Hallo zusammen,
ich plane gerade mein Technikbecken und hab da noch eine Frage an euch.
Wie ihr in der Abbildung seht, soll in der rechten Kammer Klarwasser reinkommen, welches über eine Nachfüllautomatik gesteuert über dem Wasserstand im Technikbecken ddas Wasser ins TB nachfüllt.
So hier nun der Ernstfall:
Meine beiden Abläufe (Haupt und Not) verstopfen und die Förderpumpe pumpt fleissig das Wasser in das Hauptbecken. Jetzt müsste ja eigentlich das Hauptbecken nur das Wasser aus der 2ten und 3ten Kammer des TB aufnehmen können. Mit der Konstruktion der Nachfüllautomatik jetzt aber auch noch das Wasser aus der Klarwasserkammer, oder ?
Ist dann aber ziemlich viel (ca. 40Liter) bei meiner Beckengröße und der Wasserstand des Hauptbeckens muss ja dann entsprechend niedriger sein.
Oder mach ich hier einen Denkfehler ?
Danke und Grüße
Martin
Technikbecken Ernstfall
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Maddin123 -
13. August 2007 um 11:12
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Hallo,
kein Denkfehler.
Ist bei uns leider schon mal passiert.
Nur war der Nachfüllbehälter fast leer.Jetzt kommt ein 2. Sensor ins Riffbecken,
der bei zu hohem Wasserstand den Strom für die Nachfüllung unterbindet.LG, Wolfgang
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Hallo Wolfgang,
Hab ich auch genau so; bei mir schaltet aber auch die Nachfüllpumpe zusätzlich noch nach 30 Sekunden Laufzeit ab - somit kann auch das Technikbecken nie überlaufen.
Grüße
Markus
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Hallo Wolfgang und Markus,
mit welcher Technik arbeitet ihr denn da bzw. mit welcher Nachfüllautomatik ?
Oder ist das Komplett Marke Eigenbau ?
Grüße
Martin -
Hallo Martin,
hab einen iks....
Grüße
Markus
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Hi,
also das Haupt und Notablauf zeitgleich verstopfen ist bei 40er Rohr fast unmöglich!
Aber das sich das Filtermaterial zwischen abschäumer und Pumpenkammer zusetzt schon eher!!!
Was dann sicher dazu führt das die Nachfüllautomatik den Fehlstand in der Pumpenkammer ausgleicht.
...wäre aber nicht so gut, so ist es möglich das das Filterbecken überläuft! Zumindest bei der Trennscheibenhöhe in deiner Zeichnung.
Gruß Sven
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Hallo Martin,
wie schon bemerkt wurde, du hast keinen Denkfehler.
Du kannst dieses Problem aber mit einen 2. Schwimmer im TB lösen.
Der eine der die Pumpe ansteuert wenn der Wasserstand zu niedrig ist und ein 2. der
den Stromkreis unterbricht sobald zu viel Wasser im TB ist.
Dies habe ich so gemacht. Die Schwimmschalter gibt es in so ziemlich jedem Elektroshop.
Du kannst natürlich auch die Nachfüllautomatik von Tunze (eine andere Fa. fiel mir so spontan nicht ein) nehmen, die arbeitet auch mit dem 2 Schwimmer Prinzip.Gruß
Olaf -
Sven,
danke für dein feedback.Das Filtermaterial kommt nur ab und zu rein, gewiss nicht standardmäßig.
Meinst du ich sollte die Trennscheiben niedriger gestalten, also die von Abschäumer zur Pumpenkammer.
@ Olaf:
Ja, die Tunze hab ich jetzt auch entdeckt, wollte halt eigentlich die günstigere von AquaMedic nehmen.
Werd mich mal nach so einem SChwimmschalter umschauenBy the way: Weiss jemand von euch wie hoch der Aqua Medic Turboflotor 1000SL im Wasser stehen darf/kann ?
Grüße
Martin
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Hallo Martin,
meiner steht so ca 15 cm im Wasser.
Ich muss im Tb so einen "hohen" Wasserstand haben damit die Förderpumpe mit Wasser überdeckt
ist da sie sonst Luft ziehen würde.
Jedoch tut es mein Turboflotor 1000 (ohne SL) auch noch bei 30 cm Wasserstand im TB.Gruß
Olaf -
Hallo,
die Schwimmerschalter gibts bei Conrad.de.
Wenn Du ganz sicher gehen möchtest, montiere einen als Schliesser und einen als Öffner - Eben jeweils um 180° verdreht montieren.
Oder (zusätzlich) Die Pumpe an eine Zeitschaltuhr, die nur für einen gewissen Zeitraum am Tag aktiv ist. Innerhalb dieses Zeitraums wird nur max. eine begrenzte Wassermenge befördert.Gruß!
Oli -
Und - völlig vergessen - ich hab oben im Ablaufschacht noch einen Schwimmer installiert.
Wenn im Ablauf was verstopft und das Wasser das Niveau des Ablaufs überschreitet, dann schaltet die Nachfüllpumpe nicht durch. -
Hallo,
wo (an der Pumpe) schließe ich denn diesen Schwimmerschalter dann an.
Und welchen Pegel soll dieser Schalter denn "checken" ?
Wenn er den Pegel im TB in der Pumpenkammer checkt, dann erkennt er bei meinem Fall ja keinen Unterscheid. Die Abläufe sind verstopft, aber die Nachfüllautomatik merkt das ja nicht, da ja der Pegel nur in der Pumpeikammer sinkt. Und da dieser sinkt, pumpt sie ja nach, was sie ja auch im Normalfall soll.
Also wie soll die Nachfüllautomatik erkennen, dass der Ablauf verstopft ist ???
Diesmal vielleicht ein Denkfehler von mir ??Ok man kann einen zu niedrigen Wasserstand im Nachfüllbecken erkennen lassen, aber dann gehen ja auch zuviel Liter raus und nach oben.....
Vielen Dank
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Hi Martin,
das was Oliver meinte ist das du in dem ganzen Schwimmschalter-Kreislauf noch einen 3. einbaust
der ebenso wie der "Max Schalter" im TB arbeitet.
Quasi, ein Min-Schalter der den Min-Wasserstand im TB misst und dann die Pumpe anschaltet wenn nötig dann einen Max-Schalter der den der die Pumpe ausschaltet im Falle das der Min-Schalter mal klemmt oder in deinem TB zu viel Wasser ist. Diese beiden Schwimmschalter solltest du in der Kammer anbringen worin auch die Förderpumpe steht
. Im Falle das dein Abfluss im Überlauf doch einmal verstopfen sollte kann man dort einen dritten Schalter anbringen der dann ein Nachfüllen im TB verhindert da sich das Wasser ja im Ablauf befindet. Ich würde jedoch mit diesem Schalter nicht die Nachfüllpumpe ansteuern sondern eher die Förderpumpe um ein Trockenlaufen der Pumpe zu verhindern.
1. Schwimmschalter ein "Schliesser" schaltet den Strom zur Nachfüllpumpe bei erreichen der Mindestwasserhöhe durch -------Wasser wird nachgefüllt
2. Schwimmschalter ein "Öffner" unterbricht den Strom zur Nachfüllpumpe bei erreichen der
Maxwasserhöhe (sollte kurz über dem Min-Schalter angebracht werden) ------es kann kein Wasser mehr nachgefüllt werden
dann wer es wegen der Sicherheit möchte:
3. Schwimmschalter im Ablauf ein "Öffner" unterbricht den Strom zur Nachfüllpumpe oder auch Förderpumpe ------ die darüber angeschlossene Pumpe pumpt nicht mehr.Aber, so zumindest meine Erfahrungen, benötigt man den Schalter im Ablauf nicht.
Gruß
Olaf -
Hallo Olaf,
der Schwimmerschalter/Sensor, der die Förderpumpe unterbricht ist im Becken anzusiedeln (nicht im Überlauf) - und schaltet ab, bevor dieses wegen verstopftem Ablauf überläuft....
Grüße
Markus
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Hallo Markus
eigentlich hast du ja Recht jedoch würde ich den Schwimmschalter im Überlauf (wie schon geschrieben wenn überhaupt) aus folgendem Grund anbringen:
Wenn die Rücklaufrohre mal verstopfen sollten dann würden der Schwimmschalter im Überlauf schneller ansprechen da ja dort das Wasser schneller steigt als im Becken. Die 5-10 Liter (je nach größe des Überlaufschachtes) die dann gegebenenfalls im Becken fehlen sind nach meiner Meinung nicht so schlimm.
Desweiteren käme als Aspekt hinzu wieviel Wasser müsste aus dem TB gefördert werden bevor der Sensor im Becken anspricht und eben dazu noch wieviel Nachfüllwasser?!Aber über das Anbringen von Sicherheitsabschaltungs Sensoren/Schwimmschalter lässt sich bestimmt
viel diskutieren.
Ich bin wie gesagt der Meinung das ein Schwimmschalter/Sensor im Becken oder Ablaufschacht nicht not tut.Gruß
Olaf -
Hallo Olaf,
ja wenn man einen Schacht hat, dann ist Deine Lösung sicher jene, die schneller reagiert.
Ohne Schacht - ins Becken.ZitatIch bin wie gesagt der Meinung das ein Schwimmschalter/Sensor im Becken oder Ablaufschacht nicht not tut.
und was ist wenn der Ablauf wirklich mal verstopft?Grüße
Markus
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@Markus: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das ein 40er Ablaufrohr verstopft?
(upps sorry ich weiß es ist unhöflich eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten)In meinem Becken ist der Ablauf noch nie verstopf und da ist auch ein 40er Ablaufrohr montiert und dann währe da ja noch der Notablauf!
Bei mir im Becken nen 32er hier in diesem Fall von Martin sogar nen 40er (wenn ich richtig gelesen habe) und das beide gleichzeitig verstopfen ist wiklich sehr unwahrscheinlich.Ach ja ------wer keinen Schacht hat-------
natürlich dann ins Becken den SensorGrüße
Olaf -
Hallo,
ob notwendig oder nicht muss natürlich jeder selbst entscheiden.
Um die Sache tatsächlich _verlässlich_ arbeiten zu lassen dürften 2 Sensoren im TB reichen.
Ein einziger Sensor birgt schon ein gewisses Risiko. Bei mir selbst ist mal einer der Schwimmer "hängengeblieben", da sich mit der Zeit einfach Kalk an den Teilen absetzt.Der 3. Sensor im Becken/Ablaufschacht ist eher optional. Als Schliesser ausgelegt stellt der Sensor selbst keine Fehlerquelle dar. Da ich sowieso die Schwimmer habe und die Steuerung über eine SPS erfolgt, ist der Mehraufwand, um einen Schwimmer mehr zu verbauen, verschwindend gering.
Gruß,
Oli -
Hallo Olaf,
Murphy schläft leider nie...
sicher sind 4cm normalerweise ziemlich sicher.ich hatte aber schon mal einen Einsiedler im Ablaufrohr (ok war ein 30er, aber der Einsiedler auch nicht der mit dem größten Haus.)
Also ich bin beruhigter mit einer zusätzlich Sicherung.
Grüße
Markus
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Hallo zusammen,
ich danke euch auf jeden Fall schonmal für die vielen Antworten und Anregungen. Ich seh schon da kann man so ziemlich alles machen und es werden einem keine großartigen Grenzen gesetzt. Naja und ob man ruhig schlafen kann/will muss ja jeder selbst wissen.
Ich geh morgen auf jeden Fall zu meinem Aquarienbauer, der mir hier empfohlen wurde.
Dort lasse ich mir das Hauptbecken anfertigen, dass ich nach euren Anregungen, meinem Geld und meinem Platz geplant habe.
Bald kommt die von mir bestellte Tecknik, die ich nach euren Erfahrungsberichten gekauft habe (Der glückliche Händler müsste sich hier eigentlich auch rumtreiben)
Das Technikbecken werde ich so planen, wie ich denke dasss es richtig ist, ein ganz falsch gibt es ja anscheinend nicht.Wie ihr seht, hab ich schon einige Anregungen aus diesem Forum in die Planung meines Traums mit eingebracht und dafür wollte ich mich einfach mal bedanken.
Ich werden dann hier auch einen kleinen Fortschrittsbericht präsentierenViele Grüße aus dem heißen München heute (der Biergarten ruft gerade....)
Martin -
Hi,
ich sehe da kein Problem mit 40er Rohren!!! Wozu hat man denn einen Notablauf.
Eine Variante die Geräuschlos ist... der Hauptablauf wird mit einem Hahn rückgestaut, so dass das Rohr oben und unten unter Wasser ist. Der Wasserstand reicht bis an den Notablauf.
So gibt es keine Geräusche.
Sollte der Hauptablauf verstopfen, läuft es über den Notablauf... aber das ist keinesfalls zu überhören!!!

Ansonsten macht es Sinn einen Einlaufschutz zu haben! Hauptablauf> Schlitzrohr, Notablauf>Siebkappe.
Da gerät weder Einsiedler... Schnecke... noch Fischlein in die Rohre.
Wichtig! ... Schutz nur aufsetzen. Schon wegen der Reinigung.
Gruß Sven
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@ Markus: Recht hast du! Wenn es Murphy nicht geben würde..... aber wie Sven schon geschrieben hat dafür hat man ja den Notablauf
@ Martin: wie geschrieben, Möglichkeiten gibt es viele such dir daraus das aus was du denkst für dich am sinnvollsten zu sein.
Gruß
Olaf
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