Aufzuchtsbecken

  • Hallo an Alle,
    nachdem ich nun wieder mit der Aufzucht meiner Seepferdchen beschäftigt bin ,habe ich wieder die Thematik ein geeignetes Aufzuchtsbecken zu finden.
    Bei meinem alten Innenbecken für mein Hauptbecken ist die Befestigung äußerst schwierig.
    Sabine hat da wirklich schon wahre Bastelkünste geleistet. :thup
    Die anderen Becken kenne ich leider nicht .

    Heute Mittag habe ich nun ein wenig gegoogelt und bin auf diese HP gestoßen

    http://www.aquarienbastelei.de/index.htm

    nach einem langen angenehmen Gespräch, mit sehr guten Ideen haben wir wohl nun etwas geeignetes als Maßanfertigung gefunden.
    Für mein Juwel Trigon ist es leider nicht ganz so einfach :face_with_rolling_eyes:da ich Probleme mit einer herkömmlichen ,angebotenen Halterung habe.

    Bestellung ist raus , wenn es da ist stelle ich gerne bei Interesse Bilder hier ein

    Es grüßt Euch
    Heidi

  • Ja, die Basteleien von Gerd sind schon der Hammer. In der Süwasserzucht hier im Norden hat praktisch jeder dieses Einhängekästen. Besonders für Panzerwelse habe ich die schon oft gesehen. Ich selbst habe auch zwei der Becken und bin mehr als zufrieden.

    Die Artemiaschale ist aber das allerbeste. Die macht es mir unglaublich leicht mit der Nauplipenausbrütung. Ohne extrapumpe und vor allem ohne Lärm.

    Gruß Oliver

  • Schau an, die habe ich gar nicht gesehen. :smiling_face:

    Schwimmen die Larven da auch von allein zum Licht und man kann sie in einer Ecke absazgen und dann einfach Einer nachwerfen alle 16 Stunden?

    Wegen der Homepage:
    Die Becken waren lange nur durch weitersagen bekannt, bis es den PDF-Katalog gab und schließlich die Seite. Vor allem im BSSW kennt die Dinger jeder. Das ist ein Süßwasserverein (Barben, Salmler, Schmerlen, Welse), der sich einmal im Monat in Hamburg trifft.

    Grüße Oliver

  • Zitat

    Original von Oliver K
    Die Artemiaschale ist aber das allerbeste. Die macht es mir unglaublich leicht mit der Nauplipenausbrütung. Ohne extrapumpe und vor allem ohne Lärm.

    Gruß Oliver

    Hi

    Ob diese Schale der Hit ist mag ich bezweifeln.

    So ein Teil hatte schon mal Use entwickelt.
    Und ich hatte es nachgebaut.

    Mangels Sauerstoff und keiner Wasserbewegung schlüpfen die Nauplien sehr unterschiedlich.

    Für die letzten die Schlüpfen ist das Wasser dann so stark belastet das sie nicht mehr agil genug schwimmen.

    Ein weiterer Nachteil ist der enorm hohe Aufwand das Teil zu reinigen.

    Weiter kann man da drin keine Nauplien mit Trockenprodukten anreichern.

    Das Teil mag zwar für den Süsswasserbereich gehen aber für marine Nachzucht ungeeignet.

    MfG Sylvio

  • Zitat

    Original von Oliver K
    Schau an, die habe ich gar nicht gesehen. :smiling_face:

    Schwimmen die Larven da auch von allein zum Licht und man kann sie in einer Ecke absazgen und dann einfach Einer nachwerfen alle 16 Stunden?

    Wegen der Homepage:
    Die Becken waren lange nur durch weitersagen bekannt, bis es den PDF-Katalog gab und schließlich die Seite. Vor allem im BSSW kennt die Dinger jeder. Das ist ein Süßwasserverein (Barben, Salmler, Schmerlen, Welse), der sich einmal im Monat in Hamburg trifft.

    Grüße Oliver

    Sie schwimmen mit dem Licht den inneren Ringausschnitt entgegen und da wartet ein kleiner Artemiasieb zum rausschöpfen.
    Man kann schon nachgeben allerdings nach 2 Tagen sollte man schon das Wasser wechseln

    Grüße
    Heidi
    P.S. Meine Bestellung ist raus.

  • Hi Sylvio,

    Zitat

    Original von Leguan
    Das Teil mag zwar für den Süsswasserbereich gehen aber für marine Nachzucht ungeeignet.


    Naja, so hart kann man das m.E. nicht sagen.

    Ich gebe dir schon vollkommen recht, dass das Teil nicht ideal ist. Neben dem Anreicherungsproblem ist auch die fehlende Belüftung nachteilig, weil die Tiere bei großer Naupliendichte leicht ersticken.

    Aber generell ungeeignet würde ich nicht sagen. Meine ersten Ocellaris habe ich auch mit dem Teil (und Billigcysten) gezogen :wink

    Aber natürlich würde ich so ein Ding heute trotzdem nicht mehr verwenden. Es gibt eben besseres...

    Viele Grüße
    Inken

  • Habt Ihr das mit dem Anreichern eigentlch mal nachgemessen?

    Soweit ich weiß, fressen die Nauplipen ja nicht gleich nach dem Schlüpfen. Ab wann eigentlich? Ist ja nicht so das die Vitamine einfach in die Haut einziehen. Das klappt bei Cremes ja schon nicht :smiling_face:

    Zu der Schale:

    Ich brauche nicht viel Artemien und stelle die immer auf die Abdeckung, so dass die sehr schön warm wird. Bei mir schlüpfen die alle innerhalb einer Stunde und ich verfüttere sie sowieso nie sofort, sondern, wenn ich gerade mal da bin. Bisher hat das gut geklappt.

    Und bis zu einem halben Löffel Eier hat es immer geklappt, vieviel Artemien verfüttert Ihr denn so am Tag?

    Grüße Oliver

  • Hi Oliver,

    Nauplien fressen erst wenn sie ca. 1 Tag alt sind.

    Aber Anreichern bedeutet auch nicht Füttern. Es geht darum, dass die Zugaben entweder an den Nauplien haften oder hineindiffundieren, weshalb eine ausreichend lange Anreicherung notwendig ist.

    Nachmessen muss man das m.E. nicht (wie auch?), schließlich weiß jeder Züchter aus der Praxis, dass das Ergebnis mit Anreicherung besser ist :winking_face:

    Viele Grüße
    Inken

  • Bisger habe ich nämlch immer gehört, dass man am besten mit Phytoplankton anreichert und das diffundiert ganz bestimmt nicht einfach so hinein. Dass es haften bleibt, kann ich mir schon eher vorstellen.

    Warum sollte man das nicht nachmessen können? Gleiche bedinguen schaffen und wachstumsraten bestimmen. Vielleicht mache ich das mal.

    SuperSelco zum Anreichern?

    Grüße Oliver

  • Hi Oliver,

    Dann habe ich Dich wohl falsch verstanden, natürlich könnte man experimentell nachweisen, dass eine Anreicherung etwas bringt.

    Unter "Nachmessen" hatte ich mir etwas anderes vorgestellt, z.B. Nachweis der Anreicherungssubstanz in der Nauplie, was zwar bestimmt möglich wäre, aber auf Hobbyniveau doch schwierig, abgesehen von der reinen Betrachtung unterm Mikroskop.

    Problematisch ist es m.E. nur da die Sache mit den gleichen Bedingungen nicht so einfach ist.

    Denn bei einem Wurf Fisch- oder Garnelenlarven gibt es immer eine gewisse Anzahl von Tieren, die von Natur aus nicht lebensfähig sind und sterben.

    Die Grenze zwischen Tod wegen Ernährungsmangel und aufgrund der natürlichen Mortalitätsrate dürfte da nicht leicht zu ziehen sein.

    Aber wie bereits erwähnt, merkt man in der Praxis schon deutlich, dass es mit Anreicherung einfach besser geht.

    Zum Anreichern taugen die verschiedenen Produkte von Inve, aber auch andere Produkte wie z.B. Lipovit von Tropic Marin, das jedoch sehr gut mit Wasser vermischt werden muss.

    Viele Grüße
    Inken

  • Hallo,

    Es wäre doch relativ einfach, einen Wurf zu teilen. Ich mache das bei den Garnelen schon wegen der Veringerung von Risiken. Wenn dann etwas schief läuft, ist nur die Hälfte weg.

    Beim Nächsten Wurf Garnelen kann ich das ja mal probieren: Gleicher Wasserkreislauf, aber unterschiedliches Futter.

    200 Garnelen bekommt man eh nicht los, oder? :smiling_face:


    Grüße Oliver

  • Zitat

    Original von Oliver K
    Bisger habe ich nämlch immer gehört, dass man am besten mit Phytoplankton anreichert und das diffundiert ganz bestimmt nicht einfach so hinein. Dass es haften bleibt, kann ich mir schon eher vorstellen.


    Grüße Oliver

    Es gibt Laborversuche die bestätigen das die Nauplien schon nach 8h feinste Partikel aufnehmen können.
    Dies erfolgt dann über eine Art "Drüsen".
    Also wird die Nahrung nicht aktiv aufgenommen.
    Ob die Selco Produkte so kleine Partikel aufweissen.???
    Selbst Algenkonzentrate wie Haematococcus 20 my werden in diesen ersten Stunden nicht aufgenommen weil sie einfach zu groß ist.

    Man sollte einfach das Phyto nicht verallgemeinern denn es gibt riesige
    Unterschiede.

    MfG

  • Zitat

    Original von Leguan Mangels Sauerstoff und keiner Wasserbewegung schlüpfen die Nauplien sehr unterschiedlich.


    Hi Sylvio,
    Kann ich so nicht feststellen. Bei der richtigen Menge klappt es wie in der Flasche.

    Zitat

    Original von Leguan Für die letzten die Schlüpfen ist das Wasser dann so stark belastet das sie nicht mehr agil genug schwimmen.


    Das kommt auf die Menge an Eiern an die man schlüpfen läßt. Ich gebe früh und abend 0,5ml Nauplien in die Schale und da klapt das ganz gut. Nach 48h wechsel ich zur nächsten Schale. Bei höherem Bedarf fahre ich je 2 Schalen parallel.

    Zitat

    Original von Leguan Ein weiterer Nachteil ist der enorm hohe Aufwand das Teil zu reinigen.


    Nö, nicht wirklich. Wenn die letzten Nauplien geschlüft sind schmeiß ich die Schale nach ausspülen unter fließend Wasser komplett in 2%tige Natriumhypochloridlösung. Da wird alles organische Entfernt und die Schale desinfiziert. Nach 24h einfach mit warmen Wasser abspülen und wieder frisch befüllen. :winking_face:

    Zitat

    Original von Leguan Weiter kann man da drin keine Nauplien mit Trockenprodukten anreichern.


    Stimmt, das ist ein echter Nachteil. Dafür habe ich die Nauplien aber garantiert Schalenfrei und kann sie in einem separaten Gefäß weiterbehandeln..

    Zitat

    Original von Leguan Das Teil mag zwar für den Süsswasserbereich gehen aber für marine Nachzucht ungeeignet
    MfG Sylvio


    Sieh das nicht so eng. Du darfst hier nicht von Deinem Bedarf an Nauplien ausgehen. Es hat nicht jeder dutzende Zuchtbecken wie Du. Für die meisten Hobbyzüchter die ab und an mal nen Wurf großziehen reichen die Schalen völlig aus um ausreichend Nauplien zum Schlupf zu bringen.

    mfg Uwe

  • Zitat

    Original von use

    Hi Sylvio,
    Kann ich so nicht feststellen. Bei der richtigen Menge klappt es wie in der Flasche.

    Das kommt auf die Menge an Eiern an die man schlüpfen läßt. Ich gebe früh und abend 0,5ml Nauplien in die Schale und da klapt das ganz gut. Nach 48h wechsel ich zur nächsten Schale. Bei höherem Bedarf fahre ich je 2 Schalen parallel.

    Hi Uwe

    Ich hab ja von so ein Glasbecken gemeint und nicht die Plasteschale. :grinning_squinting_face:
    Die Plastebrutschale ist bei kleinstmengen schon besser als ein Glasbecken.
    Da man sich das fangen spart und weil sie einfacher zu reinigen ist.

    Aber wie du schon sagt mit einer kommt man nicht weit.

    MfG Sylvio

  • Hi kurzes Update,
    morgen kommt vorraussichtlich mein Becken.
    Bin sehr gespannt.

    Gut`s Nächtle
    Heidi

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