• Hallo warum haben eigentlich Namhafte Hersteller wie Osram oder zb Philips keine EVGs für HQI 250W?
    Jedoch findet man im Internet diverse Händler die diese Anbieten.
    Sind diese dann minderwertig oder könnte die man ohneweiteres verwenden?
    Wer ist den dann der Hersteller solcher EVGs ich find das etwas seltsam aber vielleicht weiß einer von euch ja
    Bescheid.
    lG Robert

    LG Robert
    (Schreibe gleichzeitig im Österreichischem Forum)

    Einmal editiert, zuletzt von roberthaidi (1. Dezember 2007 um 16:51)

  • Hallo, Robert
    dafür gibt es eine einfache Erklärung. Die Elektr. EVGs vertragen die hohen temperaturen auf lange zeit in den sehr heissen gehäusen nicht. Als Externes gerät jedoch machbar, aber ein separates Gehäuse kostet zusätzlich den Hersteller Geld. Durch ein elektro. Evg. hätte der Hersteller keine Vorteile. !! Im Gegenteil ,die würden damit viele Reparaturrückgaben herrausfordern... und ihren Gewinn schmälern...

    Viele Grüße

  • Hi ...

    Naja, und wenn ich mich auch "in die Nesseln setzte":

    Ein EVG macht meiner Meinung nach nur eingeschränkt Sinn :
    Der Wirkungsgrad eines konventiellen VG ist vor allem schlechter, da das konventionelle-VG einen deutlichen Blindstromanteil verursacht weil das VG eine einfache Spule ist. Diese mindert den elektrischen Gesamt - Wirkungsgrad.

    Wichtig für den eigenen Geldbeutel ist jedoch der "finanzielle" Wirkungsgrad :

    Da man jedoch im Privathaushalt den Blindstromanteil nicht (!!!!) bezahlt, ist es vom Geld nicht so dramatisch:

    Im privaten zahlt man nur den Wirkanteil, den Blindstrom kann der Zähler nicht erfassen.
    Damit ist es nur noch eine akademische Diskussion, da der Stromerzeuger die Leistung zur Verfügung stellen muß, diesen jedoch vom Privathaushalt nicht bezahlt bekommt.

    Also spricht der "finanzielle"-Wikungsgrad für ein konventionesses VG.

    Außerdem kann man den Blindstrom kompensieren.

    Daß die Industrie keine elektronischen VG Geräte in der hohen Leistungsklasse nutzt, kommt - wie D.Markus schon geschrieben hat - daher, daß auch in elektronischen VG Leistungs-Bauteile enthalten sind, die Verluste verursachen und eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit haben. Da wird die Technik zu teuer.
    Die Rechnung lautet: Warum soll ich ein VG-Gerät kaufen, dessen Aufpreis über die Lebensdauer teurer ist, als der Wert des Strom's, den ich spare.

    Da ist dann das K-VG deutlich robuster und einfacher ( solange man nicht dimmen will ).
    Gruß

    Konrad

    3 Mal editiert, zuletzt von Konrad S (3. Dezember 2007 um 11:05)

  • Ich denke diese Diskussion wird nie ein Ende haben. Gerade bei HQI ist es leider doch so, das die Tmeperaturen doch imens hoch sind und wie Konrad schon sagte in einem Gehäuse am EVG Schaden anrichten können. Dennoch sollte man einen Punkt nicht ausser betracht lassen - ein EVG verbraucht im laufenden Betrieb eine Menge weniger Strom als ein KVG. Allerdings weiß ich die Werte für HQI-EVG nicht, weil ich mir keinen HQI kaufen werde...

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