Verdunstetes Wasser

  • Hi,

    ich hätte da mal eine Frage rein informativer Natur. Ich lese immer mal, daß ihr mittels Wasserstandsfühler das verdunstete Wasser Automatisch durch Osmosewasser ersetzen laßt. Jetzt meine Frage: Ist da nicht ein erhöhtes Risiko die Dichte doch durch zuviel oder zuwenig Nachfüllung in empfindlichen Größenordnungen schwanken zu lassen. Wäre es nicht sinnvoller dieses mittels Leitwertüberwachung zu realisieren. Das müßte doch sicherer sein oder ist das nicht so gefährlich - ich meine ja nur.
    Hintergrund: ich traue mich nicht in meinem Becken die Dichte durch zugae von reinem Osmosewasser von 10245 auf 1023 g/L zurückzusenken. Ich habe zwar keine so empfindlichen Lebewesen im Becken - Wie auch bei den geringen Volumen - aber trotzdem habe ich da so meine Bedenken. Auch wenn D.Knop in seinem Buch schreibt, daß viele Tiere, die wir pflegen auch in Riffen in der Nähe von Flußmündungen leben und durch den Einfluß von Ebbe und Flut häufig mit schwankenden Dichtewerten leben müssen und können... . :confused_face: :confused_face: :confused_face: :confused_face:

  • Hallo Dani-es!

    Genau das Gegenteil ist der Fall.
    Durch das jederzeitige Gleichhalten des Wasserstandes mit Osmosewasser gibt es keine Dichteschwankungen.
    Es verdunstet ja nur das reine Wasser und nicht das Salz.
    Denke mal an die Meersalzgewinnung am Meer. Selbes Prinzip.

  • Hi Dani-es

    Durch eine Nachfüllautomatik werden Dichte Schwankungen vermieden.
    Verdunstet Wasser steigt die Dichte,durch ein ständiges (mehrmals tägliches) und genaues automatisches Nachfüllen bleibt die Dichte eben konstant.

    Zitat


    ...Ist da nicht ein erhöhtes Risiko die Dichte doch durch zuviel oder zuwenig Nachfüllung in empfindlichen Größenordnungen schwanken zu lassen.

    Ein zuviel oder zuwenig gibt es nicht,desshalb ja auch eine Nachfüllautomatik.

    Frank

  • Hi Dani,

    so weit ich weiss gibt oder gab es mal eine Nachfüllautomatik mittels Leitwertüberwachung die sich wohl nicht durchgesetzt hat.
    Das Problem sehe ich bei der verzögerung und bei der Wartung der Elektroden.

    Es gibt sehr gute Nachfüllautomatiksensoren die Wartungsfrei arbeiten wie die von Oblamatik die auch nur minimale Wasserstansschwankungen erkennen und somit auch die Dichte kaum schwanken lassen.

    Bei 22l AQ braucht man ein Deckel sonst sind die Schwankungen ja fatal.

  • Hi und danke!

    Ja das ist mir schon klar. Was ich meinte ist folgendes: Also bis soviel Wasser verdunstet ist, daß der Schalter den Unterschied im Wasserstand wahrnimmt und die Nachfüllung des Wassers einschaltet ist doch 'ne ganze Menge Wasser raus aus dem Becken, und damit die Dichte rauf. Und dann wird die Dichte wieder gesenkt und das dauert dann ja wieder 'ne Weile bist der Schalter sagt: Halt, genug zugefüllt.
    Vielleicht habe ich mich vorhin ja etwas blöde ausgedrückt, abe hoffe, daß es jetzt verständlicher ist, was ich meinte. Ich habe nur Bedenken gehabt, daß dieses automatische Nachfüllen mittels Niveauregelung ( ha ich kenne auch Fremdworte :grinning_squinting_face: ) da jedesmal zu große Mengen Osmosewasser auf einmal in das Becken eingebracht werden, und daurch dann empfindliche Schwankungen der Dichte - wenn auch nur kurzzeitig - auftreten.

  • Hallo Dani-es!

    Ich verwende die Regulierung von IKS.
    Das Ansprechverhalten ist dabei SEHR exakt.
    Der Sensor ist im Unterschrank untergebracht, damit ist auch der Wasserspiegel absolut glatt.
    Die Pumpe schaltet zig Mal am Tag und oft nur für eine halbe Minute ein.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Dichteunterschied in dieser Grösse auch nur im Entferntesten irgendeine erkennbare Rolle spielt.
    Ich danke man darf auch nicht mit Kanonen auf spatzen schießen.

  • >>>> Dani,

    steht in meinem Beitrag , hatt sich warscheinlich überschnitten.

    Es gibt mit sicherheit auch Pegelschalter vor allem Mechanische die mehr verdunstung zulassen was natürlich auch von der Wasseroberfläche abhängig ist .

  • Hi Resa.

    Für mein jetziges Becken wird sich solche Technik auch kaum Lohnen da muß ich schon regelmäßig per Hand auffüllen. Ich habe aber nur Angst gehabt, durch das Nachfüllen zu sehr die Dichte werte auf einmal zu verändern, und daurch mehr schaden als zu nützen. Ich trage mich ja mit dem Gedanken, das Volumen zu vergrößern durch ein "Technikbecken" wo ich den Abschäümer reinhänge, der mir meiner Meinung nach vielleicht zu starke Strömung ins Becken bringt - ich weiß zu stark gibt es -eigentlich- nicht - aber bei so einem kleinem Becken ist das bestimmt zu schaffen :winking_face: Problem: bisher nirgends die Plasteverschraubungen für die Verrohrung gefunden - weder in den Zooläden noch im Baumarkt. Außerdem woher kann ich mal Salifert Wassertests bekommen. Unsere Zooläden haben nur JBL und sonst keine anderen für Meerwasser geeigneten Tests :loudly_crying_face: :confused_face:

  • Zitat

    Original von Resa
    >>>> Dani,

    steht in meinem Beitrag , hatt sich warscheinlich überschnitten.

    Es gibt mit sicherheit auch Pegelschalter vor allem Mechanische die mehr verdunstung zulassen was natürlich auch von der Wasseroberfläche abhängig ist . 


    hi resa,

    eher oder und auch die höhe.

    5mm bei 25cm? beckenhöhe des nanobeckens ist das prozentual mehr als beim 80cm hohen becken.

    ich glaube, dass der tunze pegelschalter auf enorm geringe verdunstung reagiert, da er in einem separaten 'kästchen' untergebracht ist.

  • Ganz nebenbei:
    Ich denke es ist auch sehr wichtig die Pegelschalter regelmässig zu warten (reinigen). Nur so hast du auch immer die SIcherheit das er auch kleine Veränderungen anzeigt.

  • Zitat

    Original von Dani-es
    Hi,

    ich hätte da mal eine Frage rein informativer Natur. Ich lese immer mal, daß ihr mittels Wasserstandsfühler das verdunstete Wasser Automatisch durch Osmosewasser ersetzen laßt. Jetzt meine Frage: Ist da nicht ein erhöhtes Risiko die Dichte doch durch zuviel oder zuwenig Nachfüllung in empfindlichen Größenordnungen schwanken zu lassen. Wäre es nicht sinnvoller dieses mittels Leitwertüberwachung zu realisieren. Das müßte doch sicherer sein oder ist das nicht so gefährlich - ich meine ja nur.
    Hintergrund: ich traue mich nicht in meinem Becken die Dichte durch zugae von reinem Osmosewasser von 10245 auf 1023 g/L zurückzusenken. Ich habe zwar keine so empfindlichen Lebewesen im Becken - Wie auch bei den geringen Volumen - aber trotzdem habe ich da so meine Bedenken. Auch wenn D.Knop in seinem Buch schreibt, daß viele Tiere, die wir pflegen auch in Riffen in der Nähe von Flußmündungen leben und durch den Einfluß von Ebbe und Flut häufig mit schwankenden Dichtewerten leben müssen und können... . :confused_face: :confused_face: :confused_face: :confused_face:

    hallo daniel,

    wenn du täglich etwas wasser nachfüllst (mit 'nem becher) brauchst du dir über eine zu starke verdunstung innerhalb eines wochenrythmus doch keine gedanken zu machen!?!?

  • >>> Dani,

    du hast dir wohl nicht den einfachsten Weg ausgesucht ein Meerwasser AQ zu pflegen, ein 22l ist eher als Zweitbecken für Fortgeschrittene die aus ihrem Hauptbecken das Wasser zum Wasserwechsel nutzen.

    Für was brauchst du ein Abschäumer, Wasserwechsel und Strömung sollten ausreichen.

    Salifert bekommst du beim Michael Mrutzek:
    http://www.meeresaquaristik.de/

    Wenn du ein Test machst brauchst du 5ml Wasser , dass ist ja schon fast ein Wasserwechsel bei dir. :grinning_squinting_face:

    >>>> Joe,

    nicht zu vergessen welche Wasserverdrängung die Kiste noch hat im Nano . :grinning_squinting_face:

  • Hi Resa.

    Für was einen Abschäumer? ja das habe ich mir anfangs auch gedacht, dann 2 L. amboinensis eingesetzt, es gut mit ihnen gemeint und reichlich gefüttert, mich gefreut, daß sie sich 1* wöchentlich häuteten, und dann gewundert daß auf einmal tot im Becken lagen, Test gemacht und über knallroten Nitit test erschrocken. dabei hatte ich 2 Tage vorher einen geringen NO2 Wert von unter 0,05 gemessen.

    Und daß es mit einem Mini- ähm Nanobecken nicht einfach ist habe ich von anfang an gewußt und darum von vornherein einen sehr geringen Besatz angestrebt und mich bis jetzt auch erfolgreich beherrschen können. Sicherlich juckt es mich total in den Fingern mein 160 L Malawisee becken aufzulösen und als Meerwasser einzurichten. Daran hindern mich nur 2 Dinge 1. Meine Eltern würden mich dann achtkantig rausschmeißen weil das 2. einiges kosten würde (das umbauen des Beckens) und leider ist momentan noch zu viel Monat am Ende des Geldes übrig :winking_face: :grinning_squinting_face:

  • da ich aus beruflichen gründen eine laser-wasserwaáge besitze,weiss ich,das die nachfüllautomatik von tunze(modell 5017) schon bei 2mm wasserunterschied schaltet.
    mfg thorsten :]

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