Wieviel Technik muss eigentlich?

  • Also das Projekt:

    550L Brutto Hauptbecken 120L TB.

    Beleuchtung ist geregelt (T5)

    Filterung mit Abschäumer im TB und ca. 20 - 25 KG LG

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    Angedachter Besatz (final):

    Einen oder zwei Steine mit Krusten, Scheibenanemonen, ansonsten Überwiegend SpS

    1 Zebrasoma flavescens

    2 Valenciennea strigata

    2 Anampses chrysocephalus (wenn ich dran kommen sollte) oder 1 Siganus unimaculatus

    (So Aufzählungen wie Einsiedler, Schnecken und eine Hand voll Putzergarnelen spare ich mir hierbei da sie ja zum "Standart" gehören)


    Soo zum Kern der Sache.. wieviel Technik braucht es wirklich.

    Zumindest für die Anfangszeit (das erst Jahr) sollte ich mit einem Regelmässigen Wasser wechsel keine Defizite bekommen oder? Da der Korallenbestand ja auch nur "langsam" aufgebaut werden soll und sich mehr "erwachsen" soll.

    Sprich ab welcher "menge" (blöd zu umschreiben), an SpS macht es ersthaft Sinn einen Kalkreaktor zu betreiben?

  • nur mal so nebenbei - bitte setze Doktorfische möglichst paarweise ein... erstens sieht es besser aus und zweitens fühlt sich einer alleine nicht besonders wohl...

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Hi,
    hört sich gut an, für eine ausreichende Strömung / Wasserumwälzung würde ich noch sorgen :grinning_squinting_face:
    Ansonsten Stimme ich meinem Vorredner zu eine Paarhaltung von Doktorfischen ist anzustreben wie bei allen Tieren, wobei ich persönlich deine Beckengröße als nicht ausreichend halte für 2 Doktoren.

    Mfg Stefan

  • erm ja Strömung Tunze 2x mit Controller. Also auch insofern "ausreichend".


    Nunja das ist der Grund wieso ich da nur einen angedacht habe.

    hmm.. joa würde vorallem dann auch mit dem Siganus unimaculatus etwas "eng" werden.

    Mal sehen vielleicht lasse ich daher den Doc draussen, und eher ne "kleine" alternative dazu.

    Der besatz ist daher so gewählt da ich so zwar "Bewegung" im Becken habe, aber zum einen durch die Besatzdichte andererseits durch die ernährung nicht so extrem das problem mit nährstoffüberschuss im Becken habe.

    Ok, das TB ist auch nicht "fest" das liesse sich auch noch etwas "vergrössern" um so das gesammtvolumen und somit den spielraum der Werte zu vergrössern.

    Hatte eigentlich an einen Zwergkaiser oder so gedacht, die zum enen "angenehm" klein sind, schwimmfreudig und optisch äusserst ansprechend, aber da ist dann dieses "Risiko" mit den SpS...

  • Ok nicht das ich jetzt was falsche sagen will ( jeder Fisch ist halt anders ) aber aus persönlicher Sicht würde ich zu C.argi raten, habe selber 4 stück und die gehen an alles bloß nicht an Korallen ob nun SPS,LPS oder was auch immer :smiling_face:

    Gruß Stefan

  • Zitat

    Original von Marcus Hummler
    Hatte eigentlich an einen Zwergkaiser oder so gedacht, die zum enen "angenehm" klein sind, schwimmfreudig und optisch äusserst ansprechend, aber da ist dann dieses "Risiko" mit den SpS...

    bitte auch nicht einen - die Zwergkaiser auf alle Fälle auch immer paarweise einsetzen. am besten gleiuch als Paar beim Händler bestellen. wenns ein guter Händler ist, dann bekommt der das auch hin.

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • @ iXware

    Paarhaltung wäre bei den Fischen selbstredend gewesen, dass einen bezog sich auf die Art.


    @ Hergo


    Ja das kann ich an der Aussage mir bekannter Aquarianer bestätigen.

    Hingegen wie soll ich sagen... wenn dann würde ich schon eher den "Ferrari" bevorzugen sprich Centropyge loriculus, beidem es mit SpS eine recht "trickreiche" Sache ist. Wobei ich hier leider zuwenig quellen habe alsdas ich mir ein ernsthaften Bild vom Risiko machen könnte (für die SpS). Im sinne von ob diese "zupferei" durch angemessene Futtermenge "nachlässt" oder eine permanente ich will mal sagen "unart" (klar ist es keine aber mir gefällt das Wort in diesem Zusammenhang :winking_face: ) ist, bzw. stark von Tier zu Tier variiert.

  • Hallo Marcus

    Beim loriculus ist es meist wenn dann ein ab und zu zupfen an so manchen Korallen. In der Regel geht es aber gut, doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Wir hatten einen der ausschliesslich an Poccis zupfte sonst an nichts.

    Andere machen gar nichts, andere zupfen mal hier mal da.

  • Hallo Marcus,

    Zitat

    Soo zum Kern der Sache.. wieviel Technik braucht es wirklich.

    So wenig wie möglich, soviel wie nötig. Also ordentlich Licht, reichlich Strömung und einen guten Abschäumer.

    Zitat

    Zumindest für die Anfangszeit (das erst Jahr) sollte ich mit einem Regelmässigen Wasser wechsel keine Defizite bekommen oder? Da der Korallenbestand ja auch nur "langsam" aufgebaut werden soll und sich mehr "erwachsen" soll.

    Ich denke mit 10%igen Wasserwechsel in der Woche solltest du hinkommen zumal bei deinen Besatzvorstellungen das Wasser eh nicht so stark belastet wird.

    Zitat

    Sprich ab welcher "menge" (blöd zu umschreiben), an SpS macht es ersthaft Sinn einen Kalkreaktor zu betreiben?

    Nun das ist eine Rechenaufgabe, ich habe die Erfahrung gemacht das ein dicht besetztes Steinkorallenbecken einen durchschnittlichen Verbrauch von 100 ml jeder Ballinglösung pro 100 Liter Wasser hat. Am Anfang natürlich entsprechend weniger. Wenn du jetzt deinen Preis für den Kalki inkl. Zubehör (z.B. Steuerung) nimmst kannst du dir ausrechnenen wieviel Ballingsalze du in den nächsten Jahren verbraten kannst und ob die Anschaffung für dich einen Sinn macht .

    Gruß Henry

  • Erstmal danke für die allgemeinen antworten und Speziell danke an Dich Henry.

    Technisch habe ich demnach erstmal alle erforderlichen maßnahmen getroffen.

    Wegen dem Kali werde ich mal sehen, denke das ich mir den erstmal sparen werde bzw. schaue wenn ich nen "guten" günstig bekommen kann werde ich da mal zugreifen und diesen dann wenn "bedarf" ist in betrieb nehmen. Wobei ich annehme, dass dies erstmal nicht so schnell der Fall sein wird.

    Aber wie Du schon schriebst... lässt sich ja ausrechnen, bzw. dann durch Tests feststellen ob man durch WW und Balling noch "wirtschaftlich" ist oder aber besser auf nen Kalkreaktor zurrückgreift. Denke aber aufgrund der grösse des Beckens eines Tage mit einem KR besser stehe.

  • Hallo ich habe viele Jahre mein 1500 l Becken mit nur Abschäumer und (ganz wichtig) ausreichend Licht betrieben. Kein filterunterbecken nur zwei Eheimoberfläschenabsauger die direkt am Abschäumer angeschlossen waren. Erst nach 6 Jahren wegen erhöhtem fischbesatz (6 Doktoren) mir ein Wodkanitratfilter baute. Anfangs auch nur kalkwassermethode machte und dann als der kalkreaktor vermarktet wurde mir einen selber baute.mein heutiges 500l aquarium ebenso in Betrieb ist.
    Wasserwechsel das erste Jahr garnicht machte.Auch heute eher wenig wasserwechsel durchführe . frischwasser durch Verdunstungsausgleich dazu kommt. Ich beschränke den wasserwechsel aud die 20 % im Monat. Gruß micha

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