Hallo zusammen,
ein interessanter Artikel, der sicherlich auch eine Daseinsberechtigung hat.
Da macht man sich schon Gedanken:
Viele Grüße
Andre
Hallo zusammen,
ein interessanter Artikel, der sicherlich auch eine Daseinsberechtigung hat.
Da macht man sich schon Gedanken:
Viele Grüße
Andre
Hallo Andre,
wenn ich mich recht erinnere haben wir um genau diesen Artikel schon mal im alten Forum diskutiert.
Wie mit allem sind da auch eine Menge Wahrheiten enthalten. Mir gefällt jedoch die Art und Weise dieses Artikels nicht.
Mit Sicherheit sind bestimmte Punkte lösbar und sollten auch angegangen werden wie z.B. Giftfang, Hälterungsbedingungen, Transport und und und.
Allerdings gibt es nicht ein einziges Hobby was betrieben wird was man nicht anzweifeln kann. Mir fällt jedenfalls keins ein.
Gruss, Jens
Hallo Andre,
ich kannte den Artikel schon vorher und finde die Art der Stimmungsmache mit einer ziemlich tendenziellen, abwertenden Art der Schilderung dieses Herrn Gessner außerst schäbig. Ich habe von Greenpeace schon vorher nicht allzu viel gehalten, da immer Tierschutz und Naturschutz verquickt werden. Die Kampagnen laufen überwiegend über die emotionale Schiene. Tiere, die keine positiven Emotionen wecken, und das dürfte die Mehrzahl der bedrohten Arten sein (Insekten, Amphibien, Reptilien), gehen leer aus. Die Ach-wie-niedlich-Robben-Kampagne traf die Inuit hart und hat diesem gebeutelten Volk (Kultur- und Identitätsverlust, wie bei anderen indigenen Völkern) einen zusätzlichen Schlag verpasst.
Das Greenpeace-Buch der Korallenriffe habe ich und das zeigt, dass es auch anders geht, ohne Schmieren-Journalismus auf Bildzeitungs-Niveau oder noch darunter.
Den Menschen der Riffgebiete kann man die Nutzung der Riffe nicht verbieten, sondern man muß sie anleiten, das nachhaltig und mit höchstmöglichem Gewinn bei größtmöglicher Resourcenschonung zu tun.
Wer würde auch unseren Land- und Fischwirten die Nutzung unseres Bodens und der Gewässer verbieten wollen, und das obwohl Trockenlegung, Düngung und andere Maßnahmen sicher zu den größten Gefährdungen für einheimische Tier- und Pflanzenarten gehören? Da könnte Greenpeace doch einmal versuchen, sein Mütchen auszuprobieren. Da könnten sie wirklich kämpfen, gegen Lobbis und sicher auch ganz handfest. Aber das wäre umstritten, man könnte die Folgen unmittelbar sehen und erleben. Davor haben sie m. E. Angst.
Grüße
Hans-Werner
Hallo
Ich sehe das anders als Hans Werner.
Ich brauche keine verlogene heile Welt. Ich kann gut mit Wiedersprüchen leben. Fleisch esse ich auch, obwohl ich es gar nicht gut finde wie die Tiere gehalten werden oder wie mit ihnen umgegangen wird.
Lieber wenigsten so eine Organisation als gar keine. Wer kümmert sich den sonst um den Exotenhandel. Und die genannten Zahlen glaube ich sogar.
mfg Michael Hannig
Der Artikel ist gut recherchiert und im Ansatz auch fair. Wobei ich natürlich nicht alle Details beurteilen kann - die Tonnage ist wahrscheinlich mit Wasser?
Dass ein Beitrag für ein Greenpeace-Magazin nicht auch alle Argumente beinhaltet, die Aquarianer gerne sehen würden, muss man so hinnehmen.
Den Herrn Gessert sehe ich auch nicht unfair dargestellt. Das mit den skeptischen Blicken seiner Frau gibt ein persönliches Kolorit, das kann sich kein guter Journalist entgehen lassen. Schließlich kam aber auch gut rüber, dass er sich verantwortungsvoll bemüht. Tja und das mit dem Trockenhai, so was passiert, wissen wir doch.
Hallo Bernd
Ja es ist so eine komische Berechnung. Der Zoll zeichnet nur die Boxen und deren Gewicht auf. Aber leider muß die Zahl höher angesetzt werden da wir der Hauptverbraucher in der EU sind. Das heißt wir kriegen sehr viel was andere Eu-Länder für uns einführen. Man denke da nur an De Jong in Holland als einen der großen Lieferanten für Deutschland. Diese Zahlen lassen sich beim Hochrechen nicht berücksichtigen. Zumindest denke ich das ich wieder auf diesen Sachverhalt komme wenn ich die Zahlen alle Vergleiche.
Mfg Michael Hannig
Hallo Michael,
danke!
Ist wohl ziemlich verlogen, erst einmal vor der eigenen Haustüre zu kehren, bevor man anderen Vorschriften macht.
Ich bin aktiv im Naturschutz engagiert und weis, wie es um unsere Natur bestellt ist.
Ich habe auch meine Zweifel, dass Greenpeace mit diesem Artikel in die gleiche Richtung zielt wie MAC.
Aber vielleicht habe ich ihn nur falsch aufgefasst.
Wahrscheinlich ist es hier aber nur die falsche Stelle dafür, sorry.
Grüße
Hans-Werner
Ich finde den artikel, bis auf ein paar bestimmte aussagen, sehr gut. Ausserdem kann ich mich mit michael hannigs aussage identifizieren.
Es ist eigentlich wurscht in welchem stil der artikel geschrieben ist. Fakt ist, dass viel zu viele tiere auf dem weg hierher (und letztendlich auch hier) sterben. Ich beziehe das eher auf fische, nicht auf korallen.
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