Hallo zusammen,
ich möchte Euch meine neuesten Erkenntnise zur Dichtebestimmung mitteilen: Zusammen mit einem befreundeten Chemiker habe ich mein Beckenwasser unter verschiedenen Bedingungen (z.B. auch nach Wasserwechsel) in einem Labor überprüfen lassen.
Ergebnis: alle drei angewandten Methoden (Spindel, Leitwert, Refraktometer) sind für mich wie schon vermutet ausreichend reproduzierbar. Die absolute Genauigkeit kann ich danach entsprechend korrigieren.
Hier die Werte der letzten Messungen (Refraktometer wurde nochmal unter genauer Einhaltung der Temperaturen kalibriert) bei 25°C:
Spindel: 1,022 g/cm3
Leitwert: 1,0224 g/cm3
Refraktometer: 1,0226 g/cm3 (abgelesen: 1,024 und danach auf 25°C korrekturgerechnet)
Labormessung mit "Biege-Schwinger-Methode": 1,0219 g/cm3
Ich denke also, daß sich keiner wegen eines nicht brauchbaren Gerätes ärgern muß. Man muß nur, wenn man Wert auf absolute Genauigkeit legt, "sein" Gerät gegen eine zuverlässige Messung überprüfen lassen.
