• Hallo zusammen,

    ich habe da mal 2 Fragen:

    1. Mit meinen LS habe ich auch einige Röhrenwürmer mit ins Becken geholt, das ist ja nicht weiter schlimm, heute Morgen konnte ich aber beobachten wie ein Röhrenwurm seine Röhre verlassen hat und mit der Strömung ein Stück getrieben ist und ist dan an einem anderen Stein wieder hängen geblieben. Ist das normal das die Würmer Ihre behausung verlassen, oder hat Ihm irgend etwas nicht gefallen ???

    2. An meiner Front und an den Seitenscheiben habe ich unzählige kleine Krabbeltierchen, was sind das für Tiere und sind bzw. werden die zu einem Problem ???

    Ach eine hätte ich doch noch:

    An meinen LS hängen noch ein paar ( wie könnte ich sie nennen) ich würde sagen Würmer in einem festen Gehäuse, kann es sein das die ein schleimiges Netz auswerfen und es später wieder einholen ??? Tut mir leid wenn ich es nicht richtig beschrieben habe, aber in meiner noch nicht so Umfangreichen Lektüre konnte ich nichts finden. Mag sein das das ein paar nervige Fragen sind aber ich will nicht nur in mein Becken schauen ich möchte halt auch wissen was das ist was ich da sehe.

    So das war´s

    Gruß Kai

  • Hallo Kai,

    ich glaube, der Röhrenwurm war vielleicht schon vom Transport geschädigt, oder es passte ihm die Strömung nicht. Sie verlassen die Röhre nur, wenn ihnen etwas nicht gefällt.
    Die kleinen Krabbeltierchen sind wahrscheinlich Copepoden, sie vermehren sich immer in der Einlaufzeit explosionsartig, bis irgendwann die ersten Fische eingesetzt werden, die sie dann auf ein normales Maß reduzieren.Also ein gutes Zeichen.
    Wurmschnecken leben in festen Röhren und werfen Schleimfäden aus, wo dann Futterreste oder Kleinstlebewesen dran hängenbleiben, die dann gefressen werden. Es sind harmlose Beckenbewohner, die in jedem Becken zu finden sind, also völlig normal.

  • Hallo Sabine,

    danke für deine schnelle Antwort, dann bin ich ja froh das diese sachen normal sind.

    Gruß Kai

  • Hallo Sabine

    Copepoden denke ich nicht, die treiben mehr im freien Wasser. Aber andere Kleinkrebsgattungen kommen da in Frage. Würde sagen habe da drei Arten an den Scheiben. Für die kleinsten bräuchte ich ne Lupe!
    Nach Fossa sind die großen die wie Bachflohkrebse aussehen Gammaridea, die nächst kleineren müßten oft Tanaidacee sein, Für die kleinen habe ich jetzt keinen Namen. Aber die mittleren sollen Räuber sein und sich von noch kleineren Ernähren. Also das Zeug habe ich halt an meinen Scheiben so bestimmt. Von den Tanaidacee frißt mein Chelmon den ganzen Tag. (Fossa Band6 Seite 223).
    Von Copeoden kenne ich keine Fotos von nicht freischwebenden Arten! Copepoden findest du auf Seite 93 im selben Band. . Vergleiche mal die Fotos, denn ich kenne nur die von mir genannten Arten von den Scheiben. auch wenn ich in andere Becken schaue!

    Mfg michael hannig

  • Hallo Sabine

    Ja das Bild in der Mitte zeigt Isopoda. Vergleiche die Grafik darunter. Ich hoffe doch das ich da richtig liege. Noch Glaube ich dran und lasse mich gerne belehren!
    Keine Ruderfußkrebse!
    Mfg Michael Hannig

  • Zitat

    Original von Michael Hannig
    Hallo Sabine

    Ja das Bild in der Mitte zeigt Isopoda. Vergleiche die Grafik darunter. Ich hoffe doch das ich da richtig liege. Noch Glaube ich dran und lasse mich gerne belehren!
    Keine Ruderfußkrebse!
    Mfg Michael Hannig

    hallo michael,

    copepoden leben üblicherweise auf substrat.

    sie leben vom fressen vergammelnden zeugs.

    im zitierten fossa/nilsen steht :

    man kann sich lebhaft vorstellen, dass copepoden einen wesentlichen anteil der nahrung der fische bilden, die lebende steine abweiden.

    dies als hinweis.

  • Hallo Joe

    Ob Asseln oder Ruderfußkrebse muß sich doch klären lassen. Die sind nicht nahe miteinander Verwandt. Ich meine erst Recht Isopoda Unterordnung Tanaidacea.

    Band 6 wiederspricht dem aber. Sind ja auch zehn Jahre vergangen.
    Freie Wiedergabe!
    Copepoden machen an der Wasseroberfläche rund 73% des Zooplanktons aus. In 1500 bis 2000 Metern Tiefe sogar 91%. Somit sind sie das Bindeglied zwische Phyto und Zooplankton.Außerdem schreibt Fossa auf Seite 92 Band 6 Aber es gibt auch viele Arten die ihre Kopfanhänge und Kieferfüsse zum Abweiden benutzen.
    Bei 9000 Arten und vielleicht noch vielen mehr, suche ich halt noch ein Foto das solche Tiere zeigt die auch wenigstens ungefähr passen könnten

    Ich sehe keine Ähnlichkeit zu Copepoden! Asseln und Ruderfußkrebse.

    Mfg Michael Hannig

    PS wer kann die Bestimmen(Jörg, Aurora oder Bernd)? In Alk konserviert müßte doch ne Bestimmung der Gattung möglich sein. Sehe da keine Argument das jetzt auf Copepoden deutet. Ich vereinfachte Darstellung auf Seite 78 Band 2 finde ich sehr Aussagekräftig.

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