Beckengröße für D. Excisus

  • Moin, Moin,

    ich wollte demnächst ein Nanobecken 60x30x35 einrichten und dort Kardinalsgarnelen halten. Dazu würde ich gern ein Pärchen D. Excisus und/oder Krabbenaugengrundeln setzen, wenn das Becken dafür ausreicht. Nun habe ich im Internet und in der Literatur sehr verschiedene Angaben gefunden, welche Beckengröße diese Arten benötigt.
    Deshalb eine letzte Anfrage bei den Profis hier. Kann ich die Nadeln in 63l pflegen oder ist das zu klein? Schließlich geht es zuerst um die Tiere.

    Vielen Dank für Eure Tipps.
    Frank

  • Hi Frank,

    Die Beckengröße ist für ein Paar D. excisus ideal.

    Würde ich machen, das ist ein m.E. schöner, zarter Besatz für so ein Becken.

    Viele Grüße
    Inken

    PS: Willkommen im Forum!

  • Hi Inken,

    danke für deine schnelle Antwort.
    Freut mich, dass ich diese sehr schönen und interessanten Tiere halten kann.
    Könnte da noch ein Pärchen Krabbenaugengrundeln dazu oder wären das zu viele Tiere?

  • Hi Frank,

    Also rein vom Platangebot könntest Du das m.E. machen. Müsstest dann eben schön viel Wasserwechsel machen, damit das kleine Aquarium die Belastung verkraftet.

    Die Krabbenaugengrundeln sind leider aber auch ein wenig heikel. Also wenn Du welche in dieses kleine Becken setzt, dann achte unbedingt darauf, daß sie futterfest sind.

    In größeren Becken können sie sich sonst wenigstens eine Zeit lang von der vorhandenen Mikrofauna ernähren, aber bei deiner Beckengröße ginge das nicht.

    Viele Grüße
    Inken

  • Moin, Moin,

    dass die Grundeln schwierig sein können habe ich schon gelesen. Zumindest am Anfang werde ich auch auf sie verzichten und mich auf die Nadeln und Garnelen beschränken. Ich denke, dass ist eine ganz hübsche Kombination. Und wenn das Becken dann wirklich gut läuft, kann ich ja noch einmal wegen der Grundeln überlegen.

    Du hast mir sehr weitergeholfen, danke und einen schönen Pfingstmontag!

    Frank

  • Frank,

    wie Inken schon geschrieben hat ist das Becken sowohl für die Nadeln als auch für die Grundeln ideal. Ich würde aber die Nadel erst dann einsetzen wenn das Becken wirklich voll mir Leben ist. Die Krabbenaugengrundeln kann man in einem kleinen Becken recht gut mit Minigranulat Futter versorgen, die Nadeln gehen -zumindest bei mir - an kein Ersatzfutter und sind Selbstversorger in einem 80x40x40x Algenbecken.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    , die Nadeln gehen -zumindest bei mir - an kein Ersatzfutter und sind Selbstversorger in einem 80x40x40x Algenbecken.

    so unterschiedlich sind die erfahrungen, meine haben an futter so ziemlich alles genommen, sogar krill und große mysis wurden zerfleddert.

    als ich ca. 2cm große Lysmata wurdemanni einsetzte, wurden sie von den nadeln direkt angegriffen, wenn auch ohne erfolg.

    mfg
    michael

  • Hallo Michael

    Das wird wohl immer so sein das unterschiedliche Erfahrungen vorlieben.

    Bei uns gingen die Krabbenaugengrundeln an nichts dran... siebten nur... den Sand.
    Daher halte ich diese Grundelart für etwas heikel. Einsetzten würde ich sie auch erst in ein biologisch stabiles Becken mit viel kleingetier. Ähnlich wie die Seenadeln ..

    Das ist dann weit sicherer anfänglich auch ohne Futteraufnahme versorgen zu können

  • Der Besatz wird noch ja auch noch eine ganze Weile auf sich warten lassen. Das Becken soll ja jetzt erst aufgebaut werden und dann noch gut einlaufen, damit trotz der geringen Grösse erst mal ein kleiner Vorrat an lebendem Futter drin ist.
    Zum Glück bin ich ein geduldiger Mensch. :grinning_squinting_face:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!