Hallo,
leider muss ich schon jetzt von einem Verlust berichten. Am Dienstag kamen meine Fische für den Erstbesatz an: 2 bispinosa, 2 kauderni, 7 viridis, 2 amboinensis.
Die Fische waren im allgemeinen in einem sehr guten Zustand. Auffallig war aber, dass der größere bispinosa etwas zerrupfte Flossen hatte und sich gleich von den Garnelen putzen lassen wollte.
Die Chromis gingen sofort ans Futter, die kauderni und der kleinere bispinosa am zweiten Tag. Nur der große ignorierte das Futter völlig. Da er am Anfang noch recht munter geschwommen ist und beide bispinosa recht schüchtern waren, habe ich mir gedacht, dass sich das noch geben würde. Als Futter habe ich Golden Gate Artemia, rote Mückenlarven, Daphnien, Fischeier, Granulat- und Flockenfutter versucht, ohne Reaktion.
Am 4. Tag stand er schon recht lethargisch in der Riffsäule, am Morgen des 5. Tages lag er tot am Boden.
Etwa am 2. Tag habe ich eine weiße Stelle von etwa 3mm Durchmesser am hinteren Rücken entdeckt. Das hat nicht tragisch ausgesehen, und ich habe es erst auf eine Fehlpigmentierung oder eine kleine Wunde geschoben. Auch wurde er von allen Fischen incl. seinem Partner größtenteils ignoriert. Deswegen schließe ich aus, dass ihm ein Beckenbewohner Schaden zugefügt haben könnte.
Als ich ihn dann tot herausgefischt hatte, habe ich gesehen, dass er an dieser Stelle ein richtiges tiefes Loch hatte. Es war nicht verfärbt, man konnte keine Würmer o. ä. erkennen. Es war einfach ein rundes Loch.
Kann mir jemand von der Ferne sagen, was das gewesen sein könnte und wie ich das nächste Mal ggf. darauf reagieren sollte? Ich denke aber, dass er letztendlich verhungert ist...
