Anfängerfragen.....

  • Hallo!

    Ich bin neu hier bei euch und habe folgende Fragen:

    Mache das Hobby Aquaristik(Süß) nun schon seit knapp 23 Jahren-nun habe ich beschlossen auch mal ein Seewasserbecken mir hinzustellen! Bzw. steht das Becken was ich dafür benutzen möchte schon hier rum-z.Zt. noch mit Süßwassergarnelen voll-was sich aber bald ändern soll! Da ich mich aber noch nie mit Meerwasser beschäftigt habe wäre es nett wenn ihrmich ein wenig beraten könntet!

    Dachte das ich aus meinem Nisso Room-Mate 903 ein Meerwasserbecken mache!

    Daten:

    23L
    Beleuchtung: UV-C 9 Watt
    Intengrierten Innenfilter
    Abmessungen: 29x39x33cm(LxHxB)

    Nun meine Frage an euch-was ist da möglich? Was muss beachten etc.? Bin für alle Tipps und Tricks dankbar!!!

  • n'Abend

    Willst Du dir das mit einem soooo kleinen Becken wirklich antun? Nanos sind ja ganz hübsch, erfordern aber auch viel Aufmerksamkeit. Bedenke, die kleine Wassermenge kann sehr schnell zu unerwünscht hohen Konzentrationen von Nähstoffen fühen, die dann zum Verlust der Tiere führen kann und einem recht schnell die Lust am Hobby verdirbt.
    Außerdem kannst Du doch da so gut wie nichts reinsetzen, 2-3 kl. Grundeln und ein paar kleine Weichkorallen - mehr aber auch nicht.
    Machs doch gleich richtig, denn wenn es funzt wird das Hobby eh zur Sucht und das Becken schnell seeeehr gross. :ylol
    Guck doch erstmal bei Korallenriff rein und lies ein wenig.


    Gruss Mario

    2 Mal editiert, zuletzt von crashboy (22. Januar 2007 um 21:44)

  • Hi!

    Es soll ja mit Absicht sooo klein bleiben!!! Kenn das von der Süßen Seite des Wassers! Was kleine Becken angeht hab ich bereits Erfahrungen gemacht was die Biologie angeht-ist mir klar das das sehr unstabil sein kann! Aber es sollen ja auch nicht vieeeel Sachen rein! Mir reichen ja schon 2-3 Lebewesen!

    Also ich kann ja mal schreiben was ich mir so gedacht habe....

    Als Bodengrund dachte ich an Live-Sand....wieviel?
    Dann Lebendgestein....2-3kg?
    Und dann halt was schon buntes an Tieren....???
    Reicht die Beleuchtung? Könnte noch eine zusätzliche 8Watt Röhre verbauen!
    Brauche ich in der Größe einen Abschäumer?

    2 Mal editiert, zuletzt von mtropheus (22. Januar 2007 um 22:40)

  • Hi mtropheus!

    Ich schließe mich da meinem Vorredner Mario an. Auch ich bin schon seit Ewigkeiten Süßwasseraquarianer und habe mich bevor ich im Dezember mit Seewasser begonnen habe, trotz langjähriger Diskus-Haltung und -Zucht nie an Meerwasser herangetraut. Ich hatte gedacht ich wüßte schon alles, aber Meerwasser ist doch irgendwie anders. Egal - ich besitze noch einige Süßwasser-Nanos, in denen es ja auch schon etwas schwieriger ist konstante Werte hinzubekommen.

    Jetzt zum Seewasser: Ich kenne zwei Händler aus der näheren Umgebung, die durchaus ein paar Tiere in einem Seewasser-Nano pflegen, ABER - die haben schon sehr lange Plan von der Materie. Soweit ich weiß (darauf liegt die Betonung) kann so ein Meerwasser-Nano ohne dauerhafte Zuführung aus einem eingefahrenen Seewasserbecken gar nicht richtig laufen - so wurde es mir jedenfalls gesagt. Ich könnte mir vorstellen, dass die geringe Wassermenge sehr schnell zu unerwünscht hohen Konzentrationen von Schadstoffen führen kann, die dann kaum noch weg zu bekommen sind - sicherlich könnte da ein Abschäumer helfen, aber in einem Nano??? Das müßte dann schon ein winziges Gerät sein. Ehrlicherweise habe ich auch am Anfang mit dem Gedanken gespielt mir ein kleineres Aquarium zuzulegen (was nicht heißen soll, dass mein jetziges groß ist), aber 300 l sind besser als 40l (ich glaube mehr faßt das Nano nicht). Ziehe noch die Steine usw. ab und dann wird's mit der Wassermenge schon sehr knapp. Hol Dir lieber ein etwas größeres Teil (Würfel etc.) ab 200 l und versuchs damit. Wenn Du die ersten Korallen im Becken hast ist das sowieso wie ne Droge und Du wirst froh sein expandieren zu können.

    Da ich aber wie gesagt auch noch eher neu in der Meerwasser-Thematik bin, empfehle ich Dir folgende Seiten:

    http://www.nanoriff.net/
    http://phelsuma.de/front_content.php?idcat=110

    Vielleicht findest Du hier ein paar Antworten?

    2 Mal editiert, zuletzt von Mond (23. Januar 2007 um 00:49)

  • Hi,
    kann mich meine Vorredenern nur anschließen.
    In solch einem Minibecken ein einigermaßen gesundes biologisches Gleichgewicht zu halten ist nicht gerade einfach und sehr arbeitsintensiv. Auch nicht zu unterschätzen sind die Dichteschwankungen. Auch bei der Beckengröße verdunstet schon mal ein Liter am Tag. Wenn man dann mal einen Tag nicht guckt sind es schon zwei, also knapp 10 % des Beckeninhaltes...
    Wenn es unbedingt etwas "kleines" sein soll, würde ich als Start nicht unter 80 - 120 Ltr. empfehlen.

    Zu deinen Fragen:
    - Livesand ist abhängig vom Besatz, sofern nichts reinsoll was gerne buddelt reichen 2cm locker.
    - Die Zusatzlampe würde ich empfehlen.
    - Abschäumer muss nicht unbedingt, wenn du entsprechend oft und regelmäßig WW machst.
    - Die Größe der Lebendsteine ist auch abhängig vom geplanten Besatz. Korallen brauchen Platz zum wachsen und Fische zum schwimmen. Sprich, wenn es ein paar Scheiben und Krusten mit ner Anemone und nem Ocelaris Pärchen werden sollen, lieber etwas mehr.

    Und gaaaaanz viel im Forum lesen.... :thup

    Gruß
    Thorsten

  • Hallo,

    Hab neben meinem "großen" Becken noch ein 54L Nano (so ein Standardbecken mit Abdeckung und integrierter 15W T8 Röhre - da gibts auch fast keine Verdunstung). Das fährt komplett eigenständig.
    2 Strömungspumpen a 600 Liter, kein Heizstab, Bodengrund, ein paar Steine. Wasserwechsel ca. alle 14 Tage 10L mit frisch angesetztem Wasser (geht sehr wohl ohne Wasser vom großen - das Wechselwasser von dem Becken würde ich für das kleine auch nie her nehmen). Besatz: Ablegerkorallen, 2 Mittelmeerseeigel, mehrere Pferdeaktinien, Einsiedler, Schnecken, hatte auch fast immer Garnelen (momentan keine, da die Palemon elegans nach über einem Jahr verstarben und ich noch keinen Ersatz habe), eine Wittwenrose und eine Wachsrose sowie eine irgendwie eingeschleppte Muschel.

    Also ein paar schöne bunte Scheibenanemonen (Ricordea), Krustenanemonen, vielleicht eine robuste Gorgonie,(Rumphella sp. und auch die farblich attraktive Briareum asbestinum), clavularia (viridis), und ein paar Schnecken, bunte Einsiedler und eventuell kleine Garnelen (z.B. die sehr kleinen Stenopus Sorten) wären in so einem Becken durchaus haltbar.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Naja? 23 Liter für einen Anfänger finde ich fast nicht machbar! Dazu braucht es schon ein sehr gutes Wissen im Bereich der MW-Aquaristik um im richtigen Moment gegenzusteuern!

    @ MarkusK: Dein "Nano" ist mehr als doppelt so groß und du pflegst darin ja in erster Linie Mittelmeer-Tiere! Und du hast zur Not immer die Möglichkeit "altes Wasser" deines großen Becken zu nehmen! Kann man glaub ich nicht vergleichen!

    Würde dringend davon abraten!

    Kleiner Tip am Rande: Im Internet findet man sicher sogut wie alles an Information aber leider auch viel Müll! Kauf dir ein Buch und lese dich mal in die Materie ein! Danach kannst dann fragen! Wirst hier im forum fast immer eine Antwort bekommen auch wenn sie manchmal nicht deinen Vorstellungen entspricht!

    Mfg
    Christian

  • Hallo Christian,

    ja sicher ist meines doppelt so groß (ich hatte jetzt nicht den genauen Inhalt gerechnet sondern nur gesehen, dass es etwas kleiner ist - in dem Fall würde ich eher auf die Garnelen verzichten) - wobei 54L sind da auch nicht drinnen.
    Mittelmeertiere: - ja aber bei durchaus normalen tropischen Temperaturen (das halten diese Mittelmertiere auch aus, da sie im obersten Bereich leben, wo es im Sommer schon auch so warm wird), denke das spielt hier keine Rolle.
    Ich würde nie altes Wasser aus meinem großen Becken nehmen, das wäre sicher nicht so gut wie frisches sondern eher kontraproduktiv, meine Werte im großen sind ja eher hmmmmm.....

    Ich denke mit ein paar Scheibenanemonen etc. bestückt ist es zum Anfangen und Erfahrung sammeln nicht so schlecht und sollte es schief laufen ist ja auch nciht wirklich viel kaputt. Ich denke das ist zu "verantworten". Wenn nicht gefüttert wird (da ja keine Fische in so einen Topf sollten) und regelmäßig 10% Wasser gewechselt werden bin ich schon der Meinung das es laufen kann.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo Markus!
    Klar kann es laufen! Muß aber nicht! Für einen Anfänger kann das sehr schnell übel enden! Daß du den WW lieber mit frischem Salz machst ist schon klar! Hab auch nur gemeint daß wenn mal alles schief geht du die Lebewesen sehr schnell retten kannst. Somit besteht ein sehr geringes Risiko daß du deinen Besatz verlierst!

    Mfg
    Christian

  • Hallo Christin,

    Besatz retten - ja das ist natürlich richtig, habe ich aber auch schon umgekehrt genutzt, als mal Koralen im großen nicht ganz ok waren bzw. hab ich im kleinen schon zweimal geschenkte "Händlerleichen" aufgepäppelt.....

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo Markus,

    nicht vergessen, dass es hier nicht um die Realisierbarkeit eines Nanobeckens geht, sondern darum, mit einem solchen zu beginnen.

    Mtropheus schrieb:
    "Da ich mich aber noch nie mit Meerwasser beschäftigt habe....."

    Und bei diesen Voraussetzungen kann ich davon nur abraten.

    Gruß
    Thorsten

  • Hi!

    Ich würde es auch nicht machen!

    1. Bei so einem kleinen Becken kann man nicht viel reinsetzen und das möchte man gerade als Änfänger denke ich sicher ein paar Fischchen etc.

    2. Ist eben je kleiner das System ist desto empfindlicher ist es deswegen ist ein grösseres Becken doch wesentlich stabiler und bringt dann gerade als Anfänger auch mehr Freude!

    Mein Tipp!

  • Hi!

    Erst mal danke für die Antworten!!!

    Also was noch gehen würde ist so ca. 50L!Mehr nicht....ist auch kein Platz mehr für da-wie gesagt mache Aquaristik schon 23 Jahre und da bleibt einiges hängen :D!

    Wie sieht es mit ca. 50L aus?Will ja auch nicht viel reinsetzen-bin ein Typ der eher wenig besetzt-in meinem Tanganjikabecken(960L)pflege ich ca.30kleinere Tiere!!!

  • Hi,,

    es will bestimmt niemand deine Erfahrung schmälern, aber Meerwasseraquaristik ist nunmal ein völlig anderes Thema.

    50 Liter klingt schon besser, aber ob die paar Zentimeter mehr an Platzbedarf den Kohl nun fett machen.
    Ein 100 Ltr. Becken benötigt aufgrund etwas mehr Höhe und Tiefe kaum mehr Breite als ein 50 Ltr. Becken.

    Vielleicht nochmal die Wohnung vermessen und Schränke rücken.... :ylol

    Gruß
    Thorsten

  • Moin!

    @Thorsten

    Mit "hängen bleiben" meinte ich hauptsächlich was die Beckenanzahl angeht! :grinning_squinting_face:

    Hmm...dann sieht das wohl so aus als ob ich das Thema Meerwasser an den Nagel hängen kann :loudly_crying_face:

    Einmal editiert, zuletzt von mtropheus (24. Januar 2007 um 09:40)

  • Hallo,
    nun steck mal nicht gleich den Kopf in den (korallen)sand :ylol
    Bevor es gar nicht geht, würde ich mir eines dieser 54 Liter Becken kaufen und es damit beginnen.

    Das grosse 960 Liter Becken kannst du dann später immer noch mit Salzwasser füllen :grinning_squinting_face:

    Versuche so viel Licht wie möglich zu installieren am besten 2x T5 Lampen mit 24 Watt , von Sander gibt es einen Picolo Abschäumer, der könnte passen. Karallensand und 5-7 Kilo Lebendgestein.

    Eine kleine Pumpe mit 1000 liter/Stunde für die Wasserbewegung ( mit Kermikachse !)
    Dann benötigtst du natürlich auch Test für Nitrat, Nitrit ,PH, Ca und MG. ( Tropic Marin, oder Salifert)
    Eine kleine Spindel und natürlich Salz.
    Wenn die Wassertemperatur Nachts unter 22 Grad sinkt, würde noch ich einen kleinen Heizer ins Becken packen.

    Fang einfach damit an, den Rest wie Besatz und Chemie kannst du während der Einfahrphase überlegen bzw. nachlesen

    Gruß Thomas

  • Thomas

    und bevor gar nichts geht, kann man ruhig mal das Leben einiger Tiere riskieren.
    Ich finde solche Ratschläge verantwortungslos.

    @ mtropheus:

    Ich möchte dir nichts ausreden, aber je größer das Becken, umso leichter stellt sich ein biologisches Gkleichgewicht ein. Und da du schreibst, dass du von Meerwasseraquristik keine Ahnung hast, finde ich es nicht ratsam mit einem Minibecken zu beginnen. Evtl. Rückschläge und Verluste können einem das Hobby auch endgültig vermiesen.
    Und sooo viel mehr Grundfläche ist das nun auch nicht.

    Gruß
    Thorsten

  • Zitat

    Original von Thorsten Gethmann
    Thomas

    und bevor gar nichts geht, kann man ruhig mal das Leben einiger Tiere riskieren.
    Ich finde solche Ratschläge verantwortungslos.

    Jetzt komm mal wieder runter von deinem Samariter Trip !
    Du hälst genau wie alle anderen hier Tiere in Gefangenschafft die es in der Natur wesentlich besser haben und wahrscheinlich auch viel länger dort überleben würden. Und dann nicht einmal in einer artgerechten Haltung, weil sich hier kaum jemand Becken mit mehreren tausend Liter Wasser leisten kann.
    Hast du eigentlich eine Ahnung, wieviele Fische auf dem Transport sterben ? Wieviele Fische sterben mussten, damit du deine 10 Fische im Aq hast ?
    Und alles nur zum Spass ! Oder willst du mir ehrlich sagen, dass du wissenschaftliche Studien betreibst, oder eine Art vor dem Aussterben retten willst.

    Wenn in dem 54 Liter Becken ein paar korallen, Garnelen und ein zwei kleine Gundeln kommen, dann ist das genau so verantwortungsvoll, wie deine grossen Fische in 600 Liter zu halten.

    Und kippen kann dir auch dein grosses Becken, nur sterben dann gleich mehr Tiere.


    Gruß Thomas

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Labuske (26. Januar 2007 um 09:58)

  • Hy,

    habe auch mit einem 25l Becken angefangen, das wurde aber schnell zu klein.

    Denke mit moderatem Besatz funktioniert das locker in so nem kleinen Becken. Müssen ja nicht SPS drin sein. Und Weichkorallen halten auch n paar Werteänderungen aus ..

    Betriebe derzeit einige Nanobecken während der Umzugsphase abgekoppelt vom Hauptbecken und alles lebt noch ...

    Gruß
    Roger

  • Hallo zusammen,

    mit 54-Litern habe ich auch angefangen und bleibe dabei :smiling_face: . Es ist ja auch nicht so, das man so ein keines AQ gleich mit Tieren vollstopft, das fing bei mir erst mal mit Befüllen, Warten, Lebendgestein, Gucken, und Warten an, und bis das erste absichtliche Leben dazu kam, war schon eine Weile, inkl. regelmäßig Messen, vergangen.
    Mit weniger würde ich aber nicht anfangen, man muss auch mal im AQ hantieren und von den Insassen wächst ja einiges vielleicht noch.

    Sicher muss ein 54er-Anfänger-AQ nich immer problemlos laufen und größere AQ sind auch in sich stabiler, aber auch die "kippen" manchmal und die genaue Ursache ist gelegentlich unklar - wenn ich mich so durchs Forum lese.
    Besteht Interesse liest man sich gerne ein, ob mit Abschäumer, Fischen, viel Licht oder ohne kann man sich dann auch in Ruhe überlegen.

    Zur Zeit sieht meins so aus:

    und die ausführlichste Beschreibung dazu, wenn auch etwas veraltet, findet sich hier http://www.miniriff.net/index.php?page=Thread&threadID=1983

    Viele Grüße
    Claudia

  • Thomas
    Und genau aus den von dir genannten Gründen, sollte man doch zumindest versuchen das Risiko so gering wie möglich zu halten. Wer Tiere hält, egal ob nun Korallen oder Hunde oder was auch immer, geht nun mal auch eine Verantwortung ein. Und ein Mini-Aquarium ohne entsprechende Kenntnisse betreiben zu wollen, halte ich für bedenklich.


    Und so ganz spontan stelle ich mir die Frage, wieviele Betreiber von Mini-Aquarien, beim Einkauf darauf achten, dass ihr Frühstücksei von Hühnern aus Bodenhaltung stammt.......

    Gruß
    Thorsten

    Einmal editiert, zuletzt von Thorsten Gethmann (26. Januar 2007 um 13:16)

  • Hmm ..

    meine Eier hole ich vom Bauern um die Ecke .. die hat er im Garten hinterm Haus ...

    Gruß
    Roger

  • Man man....da hab ich ja was ins rollen gebracht!

    @Thorsten

    Irgenwie werd ich das Gefühl nicht los das du mich nicht verstanden hast! Ich habe nicht mehr Platz und es soll auch gar nicht größer werden!!! "Stehe" auf solche kleinen Aquarien....und bin bestimmt nicht verantwortungslos!

    Und ich bin auch der Meinung das wenn es mit einem kleinen in die Hode geht der Schaden nicht so groß ist!


    Also kann mir jemand noch echte Tipps geben was solch ein Becken angeht? Und nicht gleich"Du bist Anfänger-lass das"!

    Überlegt euch mal wieviele Anfängersets verkauft werden wo es den Leuten egal ist was draus wird!

    Sicherlich ist ein großes Becken stabiler-aber ich will mit Absicht ein kleines!!!


    Also jemand noch nen Tipp?

  • Hallo nochmal,

    Thorsten hat doch mit >>Und ein Mini-Aquarium ohne entsprechende Kenntnisse betreiben zu wollen, halte ich für bedenklich.<< recht, aber ohne entsprechende Kenntnisse kann man auch kein größeres Betreiben. :winking_face:

    An dieser Stelle kann Dir erstmal niemand weitere hilfreiche Tipps geben, denn Du must erst mal wissen, welche Technik Du benutzen willst um daraufhin das AQ irgendwann zu besetzen, Beispiele findest Du unter http://www.miniriff.net/
    Hier im Forum findest Du sicher auch Link-Tipps und Bücher-Hinweise.
    Für´s erste: http://www.korallenriff.de/ das 1x1.

    Viele Grüße
    Claudia

  • Hallo!

    Na der eine Link hilft mir schon sehr viel weiter!!!Danke dafür!

    Dann werd ich mal ein wenig lesen und mich dann wieder melden!

    Achso....hab noch mal gemessen etc. und ich könnte ein 60er Eckaquarium mit 50er Höhe unterkriegen! Mal vorneweg....benötige ich dafür bereits einen Abschäumer? Beleuchtung 70W HQI?

  • Zitat

    Original von mtropheus
    Achso....hab noch mal gemessen etc. und ich könnte ein 60er Eckaquarium mit 50er Höhe unterkriegen! Mal vorneweg....benötige ich dafür bereits einen Abschäumer? Beleuchtung 70W HQI?

    moin,

    das liegt an deinem besatz :winking_face:

    ich persönlich würde allein schon zur sauerstoffversorgung immer so´n miniteil reinhängen, vor allem als mw- neuling!!!

    ansonsten, mw ist zwar völlig anders als sw, aber hier handelt es sich doch auch nicht um die relativitätstheorie. mit viel lesen und vorsichtigem besatz ist das sicher möglich. nur macht so eine pfütze meiner meinung nach sehr viel arbeit, absolut kein vergleich zum zuckerwasser, darüber muß man sich vorher klarsein :winking_face:

    mfg
    michael

  • Hai,

    Woher kommen denn all diese Vorurteile...? :winking_face:
    Eine Aufzählung von Annahmen, die theoretisch zwar stimmen, aber leicht abzuwenden sind in der Praxis.
    Es ist gar kein Problem, aus einem solchen 23l becken mit wöchentlichen 20-30% wasserechsel ein Selbstläufer zu machen. Und von der allzuoft propagierten Instabilität ist kein Hauch mehr übrig. Man muss nicht einmal mehr sämtliche Wasserparameter kennen, falls man ein Salz verwendet wie bsp. das AM wo die Werte anerkanntermassen in einem verwendbaren Bereich liegen.
    Insgesamt selbstverständlich besatzabhängig, ist das alles viel einfacher als sich die meisten hier vorstellen...;)
    Des konsequenten wasserwechselns muss man mächtig sein, und die Dichte genau anpassen das wars dann schon..
    Auf diese Weise betreibe ich schon seit mehr als sechs Monaten ein 12l Nano. Meine SPS Ableger wachsen dort hervorragend. Den grössten Stress verursacht das verdunstete Wasser. Hier muss man halt konsequent sein.
    Instabil werden die Becken natürlich wenn man sie so betreiben will wie ein 500er...Da muss man schon etwas anders drangehen.
    Desweiteren bietet ein Nano eine Fülle von Beobachtungen die in keinem 500er gemacht werden können. Nicht immer liegt das Augenmerk auf Makroelementen. Selbstverständlich muss sich ein überzeugter Fisch oder SPS Halter Gedanken über einen anderen Massstab machen, dennoch ist eine Nanobecken eine andere Welt mit anderen Anforderungen und nicht mit großen Systemen zu vergleichen.
    Ich habe damit weniger Stress als mit meinen Frühstückseiern, die ich nie weich hinbekomme... :grinning_squinting_face:


    Gruß Tobi

  • @Tobias:

    Es geht doch gar nicht um Mini-Aquarien generell, sondern darum mit einem solchen ohne Kenntnisse zu beginnen.
    Und da halte ICH es nunmal für besserr, sich zunächst Kenntnisse anzueignen und dann mit einem etwas größeren Becken zu starten.

    @mtropheus:
    meinst du mit 60er die Literzahl oder die Breite. Bei ersterem wäre ein 70Watt HQI völlig ausreichend, ggf. noch mit ner kleinen Blauröhre ergänzen, je nachdem welche Art von Brenner in der Lampe ist.

  • Nach der alten Faustregel 1 Watt pro Liter passt das schon in etwa.
    Ich würde noch ne blaue T5 oder T8 zusätzlich nehmen.

    Gruß
    Thorsten

  • Hallo,

    Zitat

    Original von Thorsten Gethmann
    @Tobias:

    Es geht doch gar nicht um Mini-Aquarien generell, sondern darum mit einem solchen ohne Kenntnisse zu beginnen.

    Zitat

    Original von Thorsten Gethmann

    In solch einem Minibecken ein einigermaßen gesundes biologisches Gleichgewicht zu halten ist nicht gerade einfach und sehr arbeitsintensiv.

    kam hier etwas missverständlich rüber. Ich dachte du meintest generell kleine Becken...;)
    Ohne Kenntnisse sollte man weder ein kleines noch ein grosses beginnen das ist sicher so.
    Ob man dann aber zu einem grossen oder kleinen tendiert liegt immer im Auge des Betrachters.
    Schwieriger zu kontrollieren sind kleine Becken jedenfalls nicht. Man muss nur Konsequenz in das hobby mitbringen. Wenn man diese konsequenz aber besitzt, sind nicht wirklich die gleichen Kenntnisse vonnöten wie beim Start eine Großen. Die Erfahrung mache ich zumindest gerade. Habe letzte Woche die Frontscheibe meines neuen 390er zerdeppert. Soviel geflucht habe ich in der Nanozeit nie...;)


    GrußTobi

  • Tobi:

    Das ist natürlich ärgerlich mit der Frontscheibe. Ich hoffe, du konntest deine Tiere einigermaßen retten.

    Für welche Art Becken sich Mtropheus nun entscheidet weiß ich nicht, aber er hat diese Thread nunmal gestartet um unsere Meinung zu seinem Vorhaben zu erfahren. Und MEINE Meinung ist nunmal, dass ich es nicht für empfehlenswert erachte, mit einem Miniaquarium zu beginnen.
    Gerade zu Beginn passieren leicht kleine Missgeschicke und Fehler, und deren Auswirkung trifft ein kleines Becken nunmal heftiger, da die "Pufferzone" entsprechend kleiner ist.

    Und welche Kenntnisse sind bei kleinen Becken nicht vonnöten??????

    Gruß
    Thorsten

    Einmal editiert, zuletzt von Thorsten Gethmann (29. Januar 2007 um 15:53)

  • Hallo

    Ich habe jetzt seit einen halben Jahr ein 30 liter Nano-Becken. Bin auch von Süsswasser auf Meerwasser umgestiegen. Eine Tageslichtlampe weiss und eine Eco- Color in Blau und einen alten kleinen Innenfilter von Eheim.
    Es läuft seit den ersten Wochen super ca. 5 kg LG,Korallenbruch fein ca.2cm und eingefahr.Wasser. Wasserwerte sind fast immer okay, ausser beim Calcium.
    Pflege 2 Anemonenfische, einen Seeigel, einen Einsiedler und viele Schnecken. Weichkorallen, Lederkorallen und sogar die rote Meerhand.
    Es geht also. Aber...........es gibt so viele schöne Sachen, die man einfach haben muss und da kommt man sehr schnell an die Platzgrenze. Wer sich beherrschen kann, für den ist ein kleines Becken wirklich empfehlenswert. Ich bekomme in kürze mein 400 Liter Becken mit viel Platz.

    Grüsse Yvonne

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!