Hallo Stefan, hallo Thomas,
das Wörtchen theorethisch habe ich eingesetzt, weil mir einfach keine Erfahrungswerte vorliegen. Ich würde das als durchaus erreichbar ansehen, ist ja in gewisser Hinsicht vor allem eine Frage der Refugiengröße und einer Vermeidung von Wachstumslimitierung. Gerade wenn der Algenfilter mit einem Nitratverbraucher alla Miracle Mud oder DSB gekoppelt wird ist sicherlich ein nachdosieren von Nitrat bzw. Ammonium (Gefahr von Nitritspitzen) unerlässlich um ein weiteres Algenwachstum und damit auch Phosphatverbrauch zu erreichen. Das deckt sich ja auch ganz gut mit den Erfahrungen von Stefan.
Algenfilter können durchaus einen signifikanten Beitrag zum Phosphataustrag darstellen, können jedoch unter gewissen Rahmenbedingungen alleine nicht ausreichend sein (mangelnde Dimensionierung, N-Limitierungen, Eisenmangel, etc.) hier bietet sich dann mit Adsorbern auf Eisenbasis eine gute Alternative, kann man natürlich auch ausschließlich auf die Art machen.
Was IPs Probleme mit Phosphat angehen denke ich, dass die Fütterung und der Besatz eine wesentliche Rolle spielen. Wenn ich mich recht erinnere hat IP ein Becken mit ziemlich vielen, großen Fischen da ist man halt leicht in Bereichen wo sich Phosphat nur schwer in Grenzen halten lässt. Und wenn man dann womöglich auch durch lange Zeit verschleppte hohe P04-Werte Depots angehäuft hat ist der Wert überhaupt nur schwer/ gar nicht runter zu bekommen.
