Canthigaster valentini und Tridacna

  • Hi,

    hat jemand von euch schon mal Probleme von Canthigaster-Arten (speziell valentini) in Zusammenhang mit Tridacnen gehabt? Wenn ja, wie stark wurden die Tridacnen geschädigt?

    Besten Dank
    Joachim

    ab 02/20 - 80 x 100 x 65; bis 12/19 165 x 100 x 80; SPS, LPS, Weichkorallen


    Rüdiger Nehbergs Menschenrechtsorganisation TARGET kämpft erfolgreich gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen, Infos unter:
    http://www.target-human-rights.com

  • moin joachim,
    habe diese arrten nie gehalten, finde die frage aber interessant, deshalb wollte ich die sache noch mal nach oben holen, bevor sie unten verandet...
    vermute mal, dass so große tiere nicht ins beuteschema der kleinen kugelfische passen. bei einem freund ist eine andere canthigasterart (solandri) weder an verschiedene putzergarnelen noch an verschiedene einsiedlerkrebse gegangen. bis auf eine steikoralle wurden auch alle korallen in ruhe gelassen. lediglich gegenüber anderen canthigastern war sie extrem aggressiv. schließt sich die tridacna nicht, wenn ein fisch ihr so nahe kommt?
    noch was anderes: ist der canthigaster in dem kleinen becken, dass du in deinem avatar angibst? bei meinem kollegen war der canthigaster extrem schwimmfreudig: über 1000 l bei einer ungewöhnlich großen grundfläche und er schwamm fast unaufhörlich die scheibe entlang. und die tridacna bleiben ja auch niht grad klein, oder?
    martin

  • Hallo,
    mein C. valentini geht nicht an Muscheln und auch nicht an andere niedere Tiiere. an Korallen wird ab und an gezupft.
    Gruß,
    Jörg

  • danke schon mal euch Zweien für die Info.

    Martin
    Der Valentini ist in dem angegebenen Becken (ein junges Tier mit ca. 5cm Größe). Ich habe aber einen, in meinen Augen, sehr abwechslungsreichen Riffpfeiler mit vielen Höhlen und Vorsprüngen, der von allen vier Seiten mit Korallen und viel Bewuchs aufgebaut ist. Der Valentini schwimmt den ganzen Tag über das Riffgestein, holt sich den Aufwuchs und beißt hin und wieder auch in meine verschiedensten SPS und LPS, was ich aber nicht weiter tragisch finde (entweder man akzeptiert das oder eben nicht). Die einzige Koralle, die etwas heftiger leider muss ist meine Favites abdita, aber selbst die regeniert bisher alle Bisse. Mit den amboinensis-Garnelen habe ich auch kein Problem, der Canthigaster lässt sich sogar ab und zu von ihnen putzen (manchmal auch etwas unfreiwillig, wenn die Garnele ihn einfach im Vorbeischwimmen ranzieht).

    Ich denke, das wesentliche Element bei der Canthigaster-Haltung ist ein gut eingefahrenes Becken mit viel Lebendgestein und entsprechendem Aufwuchs. Meiner hat jedenfalls immer einen übervollen Bauch und lässt sichs kräftig schmecken (selbst Frostfutter ist ihm meist nicht gut genug, da das Lebendtierangebot anscheinend völlig ausreicht). An der Scheibe konnte ich ihn bisher täglich vielleicht max. so 5-10 Minuten entlangschwimmen sehen. Wie das natürlich ist, wenn er ausgewachsen ist, kann ich noch nicht sagen, da ich auch in meinem vorherigen Becken keinen hatte. Da aber Canthigaster sehr langsam wachsen, habe ich ja noch etwas Zeit.

    Ich werde dann jedenfalls es mal mit einer Tridacna maxima wagen und schauen, ob er die in sein "Menü" aufnimmt.

    Danke euch
    Joachim

    ab 02/20 - 80 x 100 x 65; bis 12/19 165 x 100 x 80; SPS, LPS, Weichkorallen


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    Einmal editiert, zuletzt von Joachim K (6. Februar 2007 um 13:27)

  • Nur mal so aus Interesse: Ich upgrade evtl demnächst mein Becken auf ein 240l Becken, welches eher in die Länge geht. Wird der valentini wirklich nur 10-11cm groß? Wieso wird ihm eine Beckengröße von mind. 800l geraten?

    Gruß, Lam

  • Hi ihr,

    muss den Thread noch mal vorholen.

    Ich habe mir im Februar noch eine Tridacna maxima gekauft und die stand insbesondere die ersten zwei Monate kräftig auf seinem Jagdplan. Er hat ständig die Mantellappen angefressen, und sich oft von der Seite rangepirscht, damit sie sich nicht schnell genug schließen kann. In letzter Zeit habe ich ihn zwar nicht mehr dran knappern sehen, aber die Muschel hat sich nur selten richtig geöffnet, obwohl sie anscheinend gesund ist (schnelle Reaktionen auf Schatten).

    Von daher sehe ich das Experiment mit meinem Canthigaster (Männchen) und ner Tridacna als gescheitert an...

    Ciao
    Joachim

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