Ablaufschacht und Bohrungen

  • Bei diesem Thema scheinen ja die Meinungen sehr auseinander zu gehen. Doch möchte ich hier mal eine Frage aufgreifen, die leider in einem Thread nicht beantwortet wurde:

    Gibt es eine Art Faustformel zu Berechnung der Größe des Ablaufschachts?

    Wenn nicht, welche Größe würdet Ihr bei meinem Becken von 100x50x50 wählen und wie groß sollten die Bohrungen sein? 40mm Zu- und Ablauf sowie Notüberlauf?

    Einmal editiert, zuletzt von Mightymagic (13. Januar 2003 um 20:31)

  • hi mighty,

    die grösse des ablaufschachtes braucht nicht grösser zu sein als das rohr, das sich unten anschliesst.

    ablaufschächte rühren aus der zeit, als diese noch mit biobällen u.äh- vollgepackt wurden.

    und in dieser grösse werden sie heute immer noch dimensioniert.

    sinnvoll ist der schacht in bezug auf evtl. undichtigkeit
    des eingeklebten rohres bei falscher montage usw.

    dieses kann im notfall ohne ausräumen des beckens neu eingeklebt werden.

    von mir wurde der schacht früher mit etwas filterwatte auf einem gitterrost als feinfilter genutzt.

    der ablauf richtet sich nach der geplanten förderpumpe.

    wer mit der förderpumpe auch noch mordsstömung erzeugen will, muss ultragrosse bohrungen einplanen.

    wenn du bei deinem becken den umlauf z.b. mit einer eheim 1060 (2300 l/stdn) kommst du mit einem 32er rohr als ablauf gut zurecht - besser 40er zur sicherheit. der zulauf richtet sich nach dem pumpenausgang.

    der schacht dazu kann dann ca. 15/20cm betragen.

  • Also kann ich wie folgt rechnen:
    15x15cm Ablaufschacht
    40 mm Ablauf
    40 mm Sicherheitsablauf
    40 mm Zulauf (natürlich nicht im Schacht)

  • Zitat

    Original von Mightymagic
    40 mm Zulauf (natürlich nicht im Schacht)

    Doch, doch. Der Zulauf kommt auch in den Schacht. Da ist das Rohr nämlich klasse geschützt. Es kommt dann oben raus, macht einen 90°-Knick, dann vielleicht noch 10 - 20 cm weiter, taucht wieder ins Wasser und entläßt dann den Wasserstrahl.

  • Interessante Überlegung, aber was wird aus dem Glas zwischen den Bohrungen?!? Ist das dann nicht viel zu wenig?!?

  • Hallo alle,

    von +GF+ gibt es zwei Behälteranschlüsse in den Versionen für Totalauslauf und für Teilauslauf. Die Durchmesser betragen 32 mm und 63 mm. Der größte Durchmesser für das 32 er Rohr beträgt 73 mm und für das 63er Rohr 125 mm. Geht man jetzt von einem Originalbehälteranschluß von +GF+ für das 32er Rohr aus, dann ist der notwendige Platzbedarf 3x73 mm !

  • Hi nochmal alle,

    Geht man von einer Ausstattung mit zwei Abläufen für 40er Rohr und einem Zulauf für 20er Rohr aus, so benötigt man Glasbohrungen und PVC-Fittings wie nachfolgend beschrieben:

    Glasbohrungen:
    2x Ø 41 – 43 mm
    1x Ø 21 – 23 mm

    PVC Fittings:
    2x Übergangs-Muffennippel egal 1¼“ – 40 Teile-Nummer: 721.910.709
    1x Übergangs-Muffennippel egal ¾“ – 20 Teile-Nummer: 721.910.737

    2x Übergangs-Muffe 40 - 1¼“ Teile-Nummer: 721.910.209
    1x Übergangs-Muffe 20 - ¾“ Teile-Nummer: 721.910.206

    Bemerkung:
    Die Übergangs-Muffen besitzen an einem Ende einen Metallring zur Verstärkung, der abgenommen werden muß. Dazu sägt man den Ring auf und kann ihn dann problemlos abstreifen.

    Die aus diesen Teilen hergestellten „Behälteranschlüsse“ sind einerseits billiger und haben andererseits nicht den großen Außendurchmesser der Originalbehälteranschlüsse. Die Glasbohrungen müssen deshalb auch innerhalb der o.a. Durchmesser liegen, da der große Rand zur Glasauflage fehlt. Damit habe ich jedoch ohne Probleme jahrelang gearbeitet und wenn die ohne Flachdichtungen, nur mit Silikon eingesetzt werden, dann bleibt das auch unproblematisch. Für den Zulauf bin ich von einem Druckrohr mit 20 mm Ø ausgegangen. Alle Teilenummern stammen von +GF+ .

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!