Aragonit-sand?

  • Hallo zusammen,
    Habe diese Aussage aus dem Wikipedia, wieviel ist da dran, m.E löst sich der Sand nur Mittels
    Co2 .

    Zitat:
    Der Aragonitsand löst sich langsam, in einem Zeitraum von 18 bis 24 Monaten zu 50% auf und
    sorgt so für eine Kalziumanreicherung des Wassers. Kalkwasser und Kalkreaktor sind nicht nötig.
    Es muss nur nach einiger Zeit Aragonitsand nachgeschüttet werden.

    Danke für eure Meinung

    Gruss
    peter

  • Hallo Peter

    Mich würde mal interessieren wo die ihre Prozentangaben herhaben? Aber wie dem auch sei, im Prinzip stimmt das alles, der Aragonit Sand löst sich durch Abfall des pH Werts aufgrund des Eintrags von CO2 auf. Wo ist da das Problem? Irgendwie verstehe ich Deine Frage nicht.

    Grüße

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Hallo Peter
    du hast insofern recht das sich der Sand nur im sauren Milieu (CO2) auflöst. Tatsächlich lösen sich Kalkhaltige Bodenmaterialien aber im Lauf der Zeit auf. Wie kommt das? Nun, die Bakterien die diesen Sand besiedeln atmen und produzieren also CO2 und säuern somit den Sand auf kleiner Fläche an, wirken also regional tatsächlich wie ein Kalkreaktor. Die Idee so den Ca und CO3 Haushalt günstig zu beeinflussen gibt es sowohl beim Jaubert als auch beim DSB System. Ich denke aber nicht das die bei "normalen" Besatz an Steinkorallen ausreichend ist
    Gruss Lars

  • Danke für die Antworten,


    Die Frage war eigentlich- ob ein Aragonitsand DSB einen Kalki überflüssig macht.
    Aber mit der ausführlichen Antwort hat sich dies ja ergeben.


    Schönen Abend

    peter

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