Frage zu Grundeln (aus Besatzfrage für 112l aqua)

  • Bei einem lokalen Händler konnte ich die Randalli Grundel beobachten. Diese wird vielleicht etwas zu groß werden.

    http://www.meerwasser-lexikon.de/de/13/413/Ambl…is/randalli.htm

    sie lebt auch mit einem knallkrebs in symbiose und sieht sehr schön aus.

    Ich muss aber dazu sagen, dass das Verhalten im Becken recht langweilig war. Kann sein, dass es daran lag, dass die Grundel keinen Partner hatte (weder ne andere grundel oder einen Knallkrebs). Aber die Grundel saß nur auf dem Boden rum (im schaubecken) und machte nicht viel. Vorallem hat sie keinen sand umgewälzt. Ist das normal bei solchen Symbiosegrundeln? Sind die weniger aktive Sandumwälzer als die anderen Grundeln?

    Die sexguttata dagegen war voll am sandfressen (war glaube ich auch als paar gehalten.... binmir da nicht mehr so sicher) und interessant zu beobachten.

    http://www.meerwasser-lexikon.de/de/13/1601/Val…/sexguttata.htm

    Ich hätte ja am liebsten eine oder ein pärchen sexguttata (oder ähnlich aktive grundel) und eine randalli mit symbioseknallkrebs. Aber ich denke, dass mein Becken (240L) dafür zu klein ist. :frowning_face: Werde mich wohl irgendwann für eines von beiden entscheiden müssen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Markus S (8. Juli 2006 um 00:45)

  • @ markus:

    Ich weiß nicht, ob alle Symbiosegrundeln solche Langweiler sind, aber meine sitzt auch den ganzen Tag im Eingang zu ihrer Höhle.
    ganz selten wird etwas Essen geschnappt oder sie wandert mal auf einen nahen Stein. Dort sitzt sie aber auch nur rum, gebaggert hat die noch nie.
    Es ist ja aber auch eine Symbiose- und keine Baggergrundel... :grinning_squinting_face:

  • Das bestättigt meine Vermutung.

    Sieht jemand die Möglichkeit eine Baggergrundel und eine Symbiosegrundel in einem 240l BEcken halten kann? Da die Symbiosegrundel sich ja kaum bewegt!?!?!

  • Hi!

    Also meist wird es wegen der geringen Beckengrundfläche eher nicht empfohlen, oder nur für kleinere Arten.
    Ich habe ne Cryptocentrus leptocephalus und eine Valencienna strigata (in 250l).
    Da gibt es überhaupt keine Probleme, die eine lebt mit Knallkrebs in einer Höhle und die andere baggert das ganze Becken durch.

    kommt sicherlich auf die Arten an, die du zusammen halten willst, aber ich sehe eigentlich kein Problem.

    -petra

  • Wie gesagt, ich hätte gerne eine Amblyeleotris randalli mit einem Alpheus bellulus oder einem Alpheus randalli Knallkrebs zusammen. (in der Rangfolge)

    http://www.meerwasser-lexikon.de/de/59/802/Alpheus/bellulus.htm

    http://www.meerwasser-lexikon.de/de/13/413/Ambl…is/randalli.htm

    http://www.meerwasser-lexikon.de/de/59/801/Alpheus/randalli.htm

    Und dann noch eine Baggergrundel wie die Valenciennea coeruleopunctata, wardi oder die sexguttata. (in der Rangfolge :winking_face: )

    http://www.meerwasser-lexikon.de/de/13/363/Valenciennea/wardi.htm

    http://www.meerwasser-lexikon.de/de/13/1601/Val…/sexguttata.htm

    http://www.meerwasser-lexikon.de/de/13/365/Vale…leopunctata.htm

    Ansonsten ist noch der Amblygobius phalaena ein schöner fisch. Die Strigata geht leider so weit hoch zum kies auslassen. Ansonsten wäre sie auch schön.

    Was meint ihr, geht das?

    Wie sieht es aus mit einer Abdeckung? Brauche ich da eine bei den Fischen, obwohl ich ein Mondlicht bis dahin installiert habe?

    Gruß

    Markus

    Edit:

    Gerade ist mir aufgefallen, dass es eine ähnlich aussehende Grundel gibt: Valenciennea puellaris sieht wie die Valenciennea coeruleopunctata aus. Jetzt weiß ich überhaupt nicht mehr, welche ich beim Händler die ganze Zeit beobachtet habe. :confused_face:

    http://www.meerwasser-lexikon.de/de/13/364/Vale…a/puellaris.htm

    Ich denke es war die puellaris.

    3 Mal editiert, zuletzt von Markus S (10. Juli 2006 um 22:32)

  • Hallo,
    habe den Thread geteilt.
    @ Markus S:
    Ich wäre dir dankbar, wenn du für deine Fragen einen extra Thread eröffnen würdest und dich nicht an laufende Threads dranhängst.Das reißt sonst alles aus dem Zusammenhang.
    Danke :winking_face:

  • Also bin jetzt dabei mir eine Symbiosegrundel mit Knallkrebs und eine Baggergrundel zuzulegen.

    Brauche ich dafür eine Abdeckung, damit sie nicht herausspringen?

    Welche Reihenfolge würdet ihr mir empfehlen?

    Erst die Symbiosegrundel mit Knallkrebs und später erst die Baggergrundel?

    Alle zwei grundeln (mit knallkrebs) gleichzeitig einsetzen?

    Oder zuerst die Baggergrundel und später die Symbiosegrundel mit Knallkrebs?

    Und in welchen Abständen ungefähr?

    Danke

    Gruß

    Markus

  • Markus,

    solange die Grundel keine Höhle vom Krebs hat ist sie scheu und Sprung gefährdet.

    Ich setze immer alle Tiere gleichzeitig ein. Dabei gehe ich wie folgt vor:

    * Ein Stein der so liegt das ich die Grundel und den Krebs später gut beobachten kann und mässige Strömung aufweist wird etwas unterhöhlt so das der Krebs einen Startpunkt hat. Muss groß genug sein um beide Tiere aufnehmen zu können.

    * Dann den Kresb mit hilfe eines kleinen Beckerglasser ganz nahe an die Höhle bringen so das er sich sofort in diese zurück ziehen kann.

    * Dann sofort die Grundel auch über ein Becherglas an der gleichen Stelle einbringen.

    Dabei ist zu beahcten das der Krebs und die Grundel einige Stunden Ziet haben sich häuslich einzurichten bevor das Licht ausgeht. Die ersten Tage würde ich empfehlen solche Becken abzudecken.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Vielen Dank, Peter. Das hilft mir weiter. werde es so machen.

    Wie sieht es mit der Baggergrundel aus? Soll ich die auch gleich zu einer Höhle führen?

    Soll ich die Baggergrundel und die Symbiosegrundel(mi Knallkrebs) gleichzeitig einsetzen oder ne gewisse Zeit warten?

  • Hallo Markus

    Ich bvin zwar nicht Peter, aber ich würde Grundel und Krebs gleichzeitig einsetzen...
    Das gibt beiden mehr Sicherheit, wobei es nicht gewährleistet ist das sie sich gleich finden.
    Alle tiere reagieren doch oft recht schreckhaft und schiessen erst mal in Deckung...

  • Hallo Markus.

    ehrlich gesagt bin ich nicht sicher ob ich zwei Grundel Paare in einem 120iger Becken empfehlen würde. Nach meinen Beobachtungen geht das nicht so gut:

    1. A.randalli Paar + Alpehus bellulus Paar - diese Fisch/Krebs Kombination nutzt die komplette Bodenfläche eines 160x50 Beckens.

    2. C.cintus + Alpehus bellulus Paar - leider verstehen sich die beiden Fische nicht und bekämpfen sich auf einer Grundfläche von 160x100!

    Zudem sind Baggergrundeln der Gattung Valencienea mindestens die ersten 14 Tage extrem Sprungefährdet! Und in einem recht kleinen Becken ist die Gefahr noch größer - hat in meinen 120iger Becken übrigens nicht geklappt.

    Generell für alle Mitleser: Das einsetzen der Baggergrundeln sollte unbedingt auch nach ähnlichem Muster wie weiter oben beschrieben stattfinden:

    1. Höhle anbieten und großzügig vorbereiten, damit ausreichend Platz ist für das Paar ist (Valencieniea und / oder Signigobius immer im Paar halten!)

    2. Der Eingang sollte aber relativ klein sein damit die Tiere den auch verschließen können und sich sicher fühlen.

    3. Gröberes Material (Korallenbruch) sollte vorhanden sein damit der Eingang stabilisiert werden kann

    4. Unbedingt die Grundeln ganz Vorsichtig mit einem Becherglas mit kleiner Öffnung in die Höhle schlüpfen lassen. Am besten nacheinander.

    5. Das ganze am besten morgens machen, damit sie viel Zeit zum bauen haben

    6. Nicht wundern wenn sie die ersten zwei Nächte die Höhle verlassen und anshcließen nicht zusammen finden, das kommt wieder.

    7. Auch nicht wundern wenn sie sich bis zu sieben Tagen nicht bzw kaum aus der Höhle trauen - die kommen schon

    8. UNBEDINGT das Becken die ersten Tage gegen Springen sichern, eine Mondlicht ist auch angeraten

    Grüße und schönen Tag
    Peter

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