabe gibt.
    Konnte das schon öfters z.B. bei Tauben und Enten sehen. Wird da eine überfahren o.ä. blieb der Partner an der "Unfallstelle". Beim nochmaligen Vorbeifahren war der Partner dann auch verschieden weil er sich nicht von der Gefahrenstelle entfernt hat. Nun sind Tauben und Enten keine Fische aber warum sollen Tiere keine Trauer kennen. Schließlich leben ja viele tatsächlich in einer lebenslangen Partnerschaft.

    hi mario,

    naja, tut hier zwar nichts zur sache aber nenn mir bitte ein tier, welches in der natur eine lebenslange gemeinschaft bildet. in gefangenschaft was anderes - gibt ja oft keinen anderen partner - nimmt man eben was da ist :winking_face: funzt aber auch nicht immer .....
    nehmen wir mal den papagei - dieser treue vogel, der schaut keine andere an!! irtum!! ist klar nachgewiesen, dass der freund papagei in der brutzeit bis zu drei weibchen nebeneinader hat. ist auch klar - auf diese weise ist die chance am höchsten, die eigenen nachkommen durchzubringen :winking_face:
    grundeln: ist möglich, dass manche grundelarten die symbiose zum partner brauchen. da sprech ich keinesfalls dagegen. ein partner stirbt was nun? das weibchen, welches wir dazusetzen wird nicht angenommen. ok, symbiose fehlt, tier geht ein .... in der natur lässt sich nicht immer alles erklären.
    ich glaub aber das thema der monogamie gehört hier nicht her , .... smile ..... schließlich lesen ja auch frauen hier rein ....lach .....

    lg
    gerd

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