Hallo Leute,
leider hats mein Becken jetzt irgendwie auch erwischt :(. Gestern ist mir aufgefallen, dass einer meiner Premnas einen leichten Belag auf dem Schuppenkleid hat. Heute früh sehe ich das ganze Ausmaß der Epedemie. Alle Fische im Becken bis auf einen Lippfisch sind von Oodinium befallen. Der Belag sieht weiß-bläülich aus und hat bei den Fischen scheinbar auch schon die Kiemenschleimhäute befallen. Die Atmung ist deutlich erhöht.
Kurz mal zu den Eckdaten: 240l 120x40x50
pH 8,2
kH 6,4
PO4 0,1mg/l
NO3 5mg/l
NH4 <0,25 mg/l
Ca 410 mg/l
Mg 1230 mg/l
Dichte 1023 (von 1026 gesenkt)
Temperatur 24 Grad
Fische:
2x Premnas biaculeatus (starker Befall, fressen nicht mehr, schnelle Atmung mit ständig geöffnetem Maul)
1x Chelmon rostartus (Befall nur auf Flossen sichtbar, schnelle Atmung mit geöffneten Maul, frisst nicht)
1x schwarzer Blenny (Befall nicht ganz so stark, schnelle Atmung und offenes Maul, bis vor kurzem noch Schreckfärbung)
1x Lippfisch ohne Befall
Ich hab mal vorsorglich nen großen Wasserwechsel gemacht (ca. 20 %) und die Dichte gleichzeitig etwas gesenkt (von 1026 auf 1023). Ich habe von meinem Händler den Tip bekommen ein Süßwasserbad mit den Fischen zu machen. Ich hab aber leider nur den Chelmon erwischt, die andern haben zumindest noch so viel Power mir zu entwischen. Der Chelmon badete für etwa 10 Minuten, mehr wollte ich ihm nicht zumuten.
Was könnte ich noch unternehmen?? Da leider die Fische nicht fressen (bis auf den Blenny) kann ich daher kein vitaminisiertes Futter reichen. Das ist das was mich am allermeisten in Unruhe bringt.
Ein Quarantänebecken habe ich nicht. Aber leere Becken im Keller. Wäre ein umquartieren in ein Becken mit frischem Meerwasser sinnvoll?? Da könnte ich die Dichte auch deutlich weiter runterfahren. Ich bin gerade etwas wie vor den Kopf gestoßen weils doch sehr unverhofft gekommen ist. Bin über jeden Rat dankbar.
Gruß
Daniel
