Centropyge loriculus nachsetzen

  • Hallo!

    Ich möchte demnächst in eines meiner Becken ein oder 2 Centropyge loriculus einsetzen. Da wie ja bekannt, der Centropyge loriculus eher schwerer mit anderen Zwerkaisern zu vergesellschaften ist, wenn man andere nachsetzt ist hier umgekehrt meine Frage: Wie verhält es sich mit den Aggressionen, wenn 1 oder 2 Centropyge loriculus zuletzt nachgesetzt werden!?

    Meine Alternativen sind:

    (Ich nenne hier nur die Kaiserfische in den Becken, mit denen es Ärger geben könnte.

    -500 Liter Becken, Besatz: 1 Centropyge aurantonota 6cm, zusammen mit Doktoren und Chromis
    -500 Liter Becken: 1 Paru (Faustgross), 1 C. Acanthops 8cm, 1 Trimaculatus 9cm, 1 Schlüssellochkaiser 6cm ( die Kaiserfische ziehen alle zusammen mit meinen Doktorfischen in den nächsten 3-5 Monaten in mein neues grosses Fischbecken)

    - 140 Liter Würfel: 1 Centropyge bispinosa 5cm , zusammen mit 2 A.Nigripes

    Was meint Ihr??Kann sich ein Loriculus gegen einen aurantonota oder einen acanthops druchsetzten. Versteckmöglichkeiten gäbe es genug im Riffbecken beim aurantonota.

    Gruss!

  • Hallo,

    also ich hatte in meinem Becken nen Argi drin, der auch einen auf Chef markiert hat... er hat sich z.Bmit dem neu zugesetzten Borstenzahndoc angelegt... allerdings musste er am Ende Nachgeben.

    Zu diesen beiden Raufbolden habe ich dann gleichzeitig ein Loriculus-Pärchen zugesetzt. Beide Loris konnten sich eigentlich gut gegen den Argi und den Borstenzahndoc durchsetzen.

    Umgekehrt als ich einen Argi zu den Loris zusetzen wollte ging das leider schief. Der Lori kann schon ein echter Missling werden.

    Ich würde auf jeden Fall beide Loris gleichzeitig setzen oder zumindest mehrere Fische gleichzeitig zusetzen (wenn es geht) da wird die Aggression der "Stammfische" auf mehrere verteilt.

    Gruß

  • Hallo,

    ich hatte vor meinem großen Fischsterben ein Paar C. eibli, C. loriculus und Paracentropyge multifasciatus im Becken. Das Paar Loris kam als letzte dazu, und es gab keine Probleme. Leider haben nur die beiden Loriculus das Fischsterben überlebt und ein späterer Versuch, einen Multifasciatus nachzusetzen, klappte nicht. Er wurde von dem Herzogmännchen nicht toleriert. Das Weibchen ist da wesentlich friedlicher.

    Viele Grüße
    Christine

  • Hallo Michael Kuhn

    Also bei mir ist das einsetzen von Zwerkaisern gerade aktuell. Ich habe mir einen aurantia und potteri zu gelegt. Der aurantia wurde akzeptiert durch den acanthops und loriculus. Jedoch mit dem potteri hatten Sie Ihre liebe mühe. Nach ettlichen atacken, habe ich den potteri in mein Technikbecken verfrachtet für die Regeneration (2 Tage). Gesternnacht, als die Beleuchtung weg war, habe ich den potteri eingesetzt. Nach über 12 Stunden ist es tragbar. Die Beleuchtung ist jetzt auch wieder an und ab und zu wird er noch von beiden etwas gejadt. Er gewinnt an selbst vertrauen undgibt auch zurück. Vielleicht wäre dies für dich einen Ansatz, dass du denn Fisch in der Dunkelheit mal einsetzt und beobachtest. Ich denke es ist halt von Becken zu Becken total verschieden. Das selbe gilt für das zupfen an Steinkorallen ect ect...

  • Zitat

    Original von Christine Ehrhardt
    Hallo,

    ich hatte vor meinem großen Fischsterben ein Paar C. eibli, C. loriculus und Paracentropyge multifasciatus im Becken. Das Paar Loris kam als letzte dazu, und es gab keine Probleme. Leider haben nur die beiden Loriculus das Fischsterben überlebt und ein späterer Versuch, einen Multifasciatus nachzusetzen, klappte nicht. Er wurde von dem Herzogmännchen nicht toleriert. Das Weibchen ist da wesentlich friedlicher.

    Viele Grüße
    Christine

    das deckt sich genau mit meinen Erfahrungen

  • Hallo zusammen!
    Vielen Dank für eure Antworten! :thup

    Also ich habe gestern 2 C. loriculus beim Händler gekauft.Die beiden schwammen" zusammen" im Händlerbecken. Ich setzte sie zu meinem bispinosa in den Würfel, da die beiden nur ca. 3 cm lang sind.
    In den 500 Liter Becken konnte ich also keinen von den Winzlingen einsetzten. im Würfel konnte ich das Geschehen am besten beobachten, und vor allem gleich eingreifen.
    Der bispinosa tolerierte keinen der beiden, also zog er über Nacht in eines der 500 Liter Becken.

    Jetzt wo die beiden loriculus im Würfel alleine waren, fingen diese hetigst an zu streiten.
    Ein Loriculus schwimmt jetzt im Quarantänebecken, der andere im Würfel.
    Heute habe ich den Bispinosa zurück in den Würfel gesetzt, und siehe da, er und der loriculus verstehen sich jetzt prächtig, da jetzt der Agressive der Nachgesetzte ist.

    Der zweite loriculus bleibt jetzt erstmal die nächsten Wochen/Monate, zusammen mit einem Fuchsgesicht und einem Feilenfisch im Quarantänebecken.Wenn ich dann mein Fischbecken aufstelle, ist dann ja wieder ein schönes Plätzchen in einem der 500 Liter Becken für ihn frei.

    Viele Grüsse!!

  • @ All,

    wenn mann natürlich viele Zwergkaiser in eine Becken packt, dann sind überhaupt keine Reviere vorhanden die man aufteilen könnten und die Tiere sparen sich die Mühe zu kämpfen. Und wie im Händlerbecken auch ist die Aggression dann eigentlich auf null (macht man ja auch bei vielen Cichiliden so).

    Allenfalls würde ich eine Kombination von eher offen lebenden Tieren ( loriculus, bispinos u. ä,) und eine eher kryptisch lebende wie aurantia (oder multifasciatus) versuchen.

    Man darf nicht vergessen das diese Fischgruppe auch Quadratmeter große Revier hat in der im Meer keine anderen Zwergkaiser geduldet werden da sie Futterkonkurrenten sind. Warum dann im AQ die Tiere unnötigem Stress aussetzen und ggf damit sogar einen GAU auslösen? In unseren beengten Verhältnissen ist es mit der Paarhaltung schon so eine Gradwanderung geht aber überwiegend gut dann Reproduktion hat wohl einen höheren Stellenwert als Futter- und Raumkonkurenz.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

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