Glasrosenfressender Fisch gesucht!

  • Hai Robert
    Nach dem was ich so gesehen hab und auch schon geliefert bekommen hab, gibt es weit mehr als 2 Arten die kaum oder nicht zuunterscheiden sind. Auch die Fische selbst (egal welche der Arten) können ja nach Stimmung ihre Farbe und Musterung total verändern. Also muß man hier schon echt Glück haben.
    Als weiteres Problem sehe ich die Ungeduld der Leute. Ich weiß ja nicht was sich da somancher vorstellt, aber das Beispiel meiner Tiere zeigt doch ziemlich klar, das es durchaus sehr lange dauern kann, bis die Fische aktiv werden. Wer meint er setzt den Fisch ein und hat ne Woche später keine GR mehr, wird halt dann sagen "der Fisch macht ja garnix"
    @Inken
    wie Robert schon angedeutet hat ist ein kleines "steriles" Aufzuchtsbecken nicht mit der Realität eines Riffbeckens zuvergleichen. Selbst Tanzgarnelen fressen in solchen Becken GR.
    Aber mit der Anzahl geb ich dir recht. man bräuchte hier wirklich viele um Erfolg zuhaben bzw ihn zusehn. Was ich noch glaube ist, das Garnelen in Riffbecken noch viele andere Sachen zum fressen finden, also nicht nur das was wir zufüttern.
    Und ich kann hier nur meine Erfahrungen wiedergeben die ich mit allen meinen Tieren (egal ob Fisch, Hund, Warane uswusw) gemacht habe. Die gehen alle den bequemsten Weg um satt zuwerden.
    Gruß Frank

    Einmal editiert, zuletzt von Frank Mohr (19. März 2006 um 13:28)

  • Hi zusammen,

    Robert
    Okay, das war dann wohl ein Missverständnis :winking_face:

    Frank
    Es ist kein sterlies Aufzuchtbecken, sondern schon ein eingerichtetes Aqua, in dem hauptsächlich Caulerpa wachsen und das ich gelegentlich zum Zwischenlagern von Ableger nutze.

    Also keine "sterilen" Bedingungen, unter denen die Garnelen keine andere Wahl hatten, als Glasrosen zu fressen.
    Außerdem habe ich ja, wie oben geschrieben, gut gefüttert.

    Ein Problem in großen Riffbecken kann natürlich sein, daß sich die Garnelen wegen der vielen Fische tagsüber nicht raustrauen und dann eben auch nicht effektiv GR fressen können.

    Viele Grüße
    Inken

  • Hai Inken
    Mit "steril" und "Realität im Riffbecken" meinte ich ja den Druck durch Beibesatz (Fisch, andere Garnelen uswusw) der in einem Aufzuchtsbecken (das so gross ist wie ein Abschäumertopf) normalerweise nicht da ist.
    Man hört ja sehr oft das GR Garnelen eingesetzt wurden und nach kurzer Zeit nicht mehr gesehen wurden. Manchmal tauchen sie ja dann wieder auf wenn das Becken mal ausgeräumt wird, oder sie sind eben für immer weg. Also sicherlich keine grosse Überraschung das diese Tiere kaum bis garkeinen Erfolg zeigen.
    Gruß Frank

  • Hi Frank,

    Dann sind wir uns doch durchaus einig, denn das Problem mit dem Druck durch Fische usw. in großen Becken sehe ich ja auch.

    Das hat nur wenig mit der leider oft pauschal getroffenen Behauptung zu tun, daß die Garnelen nicht sicher Glasrosen fressen.

    Es kommt eben immer auf die Umstände an und in einem großen Aqua mit heftigem Besatz wären Garnelen bestimmt auch nicht meine erste Wahl zur GR-Bekämpfung :winking_face:

    Viele Grüße
    Inken

  • Hai Inken
    jetzt sind wir uns einig.
    Zu den pauschal getroffenen Behauptungen kann ich sagen das mich das auch ziemlich stört.
    Beispiel 1, ein unser schreibt
    "bei mir haben die Garnelen ganze Arbeit geleistet, kann ich nur empfehlen"
    Solche Aussagen werde bzw wurden hier ja schon oft gemacht. Hier fehlt mir aber doch einiges an Beckeninfo, besonders Grösse und Besatz.
    Bei Becken unter 100 Liter mit ruhigem Besatz mögen die Tiere eine gute Wahl sein, doch in den Becken die hier hauptsächlich vertretten sind, halte ich die Garnelen für rausgeschmissenes Geld (da man sie nicht oder kaum sieht und sie den GR eh nicht Herr werden)
    Beispiel 2 ein unser schreibt
    "mein kleini haut alle Rosen weg"
    Auch hier fehlt so einiges, besonders der Beibesatz. Viel halten hier Anemonen, wenn diese in dem Thread oder postin unerwähnt bleiben, wird der der eine oder mehr hat und sich einen kleini kauft, seine echte Freude daran haben :angry_face:
    Beispiel 3 ein user schreib
    "mein Chelmon haut alle Rosen wech"
    Chelmon können sich zwar gut gegen andere Fisch durchsetzen, aber sie verhungern doch sehr schnell, wenn die Röhrenwürmchen mal weg sind und der Beibesatz aus Fressmaschinen besteht.
    Lange Rede kurzer Sinn.
    Wenn man hier schon Empfehlungen macht, dann nicht nur über das Tier selbst, sondern auch über das Becken in dem das Tier lebt + mit was das Tier zusammen lebt.
    Wie wärs mal mit einer Umfrage zu den einzelnen GR-Killern und dem Erfolg? Dann aber mit mehr Infogehalt. :winking_face:
    Gruß Frank

  • Hi Frank,

    Ausnahmsweise mal volle Zustimmung :]

    Das mit der Umfrage halte ich für eine gute Idee.

    Ich würde diese so aufbauen, daß deutlich wird, wer welches Tier versucht hat und wie groß die Erfolgsquote war.

    Es wäre schlecht, wenn nur herauskommen würde, wie viele Leute z.B. mit Chelmons Erfolg hatten, aber nicht herauskäme bei wievielen der Versuch gescheitert ist, bzw. das Tier verhungert ist, bevor es die letzte GR gefressen hat.

    Beispiel:
    1) Ich habe eine Tangfeile zur Glasrosenbekämpfung eingesetzt.
    2) Die Tangfeile war auch erfolgreich.

    3) Ich habe einen Chelmon zur Glasrosenbekämpfung eingesetzt.
    4) Der Chelmon war auch erfolgreich.

    usw. mit allen anderen möglichen Tieren.

    Dann am besten unbegrenzte Auswahlmöglichkeiten, damit auch Leute abstimmen können, die mit mehreren Tieren Erfahrungen haben.

    Noch andere Ideen?

    Viele Grüße
    Inken

  • ich finde die Umfrage war eine gute Idee und schon jetzt zeichnet sich ein Bild ab. Offenbar hat kaum ein Tier eine "Erfolgsquote" grösser 50%. Berghias schneiden da sogar sehr schlecht ab - hatte ich allerdings auch nicht anders erwartet.
    Bin echt gespannt wie sich die Sache entwickelt, hoffentlich machen noch viele Leute mit!

  • Hallo, an alle hier im Forum.!

    @ Jürgen

    Da kann ich dir nur zum Teil recht geben.Denn der Chelmon Rostratos
    kann auch nur die Glasrose soweit er kann vernichten, oder eher "kurzhalten".Denn Glasrosen sitzen auch gerne in den kleinsten Poren von LGS mit dem Fuß.!
    Und er zupft ja sozusagen an der Glasrose.Wo dadurch dann weitere sehr kleine Fragmente von den Glasrosen im Becken verteilt werden
    und dadurch wieder neue Glasrosen gebildet werden.

    Da ist die Berghia Verrusicornis halt mit die Einzige, die das als
    "Nahrungsspezialist" ...je nach Anzahl der Glasrosen "Effektiv" - "vernichtet", auch bis zum letzten Stück des Fußes".
    Sie kann die Glasrose bei Kontakt, sprichwörtlich..." Lähmen".

    Gruß Klaus

    8 Mal editiert, zuletzt von KlausVetschau (5. Juni 2006 um 01:25)

  • Hallo Steffen,

    Zitat

    Berghias schneiden da sogar sehr schlecht ab - hatte ich allerdings auch nicht anders erwartet


    Wie begründest Du diese Aussage?
    Kann es nicht so sein, da Berghias Nahrungsspezialisten sind und deshalb aus Sorgfalt von vielen nicht eingesetzt werden? Und somit können auch nicht viele ihre Erfahrungen bewerten.

    Gruss
    Willi

    Einmal editiert, zuletzt von Willi Feuser (5. Juni 2006 um 12:48)

  • Zitat

    Original von KlausVetschau
    Da kann ich dir nur zum Teil recht geben.Denn der Chelmon Rostratos
    kann auch nur die Glasrose soweit er kann vernichten, oder eher "kurzhalten".Denn Glasrosen sitzen auch gerne in den kleinsten Poren von LGS mit dem Fuß.!
    Und er zupft ja sozusagen an der Glasrose.Wo dadurch dann weitere sehr kleine Fragmente von den Glasrosen im Becken verteilt werden
    und dadurch wieder neue Glasrosen gebildet werden.

    Klaus.

    da hast du natürlich teilweise recht, aber meine Chelmon halten die Becken immer komplett sauber. Erst wenn man einen Stein in ein Becken ohne Glasrosen Fressfeinde setzt könne diese wieder aufblühen.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Willy!


    Ich denke, wenn mann die Berghia verrusicornis Schnecke einsetzt, dann halt nur um Glasrosen "effektiv" im Becken zu vernichten.
    Wenn dann keine Glasrosen im Becken mehr vorhanden sind,
    sollte mann Die Berghias natürlich wider aus dem Becken entfernen.!

    Wenn die Berhias keine Nahrungsgrundlage mehr haben, erkennt mann es gut an der "Färbung" der Tiere.(sind dann sehr weis!)

    Wenn Sie gut in Nahrung stehen sind die Berghias dunkelbraun gefärbt.
    daher kann mann dies sehr gut beobachten und die Berhias bei Futtermangel aus dem Becken wider entfernen.

    Die Berghias verrusicornis Schnecke ist übr. sehr nachtaktiv!!!

    Achso, züchte die Berghia verrusicornis.
    Daher halt meine Erfahrung über diese Schnecke.


    Gruß Klaus

  • Hallo Peter!


    Stimmt, von der Seite gesehen ist der Chelmon Rostratus sozusagen der Gärtner, der Sie "kurzhält".


    Gruß Klaus

    Einmal editiert, zuletzt von KlausVetschau (5. Juni 2006 um 13:57)

  • Zitat

    Original von Willi Feuser
    Hallo Steffen,


    Wie begründest Du diese Aussage?
    Kann es nicht so sein, da Berghias Nahrungsspezialisten sind und deshalb aus Sorgfalt von vielen nicht eingesetzt werden? Und somit können auch nicht viele ihre Erfahrungen bewerten.

    Gruss
    Willi

    Mich hatte das Abschneiden der Berghias in der Umfrage nicht gewundert da ich bislang nur sehr selten von erfolgreichen "Einsätzen" in Riffbecken gehört hatte.

    Ich konnte mich einfach an deutlich mehr Beiträge erinnern bei denen die Schnecken verschwunden waren und nicht die Glasrosen.

    Ich glaube absolut nicht, dass die Schnecken aufgrund von Skrupeln der potentiellen Halter nicht eingesetzt werden. Viele schreckt wohl eher der Preis und die ungewissen Aussichten auf Erfolg.

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